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Karin Speck
Die Reise der Templer geht weiter

Buch-Rezension von Karin Speck Okt 2020

Vier Jahre sind vergangen, seit die Templer sich von der Heilkundigen Prisca von Speyer getrennt haben. Während die Ritter ein Leben außerhalb ihres Ordens gelebt haben, ist die junge Frau auf das Landgut ihres Großvaters nach Aquitanien geflüchtet. Sie führt dort ein bescheidenes Leben. Hier kann sie in Ruhe überlegen, wie ihr Leben weiter verlaufen soll, auch ahnt niemand etwas von ihrem Geheimnis, das sie stets begleitet. Doch dann bietet sich den Templer die Möglichkeit, ihren Orden wieder auferstehen zu lassen. In Portugal finden sie mächtige Unterstützung, aber nur unter der Bedingung, dass die Ritter eine verschollene und zugleich mysteriöse Reliquie aufspüren und mitbringen. Sie ahnen nicht, dass ihnen blutrünstige Verfolger auf den Fersen sind. Der Weg der Templer führt sie unweigerlich wieder mit Prisca von Speyer zusammen. Können sie gemeinsam ihre Ziele erreichen?

Zweiter Teil, ohne Vorkenntnisse lesbar

Dieser Teil der Templer-Trilogie setzt vier Jahre nach dem ersten Band ein und es ist durchaus möglich, ihn ohne Vorkenntnisse zu lesen. Der Autor lässt immer wieder kleine Rückblenden einfließen, sodass es nicht schwerfällt, der Handlung zu folgen. Teilweise sind es sogar recht viele Rückblenden, die dann doch wieder ein wenig störend sind.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Zum einen natürlich aus Sicht der Templer. Das Leben der Männer ist nach Auflösung ihres Ordens nicht einfacher geworden und als sie die Möglichkeit erhalten, wieder einem Orden beizutreten, sind sie sofort bereit ihr Leben erneut zu ändern. Der Autor hat es gut verstanden, die widersprüchlichen Gefühle der Ritter und ihrer Mitstreiter wiederzugeben. Jeder Einzelne von ihnen hat sich sein Leben eingerichtet und es jetzt wieder zu ändern fällt dann doch schwer. Diese kleinen Unstimmigkeiten hat Dieckmann gut in Szene gesetzt und lässt die Templer eben auch als Männer erscheinen, die sich erst noch wiederfinden müssen. Gleichzeitig erzählt er aber auch von einer aufregenden Suche nach den Reliquien. So einfach, wie es klingt, ist die Reise der Männer natürlich nicht, denn sie werden verfolgt. Ihre Verfolger setzten alles daran, die mysteriöse Reliquie in die Hände zu bekommen. Diese Szenen sind Kampfszenen und detailreich beschrieben. Sie zeigen aber auch deutlich, wie schwer das Leben in dieser Epoche für die verfolgten Ritter wirklich war.

Die Hüterin der Reliquie

Der zweite Handlungsstrang erzählt die Geschichte von Prisca von Speyer weiter. Ihre Aufgabe war es schon im ersten Band, die Reliquie zu hüten. Jetzt allerdings ist sie in eine Fehde geraten, die ihr alles abverlangt. Ihr Großvater ist kein einfacher Mensch und macht ihr das Leben schwer. Der Autor hat es verstanden, auch hier die Beweggründe der Protagonisten glaubhaft wiederzugeben. Entstanden ist eine aufregende Geschichte um eine junge Frau und ihre Familie.

Gleichzeitig verknüpft der Autor seine Geschichte mit den historischen Details dieser Zeit. Er gibt kleine Einblicke in die politische Lage dieser Epoche und erzählt von wichtigen Ereignissen, wie die Verfolgung der Katharer. Er stellt Zusammenhänge zu dem Templerorden her, die einem beim Lesen durchaus plausibel erscheinen. In seinem Nachwort klärt Guido Dieckmann noch Fiktion und Wahrheit und hat einige historische Details parat.

Fazit:

„Der Pakt der sieben Templer“ ist der zweite Band der Trilogie von Guido Dieckmann um Templerritter und Reliquien. Er steht dem ersten Teil in nichts nach und ist sogar noch eine Spur spannender und auch informativer. Die Frage, was könnte aus den überlebenden Templern geworden sein, wird hier glaubhaft erläutert. Allerdings weist der Schluss darauf hin, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist.

Die Mission der sieben Templer

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