Die Hüter der Rose

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Lübbe, 2005, Titel: 'Die Hüter der Rose', Originalausgabe

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Annalena Brix
1106 Seiten lebendiger Geschichte

Buch-Rezension von Annalena Brix Apr 2006

Liebhaber historischer Romane kommen an Rebecca Gablé nicht vorbei. Sie schreibt die Geschichten nicht nur, sie verschreibt sich ihr. Mit Liebe zum Detail und Respekt vor dem historischen Stoff fesselt sie jedesmal aufs Neue.

Die nächste Generation

Nach acht Jahren schenkt Rebecca Gablè ihren Lesern eine Fortsetzung ihres historischen Debüts "Das Lächeln der Fortuna". Die Hauptfigur des Romans ist John of Waringham, der jüngste Sohn Robins of Waringham. John ist inzwischen 13 und hat bereits seinen eigenen Kopf. Um einer kirchlichen Karriere zu entgehen, nimmt er reißaus, um sich am Hof des Königs verdient zu machen. Dort betritt er eine ihm unbekannte Welt, findet Freunde und begegnet dem König. Schon bald lernt er die vielen Gesichter des Krieges kennen, denn der König erhebt Anspruch auf den französischen Thron.

John of Waringham ist natürlich nicht die einzige Figur, die die Verknüpfung zum ersten Buch herstellt. Abgesehen von seinen Brüdern Edward und Raymond finden sich einige Sprösslinge, deren Herkunft dem aufmerksamen Leser bekannt vorkommen. Selbstverständlich spielen diese nicht immer dasselbe Spiel und so entsteht wieder eine spannende Geschichte aus divergierenden Interessen, Liebe, Krieg und Freundschaft.

Kampf um Kronen

Nach dem Tod von König Henry IV. regiert sein Sohn Harry das stolze England. Er will Frankreichs Thron noch hinzugewinnen. Nach erbitterten Kämpfen auf dem Schlachtfeld, wie in den politischen Lagern, heiratet er die französische Prinzessin Katherine Valois. Der französische Thron scheint näher als je zuvor, doch der französische Prinz kämpft erbittert um die Macht in Frankreich. Doch selbst in seinen eigenen Reihen ist der König nicht sicher. Er entgeht nur knapp einem Mordanschlag und kann selbst seinen engsten Anhängern nie ganz trauen. Sein Leben ist dem Krieg geweiht, denn er befindet sich mehr auf dem Schlachtfeld als in England.

Als Katherine Valois ihm einen Sohn schenkt, scheint seine Nachfolge vorerst gesichert. Doch der kleine Prinz zählt noch kein Jahr, als sein Vater einer Krankheit erliegt. John wird zum Leibwächter des kleinen Königs, für welchen übergangsweise ein Kronrat regiert. Der Junge steht von Anfan an zwischen den Stühlen. Die verschiedenen Machthungrigen wollen Einfluss auf ihn üben oder ihn sogar vernichten. So wird aus Henry VI. ein unsicherer Charakter, die Stärke seines Vaters erreicht er nie.

Fantastische Figuren und Geschichte vom Feinsten

Die Autorin hat mit "Die Hüter der Rose" wiedermal ein vieldimensionales Buch geschrieben. Wenn man es erstmal begonnen hat, kann man es kaum noch aus der Hand legen. Die Vielzahl der Figuren ist keineswegs verwirrend, da Gablé ihnen allen Leben einzuhauchen vermag. Die Geschichte des Königshauses und der fiktiven Familie Waringham sind geschickt verschachtelt, so dass für den Leser Fiktion und Historie eine Einheit bilden. Neben den drei Henrys existieren weitere historische Figuren, deren Geschichten spannend erzählt werden. Eine von ihnen ist beispielsweise der Waliser Owen Tudor, der es wagt sich in die Königin zu verlieben oder der John Beaufort, der viele Jahre in Kriegsgefangenschaft verbringen muss. "Die Hüter der Rose" bieten eine fulminante Lesereise ins England des 15. Jahrhunderts. Wer dieses Buch nicht liest, ist selbst schuld!

Die Hüter der Rose

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Letzte Kommentare:
12.09.2017 14:40:40
Hannes

Das Buch liest sich unheimlich gut in einem Rutsch weg. Ich hatte vorher von Mac P. Lorne - Den Herrn der Bogenschützen - gelesen, in dem Henry Beaufort, der Kardinal von England, nicht als so eine Lichtgestalt, wie von Frau Gablé dargestellt, geschildert wurde. Das ist ganz amüsant zu lesen. Was mich allerdings verwunderte, ist, wie Frau Gablé mit den geschichtlichen Tatsachen umgeht. Denn die Engländer haben gegen die Hussiten gekämpft und nicht wie Frau Gablé schreibt, dass der Kardinal sich über die Bitte des Papstes hinweg gesetzt hatte. Sie erhielten bei Tachau unter dem Befehl Henry von Beauforts eine katastrophale Niederlage. Tausende englischer Soldaten waren gefallen. Soldaten die man dringend gebraucht hätte, um die eigenen Ansprüche in Frankreich durchzusetzen. Eine etwas bessere Recherche hätte dem Buch gut getan. Allerdings wäre der Kardinal dann nicht mehr der Übermensch gewesen, als der er geschildert wird.

