Jahre aus Seide

Erschienen: Dezember 2018

Bibliographische Angaben

  • Aufbau, 2018, Titel: 'Jahre aus Seide', Originalausgabe

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Andreas Kurth
Das Unheil zieht langsam, aber lautstark am Horizont herauf

Buch-Rezension von Andreas Kurth Jul 2019

“Glückliche Zeiten” - so ist Teil 1 des Romans von Ulrike Renk überschrieben. 1926 ist es in Krefeld tatsächlich kein Problem, als bürgerliche Familie seine Kinder gut behütet und ohne Sorgen groß zu ziehen. Für Ruth Meyer ist es die größte Freude, wenn ihr Vater freitags nach einer langen Arbeitswoche nach Hause kommt, und sie sich gemeinsam auf den Sabbat freuen. Die Familie Meyer lebt nicht streng nach religiösen Vorschriften, aber sie sind Juden und pflegen immerhin einige Traditionen, wie etwa das Anzünden der Sabbat-Kerzen und das Zuckerfest.

In der jüdischen Gemeinschaft von Krefeld macht man sich um alles Mögliche Sorgen, aber noch nicht um die politische Entwicklung. Zu sehr prosperiert die Weimarer Republik, zu sehr fühlen sich die meisten Juden als ganz normale Bürger der Mittelschicht in Krefeld - eben als Deutsche, nicht als Juden.

Selbst als die NSDAP in der Verschärfung der Weltwirtschaftskrise immer weiter an Macht und Einfluss gewinnt, halten die meisten Mitglieder der jüdischen Gemeinde diese Entwicklung für eine vorübergehende Erscheinung. Die Schreihälse würden auch wieder verschwinden, so die häufig geäußerte Sichtweise.

Die Familie Meyer hat große Pläne, die Schuh-Kollektion von Karl Meyer verschafft dem Ehepaar und seinen zwei Kindern ein respektables Einkommen. Es wird ein neues Haus gebaut, Martha Meyer hat Hausangestellte, die aufgeweckte Ruth und ihre kleine Schwester Ilse genießen eine sorgenfreie Kindheit.

Schleichende Veränderungen machen der Familie zu schaffen

Und dennoch macht sich Karl Meyer schon frühzeitig Sorgen um die politische Entwicklung. Als einer der wenigen in der jüdischen Gemeinschaft glaubt er nicht daran, dass die Nazis wieder in der politischen Versenkung verschwinden. Unter den Krefelder Juden gibt es durchaus lebhafte Diskussionen, und die Meinungen gehen weit auseinander. Als erstmals darüber gesprochen wird, möglicherweise das Land zu verlassen, schütteln allerdings etliche der gut situierten jüdischen Bürger ihre Köpfe.

Es sind eben die schleichenden Veränderungen, die auch Ruth und ihrer Familie zu schaffen machen. Da ist dann der neue Nachbar plötzlich ein Nazi, was die Sorgen von Vater Karl nicht gerade verringert. Der zweite Teil des Romans ist mit “Wolken ziehen auf” überschrieben. Die politische Situation ist mittlerweile so angespannt, dass Familie Meyer auf den eigentlich geplanten Urlaub an der Ostsee verzichtet - und Karl und Martha erstmals durchaus ernsthaft darüber reden, Deutschland zu verlassen. Der dritte Teil “Sturm zieht auf” schildert schließlich die Machtergreifung der Nazis, die beginnenden Einschränkungen und Schikanen, und endet nach dramatischen Jahren mit der Reichskristallnacht.

Auf Spurensuche in der Krefelder Villa Merländer

Historische Trilogien sind mittlerweile das Markenzeichen der Krefelder Autorin Ulrike Renk. Und der Anstoß kam fast immer aus persönlichen Kontakten, wie sie in ihrem Brief an die Leser am Ende des Buches ausführlich schildert. Nach der Ostpreußen- und der Australien-Saga nun also die neue Trilogie um die jüdische Familie Meyer aus Krefeld. Was die Autorin - und eben auch ihre Leser - immer wieder fasziniert, sind die authentischen Leben, deren Verlauf von Ulrike Renk in lesenswerte Geschichten eingewoben werden.

