Die Säulen der Erde

Erschienen: Januar 1990

Bibliographische Angaben

  • Lübbe, 1989, Titel: 'The Pillars of the Earth', Originalausgabe

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England 1123-1173, eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Krone und Adel, Klerus und Volk. Der junge Prior Philip träumt von einem Zeichen des Friedens, von einer gotischen Kathedrale. Doch bis der kühne Traum Wirklichkeit geworden ist und in Kingsbridge das großartige Gotteshaus endlich emporragt, müssen der Klosterherr, sein Baumeister Tom und die Grafentochter Aliena sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten. 

 

Die Säulen der Erde

Die Säulen der Erde

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Letzte Kommentare:
21.09.2016 09:02:53
Marlene Müller

Ich finde das Buch einfach atemberaubend! Ich muss sagen, dass ich eigentlich selten lese und ich hätte nie gedacht das ich 1300 Seiten lesen will. Aber das Buch hat mich so gefesselt, dass ich nicht aufhören konnte. Am Anfang war das Buch ein wenig unspannend, aber nach ca. 130 Seiten ging die Spannung dann in die Höhe. Ich finde auch die Art wie er schreibt sehr interresant, weil er aus verschiedenen Ansichten schreibt und man kann sich sehr gut mit den einzelnen Personen identifizieren. Die Beschreibungen der Kathedrale waren für mich ein bisschen abschweifend und ein wenig kompliziert. Gegen Ende ist das Buch wirklich spannend geworden und ich finde das Ende von William sehr sehr gut, weil das Ereignis in der Kathedrale eine wahre Begebenheit ist. Ich empfehle es jedem der gerne Historische Romane liest, und lasst euch nicht abschrecken von den vielen Seiten, den wenn man mal drinnen ist, kann man nicht mehr aufhören.

06.07.2016 20:52:00
Jossele

Ken Follett: Die Säulen der Erde
Dieses Buch ist im Grunde ein Meisterwerk des historischen Romans. Follett erzählt eine Geschichte in der Zeit von 1123 – 1174, also quasi die Geschichte einer Generation in England. Er tut das so lebendig und fundiert – auch gerade mit historischen Fakten -, dass mir das Lesen unheimlichen Spaß gemacht hat, trotz der Länge des Werks (über 1000 Seiten). Ich hätte noch weiterlesen können. Es wird die Lebenssituation vieler Schichten dargestellt, von ganz unten bis ganz oben. Was mir nicht gefallen hat, war die Darstellung der Charaktere – das war mir zu schwarz-weiß. Bei den „Guten“ hat Follett das noch prima gemacht und auch deren Fehler und Schwächen gezeichnet, aber bei den „Bösen“ ist ihm das völlig misslungen. Die waren ausnahmslos alle irgendwie nur böse. Das hat der Spannung nicht geschadet, aber glaubwürdig ist es halt nicht. Deshalb „nur“ 85°.

19.02.2015 21:05:09
sillie

Ab Seite 1021/ Kapitel XIV habe ich kapituliert, das Buch nach zunehmender Lesemüdigkeit endlich auf die Seite gelegt. Das ewige Hin und Her um die Kathedrale zu Kingsbridge, die besessenen Rachefeldzüge eines geschassten Grafen, bestechliche Geistliche...irgendwie wiederholte sich das alles zum x-ten Male.
Vielleicht bin ich aber auch einfach kein eingefleischter Historie-Fan bzw. von seitenreichen Wälzern?
Pluspunkte: Die Charaktere, das Mittelalter-Feeling und die -atmosphäre wurden gut heraus gearbeitet und kamen authentisch herüber.

19.05.2014 12:25:18
Gabriele

Von der "runden" Geschichte war ich gefesselt. Gegen Ende taucht Person aus dem Beginn des Buches wieder auf. Mir gefallen die vulgären Ausdrücke überhaupt nicht, wie auch sehr oft kam "ich wette" - wahrscheinlich waren einige Ausdrücke damals noch nicht bekannt.
Ich lese mit Begeisterung, habe diese Kritiken gelesen und schlussendlich: ja, es ist letztendlich ein Dreigroschenroman. Aber er gibt Anstöße und weckt das Interesse an den Tatsachen des Mittelalters, das "Gott-sei-Dank" vorüber ist.

07.04.2014 16:25:15
bamberg89

Ich lese schon mein ganzes Leben lang mit Vorliebe historische Romane, und dieses (und die Fortsetzung) sind die besten bisher. Während ich auf Mengen an Sex und Gewalt in Büchern grundsätzlich verzichten kann, halte ich die Dosis hier, anders als viele Kommentatoren, für absolut angemessen, da realistisch. Ich bedaure nur, dass es nicht noch mehr Fortsetzungen gibt. Unbedingt lesen!

21.03.2013 12:22:24
Auffinger

Nachdem ich als Ahnenforscher in eigener Person bis 1160 gekommen bin, 1000e von Seiten in diversen Archiven gelesen habe, bewundere ich die durchgeführten Recherchen zur Authentität in diesem Buch. Von Kleinigkeiten abgesehen die immer irgend jemand nicht passen, finde ich es eine grossartige Geschichte die einem in diese Zeit versetzt.
Als einziges Negative finde ich die Beschreibungen von Vergewaltigungen, die in diesem Buch, als auch in anderen Büchern die von dieser Epoche schreiben, so genau beschrieben werden, dass man den Eindruck hat, hier leben sich die Autoren in Wunschdenken aus!!!
Alles in allem: ich war begeistert.