17.11.2015 07:27:31
rolandreis

Vor einiger Zeit war ich schon begeistert vom ersten Band "Das Lächeln der Fortuna". So war ich gespannt wie es auf über 1100 Seiten mit der Story der Waringhams weitergeht. Und wieder einmal konnte Rebecca Gablé mich erfolgreich ins Mittelalter entführen. Die Geschichte um den Sohn des Protagonisten des ersten Romanes Robert of Waringham rückt im zweiten Teil der Saga in den Mittelpunkt. John of Waringham flieht von zu Hause, als sein Vater ihn in die Obhut des Bischofs Beaufort (ein Lancaster) geben will und schließt sich König Harry an. Die Geschichte um John of Waringham, der treu zu seinem König steht und einer der meist geschätzten Männer Englands wird, ist so spannend, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Obwohl auch sehr viel Geschichte und historische Fakten im Buch verarbeitet werden wird man davon nicht erschlagen. Spätestens jetzt bin ich ein Fan von Rebecca Gablé, denn auch dieser Roman hat mich voll begeistert. Die Autorin zeichnet ein packendes Bild des 15. Jahrhunderts, jener Zeit, als England und Frankreich erbittert um die europäische Vorherrschaft und den französischen Thronanspruch kämpften. Bei mir erzeugte dieser Roman wunderbares Kopfkino und daher eine absolute Empfehlung. Ich bin sehr gespannt, wie es im "Spiel der Könige" weitergeht.

01.03.2015 18:11:29
Catie

"Die Hüter der Rose" war das dritte Buch, das ich von RG gelesen habe (inzwischen auch dreimal), und ich fand es bislang am berührendsten. Es geht weiter um den Hundertjährigen Krieg, und natürlich hat jeder, der historische Romane liest sich auch mit dem Gedanken beschäftigt und gelesen, was der Krieg eigentlich aus den Menschen macht. Aber selten erfährt man es so eindrucksvoll und noch dazu am Protagonisten. John of Waringham wird bereits früh abgehärtet, aber das scheint ihm nicht unbedingt zum Vorteil zu gereichen. (Für mehr Infos lesen Sie das Buch!!!)
Eine der mir sympathischsten Figuren in diesem Roman ist der Waliser Owen Tudor, der sicher einigen als Begründer der Tudor-Dynastie bekannt sein dürfte. Über ihn ist nicht viel bekannt, es gibt mehr Mythen als Fakten, aber wieder ist RG eine perfekte Mischung aus Geschichte und Fiktion gelungen. "Die Hüter der Rose" knüpft direkt an "Das Lächeln der Fortuna" an. Ich empfehle also allen, klüger zu sein als ich, und die Bücher hintereinander zu lesen.

04.03.2012 17:26:00
EvaD.

Für mich war dieses Buch das absolute Highlight der Waringham-Saga. John war definitiv eine sehr spezielle Persönlichkeit, und ich bewundere seinen Charakter mit all den Ecken und Kanten. Auch seinen Bruder Raymond fand ich sehr interessant - auf jeden Fall erheiternd. Das Buch war extrem interessant geschrieben und flüssig zu lesen, von der Spannung ganz zu schweigen.
Ich würde es jedem Fan von historischen Romanen empfehlen - ebenso wie alle anderen Werke von Rebecca Gablé!

04.02.2012 18:02:10
Lesley

Der zweite Teil der Saga ist nicht weniger fesselnd als der erste. Gáble erzählt die englische Geschichte unverändert und trotzdem wirkt es so, als habe sie das selbst erfunden. Man entwickelt ein ganz besonderes Gefühl bei ihren Büchern, als wenn man selbst dabei wäre. Die Geschichte ist aufregend und wechselt ständig. Man kann keinen wirklichen Höhepunkt in dem Buch finden, weil die Höhepunkte überall und in jedem Kapitel verstreut sind.

