Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Ullstein, 2014, Titel: 'Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg', Originalausgabe

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Gemeinsam mit seiner Tochter Magdalena und ihrem Mann Simon reist der Henker Jakob Kuisl im Jahre 1668 nach Bamberg. Was als Familienbesuch geplant war, wird jedoch bald zum Alptraum: In Bamberg geht ein Mörder um. Die abgetrennten Gliedmaßen der Opfer werden im Unrat vor den Toren der Stadt gefunden. Schnell verbreitet sich das Gerücht, die Morde seien das Werk eines Werwolfs. Jakob Kuisl mag sich diesem Aberglauben nicht anschließen und macht sich auf die Suche nach dem »Teufel von Bamberg«.

Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg

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Letzte Kommentare:
09.01.2015 11:12:01
Angelika Resetaritsch

Ich bin nicht nur Gernleser von Oliver Pötzsch Romanen, vor allem aber speziell der Henkerstochter-Reihe.

Besonders nach diesem Roman möchte ich tiefen Respekt jenen ehrlosen Menschen aussprechen, die zu diesen Zeiten von den "Mächtigen" als Werkzeuge benutzt wurden. Gab es zu dieser Zeit eigentlich auch schon Psychologen oder Menschen, die sich daran versuchten ;-) ? Erschreckend war für mich auch, die Leichtgläubigkeit der Menschen u. deren Manipulation. Teilweise ein Phänomen was gut in unsere Jetztzeit reicht.

Seit Band Drei dieser Reihe wollen die Spannungsbögen während den Geschichten nicht abreißen. Ich habe wieder sehr gerne über Jakob u. seine Familie gelesen. Ich freue mich auf weitere Teile!

29.09.2014 17:21:52
tassieteufel

Henker Jacob Kuisl reist mit seiner gesamten Familie nach Bamberg um dort der Hochzeit seines Bruders Bartholomäus beizuwohnen. Doch was als Familienbesuch geplant war, wird schon bald zu einer blutigen und unheimlichen Angelegenheit. In Bamberg werden immer wieder die abgetrennten Gliedmaßen von verschwundenen Menschen gefunden, Angst geht um und bald werden Gerüchte laut, das ein Werwolf umgeht, der für diese brutalen Taten verantwortlich ist. Jakob Kuisl, dem dieser Aberglauben ein Gräuel ist, versucht Licht in die Angelegenheit zu bringen und sticht wieder mal in ein Wespennest.

Auch mit dem 5. Band der Henkerstochter Reihe ist Oliver Pötzsch wieder ein spannender und atmosphärisch dichter historischer Krimi gelungen, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Mir persönlich hat der 5. Teil wieder besser gefallen als der Vorgänger, denn diesmal bleibt der Spannungsbogen durchgängig hoch und durch das gespannte Verhältnis von Jakob Kuisl zu seinem Bruder kommt noch zusätzlich etwas Würze dazu. Zudem hat der Autor eine gelungen Mischung gefunden, den mundartlichen Dialekt und die etwas forsche Ausdrucksweise des Henkers so zu integrieren, dass sie nicht überhand nimmt, wir im 4. Teil.
Wie man es von Oliver Pötzsch kennt, schildert er wieder mit viel Liebe zum Detail das historische Bamberg und läßt es vor den Augen des Lesers auferstehen, hier bekommt man wirklich Lust auf einen Stadtbummel um sich selbst ein Bild zu machen. Von Anfang an baut sich eine stimmige Atmosphäre auf, die sich stetig steigert. Die Angst der Menschen, dass sich die schlimme Zeit der Hexenverfolgung wiederholen könnte, jetzt wo der Werwolf umgeht, wird greifbar und als erste Verhaftungen erfolgen, kann man die Panik und Hysterie der Menschen mitfühlen. Hier ist dem Autor eine glaubhafte Grundstimmung gelungen, die sich durch das ganze Buch zieht und der fiktiven Geschichte eine glaubhafte Atmosphäre verleiht.
Ebenso detailreich werden die Charaktere beschrieben und wieder einmal bekommt man ein paar mehr Einblicke in die Arbeit des Henkers und vor allem in Jakob Kuisls Vergangenheit. Sehr interessant fand ich auch die Kapitel um Simon Fronwieser und seinen Freund, hier erhält der Leser anschauliche Details aus der Heilkunde der damaligen Zeit.
Wie man aus dem informativen Nachwort entnehmen kann, gab es damals tatsächlich Tiere, die als Werwölfe hingerichtet wurden. Daraus hat der Autor eine spannende Geschichte gemacht und sie mit seinen fiktiven Mordfällen verknüpft. Geschickt legt der Autor falsche Fährten, lockt dem Leser in die Irre und versteht es am Ende, die Mordserie plausibel aufzulösen und alle Handlungsstränge zusammen zu führen.

FaziT: der komplexe, spannende Krimifall wird stimmig in das historische Setting eingebettet und überzeugt sowohl durch die Handlung als auch durch seine liebenswert-schrulligen Figuren! Einmal angefangen kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Nun bleibt zu hoffen, dass es noch ein paar weitere Teile für den brummigen Henker und seine Sippe geben wird.

Zeitpunkt.
Menschen, Schicksale und Ereignisse.

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