02.01.2013 20:08:09
Eglfinger

Das Buch spielt in der Zeit 1123 - 1173 in England in einer dunklen Zeit während eines 20-jährigen Bürgerkriegs der aus dem Thronfolgekrieg zwischen dem ungekrönten König Stephan und Kaiserin Matilda hervorging. In dieser Zeit träumt der Steinmetzmeister Tom Builder davon, Dombaumeister zu werden und eine Kathedrale zu bauen. Als er in Kingsbridge auf den Prior Philip trifft geht sein Wunsch in Erfüllung. Bis zur Fertigstellung der Kathedrale müssen sich Tom und Philip mithilfe der Adelstochter Aliena jedoch immer wieder gegen Ihre Widersacher Lord William und Bischof Waleran Bigod durchsetzen.

Nach einem sehr langatmigen Beginn ist es dem Autor aber doch noch sehr gut gelungen, einen Spannungsaufbau zu entwickeln, der bis zum Ende des Buches - knapp 1200 Seiten - erhalten bleibt. Nachdem ich mich durch die ersten 120 Seiten durchgekämpft habe, wollte ich bis zum Ende wissen, wie es mit den einzelnen Personen weitergeht.
Ein großer Teil der Geschichte handelt von der Architektur von Kirchen im Mittelalter. Bildhaft ist beschrieben, wie sich die Architektur von der Romantik in die Gotik verwandelt hat.

Was mich an dem Buch gestört hatte, waren zum Teil die detaillierte Beschreibungen von mehreren Vergewaltigungen. Diese wurden vom Autor teilweise so ausführlich beschrieben, dass sich bei mir der Eindruck erweckt hat, dass der Autor hier seine unterdrückten sexuellen Phantasien ausgelebt hat. Hier hätte ich mir gewünscht, dass auch Schlachten dann so detailiert beschrieben worden wären, diese kamen eher zu kurz. Auch kommen Vulgärworte wie Titten und Fotze vor, die erst weit nach dem 12 Jahrhundert in den Sprachgebrauch geflossen sind. Vielleicht lag das aber auch an einer schwachen Übersetzung.

Lesenswert ist dieses Buch auf jeden Fall, auch wenn ich mir am Anfang sehr schwer tat. Doch nach einem zähen Beginn überzeugt das Buch und ich gebe 80 von 100 Punkten. Warum jedoch dieses Buch zu eines der Besten gehören soll, das bleibt mir auch nach dem Lesen noch ein Rätsel.

05.12.2012 08:36:01
Robin_of_Waringham

Das Buch gehört einfach zu den Büchern, die jeder gelesen haben sollte, vor allem diejenige, die Historische Romane lieben.
Ich habe das Buch verschlungen und konnte am Abend gar nichts mehr aufhören, wodurch ich auch öfters unausgeschlafen zur Schule gehen musste. Aber das war es mir wert.

Ich habe das Buch dann auch für mein Referat im Deutschuntersicht verwendet und eine eins bekommen.
Der Lehrer sagte zu mir, dass es er noch nie ein Referat über so ein gutes Buch gehört habe und es sein absolutes Lieblingsbuch sei.

Also ich kann jedem nur raten das Buch zu lesen. Man wird garantiert nicht enttäuscht sein.

24.06.2012 15:47:54
Sandra

Ken Follett hat eine Reihe wirklich super Bücher geschrieben, dieses gehört meiner Meinung nach leider nicht dazu. Ich habe mich durch das ganze Buch hindurch schwer getan, mich die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen. Aufgrund der vielen "Hauptfiguren" verliert das Buch seinen "roten Faden".
Aber man lernt viel über die damalige Zeit, daher empfehle ich diese Buch trotzdem als "lesenswert".

20.02.2012 18:34:02
JinJin

Ich finde, dass diese Buch einfach super gut und total toll ist (Genau wie sein Nachfolger " Die Tore der Welt ")! Mir gefallen am liebsten die Charaktere Jack, Aliena,Phillip,und Ellen ! Die Personen und ihre Arten sind nämlich tatsächlich eines der besten Sachen an diesem Buch ( die anderen Sachen sind die interessanten Stellen " der Liebe :P ", und natürlich die Länge des Buches) ! Was mir auch gut gefäält , ist dass das Buch so vielfältig ist, es geht um Mord,Intrigen,Kirche und Religion,Architektur,Freundschaft uund natrlich Liebe !! Es ist einfach total toll dieses Buch zu lesen, denn man kann viel lesen, zB über England im 12. Jahrhundert, über Rechtschreibung, sowie im jeden Buch, über Geschichte generell und alte Wörter..... ! Ich empfehle jedem es zu lesen !! :D

20.12.2011 15:07:07
Cindy

Ich habe fast alle Werke von Ken Follet gelesen, er ist einer meiner lieblings Autoren. Doch die Säulen der Erde hat mich umgehauen, es gehört zu meinen lieblings Büchern. Die spannende Geschichte vom ersten Stein bis zur entstehenden, fertigen Kathedrale und zwischen drin Liebe, Verrat und Intrigen in einer großartigen Epoche. Genau das richtig für die winterliche Zeit, um sich in eine Decke zu kuscheln und es sich in einem Sessel bequem zu machen. In der einen Hand der Glühwein und in der anderen Ken Follet´s Buch - Die Säulen der Erde!

07.09.2011 18:40:25
Martin

Ken Follett hat meiner Meinung nach mit seinem Roman "Die Säulen der Erde" einen großen Meilenstein in der Mittelalterliteratur gesetzt.
Die Charaktere sind glaubwürdig und real dargestellt. Die Orte erscheinen einem so als wäre man mit ihnen schon lange vertraut. Die Handlungsstränge werden gekonnt und spannend miteinander verwoben.
Es erscheint einem beim lesen so als wäre man ein Bestandteil dieser Geschichte.
Ich konnte dieses Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Bücher, die ich im Anschluss daran gelesen habe, taten sich sehr schwer mit diesem tollen Roman mitzuhalten.
Äußerst empfehlens- und lesenswert.