10.08.2011 21:46:04
M.Reinsch

Da ich duie gebundene Ausgabe gelesen habe, bin ich auch ein klein wenig froh, das ich das Buch nun zu Ende gelesen habe - mit über 1000 Seiten doch ein Wälzer...
Was für eien Geschichte , die Rebecca Gablé da vor mir ausgebreitet hat! Durch ihre wunderbare Art zu schreiben hat Sie mir dei (doch sehr verzwickte) Zeit der beiden Henrys sehr gut nahegebracht. Wiedereinmal habe ich "gelebte" Geschichte gelesen und war mehr als begeistert. Und wiedereinmal war es sehr schwer ihre fiktiven Figuren aus der tatsächlich geschehenen Geschichte auszublenden - nein "Die Waringhams" gehören nun für mich schon fest zur englischen Geschichte! Gerade die erstaunliche Charactertiefe, die Fr.Gablé ihren sämtlichen Protagonisten zu teil werden läßt, macht es einem sehr schwer, selbst die niederträchtigsten Charaktere und ihre Winkelzüge, nicht gebührend zu begutsachten. Wiedereinmal hat diese Frau es geschafft, mich völlig in den Bann ihrer Geschichte zu holen (und nebenher so manch verkürzte Nacht zu erleben).
Bisher kenne ich nur zwei weitere Autoren, die mich so in Ihren Bann geschlagen haben (Gemmell und Martin). Nun, nach dem Dritten ihrer Bücher, das ich gelesen habe, bleibt mir nicht anderes übrig, als Sie zu meinen Lieblingsautoren zu zählen!
Nur 99°, weil mir ein Namenskglossar fehlte, in dem ich doch gerne nach der Einen oder Anderen Person gesucht hätte...

18.03.2011 11:09:45
Stina

"Die Hüter der Rose" beschreibt die Geschichte von John of Waringham dem jüngsten Sohn von Robin of Waringham aus "Das Lächeln der Fortuna". Ein Missverständnis bringt ihn als dreizehnjärigen dazu, Waringham und seinen Vater heimlich zu verlassen um in den Dienst des Königs zu treten. Von da an wird sein Leben von Krieg, Liebe, Hass und Freundschaft bestimmt. Durch seinen Ehrgeiz und sein ritterliches Wesen wird er sehr jung zum Ritter geschlagen, doch durch diese Eigenschaften gerät er auch nicht selten in Gefahr.
Genauso fesselnd wie die Geschichte von John sind die Machenschaften rund um den König und all seinen machthungrigen Feinden und Verbündeten sowohl in England wie auch in Frankreich.

Rebecca Gablé versteht es die geschichtlichen Ereignisse schwungvoll und spannend in einem Roman wiederzugeben.

12.11.2010 14:40:20
Stefan83

Es ist gut möglich, dass es da draußen noch irgendjemanden gibt, der die Welt des Mittelalters weit besser und farbenfroher auf Papier bringen kann, als Rebecca Gablé. Wenn dem so ist, dann hat dieser jemand allerdings bisher nicht zum Stift gegriffen, denn die deutsche Autorin zeigt auch mit der späten Fortsetzung ihres im Jahre 1997 erschienenen historischen Romans „Das Lächeln der Fortuna“, warum sie in Leserkreisen und Feuilleton gleichermaßen als Königin dieses Genres tituliert wird. Mit „Der Hüter der Rose“ ist ihr erneut ein episches Meisterwerk gelungen, das Fiktion und Historie gekonnt verbindet und auch qualitativ nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Mehr noch: Band zwei der Reihe um die englische Adelsfamilie Waringham wirkt um einiges reifer, zeigt deutlich den Sprung, den Gablé in ihrer Schreibtechnik in den letzten Jahren vollzogen hat. Sie nimmt gekonnt den Faden auf, ohne schlicht zu wiederholen oder sich in Widersprüchen zu verzetteln, was es sogar Neulingen ermöglicht, ohne Probleme den Einstieg in die Reihe in Angriff zu nehmen. Bei allen anderen wird sich vermutlich, so wie bei mir, ein wohliges Gefühl der Heimkehr einstellen, wenn man die erste Seite dieses mitreißenden Romans aufschlägt und sich an die Geschehnisse am Ende von „Das Lächeln der Fortuna“ zu erinnern beginnt …

Rückblick: England, der dreizehnte Oktober im Jahre des Herrn 1399. Henry of Lancaster wird vom Erzbischof von Canterbury in Westminster gesalbt und zu Henry IV. von England gekrönt. Robin of Waringham, Berater und treuester Verbündeter der Familie Lancaster, reist direkt nach den Feierlichkeiten nach Hause, um seinen neugeborenen Sohn, den dritten mittlerweile, in die Arme zu schließen. Er nennt ihn John, nach seinem langjährigen Freund, den verstorbenen Duke of Lancaster, welcher als John of Gaunt in die Geschichte eingegangen ist.

