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England 1896: Von der eigenwilligen Helen Mandeville erwartet ihre Familie vor allem eine standesgemäße Heirat. An ihrer Verlobung mit James Mitchell, einem schneidigen Anwalt mit besten Verbindungen, geht kein Weg vorbei. Aber dann verliebt Helen sich auf einer Bildungsreise in den deutschen Arzt Ludwig Ellerweg. Für ihn riskiert sie es, für immer mit ihrer Familie zu brechen.

Sie löst ihr Verlöbnis und reist heimlich nach Hamburg, um Ludwig zu heiraten. Es ist für beide die große Liebe und die Geburt ihres Sohnes Fritz macht ihr Glück komplett. Doch dann erfährt Helen, dass ihre Mutter im Sterben liegt und sie reist zurück nach England – nicht ahnend, dass der erste Weltkrieg ausbrechen und ihr Leben vollkommen verändern wird.

Die verstummte Liebe

Die verstummte Liebe

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Letzte Kommentare:
14.02.2021 19:50:18
Kessi67

Auch für mich mein erstes Highlight im Jahr 2021

Es handelt sich hier um die Geschichte von Helen Mandeville, die Mutter von Fritz Ellerweg, den wir " Im Lautlosen" und " Die Stummlosen" näher kennenlernen.
Helen ist eine starke Frau die um ihre Interessen kämpft. Von ihrer Mutter fühlt sie sich durch einen tragischen Schicksalsschlag nicht mehr geliebt und sucht verstärkt die Nähe zu ihrem Vater. Der fördert sie in allen Belangen, doch dann soll sie verheiratet werden.
In England hätte Helen durch die Hochzeit mit James niemals die Chance sich als emanzipierte Frau zu verwirklichen.
Sie wäre zwar abgesichert und könnte ein unbeschwertes und leichtes Leben führen. Aber als Frau von James könnte sie nie mehr als Mutter und Ehefrau sein. Hinzu kommt die Frage wie es um die Liebe steht, sind da tiefe Gefühle für den Zukünftigen?
Bei einer Bildungsreise lernt Helen durch Zufall in der Charité den charmanten Ludwig Ellerweg kennen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will.
Von da an nimmt alles seinen Lauf. Helen und Ludwig kommen sich näher und fühlen sich nicht nur emotional miteinander verbunden, sonder Ludwig sieht in Helen einen ebenbürtigen Partner. Sie planen gemeinsam ihr Leben und die damit verbundene Flucht von Helen.

Sie flieht nach Hamburg, heiratet dort ihren geliebten Ludwig und ein paar Jahre später ist ihr Glück durch die Geburt ihres Sohnes Fritz komplett. So verbringen sie viele glückliche Jahre, auch wenn Ludwig und Helen zwei besonders traurige Ereignisse gemeinsam meistern müssen.
Dann bekommt Helen eine Nachricht von ihrem Vater, dass die Mutter schwer erkrankt ist. Obwohl die politische Lage sehr unruhig ist und von einem bevorstehenden Krieg die Rede ist, entscheidet sich Helen nach England zu reisen.
Ab da an überschlagen sich die Ereignisse und Helen trifft fatale Entscheidungen, die sie noch bitter bereuen wird. Sie wird ab diesen Zeitpunkt eine ander Frau, sie ist nicht mehr die lebensfrohe und starke Leni, die wir kennen.
Helen wird immer verbittert er und fällt in eine Depression aus der es anscheinend kein entkommen mehr gibt. Als sei sie eine Gefangene ihrer Gefühle und Trauer, die sie immer wieder wie eine Walze überrollen.
Als ihr Mann stirbt, erzählt sie ihre ganze Geschichte, die aus so viel Lügen besteht. Sie will sich endlich davon befreien und möchte, dass besonders zwei Menschen sie verstehen.

Meine Meinung:
Zuerst möchte ich wieder die ausgezeichnete Recherchearbeit der Autorin hervorheben und loben. Ich liebe es, wenn ein historischer Roman auch Hintergrundfakten enthält, die die eigentliche Story nicht überlagern, aber gleichzeitig Wissen vermitteln.
Melanie Metzenthin hat ein grandioses Schreibtalent, diese Aufgabe zu meistern. Sie schreibt sehr feinfühlig und emotional, dass tut der Spannung aber keinen Abbruch, denn die ist immer vorhanden und steigert sich während der Geschichte weiter.
Die Charaktere sind sehr interessant und jeder für sich gut dargestellt. Bei den Büchern von Melanie Metzenthin fühle ich mich immer als stehe ich als stiller Beobachter mitten des Geschehen, so mitreißend und bildlich ist der Schreibstil. Natürlich habe ich auch in diesen Roman einen Lieblingsprotagonisten, den ich nicht verrate. Jeder hat so seine Lieblinge.
Ich bin ein absoluter und jahrelanger Fan von Melanie Metzenthin, dieser Roman hat mich aus meiner Leseflaute heraus "gerissen" ( im wahrsten Sinne des Wortes). Es hat mir viel Lesevergnügen bereitet, Danke dafür.
Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Noch eine kleine Anmerkung
Auch wenn "Die verstummte Liebe" Band 3 der Reihe " Leise Helden" ist, kann ich empfehlen ihn als erstes zu lesen.
Ich habe Band 1 und 2 schon gelesen, lese sie jetzt aber im Anschluss von " Die verstummte Liebe" gleich noch einmal, weil ich so begeistert und in Leselaune bin. Für mich ein Muss. So eine tolle Geschichte lohnt sich mehrmals zu lesen.