In “Jahre aus Seide” packt die Autorin zudem ein Thema an, zu dem es in Deutschland noch nicht viel Literatur gibt. Es geht um das Schicksal einer bürgerlichen Familie in Renks Heimatstadt Krefeld. Wie andere Geschichten zuvor hat auch diese Ulrike Renk gefunden, wie sie es selbst schildert. Bei einem Besuch in der Villa Merländer, die im Buch auch eine wichtige Rolle spielt, und die heute als NS-Dokumentationsstelle in Krefeld dient, stieß die Autorin nach eigener Aussage immer wieder auf den Namen der Familie Meyer. Durch eine glückliche Fügung lernte Ulrike Renk dort bei ihrem Besuch einen Neffen von Ruth Meyer kennen - und im Gespräch wurde die Idee zu einem Buch geboren, die nun sogar zu einer Trilogie werden wird.

Das Buch von Ulrike Renk macht sehr nachdenklich

Über das Leben von Ruth Meyer und ihrer Familie zu schreiben, falle ihr nicht leicht, bekennt Ulrike Renk im Gespräch. Durch die Tagebuch-Lektüre und weitere Recherchen sei die Realität stets präsent, und der politische Aufstieg der Nationalsozialisten sowie das Schicksal etlicher Figuren aus der Trilogie machen ihr schon zu schaffen.

Es gelingt der Autorin ganz hervorragend, die unterschiedlichen Sichtweisen in der Familie Meyer, vor allem aber in der jüdischen Gemeinschaft, immer wieder auf den Punkt zu bringen. Da wir das Buch mit dem Wissen von heute lesen, ist es nicht wirklich einfach, sich zu fragen, wie man selbst damals gehandelt hätte. Waren die Bürger jüdischen Glaubens zu naiv? Oder konnte man tatsächlich nicht ahnen, welche Ausmaße der Terror und die Mordabsichten der Nazis annehmen würden?

Das Buch von Ulrike Renk macht sehr nachdenklich, und das wird mit dem zweiten Band sicherlich noch zunehmen. Bei einer Lesung hat die Autorin geäußert, dass sie erschreckende Parallelen zur Gegenwart sieht. Und deshalb möchte sie mit ihrer aktuellen Trilogie aufklären und die Menschen nachdenklich machen.

Fazit:

Ulrike Renk zeigt auch mit diesem Buch wieder, dass sie eine gute Geschichten-Erzählerin ist. Authentische Dialoge und die stimmige Schilderung der Endphase der Weimarer Republik und der ersten Jahre der Nazi-Herrschaft lassen den Leser in diese Zeit eintauchen, mitempfinden und auch mitleiden. Das dürfte im zweiten Band noch zunehmen, aber auch schon dieser erste Teil schickt kalte Schauer den Rücken hinab.

Jahre aus Seide

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Letzte Kommentare:
15.07.2019 00:32:39
anath

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, allerdings weiß ich auch nicht so recht, ob ich das tun sollte. Ich schätze die Bücher von Ulrike Renk durchaus, aber wenn eine jüdische Familie in diesem Roman das Zuckerfest feiert, dann frage ich mich ernsthaft, wer hier einen Fehler gemacht hat: Der Rezensent oder die Autorin?

07.01.2019 13:43:00
dorli

Krefeld, Oktober 1926. Die fünfjährige Ruth Meyer wächst wohlbehütet und unbeschwert auf. Ihr Vater Karl ist ein selbstständiger Handlungsreisender, der sich beruflich wie gesellschaftlich etabliert hat und seiner Familie ein sorgloses Leben ermöglicht. Ihre Mutter Martha kümmert sich liebevoll um sie und ihre kleine Schwester Ilse.

Anfang der 1930er Jahre wird die wirtschaftliche Lage immer schlechter, die Regierung instabiler. Während Karl die politische Entwicklung noch als ein Unwetter ansieht, dass hoffentlich schnell vorüberzieht, nehmen Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung zu. Die Meyers machen sich jedoch wenig Sorgen, sie sind zwar Juden, aber vor allem sind sie ja Deutsche. Was soll ihnen im eigenen Land schon passieren?