Fast vierzehn Jahre später begegnen wir John of Waringham nun wieder. Nach dem Tod von Henry IV., der in den letzten Tagen seiner Regentschaft von einer Krankheit schwer gezeichnet war, wird jetzt dessen ehrgeiziger Sohn Henry V, genannt „Harry“, König von England. Er will den immer noch schwelenden langjährigen Krieg mit Frankreich für seine Heimat siegreich beenden und die ihm zustehende Krone beider Länder in Besitz nehmen. Das Volk, von den vielen Scharmützeln mit Franzosen, Schotten und Walisern zermürbt, setzt all ihre Hoffnungen in Harry, der in Auftreten, Erscheinung und Tatkraft ganz dem herrschenden Ritterideal entspricht. Begeistert und bereitwillig folgt es ihrem König. Unter seinen Begleitern wäre auch gern John of Waringham, der wie sein älterer Bruder Raymond an der Seite Harrys kämpfen will, aber insgeheim befürchtet von seinem Vater in eine kirchliche Laufbahn gedrängt zu werden. Wie Robin so viele Jahre zuvor, so nimmt auch John schließlich Reißaus. Er macht sich allein auf den langen Weg nach Westminster und begegnet, nach einigen schmerzhaften Zwischenfällen, dem König.

Auch dank der Fürsprache der Brüder Raymond und Edward wird er trotz seines jungen Alters am Hof zum Knappen ausgebildet. Gemeinsam mit seinen Freunden, dem Waliser Owen Tudor und Harrys Cousin John Beaufort, genannt „Somerset“, zieht er schließlich an der Seite Harrys in den Krieg. Von der langen Belagerung Harfleurs über die berüchtigte Schlacht von Azincourt, wo er zum Ritter geschlagen wird, bis hin vor die Tore von Paris. John wird, wie so viele Jahre zuvor sein Vater Robin, zum engsten Vertrauten des Königs, einem Hüter der Rose (Das Kennzeichen der Lancasters). Er entführt die Liebe seines Lebens, die junge Juliana, um sie gegen den Willen ihres Vaters Henry Beaufort, dem Bischof von Winchester und Onkel des Königs, zu heiraten, der trotz allem einen Narren an John gefressen hat, und, wie einst John of Gaunt Robin, die schützende Hand über den jungen Waringham hält. Und das ist dringend nötig, den Fortunas Launen sind wechselhaft und am am Hofe des Königs wimmelt es nur so von machthungrigen Adligen, ehrgeizigen Königsbrüdern und intriganten Kirchenmännern …

Über 1115 Seiten einen Leser nicht nur bei der Stange zu halten, sondern ihn auch noch auf höchstem Level zu begeistern, zu bannen und zu rühren, das ist wahrlich eine hohe Kunst. Eine Kunst, die Gablé wie scheinbar keine Zweite im Bereich des historischen Romans zu beherrschen versteht. Auch die Begegnung mit der zweiten Generation aus dem Geschlecht der Waringhams ist eine äußerst lohnende, zumal man sich dank John of Waringham stets im Zentrum der geschichtlichen Ereignisse wiederfindet und über dessen Schulter einen Blick auf eine Epoche gewährt bekommt, die von Kriegen und Leid ebenso geprägt war, wie von Frieden, Wohlstand und mittelalterlicher Kunst. Wie schon in ihren anderen Romanen, so ist es auch hier dank der detailgetreuen Schilderungen und liebevoll gezeichneten Figuren gänzlich unmöglich diese dicke Schwarte von Buch längere Zeit aus der Hand zu legen. Während andere Schriftsteller historische Persönlichkeiten lediglich verwenden, um ihren Werken Authentizität zu verleihen, da macht Rebecca Gablé diese lebendig. Und obwohl sich ein Großteil des Buches um die Regentschaft des erfolgreichen und beliebten Königs Harry dreht, deutet sich bereits früh an, dass besonders John of Gaunts Sohn, Henry Beaufort, die Sympathien der Autorin genießt.

Beaufort kommt in vielen Dingen nach seinem Vater. Und wie bei John of Gaunt, so gewinnt auch dieser Lancaster den Leser schnell für sich. Charismatisch, ehrgeizig, aber auch mitfühlend, unterstützend und beratend. All diese Facetten ringt Gablé dieser Figur ab, ohne den historischen Überlieferungen an irgendeiner Stelle zuwiderzulaufen. Überhaupt hat die Autorin bei der Ausarbeitung ihrer Protagonisten einen Riesenschritt nach vorne getan. War Robin of Waringham noch über lange Strecken ein unglaubwürdiger, strahlender Gutmensch, sind in „Die Hüter der Rose“ die Waringham-Sprößlinge weitaus vielschichtiger charakterisiert worden. Mehr noch als John gefällt mir da Raymond of Waringham. Ein Frauenheld und grobschlächtiger Schwerenöter, der erst handelt und dann denkt, aber in Treue zu seinem König steht und der sein Herz am rechten Fleck hat. Seine Eskapaden mit Mägden und Bauerstöchtern sorgen im Buch immer wieder für heitere Momente, verdeutlichen aber auch das Missverhältnis des Ständesystems.