29.08.2011 16:18:50
Uwe Hammon

Die Säulen der Erde war bisher mein erster Roman von Ken Follett.
Meines Erachtens ist dieser Roman einfach nur langatmig und langweilig.
Der Umfang des Buches hätte es erlaubt, sowohl den Personen als auch dem geschichtlichen Hintergrund und der Architektur mehr Plastizität zu geben.
Keine der Personen werden so dargestellt, dass ich sie mir hätte vorstellen können. Sie bleiben allesamt eindimensional und klischeehaft.
Schön, klug und edel oder hässlich und schlecht. Keine Person hat es geschafft, mich durch das Buch zu begleiten, so wie es die Protagonisten von John Irving
immer geschafft haben. Die Geschichte ist eine Aneinanderreihung der immer gleichen Elemente ohne auf einen Höhepunkt zuzusteuern.
Ich war letztendlich froh, als der Autor ein Ende gefunden hat. Mir stellte sich dieses Buch wie ein viel zu lange geratener Groschenroman dar.

05.12.2010 00:43:37
Klaus

Ein Buch, das man nicht weglegen kann. Lese es jetzt zum 2. Mal und bin wieder begeistert.
Wer Follet kennt und liest erwartet keinen Goethe oder Schiller, sondern Follet. Ich habe rund 10 Bücher von ihm gelesen, aber das ist mit Abstand das Beste. Ich finde auch den Anfang nicht langatmig, aber alles eben Geschmacksache.
Ich persönlich lese es auch weniger als "historischen" Roman, da gibt es bessere, es ist mehr eine packende Mixtur aus Love, Sex and Crime, Verrat und Intrige in einer spannenden Zeit. Also, Kaminfeuer an und lesen :-)

12.10.2010 13:19:22
Sina

Das Buch *Säulen der Erde* geht eigentlich so lala, denn wer einmal Rebecca Gable\'s HistorienRomane ( WaringhamSaga etc.etc.) gelesen hat, der wird *Die Säulen der Erde* an dem schon gelesenen messen.


Mir persönlich war der Schreibstil zu langweilig und nicht mitreissend. Ich fühlte mich in keinster Weise mitgenommen in die Welt, die Ken Follet hier beschreibt.
Die ersten Seiten des Buches habe ich mehr oder weniger überschlagen weil sie langweilig bzw. langatmig geschrieben sind.
Nach ca. 200 Seiten wird es etwas spannender aber hat mich wie gesagt nicht vom Hocker gerissen.
Auch die Personen, voran der Prior Philip haben mich gar nicht überzeugt.

Im übrigen sollte man sich vorher sowieso über die historischen Personen ( Königin Mathilde, Hennry II oder Stephan von Blois ) einen Überblick verschaffen, da man sonst keinen Bezug zu dieser Epoche findet.

Ich jedenfalls werde sicherlich kein Buch mehr von Ken Follet lesen. Ich halte mich da lieber an o.a. Rebecca Gable oder andere Mediävisten.

Wer wirklich in das Mittelalter Englands eintauchen möchte, der sollte andere Bücher lesen.

17.08.2010 12:05:40
Manu Klee

Das Buch "Säulen der Erde" ist der Hammer. Es war oft so spannend, dass ich Gänsehaut bekommen habe. Das ist mir noch nie bei einem Buch passiert, das ich gelesen habe.

Allerdings fand ich den Anfang des Buches (die ersten 300 Seiten) total langweilig. Es viel mir schwer weiterzulesen. Aber dafür waren die folgen 850 Seiten geballte Spannung!

Es ist aufjedenfall empfehlenswert!

05.07.2010 10:12:45
Basti

Vorweg:
Ich lese überwiegen Fantasy-Bücher und habe mich dann auch mal an ein historischen Roman herann gewagt.

Ich kann mich den vorigen Meinungen nur anschließen!
Ein spannendes und packendes Buch, was man einfach nicht mehr so schnell aus der Hand legen kann. Man lebt eine Weile mit den Figuren und merkt, dass einem was fehlt, wenn das Buch endet.

Kleine abstriche muss ich jedoch machen. Der Beginn des Buches wirkt teilweise etwas an den Haaren herbeigezogen.
Das ende ist leider (meiner sehr subjektiven Meinung nach) auch etwas komisch geraten. Hier wird versucht (oder es sieht zumindest so aus) ein Bogen zum Anfang zu schlagen, was meiner Meingung etwas fehl schlägt.
Das sind aber alles absolute Kleinigkeiten!
Deswegen 90 Punkte von mir.

04.01.2010 19:30:57
Josef M.D.

Ein "page-turner", wie die Briten sagen: ich konnte es fast nicht mehr weglegen, habe oft bis zwei Uhr nachts gelesen, war empört und gerührt und fasziniert. Follett versteht es fantastisch und fesselnd, dieses 12.Jhdt heraufzubeschwören, auch die Beschreibungen des Kathedralenbaus fand ich sehr spannend, die Figuren sind überzeugend, der historische Hintergrund lebhaft beschrieben und authentisch wirkend (hab nachgelesen: die grundlegenden Fakten stimmen). Einziges Manko: sprachlich nicht sehr hochstehend, also keine gehobene Literatur, aber extrem packend!
Freue mich auf den Film.