Als Hitler Reichskanzler wird, werden die Veränderungen jedoch immer gravierender. Die Einschränkungen für Juden weiten sich aus, das Leben wird für die Meyers und ihre Freunde kontinuierlich problematischer. Schließlich gerät die ehemals heile Welt der Meyers vollends ins Wanken und plötzlich scheint es zu spät, sich in Sicherheit zu bringen…

Ulrike Renk ist dafür bekannt, dass ihre Romane auf wahren Begebenheiten beruhen. Auch ihre Seidenstadt-Trilogie basiert auf Tatsachen – Ruths Tagebuch sowie von den Nachfahren der Meyers zur Verfügung gestellte Dokumente und Interviews sind Grundlage für diese eindringlich erzählte Familiengeschichte.

Ulrike Renk lässt den Leser sehr intensiv an dem Schicksal der Meyers teilhaben. In diesem ersten Band der Trilogie erzählt die Autorin von den Ereignissen zwischen Oktober 1926 und dem 10. November 1938. Die glückliche Kindheit und Jugend Ruths stehen hier im Mittelpunkt. Die Handlung verläuft ruhig und man kann nicht nur am Alltag der Familie teilhaben, sondern bekommt auch viel Wissenswertes über die jüdischen Traditionen und Bräuche geboten.

Besonders gut gefallen hat mir, wie mitreißend Ulrike Renk das Verhalten der Meyers inmitten der immer aggressiver werdenden Stimmung im Land schildert. Man kann sehr gut nachvollziehen, warum sich die Familie trotz der drohenden Anzeichen relativ sicher fühlte und wieso Karl so lange gezögert hat, bevor er einen Ausreiseantrag gestellt hat.

„Jahre aus Seide“ hat mich durchweg begeistert – eine gelungene Mischung aus wahrer Familiengeschichte und fiktiver Handlung, die den Leser miterleben lässt, wie aus einer gut situierten, fröhlichen Familie nach und nach von Angst und Kummer geplagte Menschen werden. Absolute Leseempfehlung!

30.12.2018 12:58:38
leseratte1310

„Jahre aus Seide“ ist der erste Band einer Trilogie um die Familie Meyer.

Die Geschichte der Familie Meyer beginnt im Jahr 1932 in der Samt-und-Seide-Stadt Krefeld. Ruth wächst mit ihrer kleinen Schwester Ilse sehr behütet auf. Vater Karl ist erfolgreich als Schuhhändler unterwegs. Martha möchte ihren Kindern eine gute Mutter sein, da sie selbst erlebt hat, wie kalt die Atmosphäre in ihrer Kindheit war. Meyers bauen ein Haus gegenüber der Villa Merländer, das für sie ein wirkliches Zuhause wird. Ruth findet schnell Kontakt zu Rosi, der Tochter von Merländers Chauffeur. Als Rosi Ruth Stoffmuster aus der vorjährigen Kollektion Merländers schenkt, fängt Ruths Begeisterung für Stoffe und das Nähen an. Doch dunkle Schatten ziehen auf und es gibt ständig neue Einschränkungen für jüdische Familien. Daher rückt man näher zusammen und versucht das Leben trotzdem zu genießen. Aber immer mehr Familien wollen weg aus Deutschland. Karl zögert lange, zu lange. Dann gibt es gewaltsame Übergriffe. Wird es der Familie gelingen, sich zu retten?

Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und die Autorin berichtet im Nachwort, wie sie dazu kam, sich mit Ruths Geschichte zu beschäftigen.

Die erste Hälfte des Buches lässt uns am Familienleben der Meyers teilhaben. So lernt man die Protagonisten gut kennen. Es passiert nicht viel und doch spürt man etwas Bedrohliches. Ich denke, dass es gerade dieser Kontrast zu dem späteren Geschehen ist, der einen so erschüttert.

Ich habe einiges Neue erfahren, anderes aufgefrischt über den jüdischen Glauben und seine Feste.

Den Meyers geht es gut, aber sie haben auch ein Herz für andere. Sie helfen gerne, selbst dem Nazi, dem das Geld ausgegangen ist. Ihre Angestellten haben es gut bei ihnen und zu Karls Fahrer Aretz und seiner Familie gibt es eine freundschaftliche Beziehung. Man sieht die Gefahr und glaubt doch, dass der Spuk schnell wieder vorbei ist. Karl betrachtet sich in erster Linie als Deutscher und erst dann als Jude. Das lässt ihn auch zögern, einen Ausreiseantrag zu stellen. Wir wissen heute alle, wie es dann weiterging; erst traf es die Geschäfte von Juden, dann die Synagogen. Der Schulbesuch wurde jüdischen Kindern verwehrt, die Berufsausübung den Erwachsenen und dann gab es die Jagd auf jüdische Menschen…

Man wollte die Juden nicht haben und machte ihnen doch die Ausreise schwer. Die Nachbarländer sahen zu und auch sie wollten die jüdischen Menschen nicht. Zum Glück gab es aber auch Menschen, die nicht mitmachten, sondern halfen.