John of Waringham macht dagegen die größte Entwicklung im Lauf der Geschichte durch. Seine anfängliche Kriegsbegeisterung verliert sich mit den Jahren. Seine Träume von Mut, Heldentaten und Ritterlichkeit verblassen angesichts der Gräueltaten bei Azincourt. Der Krieg in Frankreich und seine lange Gefangenschaft samt Folter verändern John of Waringham. Aus einem einstmals aufgeschlossen, neugierigen jungen Mann wird ein zynischer, rachelüstiger Veteran, der die Vergangenheit nur schwer hinter sich lassen kann und selbst von seiner Frau plötzlich nicht wiedererkannt wird. Gablés Schilderungen des gewaltsamen Konflikts sind zwar in keiner Weise so detailgetreu und brutal wie die des Kollegen Bernard Cornwell, aber trotzdem nicht weniger eindringlich. Während der Engländer das blutige Schauspiel in drastischen Szenen beschreibt, sind es hier die leisen Töne, welche beeindrucken. Gablé wagt einen Blick in die Seele des Krieges und zeigt dessen Sinnlosigkeit auf. Über Jahrzehnte geführt, wechselt das Glück mit jeder neuen Regentschaft auf Seiten Frankreichs oder Englands die Seiten. Schnell weicht die Euphorie der Kriegsmüdigkeit. Auch weil mit Johanna von Orleans eine Gegnerin auftaucht, welche den zerstrittenen und fast ausgelöschten französischen Adel vereint und ins Felde führt.

Gablés Auseinandersetzung mit der Jungfrau aus Lothringen ist mutig, spricht sie der heutigen französischen Nationalheldin doch jeglichen Glanz ab. Stattdessen wird uns eine soziopathische Frau mit verklärten Blick gezeigt, die in erster Linie der Hass antreibt und nicht die Suche nach Frieden. Ihr skandalöser Gerichtsprozess gehört zu den düsteren Passagen des Buches und macht eine Lichtgestalt auf verletzliche Art und Weise menschlich. Wie die Autorin das geschafft hat, ohne ihre Objektivität zu vernachlässigen, ist beeindruckend. Trotz ihres Todes mangelt es John aber auch später nicht an erbitterten Feinden, wobei ich mir das ein oder andere Mal gewünscht hätte, dass sich der wackere Waringham nicht immer so arg schnell aus seinen Zwickmühlen befreien würde. Insbesondere beim Zusammentreffen mit den Ketzern gegen Ende ist Gablé vielleicht ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen.

Dennoch: „Der Hüter der Rose“ ist eine unheimlich intensive Achterbahnfahrt durch die zweite Hälfte des Hundertjährigen Krieges bis zu den ersten Ausläufern der Rosenkriege, die ohne langatmige Passagen blendend unterhält und akkurat-gründliche historische Recherche mit stilistisch geschliffener Fiktion verbindet. Ein Wiedersehen mit alten Freunden, das mehr als lohnt und allen Freunden historischer Romane dringendst ans Herz gelegt werden kann. Das Gablé dabei dasselbe Erfolgsrezept in Punkto Handlungsaufbau wie bei den Vorgängern gewählt hat, mag vielleicht den kritischen Kümmelspalter um seine Ruhe bringen. Das Lesevergnügen kann das allerdings nicht im geringsten trüben.

Chapeau, für diese Leistung, Frau Gablé!

31.03.2010 19:19:15
M-L. Bakhaus

Es ist das erste Buch, dass ich von Rebecca Gablé gelesen habe. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um es zu lesen. Diesmal habe ich es in einem Rutsch durchgelesen. Es gefiel mir sehr gut. Die Personen sind lebendig und spannend dargestellt. Man merkt die gute Recherche der Autorin. Es ist nicht das letzte Buch dieser Autorin, dass ich lesen werde.

05.03.2010 14:24:56
octavia

Ich habe alle drei Bücher der Trilogie um die Waringhams gelesen, und alle drei sind absolut fesselnd, aber dieses Buch ist mir besonders ans Herz gewachsen. Vielleicht weil sich das Haus Lancaster hier mit König Henry V auf dem Höhepunkt seiner Macht befindet (Azincourt). Auch die unerschütterliche Liebe zwischen John und Julianna hat mich mehr fasziniert als die Liebe zwischen Robin und Blanche. Ein ganz hervorragendes Buch, das ich auch bereits als Hörbuch geniessen konnte (sehr empfehlenswert). Unterm Strich ist die Trilogie rund um die Waringhams absolut phantastisch.

