Borgia - Die Vergeltung

Erschienen: Oktober 2019

Bibliographische Angaben

Übersetzung: Ingrid Exo, Christine Heinzius

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Alexandra Hopf
Fortsetzung der historischen Thrillertrilogie

Buch-Rezension von Alexandra Hopf Mär 2020

1497. Es sind mittlerweile ein paar Monate vergangen, seitdem der junge Juan Borgia hinterhältig umgebracht wurde. Rodrigo Borgia ist es nicht gelungen herauszufinden, wer den Mord an seinem Sohn verübt hat oder in Auftrag gegeben hat. Aktuell beschäftigt er sich primär mit einem anderen Problem. Er möchte gerne seinen ältesten Sohn Cesare als Nachfolger in Juans Ämter sehen. Aber da dieser Kardinal ist, müsste er erst aus dieser Verpflichtung entlassen werden. Dies ist nicht so leicht umzusetzen, weil die Gegner der Borgia dies natürlich verhindern wollen, um deren Macht etwas einzudämmen. Genau in dieser Zeit kommen hintereinander drei Kardinäle zu Tode. Beim dritten Todesfall handelt es sich um den Kardinal Lorenzo Calvi. Ihm wird die Kehle durchgeschnitten. Zufällig überrascht der junge Künstler Andrea Calvi den maskierten Mörder. Es gelingt ihm sogar kurz dessen Gesicht ohne Maske zu sehen. Doch der Mörder ist geschickt. Er lenkt den Verdacht auf Andrea und dieser flieht in seiner Panik. Fortan gilt er als Täter. Wird ihm die Flucht gelingen? Wird die Wahrheit ans Licht kommen und Andreas Unschuld bewiesen werden?

Borgias nicht in der Hauptrolle

Es gelingt dem erfolgreichen Schwesternduo Martignoni, ihre begonnene Trilogie eindrucksvoll fortzusetzen. Die Handlung nimmt immer wieder Bezug auf Teil eins und auch der Mord an Juan ist hin und wieder Thema. Trotzdem spielen die Borgias selbst in diesem Teil eher eine untergeordnete Rolle und treten nur als Nebencharaktere in Erscheinung.

Hauptprotagonist ist der junge Andrea Gianani, dessen Familie uns auch schon in Teil eins begegnet ist. Er ist der jüngere Bruder Ippolitos, der kaltblütig erhängt wurde, um die Machtstellung der Borgias zu demonstrieren. Er ist eher ein weicher und verträumter Charakter. Durch diese Wesenszüge kommt er nicht so gut mit seiner Umwelt zurecht, weil er eben kein „echter Mann“ ist.

Trotzdem ist er dem Leser doch recht sympathisch.

Auch sehr liebenswert dargestellt ist die weibliche Hauptprotagonistin Gemma. Sie fristet ein recht trauriges Dasein beim gewalttätigen Kaufmann Barocelli. Obwohl ihr selbst so viel Schlechtes widerfährt, hat sie ein großes und edelmütiges Herz. Man muss das Mädchen einfach mögen.

Auch die drei Kardinäle, die kurz nacheinander zu Tode kommen, sind einem schon aus dem Vorgänger bekannt. Um die ganzen Zusammenhänge auch gut zu verstehen, wäre es sinnvoll, diesen vorher gelesen zu haben.

Mörder wieder bis zum Ende unklar

Erneut gelingt es den beiden Autorinnen den Leser bis zum Ende im Dunkeln zu lassen, wer der Mörder ist. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten. Auch dieses Mal ist man bei der Auflösung überrascht. Die Hintergründe für die Tat werden logisch erklärt. Trotzdem erscheint Band zwei etwas schwächer. Dies liegt vor allem auch an der Tatsache, dass trotz der Auflösung der Morde doch sehr viele Fragen offen bleiben. Zum Beispiel die, wie die Geschichte zwischen Andrea und Gemma weitergeht. Auch während des Romanverlaufs hätte die beiden gerne mehr Bestandteil der Handlung sein dürfen.

Auch in der Fortsetzung wechseln von Kapitel zu Kapitel die Perspektiven des Erzählers. Man muss sehr gut aufpassen um nicht den Faden zu verlieren. Um bei der Vielzahl der Charaktere den Durchblick zu behalten, kann man wiederrum auf das ausführliche Personenregister am Buchanfang zurückgreifen.

Fazit:

Auch wenn das Buch „Die Vergeltung“ durch die genannten Kritikpunkte etwas schwächer erscheint, ist es trotzdem absolut lesenswert. Man kann sich nun auf den Abschlußband freuen. Erfreulich wäre auch, wenn dann wieder die Borgias selbst mehr im Vordergrund stehen würden.

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