Wir erleben alles hautnah am Schicksal der Familie Meyer mit, zuerst das glückliche, unbeschwerte Familienleben, dann die Angst, aber auch die Hoffnung und am Ende die Übergriffe. Das macht es besonders bedrückend. In mir löste es Fassungslosigkeit und Wut aus, Wut auf die Engstirnigen, die mit fadenscheinigen Begründungen Jagd auf Minderheiten machten.

Es ist ein sehr emotionales Buch, das hoffentlich eine Warnung ist, dass so etwas nie wieder geschehen darf. Ich bin schon sehr gespannt auf die Folgebände.

29.12.2018 23:45:44
Petra Sch.

Eine historische Figur in einem teilweise fiktiven Roman verwebt

Kurz zum Inhalt:
Die jüdische Familie Meyer lebt in Krefeld, wo sie in der Nähe des reichen Seidenhändlers Merländer ein Haus baut. Vater Karl hat aufgrund einer Sehschwäche einen katholischen Chauffeur, der ihn im ganzen Land herumführt, wo er Schuhkollektionen verkauft. Der Familie geht es finanziell sehr gut.
Ruth freundet sich mit Rosi, der Tochter von Merländers Chauffeur an, und verbringt viel Zeit in der Villa Merländer. Dort kommt sie auch zum ersten Mal mit teuren Stoffen und Seide in Kontakt und ist sofort begeistert. Ihre Oma bringt ihr das Nähen bei und wie man Schnittmuster entwirft.
Ruth hat eine behütete Kindheit, und in ihrer Jugend verliebt sie sich in Kurt.
Doch die Nationalsozialisten erlangen immer mehr Macht, und die Juden werden in ihrem Leben immer mehr eingeschränkt.
Viele jüdische Familien planen auszuwandern, ebenso die Familie von Kurt, doch Karl ist lange Zeit dagegen und hofft, dass die furchtbare Zeit bald vorbei ist...


Meine Meinung:
"Jahre aus Seide" ist der erste Teil der Trilogie um die jüdische Familie Meyer vor und im Zweiten Weltkrieg, im Vordergrund steht die Tochter Ruth. Dieser erste Teil handelt von Ruths Kindheit in den 1920er und 1930er Jahren vor dem Weltkrieg.
Der Schreibstil ist ruhig und authentisch. Leider suggeriert der Klappentext einen etwas anderen Inhalt, nichts desto trotz war ich von dem Buch begeistert! Es wird die Familiengeschichte der Meyers erzählt, nach einer wahren Begebenheit. Dadurch, dass man als Leser weiß, welches politische Ereignis passieren wird, sieht man alles natürlich durch andere Augen.
Auch wenn jetzt nicht ein spannendes Ereignis dem anderen folgt - es ist eine Familiensaga, und wer Tempo und Spannung will, möge einen Krimi oder Thriller lesen.
Vor allem die Familie Aretz, allen voran Hans Aretz, Karls Chauffeur, hat das Herz am rechten Fleckt und die Meyers sehen die Aretz' nicht nur als Angestellte, sondern als Freunde, mit denen sie auch oft in Urlaub gefahren sind.
Die ersten zwei Drittel 'plätschern so vor sich hin', um es mal salopp zu sagen, und das letzte Drittel nimmt dann an Fahrt auf, denn die Zustände für die Juden werden immer schlimmer.
Das Buch endet leider mit einem fiesen Cliffhänger, bei dem man als Leser unbedingt sofort den nächsten Band zur Hand nehmen will um zu erfahren, wie es mit der Familie Meyer weitergeht!
Das Cover suggeriert sofort einen historischen Roman, und auch die Cover der anderen beiden Bände lassen die Zusammengehörigkeit dieser Trilogie erkennen.


Fazit:
Emotionale und dramatische Familiensaga nach einer wahren Begebenheit, die mich sehr gut unterhalten hat. Ich bin schon sehr neugierig auf die anderen beiden Bände!