01.10.2009 20:45:43
Kaddi*

Bei mir geht\'s gerade zum Ende von das Lächeln der Fortuna. Ich muss zugeben, teilweise fand ich es recht kompliziert, all die englischen und schottischen Namen, der Enkel und der Großvater, Neffe etc. haben gleiche oder ähnliche Namen. Es war zum Teil wirklich verwirrend. Aber ich habe die 1200 Seiten innerhalb von wenigen Tagen gelesen, denn es hat mich so in den Bann gezogen,dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Die Liebe zum Detail, mit der Rebecca Gablé Waringham, Ferbrook, Burton etc. beschreibt hat mich so in den Bann gezogen, dass ich fast glaubte, selbst ein Teil von der Geschichte zu sein. Ich habe jede Szene vor meinem geistigen Auge gesehen und jeden Windhauch gespürt.
Es ist verrückt =).Bisher wusste ich auch nicht, dass es eine ganze Reihe gibt, aber gleich morgen werde ich mir den neuen Band kaufen. Und ich bin auch jetzt schon gespannt was es Neues in Waringham gibt.

Liebe Grüße...

04.05.2009 11:39:50
toma

@Angie
Es gibt ein Buch ZWISCHEN den von Dir genannten, nämlich "der König der purpurnen Stadt"
Darin kommen unter den Höflingen von König Edward III. auch die Väter von Robin und Mortimer als junge Männer vor.
Rebecca Gablé weist in diesem Buch darauf hin, dass sie über die Familie Waringham noch mehr schreiben wird

04.05.2009 11:13:17
Angie

Ich habe "Das 2. Königreich" und "Das Lächeln der Fortuna" gelesen und bin von Rebecca Gablè fasziniert (gute Schriftstellerin).Ich bin gespannt auf das 2. Band der Waringham-Trilogie "Der Hüter der Rose", das ich mir in diesen Tagen gleich holen werde.
Was mich jedoch traurig macht ist, dass es zwischen "Das 2. Königreich" und "Das Lächeln der Fortuna" nichts dazwischen liegt.
Ansonsten bin ich überaus zufrieden mit Rebecca Gablé, die es versteht Geschichte und Fiktion miteinander zu verknüpfen.
Ich denke John of Waringham wird mich genauso faszinieren wie sein Vater Robin.
Ausserdem bin ich gespannt, was aus dem Jungen Mortimer Dermond geworden ist, der seinem Vater nur äusserlich geglichen hat und in Wirklichkeit ein edler Ritter war.
Wer diese Bücher noch nicht gelesen hat, sollte es nicht Versäumen...

20.04.2009 20:46:26
Krimi-Tina

Der zweite Band um die Familie Waringham in dem Jahren 1413 bis 1442. Wieder ein unglaublich dichtes Buch ohne Hänger und Längen. Sicher einiges kennt man schon aus dem ersten Band, so ist zum Beispiel der Anfang doch recht ähnlich, der jeweils zur Hauptperson bestimmte Waringham reißt aus und gerät in allerhand Fährnisse. Aber das macht nichts. Die große und bedeutende (historische) Person hinter dem Thron, die die Stelle John auf Gaunts einnimmt, ist diesmal sein Bruder Henri Beaufort. Ebenfalls eine beeindruckende Persönlichkeit.
In 2 Tagen durchgelesen und ich warte dringend auf die Taschenbuchausgabe des dritten Bands.92°

14.04.2009 16:46:38
leo94

leo94
Ich habe keine Ahnung davon wie gut dieses Buch recherchiert wurde, aber sobald man dieses Buch in der Hand hat ist es einem egal. Man wird völlig gefesselt und will umbedingt das Ende erfahren. Wenn man dann, aber durch ist, ist man traurig das es nicht weiter geht. Es ist perfekt für die, die Helden und Geschichte lieben.

18.12.2008 21:12:46
amna

ich habe die anderen beiden teile noch nicht gelesen(und werde dies natuerlich so schnell wie moeglich nachholen) und fand es gut dass amn die handlung auch so sehr gut verstehen konnte. Mir haben vor allem die Figuren der drei jungen(john, owen, somerset) sehr gut gefallen da sie alle so viel schreckliches erleben und durch diese erfahrungen erwachsen werden.

10.08.2008 12:10:00
Klaus Kröger

Eine gelungene Fortsetzung des "Lächelns der Fortuna". Die Hintergründe der Kriegszüge von Heinrich V. und dem Machtvakuum nach seinem Tod werden verständlich erklärt.
Nicht ganz so spannend wie der Vorgänger, aber immer noch unterhaltsam.

20.07.2008 14:50:31
bineblue

Ich habe das Buch gerade erst angefangen zu lesen. Doch schon nach den ersten paar Seiten ist es schwer, es aus der Hand zu legen. Man fühlt mit John richtig mit.
Es ist super geschrieben und von daher flüssig zu lesen.
Ich würde es jedem weiterempfehlen

22.06.2008 01:42:42
Rolf.P

"Das Lächeln der Fortuna" hatte mir seinerzeit schon ausnehmend gut gefallen, aber "Der Hüter der Rose" schlägt es noch um Längen!

