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Karin Speck
Komplexe Familien-Saga findet ihren Anfang

Buch-Rezension von Karin Speck Nov 2020

Elisabeth Clarkwell ist gerade Witwe geworden, als auch noch ihr Onkel verstirbt. Sie lebt im England des Jahres 1947. Der Krieg hat seine Spuren hinterlassen und die junge Frau ist der Verzweiflung nahe. Der Onkel hat ihr völlig unerwartet ein Gestüt in der Lüneburger Heide hinterlassen, kann sie diese unerwartete Erbschaft retten? Und warum wurde auch ein Mann in Spanien bedacht?

Lüneburger Heide 1889: Die Familie von Seydell muss sich neu sortieren, der Herr des Gestüts ist verstorben und für die Brüder Alexander und Ludwig heißt es erwachsen werden und zusammen das Gestüt leiten und wachsen lassen. Aber schnell stellen sich Probleme ein. Beide Brüder lieben dieselbe Frau, doch nur einer kann sie heiraten und mit ihr glücklich werden. Für einen heißt es, die Heimat verlassen und neu beginnen.

Mehrere Handlungsstränge und eine Vielzahl von Protagonisten prägen das Bild

Bei dem Roman „Die Erben von Seydell Das Gestüt“ handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie. Die Autorin Sophie Martaler erzählt eine komplexe Familien-Saga mit viel Gefühl.

Zunächst beginnt die Geschichte im Jahre 1947 in England und erzählt von Elisabeth Clarkwell. Die junge Frau steht eigentlich am Anfang ihres Lebens, hat aber schon einiges hinter sich. Jetzt, mit dieser Erbschaft erschließen sich ihr völlig neue Möglichkeiten.

Doch dann wechselt der Handlungsstrang, und die Leser befinden sich im Jahre 1889 auf dem Gestüt der Familie von Seydell wieder. Auch hier ist gerade ein wichtiges Familienmitglied verstorben. Der Patriarch der Familie hatte die Zügel fest im Griff. Jetzt sollen seine Söhne das Familienunternehmen weiterführen und erblühen lassen. Leider stellt sich dies als nicht so einfach heraus. Das Leben der Familie von Seydell schildert die Autorin mit allen Facetten. Allerdings splittet sie auch hier noch mal die Handlung. Während der eine Bruder auf dem Gestüt bleibt und verzweifelt ums Überleben kämpft, begibt sich der andere Bruder in ein ganz anderes Land. Er versucht sich seinen eigenen Traum vom Leben zu erfüllen.

Ein rundes Ende fehlt

Die Geschichte ist von Sophie Martaler komplex angelegt. Immer wieder wechselt sie zwischen den Handlungssträngen hin und her. Mal Lüneburger Heide mit all seinen Problemen, dann zu dem Bruder und nicht zuletzt immer wieder kurz in das Jahr 1947 zu Elisabeth. Jeder Erzählstrang für sich genommen erzählt seine eigene Geschichte, dabei scheint die Verbindung zu fehlen, aber da es sich ja erst um den Beginn handelt, ist das auch völlig in Ordnung. Die Handlung im Jahre 1947 ist relativ kurz gehalten und endet dann irgendwie mittendrin, ohne wirklich einen Abschluss zu finden. Die junge Frau hat zwar die Bestätigung einer Erbschaft erhalten, kann aber dann doch noch nicht viel damit anfangen. Der Handlungsstrang im 19. Jahrhundert ist da schon viel ausführlicher, lässt aber ziemlich viele Fragen unbeantwortet.

Der Erzählstil der Autorin ist angenehm leicht und flüssig zu lesen. Die Probleme, die jeder Einzelne mit sich trägt, hat Sophie Martaler gekonnt in Szene gesetzt und ihre Protagonisten dabei lebendig werden lassen. Um nicht völlig den Überblick über die Handlung zu verlieren, stehen vor jedem Kapitel Orts- und Zeitangaben. Somit weiß der Leser immer, wo er sich gerade befindet, und kann sich ganz entspannt auf die Handlung einlassen. 

Fazit:

Sophie Martaler erzählt eine umfassende Familien-Saga mit allem, was dazu gehört: Leid und Liebe, Hoffnung und Verzweiflung liegen hier dicht beieinander. Einzig, dass es hier keinen wirklichen Abschluss des ersten Bandes gibt, trübt die Leseunterhaltung etwas. Viele Fragen bleiben ungeklärt, somit sind die Bücher „Die Erben von Seydell“ nur „in Serie“ zu empfehlen.

Die Erben von Seydell - Das Gestüt

Die Erben von Seydell - Das Gestüt

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