25.03.2009 16:33:17
Lisa90

Nachdem das Buch so viel gute Kritik bekommen hat, hab ich es mir irgendwann mal geschnappt und angefangen zu lesen. Und zum größten Teil hat es mich wahnsinnig gefesselt, so dass ich jede freie Minute gelesen habe. Sicher war es etwas lahgweilig wenn lang und breit erklärt wurde wie eine Kirche aussieht und wie sie zusammengesetzt ist und man leider nur die Hälfte versteht ^^ Aber ich hab auch diese Stellen durchgezogen und bis zum Schluß jede Zeile in mich aufgesogen =) Die Charakteren waren meiner Meinung nach sehr gut beschrieben ich habe mit jeder einzelnen mitgefühlt und habe sie mir sehr gut vorstellen können. Was ich sehr gut fand, dass der Autor, nach dem wieder einige Jahre vergangen sind, das Alter und die äußerliche Entwicklung beschrieben hat, denn bei vielen Büchern verliert man oft den Faden in dieser Hinsicht und weiß nicht recht weiter wie alt denn jetzt die und die Person ist. Was ich auf der einen Seite nicht ganz so gut geheißen habe, dass oft so große Zeitsprünge gemacht wurden, was auf der einen Seite aber nunmal nicht vermeidbar war dessen bin ich mir bewusst. Ich finde es trotzdem immer ein bisschen schade, Leute die davor jung und frisch verliebt sind, sind "auf einmal" "alt" (und verliebt) ^^ Aber des ist ja Vorliebenabhängig ^^ Trotzdem fand ich das Buch echt toll, eine schöne Mischung aus Spannung, Liebe, Sex, Intrigen und Macht. Mich hätte nur interessiert was denn gegen Ende aus Martha und Ellen geworden ist? Freue mich aber schon auf die Fortsetzung auch wenn ich nicht glaube, dass sie so gut wird wie der Vorgänger. Ich fands sehr schön, endlich mal ein richtiger Schmöker und würde es jedem weiterempfehlen =)

09.03.2009 04:04:43
maupe

Irgendwie ist dies Buch immer an mir vorbei geganen. Nun lag es geliehener Weise im Regal und ich nahm es endlich in Angriff.

Leider bin ich nicht so begeistert.

Vorab das positive. Der Stil war einfach brillant. Wie Follet von einem Charakter zum nächsten überging ohne von der Handlung etwas zu verlieren, war einfach ein Genuss! So etwas hat man selten vor Augen.

Aber die Charakter selber, mit denen konnte ich nicht warm werden. Keiner nahm mich mit durch die Geschichte. Aber das war wohl auch nicht die Absicht des Autors. Für ihn war es wohl die Kathedrale gewesen. Doch auch dort war ich irgendwann der Baubeschreibungen müde und begann diese Passagen quer zu lesen.

Das Buch war gut und da ich den zweiten Teil wiederum geliehen bekam, werde ich auch diesen lesen. Aber zu meinen Topbüchern zählt es nicht und ich bin froh das Geld gespart zu haben.

18.01.2009 01:10:43
Rolf.P

Ken Follett hat mit " Die Säulen der Erde " ein Meisterwerk geschaffen.

Es ist ihm wie keinem anderen gelungen, die Atmosphäre des klerikal gefärbten Mittelalters auf Papier zu verewigen, ohne dass es langweilig wird. Seine Schilderung ist so lebendig, man glaubt mit seinen eigenen Sinnen beim Schauplatz des Buches dabei zu sein.
Ken Follett zeichnet ein fantastisches Szenario um Adel, Klerus und Proletariat in dem die handelnden Personen vieles Erleben und riesige Abenteuer zu bestehen haben.
Die bildhafte Sprache des Autors ist nicht nur bei der Schilderung der mittelalterlichen Lebensumstände beeindruckend, es wird ein Handlungsfaden gesponnen, in den man sich um so mehr verwebt, je weiter man in den Kapiteln vorankommt.
Es wird eine enorme Handlung aufgebaut, die in jedem Fall den 1151 Seiten gerecht wird. Zwischendurch und am Ende werden Handlungsstränge so exzellent zusammengeführt, wie man es sich in seinen kühnsten Vorstellungen nicht hätte ausmalen können.
Wer einmal damit angefangen hat das Buch zu lesen wird es nur schwerlich wieder weglegen können und alles daran setzen nicht gestört und aus dieser "anderen" Welt gerissen zu werden.
Ein fesselnd geschriebener Roman, der dem Leser viele schlaflose Nächte bereiten wird, aber nicht, weil es so lange dauert ihn zu lesen, sondern weil man ihn immer wieder lesen muss. Von einer gewissen Suchtgefahr zu reden ist wohl nicht übertrieben, da wird wohl fast jeder Leser dieses Buches zustimmen.

Ken Follets "Die Säulen der Erde" ist für mich der absolute Klassiker unter den vielen Erzählungen über das Mittelalter.

03.01.2009 23:58:29
Houda

Hallo,
als ich das Buch von meiner Kollegin bekommen habe, dachte ich nur was für ein dickes Buch das schaffe ich nie.
Am Anfang fand ich es langweilig, doch dann als ich eine bestimmte Stelle überschritten hatte, fand ich es plötzlich ganz toll. Habe jede freie Minute ausgenutzt um zu Lesen. Tolle Geschichte, tolle Figuren. Sehr realistisch dargestellt. Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war. Kann ich super weiterempehlen. Freu mich schon auf die Fortsetzung.