Nicht nur sprachlich und stilistisch ist dies Gablés bester Roman, auch die Figuren - fiktive ebenso wie historische - waren nie zuvor so interessant.
Rebecca Gablé hat es auch dieses Mal wieder geschafft, mit ihrem mitreißenden Erzählstil 1115 Seiten spannende Unterhaltung abzuliefern. Rebecca Gablè hat es meisterhaft verstanden, den Faden wieder aufzunehmen und in gewohnt spannender und fesselnder Weise die Geschichte Englands im 15. Jahrhundert, den Aufstieg der Familie Lancaster und insbesondere die Geschichte der Jungfrau von Orléans zu erzählen.
Die Begegnung mit der zweiten Generation der Waringhams, insbesondere mit Robins Sohn John, kommt einem fast wie ein lange ersehntes Familientreffen vor, alles ist so vertraut und doch auf aufregende Weise ganz anders als im ersten Buch. Schon nach wenigen Seiten mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ganz erstaunlich fand ich die Auseinandersetzung mit dem für England wenig schmeichelhaften Geschehen um Johanna von Orléans, wo Gablè sich nicht scheut, auch Ihre Helden in wenig rosigem Licht erscheinen zu lassen und sich sehr ernsthaft mit dieser dunklen Phase englischer Geschichte befasst.
John of Waringham ist ein Held, mit dem man sich von der ersten Seite an identifizieren kann und der einem unvergesslich bleibt. Sein Bruder Raymond ist manches Mal einen Lacher wert, doch ebenso wird an seinem Beispiel in beklemmender Weise deutlich, wie ausgeliefert die Frauen der unteren Schichten den Grundeigentümern waren.
Und alle Fortuna-Leser werden feststellen, dass Kardinal Beaufort wahrlich seines Vaters Sohn ist. Nie war Gablés erzählte Historie spannender, und endlich wird die Jungfrau von Orléans einmal vom Sockel gestoßen, selbst wenn sie kaum jemand zuvor so menschlich beschrieben hat.
Ein akkurater historischer Roman voller Leben, Liebe, Freundschaft und Leid. Wie im richtigen Leben eben, nur besser. Obgleich an Gablés Romanen durchaus die Ähnlichkeit in den Handlungsmustern und der Charakterisierung der Helden kritisiert werden kann, kann es in der Welt der historischen Romane niemand an historischer Exaktheit mit ihr aufnehmen. So ist "Die Hüter der Rose" ein spannender, exzellent recherchierter Roman zur Spätphase des 100jährigen Krieges, der hoffentlich den einen oder anderen Leser zu eigener historischer Recherche veranlasst.
Dass historische Romane erfundene Personen und deren Geschichte nutzen, um eine Epoche darzustellen, ist nicht neu. Aber wenige schaffen es so gut, so spannend wie Rebecca Gablé.

Trotzdem möchte ich abschließend noch ein Loblied auf Rebecca Gablés Schreibstil und Recherchearbeit singen, die mich immer wieder beeindrucken und die in "Die Hüter der Rose" wieder wundervolle Charaktere hervorgebracht haben.

22.01.2008 22:10:00
Susannah

Wir erinnern uns: am Ende des Buches "Das Lächeln der Fortuna" wurde Robin of Waringham ein Sohn geboren, den er in Erinnerung an seinen alten Freundm den Herzog of Lancaster, John nannte. Und John ist auch die Hauptperson dieser Fortsetzung. Einer junger Bursche, und so ganz anders als sein Bruder Raymond: eher sanftmütig, ruhig und überlegt, kein Weiberheld und nicht gut ausgebildet im Kriegshandwerk. Doch das Leben, das John bestimmt ist, wird ihn zu Kriegen, Königinnen, intriganten Bischöfen, machthungrigen Königsbrüdern und zu seiner großen Liebe führen.

Wunderbar! Noch schöner als der erste Band! Ich dachte anfangs, dass mir niemand die schönen Figuren aus Teil eins ersetzen könnte. Conrad, den Stallmeister, Robin, den Pferdenarrn, John of Gaunt, den mächtigen Lancasterfürsten. Vor allem um letzteren habe ich getrauert. Doch was sehe ich? Schon zu Beginn springt mir ein Shn John of Gaunts entgegen: Henry, der Bischof von Winchester. Wie der Vater so der Sohn, möchte man meinen, und ich habe diesen politisch begabten, den weltlichen Genüssen nicht abgeneigten und dennoch liebevollen Kirchenfürsten schnell ins Herz geschlossen. Und nicht nur ihn. Seine Tochter Juliana, Owen Tudor, die Könige Harry und Henry, selbst die Fieslinge Arthur Scrope und Humphrey ofGloucester. Und natürlich die Hauptfigur John, der trotz allem doch ein waschechter Waringham ist.

