Das Geheimnis von Benwick Castle

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Dryas, 2013, Titel: 'Das Geheimnnis von Benwick Castle', Originalausgabe

Couch-Wertung:

80
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Karin Speck
Stableford in Schottland

Buch-Rezension von Karin Speck Nov 2016

1937. Der zweite Fall von John Stableford führt ihn diesmal nach Schottland. Dort ist Sir Alasdair Benwick verschwunden. Er ist der Herr einer kleinen Burg gelegen im Rannoch Moor. Der Bruder des vermissten bittet Stableford um Hilfe, da von der Polizei diese nicht zu erwarten ist. Gemeinsam mit Harriet und Dr. Holmes macht sich John auf den Weg in die Highlands. Schon der Beginn ihrer Reise erweist sich als mysteriös und geheimnisvoll. Was wird sie in Schottland erwarten?

Zweiter Fall

In diesem zweiten Fall führt die Freunde ihr Weg nach Schottland auf eine geheimnisvolle Burg. Der Autor versteht es, schon auf den ersten Seiten seine Leser neugierig zu machen. Nicht nur der Detektiv will erfahren, was sich dort in den Highlands zugetragen hat, auch als Leser kann man nicht anders, als weiter zu lesen und das Geheimnis lüften zu wollen.

Ruhiger Erzählstil

In seiner ruhigen Art, die Geschichte zu erzählen, geht es dann auch weiter. Reef nimmt sich die Zeit, seine Protagonisten vorzustellen und sie langsam auf den Weg Richtung Schottland zu schicken. Auch dort geht es dann geheimnisvoll weiter. Hier treffen sie auf Menschen, die sich von der Artussage haben inspirieren lassen. Die Bewohner von Benwick Castle haben ihre ganz eigene Art zu leben. Um diese zu verstehen, muss Stableford genauer auf die Menschen eingehen. Er befragt sie nach den Umständen und der Zeit in der Alasdair Benwick verschwunden ist. Diese Befragung zieht sich ein wenig hin und nimmt viel Bezug auf die Artussage. Manchmal stellt sich dem Leser auch die Frage, was das alles mit dem Fall zu tun hat?

Golf und mehr

Auch das Golfspiel nimmt einen Teil der Handlung in Anspruch. Zeitweise ist es etwas schwierig, alles zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Ein Golfglossar am Ende des Buches klärt die seltsamen Ausdrücke, die dieses Spiel betreffen. Alles andere klärt sich dann mit Fortschreiten des Buches von selbst. Stableford kann somit seinem zweiten Hobby auch hier in Schottland nachgehen. Aber nicht nur dieses Spiel ist wichtig, auch einige Hinweise verstecken sich in diesem Spiel.

Die eigentliche Ermittlungsgeschichte entwickelt sich so nach und nach. Findige Krimileser werden sicher schnell auf die Lösung kommen, für die anderen dauert es bis zur letzten Seite, bis sich dieses Rätsel in all seinen Facetten entschlüsselt.

Das Geheimnis von Benwick Castle ist ein schöner Krimischmöker, der in einem ruhigen Erzählstil daher kommt. Er bittet spannende Unterhaltung ganz im Stil eines Sherlock Holmes.

Das Geheimnis von Benwick Castle

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