26.11.2008 19:07:00
Jerôme

Tja, was soll ich dazu sagen? Zunächst einmal krankt der Roman daran, dass es nicht reicht, wenn man den Menschen statt eines T-Shirts eine Tunika überstreift. Bis heute habe ich noch keinen historischen Roman gelesen, der authentisch war. Andererseits kann man das wahrscheinlich nicht beurteilen, weil man die Zeit nicht erlebt hat und so weiter. Und dass ich die bauwerklichen Passagen nicht verstanden habe (was, zur Hölle, ist ein Lichtgaden?), muss ich mir vielleicht selbst ankreiden, kann es ja mal im Netz recherchieren. Die Geschichte, die einen sehr langen Zeitraum abhandelt, ist okay, zumal am Ende eine geradezu klassische, Agatha-Christie-mäßige Auflösung der Eingangsszene erfolgt. Aber die Charaktere sind sowas von blass, ohne richtige Emotionen, sodass man sich schon fragt, was das Ganze soll, zumal es der Autor an anderer Stelle, beim Kirchenbau, nicht an Details missen lässt. Obwohl bestimmt x-mal die Hässlichkeit von Bills Mutter erwähnt wird, konnte ich mir die Frau beim Lesen überhaupt nicht vorstellen. Das Buch ist unheimlich langatmig und, das ist das Allerschlimmste, unglaublich schlecht geschrieben. Sätze werden ohne erkennbaren Textfluss aneinander gereiht, holprig, hilflos, gerade so, als sei der Verfasser zwischendurch immer wieder eine rauchen gegangen. Gut, kann auch an der Übersetzung liegen, aber große Literatur sieht für mich anders aus. Von einem Buch, dessen Spannungsbogen sich über tausend Seiten hinzieht, sollte man eigentlich mehr erwarten können. Punkt.

22.10.2008 19:57:02
Jones

Ein grandioses Buch! Selten hat mich ein Buch so gefesselt, wie es "Die Säulen der Erde" getan hat. Man bekommt ein Einblick, wie viel Macht die Kirche hatte und wie man von den Launen und den Verlangen der Baron, Gräfe, usw. abhängig war. Im groß und ganzen wird die Zeit, in welcher es spielt hervorragend beschrieben, sodass man manchmal die Realität um sich herum vergisst. Das einzig negative, was ich in dem Buch entdeckt hab, dass die Kriege, die damals erschreckend brutal waren, nicht so ganz brutal übermittelt wurden.

30.07.2008 11:24:25
WelpeMax

Lang ist es das ich es gelesen habe, aber die Magie des Buches hält bis heute an da ich den Nachfolgeband in meinen Händen halten kann! Mit die Säulen der Erde fing meine Buchsucht an und bis heute haben es wenige historische Bücher geschafft mich derart zu faszinieren, aber es gibt sie, allen voran Rebecca Gable's historische Geschichte der Waringhams sowie Asha - Sohn von Malta und "Die Pfeiler der Macht" von ihm selbst wieder ... das was mich fasziniert an diesen historischen Romanen ist die erzähltiefe und das man die Figuren von kleinauf bis ins Erwachsenenalter bei ihren Abenteuern sowie Gefahren begleiten kann! Bücher bleiben Geschmackssache, aber auch ich sage das man es kennen und gelesen haben muss und ich hoffe das sich auch andere Bücherfreunde sich daran erfreuen in die mittelalterliche Welt vorzudringen!

18.07.2008 21:21:16
Vittoria

Wie viele andere habe ich das Buch gekauft, weil es zu der Zeit in aller Munde war... und wurde nicht enttäuscht!!! Es war sehr spannend in die damalige Zeit einzutauchen und die Ereignisse im Buch zu verfolgen. Meiner Meinung nach hat Ken Follett sehr eindrucksvoll die damaligen Lebensverhältnisse, die ständig von Brutalität und Intrigen überschattet wurden, beschrieben... dies lässt mich immer wieder erschaudern.
Problematisch empfand ich für mich, dass ich es zu Beginn irgendwie schwer hatte in die Geschichte reinzukommen... auch fand ich ab und an die Beschreibungen der Architektur ermüdend und verwirrend, was nicht heißen soll, dass diese ganz fehlen sollten! Außerdem hätten dem Buch vielleicht ein paar Seite weniger nicht geschadet... doch alles in allem kann ich das Buch nur weiter empfehlen... wer einen Einblick in das Leben im Mittelalter bekommen möchte, ist mit diesem Buch sicherlich gut bedient. Ich habe es nicht bereut die vielen Lesestunden zu investieren...

04.07.2008 20:54:08
Deliah

Ich muss den vielen Lobeshymnen, die hier gesungen werden, leider einen Dämpfer verpassen - ich fand das Buch fürchterlich. Ich habe mich von den vielen guten Kritiken dazu verleiten lassen, es zu kaufen, und es war ein Fehler. Von Anfang an konnte ich den Hauptpersonen nichts abgewinnen, fand die Charaktere viel zu einseitig und emotionslos. Durch die ersten Archtitektur-Absätze habe ich mich noch gequält, doch nach einer gewissen Zeit habe ich sie einfach großspurig übersprungen. So habe ich es nach vielleicht 200 Seiten wieder in die Tiefen meines Bücherschranks verbannt.
Schade, eine herbe Enttäuschung dieses von so vielen Seiten gepriesenen Romans.

23.04.2008 21:02:40
Alina

Ein großartiges Buch. Habe es gelesen, als ich dreizehn war und mich, obwohl ich mich kaum für Architektur interessiere, nicht einmal gelangweilt. (Finde die Hauptpersonen klasse, Aliena besonders auf Grund ihres Namens ;-)) Will auf jeden Fall noch den nachfolgenden Teil lesen. Meiner Meinung nach ein Muss, wenn man Fan historischer Romane ist!

28.03.2008 20:04:03
Rixa

Ich habe mich selten so gelangweilt beim Lesen. Ich fand die Figuren deutlich zu eindimensional, die Architektur schlecht beschrieben (ich konnte mir nicht vorstellen, was gemeint war, wenn wieder mal irgendwo ein Bogen in bestimmter Weise gestaltet wurde...), die interessanten Raetsel wurden nicht aufgeklaert (wer war eigentlich Ellen, wo kam SIE her????), und schreibhandwerklich fand ich es ganz besonders schlecht - einen Schriftsteller, der mit Hilfe von Klammernsetzung erzaehlen muss und denselben Sachverhalt fuenfmal durchkaut, um seine Seiten zu fuellen, kann ich nicht ernst nehmen.
Mein erster und letzter Follett. Und dabei hab ich mir soviel versprochen...