Der zweite Band der Reihe wirkt auf mich "reifer". Gut und Böse, Licht und Schatten sind nicht mehr so streng getrennt wie noch im Vorgänger: so ist man doch mal geneigt, Arthur Scrope ob seines miesen Loses zu betrauern, und gleichzeitig reifen trotz aller Sympathie für John und Henry of Winchester hin und wieder Wünsche, selbige Personen gegen die Wand zu knallen. Dadurch wirkt das Buch für mich glaubwürdiger. Phantastisch wie gewohnt der historische Hintergrund, vom Tode Henrys IV bis zur Hochzeit von Margaret Beauchamp und John, dem Duke of Sommerset. LESEN!

01.01.2008 20:37:03
Larna

Der Klappentext kommt einem ja sehr bekannt vor und man hat das Gefühl, dass es irgendwie das Gleiche sein wird, wie im ersten Teil. Trotzdem hat das Buch mich vom ersten Augenblick an gefesselt und ich habe es mit höchstem Vergnügen gelesen.
Die Figuren waren mir auch diesmal sehr sympathisch, auch wenn die Ähnlichkeit von Robin und John of Waringham unverkennbar ist, ebenso wie zwischen John of Gaunt und Kardinal Beaufort. Wobei mir gerade letzterer durch seine Gerissenheit und teilweise Skrupellosigkeit gefallen hat. Auch Raymond of Waringham hat mir sehr gefallen, gerade, weil es nicht immer leicht war, in einzuordnen. Schade fand ich, dass man von den Schwestern Johns und Raymonds so wenig erfahren hat.
Auch die Könige Harry und Henry sind sehr gut dargestellt, ihre Stärken und Schwächen, vor allem die deutlichen Unterschiede.
Auf jeden Fall habe ich wieder einiges über England und den 100-jährigen Krieg gelernt und freue mich schon auf den dritten Band.
Im Gegensatz zum ersten Band hatte ich diesmal nicht das Gefühl, dass es irgendwelche Längen in dem Buch gab, daher 95° von mir.

15.12.2007 01:56:03
AS

Wer das Lächeln der Fortuna gelesen hat findet sich mit der Fortsetzung in vergangene Zeiten versetzt, die einem doch so wunderbar vertraut sind, als würden sich alle Ereignisse in der Gegenwart abspielen.

Zwar ist auch in diesem Roman das Muster an sich das Selbe wie im ersten Teil ( und auch im Dritten ;-) ), allerdings wir einem niemals langweilig. Man kann zwar vorhersehen was passieren wird (und in gewisser Weise auch muss) aber trotzdem schafft die Autorin es immer wieder Neues in die Handlung einzubauen.

Wer auch nur ein geringes Interesse an (englischer) Geschichte hat muss dieses Buch lesen. Auf schönere Art un Weise kann man Geschichte kaum lernen.

30.10.2007 00:39:42
Michael Seitz

Absolut filmreif! Besonders das Wiedersehen mit einem (gealterten) Robin of Waringham war ein Vergnügen. Dazu sein Sohn Raymond, der allein durch seine Ambivalenz den Leser vom ersten Augenblick in seinen Bann zieht... - Nicht zu vergessen natürlich die Hauptfigur John of Waringham, der sich vom Jungen zum Mann entwickelt. Auch der zweite Teil erweist sich als farbenprächtiges Epos und ist dabei flüssig und spannend geschrieben, erreicht eine hohe emotionale Dichte, die unter die Haut geht. - In diesem Stil schreiben normaler Weise nur amerikanische Autoren! - Respekt.

11.05.2007 20:10:05
Heike Ambrosius

Es ist da.....!!!!!
Heute frisch als Taschenbuch gekauft.
Dieses Buch ist genauso grandios wie "Das Lächeln der Fortuna"
Purer Lesegenuß.
Unbedingt lesen!

14.12.2006 21:49:14
Katharina@Histo-Couch

@Lesemaus

Im Autorenporträt von Rebecca Gablé hier auf der Histo-Couch sieht man doch eindeutig, dass dieses Buch der Nachfolger von "Das Lächeln der Fortuna" ist. Ein dritter (und leider letzter) Teil folgt voraussichtlich Herbst 2007.

Viele Grüße
Katharina
Chefredakteurin

14.12.2006 19:20:07
Lesemaus

Ich habe bisher fast alle Bücher von Rebecca Gable gelesen- bis auf dieses. Ich habe mich gefragt, wieso dieses Buch ein Nachfolger sein soll- von welchem Buch????

25.10.2006 09:34:28
R. van Ham

Dieser Nachfolger ist spannend und fesselnd, bis zur letzten Seite und man hat das Gefühl dazuzugehören, da einem vieles schon bekannt ist und man mit den Figuren wächst, lebt, leidet und jubelt. Mit sehr großem Interesse habe ich gelesen, dass es noch einen Nachfolger geben wird ... Ich bin gespannt und kann bis dahin dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Menschliche Schwächen in stählernen Rüstungen... Weiter so