25.01.2021 12:44:19
Orange

"Die verstummte Liebe“ aus der Feder von Melanie Metzenthin ist wieder eines dieser Bücher, auf die man sich ewig lange vorher freut und die dann viel zu schnell ausgelesen sind. Seit ihrer „Sündenheilerin“-Reihe zählt die Autorin für mich zu den absoluten Lieblingsautor*innen und ihre Bücher werden immer gleich weggelesen.
Ich kannte also die Vorgänger und hatte Fritz Ellerweg schon kennengelernt und lieb gewonnen. Dies hier ist die Geschichte seiner Mutter und als Leser verfolgt man gespannt, wie aus der lebensfrohen, ihren Ehemann und ihr Kind liebenden Leni Ellerweg, die für eine glückliche Zukunft ihre Heimat verlässt und mit ihrer Familie bricht, die verbitterte, hartherzige Helen Mitchell werden konnte. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sie in Ansätzen verstehen, auch wenn für mich Fragen offen bleiben. Ohne zu spoilern kann ich hier allerdings nicht drauf eingehen, dass muss jeder Leser schon selbst herausfinden. Aber ich kann nachvollziehen, wie sehr sich Krieg auf das Leben der Menschen auswirken kann, wie eine kleine Lüge weitere nach sich zieht und sich dies letztendlich zu einen ganzen Lügengebilde auftürmt, aus den es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt.
Mich konnte die Autorin auch mit diesen wunderbaren Roman wieder voll und ganz überzeugen und er gehört schon jetzt zu meinen Jahres-Highlights 2021. Auch das Cover ist wieder ansprechend gestaltet und passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe „Leise Helden“.
Bei diesen Roman ist es unerheblich, ob man ihn als erstes liest oder erst nach den beiden Vorgängern, da die Geschichte im Großen und Ganzen eigenständig ist. Ich habe die drei Bücher in der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung gelesen. Allerdings sollte man „Im Lautlosen“ und „Die Stimmlosen“ in der richtigen Reihenfolge lesen, weil diese beiden aufeinander aufbauen und die Geschichte fortsetzen.
Sehr gern vergebe ich fünf hochverdiente Sterne und hoffe auf baldigen Nachschub aus der Feder von Melanie Metzenthin. Einige Figuren aus den Bänden haben auf jeden Fall Potential für eine eigene Geschichte.

21.12.2020 17:47:43
Hajnal

Dieser Roman erscheint am 12.01.2021, aber ich hatte das große Glück, es über #NetGalley vorab lesen zu dürfen. Was soll ich sagen??? Ich bin komplett geflasht!!!
Es handelt sich hierbei um den vierten Band der Reihe "Leise Helden", welchem "Im Lautlosen", "Die Stimmlosen" und "Mehr als die Erinnerung" vorangingen. Da ich bekennender Melanie Metzenthin-Fan bin und mich jeder der genannten Romane überzeugt hat, waren meine Erwartungen entsprechend hoch und wurden diesmal sogar übertroffen!
Dieser Roman handelt von Fritz Ellerwegs Mutter Helen Mandeville und erzählt in der ersten Hälfte von einer jungen selbstbewussten Frau, die mit allen Konventionen bricht und statt die von den Eltern gewünschte Ehe einzugehen, die Verlobung löst und nach Deutschland flieht, wo sie ihre große Liebe Ludwig heiratet.
Sie führen eine glückliche Ehe, lieben ihren Sohn Fritz von Herzen und gehen durch dick und dünn.
Nachdem Helen die Nachricht erreicht, dass ihre Mutter im Sterben liegt, reist sie allein nach England und erlebt dort die Kriegserklärung Großbritanniens an Deutschland.
Wie wird aus Helen "Leni" Ellerweg die Helen Mitchell, der man bereits in "Die Stimmlosen" begegnet ist?
Was hat dieses liebende und selbstbewusste Wesen zu jener verbitterten Frau gemacht?
Melanie Metzenthin ist ein großartiger Roman gelungen, der mir im zweiten Teil ein emotionales Schleudertrauma beschert hat. Es ist ein brillantes Buch darüber, welche weitreichenden Konsequenzen wenige unbedachte Fehler haben können, eine Geschichte von Schuld und Vergebung, Liebe und Hass über zwei Weltkriege hinaus, das zum Nachdenken anregt und dank der wunderbar ausgearbeiteten Charakter einmal mehr verdeutlicht, dass es kein Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß gibt und vieles eine Frage des Blickwinkels ist.
Solltet Ihr die ersten drei Bände noch nicht kennen, möchte ich sie Euch als Feiertagslektüre wärmstens empfehlen und gebe dieser mehr als gelungenen Fortsetzung bzw. Vorgeschichte eine unbedingte Leseempfehlung!!!
HIghlightalarm!!!

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