28.03.2008 15:44:13
Stefan83

Nur wenige Romane können behaupten ein Ausrufezeichen in ihrem jeweiligen Genre gesetzt zu haben. Ken Folletts „Die Säulen der Erde“ ist einer davon. Nach „Der Medicus“ und „Der Name der Rose“ ist es wohl dieses epische Werk, das die nachfolgenden historischen Romane unserer Zeit am meisten beeinflusst hat. Seit seinem Erscheinen und dem damit verbundenen riesigen Verkaufserfolg gilt es als Klassiker. Und das völlig zu Recht. Zugegeben: Nicht immer sind Folletts Bücher von allerhöchstem literarischen Anspruch. Steht doch oft eher der Lesespaß als der Inhalt im Vordergrund. Hier hat es der walisische Autor allerdings geschafft einen Roman auf Papier zu bringen, der auch nach der xten Lektüre nichts von seiner Faszination verloren hat. Wohl niemals zuvor hat jemand das Mittelalter so fesselnd und mitreißend lesbar gemacht. Von Seite eins an taucht man in diese längst vergangene Epoche der Menschheit ein, um bis zum Ende nicht mehr losgelassen zu werden. Der Erfolg des Buches liegt in mehren Dingen begründet. An erster Stelle sind wohl mit Sicherheit die tollen Figuren zu nennen, mit denen man gar nicht anders kann als mitzufiebern, zu leiden und zu hoffen. Über fünfzig Jahre lang verfolgt der Leser die Bemühungen des Priors Philip, im beschaulichen Kingsbridge die größte und schönste Kathedrale Englands zu errichten, während Feinde und Neider nichts unversucht lassen diesen Traum platzen zu lassen. Schon bald stellt man fest, dass der Bau der Kathedrale einem selbst genauso am Herzen liegt wie den Protagonisten. Follett schafft es dabei hervorragend, mit den Emotionen des Lesers zu spielen. So baut er nicht nur immer wieder Wendungen im Plot ein, welche die Hoffnungen wie ein Kartenhaus einstürzen lassen, nur um sie im nächsten Moment wieder zu wecken, sondern kreiert mit William Hamleigh auch einen Bösewicht, den man schlichtweg hassen muss. Selten hab ich mich bei der Lektüre eines Buches so über eine Figur so geärgert, sie derart verabscheut, wie in diesem Buch. Die Tatsache, dass ich so mitgefiebert habe, ist das größte Kompliment, das ich dem Autor machen kann. Lediglich Leser, die es mit den historischen Fakten ganz genau nehmen, werden hier und da ein Haar in der Suppe finden, denn Follett, der seine monumentale Story mehr um diese ranken lässt, sich aber nicht zwangsläufig auf sie stützt, hat zwar erstklassig recherchiert, sich in seiner Geschichte aber in erster Line mehr auf seine eigenen Figuren, denn auf die historischen konzentriert. Insgesamt ist „Die Säulen der Erde“ ein grandioses, episches Buch, das auf über 1100 Seiten das Mittelalter wieder zum Leben erweckt. Ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Nächstenliebe in einer Welt voll Intrigen, Mord und Vergewaltigung. Uneingeschränktes Muss für jeden Fan des historischen Romans und eins meiner absoluten Lieblingsbücher.

06.03.2008 09:06:10
youtas

Ich habe das Buch schon zweimal gelesen, einfach um es zu geniessen. Die Stimmungen, die Kaelte, der Hunger, der Ueberlebenswille, nicht zuletzt die Spannung sind einfach faszinierend fuer mich. Gut dargestellte Menschen, Not und Brutalitaet, wie wir sie nicht kennen, das alles ist sehr gut dargestellt.

20.02.2008 08:05:01
Roland

Ich finde es ist ein durchschnittliches Buch. Einige Handlungen sind vorhersehbar, einige überraschend. Die Figuren sind deutlich in gut und sympathisch oder böse und grausam eingeteilt. Die Spannung steigt und fällt immer wieder. Alles in allem eine gute Geschichte. Man kann es weiter empfehlen.
Die Brücken der Freiheit fand ich besser.

05.01.2008 10:52:37
olympia

Dieses Buch gab mir den Anstoss zu vielen weiteren historischen Romanen. Für Liebhaber des historische Genres ist dieses Buch einfach ein "must read". Es beinhaltet nicht nur gute Figuren und einen gut recherchierten Hintergrund, sondern auch Leute die sich für Architektur und für die Enstehung des Gotischen Stils interessieren, kommen hier auf ihre Kosten.
Keine bittersüße Liebesgeschichte, sondern eine nachvollziehbare, realistisch gezeichnete und oft auch brutale Welt des Mittelalters kann man in diesem Buch finden.
Ein Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann.

15.12.2007 17:32:15
Khalia

Das Mittelalterbuch schlechthin! Super spannend erzählt, historisch einwandfrei, die Bezüge zueinander stimmen. Die Charaktere sind gut und einfühlsam beschrieben; die Veränderung der Personen nachfühlbar. Absolut mitreißend, von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Glück, dass das Buch so dick ist, so hat man richtig schön lange was davon.

20.11.2007 12:51:36
mirza77

Hallo,
dieses Buch ist einfach nur toll. Man darf sich nicht von der Dicke abschrecken lassen, es lohnt sich auf alle Fälle.
Noch nie habe ich beim lesen so mitgefühlt wie hier. Ich habe mitgezittert, gelacht und auch geweint.
Einfach nur ein klasse Buch das ich jedem empfehlen kann.

