Das Rätsel von Ker Island

Erschienen: August 2018

Bibliographische Angaben

  • Dryas, 2018, Titel: 'Das Rätsel von Ker Island', Originalausgabe

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Karin Speck
Das mysteriöse verschwinden des Charles Tremayne

Buch-Rezension von Karin Speck Nov 2019

England, 1938. John Stableford verschlägt es auf eine kleine, einsame Insel. Ker Island liegt vor der Südspitze Englands mitten in einer Inselgruppe. Auf der Insel wird der Multimillionär Charles Tremayne vermisst. Der Hobbydetektive wurde um Hilfe gebeten und da es sich um eine Freundin handelt, konnte und wollte er nicht ablehnen. Gemeinsam machen sich Stableford und Dr. Holmes auf den Weg, natürlich begleitet von ihren Frauen. Schon bald stehen sie vor der Frage: gab es hier einen Mord oder war es Selbstmord? Daran, dass der verschwundene Millionär noch am Leben sein könnte, glaubt John nicht.  

Außergewöhnliche Schauplätze Großbritanniens

Der Autor hat ein Gespür dafür entwickelt, außergewöhnliche Schauplätze für seine Protagonisten zu finden. Immer wieder entführt er seine Leser an unbekannte Orte Großbritanniens, in diesem speziellen Fall ging es auf die abgelegenen Inseln an der Südspitze Englands. Dieses einsame Eiland eignet sich hervorragend für einen spannenden Krimi. Sie liegt nicht nur einsam, sondern ist zudem noch nebulös und leicht unheimlich. Reef hat die eigenwilligen Einwohner gekonnt in Szene gesetzt. Nicht nur das Charles Tremayne einfach spurlos verschwunden ist, auch die eigenwilligen Charaktere der Bewohner geben dem Hobbydetektiv zu denken. Die Menschen haben ihren eigenen Lebensstil entwickelt und lassen Fremde nur sehr ungern daran teilhaben, Stableford bekommt dies deutlich zu spüren.

Von Geistern und unheimlichen Begegnungen

Schon die Rekonstruktion des Tagesablaufes erweist sich als schwierig. Während Stableford sich die einzelnen Gegebenheiten erarbeiten muss, ist der Leser direkt mit dabei. Die Ermittlungen werden John aber nicht einfach gemacht. Von Geistern ist die Rede und von unheimlichen Begegnungen. Nach und nach erschließt sich, was sich wirklich auf der Insel ereignet hat. Die übersinnlichen Phänomene nehmen einen Teil der Handlung ein und eignen sich hervorragend, um die Leser und auch John auf falsche Spuren zu locken. 

Die Romane von Rob Reef bauen sich immer auf ähnliche Weise auf. Erst schildert er die Anreise zu den Schauplätzen des Falles, dann das Kennenlernen der Bewohner und die Klärung des Geschehens folgt dann so nach und nach. Die Charaktere setzt er dabei glaubhaft in Szene, dies gilt nicht nur für Stableford, Holmes und die Frauen, sondern auch für die Menschen auf dieser Insel. Sein Erzählstil ist dabei gekonnt unaufgeregt und die Spannung baut sich langsam auf. Erst zum Ende des Buches klären sich die Ereignisse der letzten Tage. 

Fazit:

„Das Rätsel von Ker Island“ ist mystisch angehaucht und entführt die Leser auf eine einsame Insel. In bester Detektivmanier erschließt sich John Stableford, Holmes und den Frauen Harriet und Lady Penelope das Rätsel nach und nach, die Lösung bleibt nebulös bis zum Schluss. Ein solider Krimi, der alles hat, was einen guten Krimi ausmacht.

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