07.11.2007 12:31:35
lesemoni

Hallo Mariele,
dann bin ich schon auf deine Rezi gespannt .
aber komm doch mal in die Quasselbox ,da lernst du noch sehr viele Rebecca Gablé Fans kennen.Es ist sehr schön sich mit anderen auszutauschen .
bis hoffentlich bald in der Quasselbox
Gruß moni

06.11.2007 16:24:49
mariele

Hallo Moni, danke für den Tipp. Ich bin einfach ein bischen gefrustet, weil ich in letzter Zeit einige Bücher erwischt habe, die wirklich nicht gut waren. Aber dann probier ich das mal.
Mariele

05.11.2007 17:36:44
lesemoni

hallo mariele,
hier auf der histocouch gibt es doch sooo viele gute bücher ,
versuche es doch mal mit " Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gablé. Die findest du auch hier !!!
Gruß moni

05.11.2007 17:16:48
mariele

Ich fand das Buch auch nicht besonders gut. Irgendwie finde ich in letzter Zeit aber kaum Bücher, die mir gut gefallen. Hat vielleicht jemand einen Tip welche Bücher gut und nicht zu anspruchslos sind? Ich wär euch wirklich dankbar.

25.10.2007 14:41:42
daniela

Ich habe die englische Fassung "The Pillars of the Earth" gelesen und war begeistert. Ein wunderbares und fesselndes Buch - nie langweilig - und das obwohl ich damit nur Englisch lernen wollte.

05.10.2007 14:16:43
Larna

Ich war von dem Buch begeistert. Ist zwar schon ne Weile her, dass ich es gelesen habe, aber ich kann mich noch dran erinnern.
Obwohl das Buch so dick war, hat es mich die ganze Zeit fasziniert und ich fand es nicht langatmig.
Gut hat mir der Wechsel der Perspektiven gefallen, dass immer mal aus einer anderen Sicht berichtet wurde.
Auch fand ich es nicht übermässig gewalttätig, vor allem gab es doch nicht nur Szenen, in denen Frauen gewaltsam genommen wurden. Ich kann mich an einige schöne Liebesszenen zwischen Tom und Ellen und später zwischen Jack und Aliena erinnern.
Auch die historischen Hintergründe, das Marktwesen und die Machtkämpfe haben mich sehr fasziniert.
Für mich auf jeden Fall ein Buch, das sich zu lesen lohnt.

04.10.2007 13:16:04
Rena

Bin ganz deiner Meinung. Auch ich kann den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen, obwohl die Grundidee das ganze Potential gehabt hätte. Doch was der Autor daraus macht, ist alles andere als erfreulich und hat - unter uns gesagt - mit dem tatsächlichen Mittelalter nur entfernt zu tun.
Kleiner Trost: seine anderen Ro0mane sind noch oberflächlicher.
Und noch einer: Es gibt zum Glück jede Menge Autoren, die es wirklich besser können ...

04.10.2007 12:59:46
Tringin

Habe heute Nacht das Buch nach 658 Seiten aus der Hand gelegt und nach einiger Übrlegung und schweren Herzens es zumindest "quer" bis zum Ende gelesen... Hier wurde das Potenzial der "Geschichte" (im doppelten Wortsinn) verschenkt bzw. verwässert. Ab und zu blitzt Interessantes und Korrektes auf: Wie Märkte und Städte entstehen, wie Handel funktioniert, wie ein Machtvakuum ausgenutzt werden kann etc. Letzten Endes konnte ich die stereotype Wiederkehr von Schicksalsschlägen und Hoffnungsschimmern nicht mehr ertragen, und die Unfähigkeit der Protagonisten, dem Erzfeind einfach eins "überzubraten" (so macht er es ja schließlich selbst auch), machte mich wütend. Ärgerlich - wie schon erwähnt - die Gewaltschilderungen (über die man aber getrost drüberlesen kann - sie bringen die Geschichte keinen Deut voran) und oberlehrerhafte Wiederholungen, z.B. Ellens Aussehen, Toms Technik Zeichnungen anzufertigen. Wahrscheinlich ist Follet kein schlechter Autor und mit Sicherheit kein schlechter Rechercheur; das Buch ist einfach nur zu lang. Die Hälfte an Seiten, Bösartigkeiten, Protagonisten, Überfällen etc. hätte gereicht.

19.09.2007 17:16:50
William von Occam

Adson von Melk hat perfekt ausgesprochen, was ich schon lange denke - ihm sei Dank dafür! Außerdem hat mich schon immer gestört, dass Ken Follett offenbar ein massives Gewaltproblem hat, was den Umgang mit Frauen betrifft: nur Szenen, in denen sie "gewaltsam" genommen werden - und die Beschreibung hat dem Autor offenbar Spaß gemacht.
Fand vieles im Buch auch dünn und zu modern, kann den großen Hype, den es entfacht hat, nicht verstehen. Vielleicht, weil viele sich lieber von seichter Kost berieseln lassen, anstatt sich an echte Klassiker wie Eco, E.W. Heine und andere wagen.

19.09.2007 12:28:41
Adson von Melk

Nach äußerst gelungenen ersten 100 Seiten verflacht das Buch zunehmend zum Groschenroman. Die Personenzeichnung wird immer unglaubwürdiger: Hier agieren nicht Menschen des Mittelalters, sondern heutige Menschen. Ken Follett hat vielleicht die historischen Hintergründe gut recherchiert, sich jedoch nicht im geringsten mit der Geisteswelt des europäischen Mittelalters auseinandergesetzt. Dies ist aber der Nachteil fast aller historischer Romane. Es ist eben für einen Autoren einfacher, irgendwelche Chronologien zu wälzen, als Philosophiebücher zu lesen. Besonders ärgerlich ist die Figur des omnipräsenten Abtes.
Wer braucht sowas? Ken Follett verschwendet so sein durchaus beachtliches erzählerisches Potential.
Ein ärgerliches Buch, dessen Erfolg jedoch den zunehmenden Hang - auch gebildeter Leser- zu Banalitäten deutlich macht.

07.09.2007 13:32:25
olympia

Dieses Buch ist ein "must read"! Es hat nichts Klischeehaftes an sich, keinen mutigen vor Kraft strotzenden Helden und auch keine edle Schönheit als Hauptakteur. Menschen im Alltag, deren Gedanken, deren Träume und der Kampf ums tägliche Brot sind der rote Faden in diesem Epos. Wer auch noch die Hintergründe wie das Entstehen des gotischen Baustils und das Leben um Bischof Wycliff mitverfolgen will, ist hier bestens bedient. Ein Buch, das alles in sich trägt ohne einmal unglaubwürdig oder gar kitschig zu sein. Eine meisterhafte Erzählung die in keinem Bücherschrank fehlen sollte.

10.07.2007 12:32:27
Marcel

Hatte zuerst grossen Respekt vom Umfang des Buchs. Die Geschichte riss mich von Anfang mit. Fasziniert haben mich vor allem die Verknüpfungen der verschiedenen Handlungsstränge über die ganze Zeit. Sie wurden nie langweilig oder langatmig. Ein fantastisches Buch, welches ich sicher nicht das letzte Mal gelesen habe!

01.07.2007 19:53:29
Swen Piper

Ein irrsinnig dickes Buch und doch gelingt es Follett den Leser am Set zuhalten. Literarisch eher untere Schublade, aber an Spannung kaum zu überbieten.

06.12.2006 00:39:58
Michael Seitz

Fulminant, grandios, traumhaft. Ein Epos voll großer Gefühle, enormer sprachlicher Dichte - als Leser gleitet man ganz schnell in die Geschichte hinein. Vorsicht - Suchtgefahr!
Mein absoluter Favorit. Eigentlich sollte es nur noch Romane von einem derartigen Kaliber geben.

12.11.2006 16:40:00
Katrin Schauer

Dieses Buch ist für jeden Historyfan ein Muss. Das Buch macht so süchtig, dass ich beim ersten Mal sogar die Ncht durchgelesen habe, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Inzwischen habe ich es schon mindestens 5 Mal gelesen und es wir nie langweilig. Man entdeckt immer wieder neue Punkte, die man bei den anderen Male einfach nicht so wahr genommen hat.

22.08.2006 23:22:43
Brunner

Ja, es gibt Klischees in diesem Buch--aber sie werden immer wieder mit überraschenden Wendungen durchbrochen. Da agieren keine stereotypen Helden, sondern bemerkenswerte, fehlbare Charaktere, die mit der notwendigen Knappheit beschrieben sind.
Ja, es gibt hier Sex & Crime, doch alles ist plausibel und passt ins Bild. "Säulen der Erde", das drittbeliebteste Buch der Deutschen, hat einen ganzen Strom von Nachahmern, von primitivem Schund wie Ed Rutherfurds "Sarum" inspiriert--solche Bücher verdienen Kritik, nicht aber Folletts Original, denke ich.
Es war eine beispielhafte Leistung, Millionen Leser für den Bau einer Kathedrale zu interessieren, ohne Verrat am Thema zu begehen.
Das Buch ist eine Kathedrale von einer Story, für die die Queen Ken Follett adeln sollte ;-)

18.08.2006 10:56:14
Daisy

Ich freute mich immer wieder aufs weiterlesen. Als ich es ausgelesen hatte, fühlte ich eine Leere, irgendwas fehlte mir. Habe es nach ca. 3 Jahren wiedergelesen und werde es sicher, irgendwann wieder in die Hand nehmen.

14.08.2006 11:52:56
Beowulf

Ullis Meinung kann ich nicht teilen, für mich eines der Highlights der historischen Romane- perfekt historisch recherchiert- erklärt bautechnisch und religiös die Afänge der Gotik, hat viele ineinanderverwobene Handlungsstränge und wird nie langweilig. Der Kandidat hat Meisterwerkqualität.

13.08.2006 21:47:11
Jasmin

Ein richtig gutes Buch! Über tausend Seiten, auf denen es nie langweilig wird. Kann ich nur jedem empfehlen Und gäbe es nicht noch so viel anderes, was des Lesens harrt, würde ich dieses Buch sofort nochmal verschlingen!

12.07.2006 14:53:55
Ulli

Spannend geschrieben, aber sehr oberflächlich, klischeehaft und teils unglaubwürdig. Mal zu brav, mal zu reißerisch. Letztlich anspruchslose Spannungsliteratur zur Einmalverwertung.

11.07.2006 17:59:36
Sandra

Mein absoluter Liebling und ein MUSS für jeden. Und damit meine ich wirklich jeden. Dieses Buch vereint Geschichte, Architektur, Drama und Liebesroman in einem. Schon ca. 10 Mal gelesen ist dieses Buch immer wieder aufs neue faszinierend. Bestehend aus scheinbaren Einzelgeschichten versteht Ken Follet wie kein anderer Zusammenhänge zu knüpfen und die Figuren zusammen zu fügen. Faszinierend, spannend und absolut mitreißend.

11.07.2006 13:57:33
Brigitte Alexandra

Die Säulen der Erde ist seit Jahren mein TOP 1-Buch. Man leidet und liebt mit seinen Hauptdarstellern und ist mittendrin im Geschehen. Die verknüpften Wege und Beziehungen sind wirklich haarsträubend gut. Selbst grausige Kampfszenen sind besser auszuhalten als im TV, obwohl die Phantasie einem schon teilweise böse Bilder liefert. Follett fasziniert auch in der Darstellung der Architektur.

Mein zweitliebstes Buch von Ken Follett ist "Die Pfeiler der Macht" - alles dreht sich um , Geld, Macht und vor allem Intrigen.