Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Ullstein, 2009, Titel: 'Die Henkerstochter und der schwarze Mönch', Originalausgabe

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Volker Faßnacht
Noch spannender - eine gelungene Fortsetzung des Erstlings

Buch-Rezension von Volker Faßnacht Apr 2009

„Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" ist die Fortsetzung des 2008 erschienenen Überraschungserfolgs „Die Henkerstochter" des Autors Oliver Pötzsch, der selbst ein entfernter Nachfahre der im Roman agierenden Schongauer Henkersfamilie Kuisl ist.

Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

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Letzte Kommentare:
03.04.2016 11:47:03
wampy

Buchmeinung zu Oliver Pötzsch – Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

„Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“ ist ein historischer Kriminalroman von Oliver Pötzsch, der 2009 im Ullstein Taschenbuch Verlag erschienen ist. Dies ist der zweite Fall für den Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und den Medicus Simon Fronwieser.

Klappentext:

Schongau 1660: Der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. Der Mörder des Pfarrers ist dem Geheimnis längst auf der Spur, aber auch eine brutale Räuberbande hat davon erfahren. Ein gnadenloser Wettlauf beginnt.

Meine Meinung:
Es macht einfach Spass, den Kuisls und dem Simon zu folgen. Lebhaft und eindringlich beschreibt der Autor die Situation im Schongau. Obwohl der 30-jährige Krieg schon ein paar Jahre vorbei ist, leidet der Handel und der Schongau immer noch unter marodierenden Banden. Dazu kommen religiöse Eiferer, die auch vor Gewalttaten nicht zurückschrecken. Der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und ihr Freund Simon Fronwieser, der Sohn des Medicus, finden eine Spur des sagenhaften Templerschatzes. Im Laufe der Geschichte erfährt man so einiges über die verschiedenen Kirchen und Klöster im Pfaffenwinkel. Das ganze ist in einen durchaus spannenden Kriminalfall eingebettet. Magdalena ist manchmal doch arg furchtlos, weiß sich aber ihrer Haut zu wehren. Die Schwester des ermordeten Pfarrers weckt dann auch noch das Interesse Simons – da gibt es dann kein Halten mehr. Meine Lieblingsfigur ist der Henker selbst. Er ist sicher der sympathischte Henker, den es jemals in Bayern gegeben hat. Es fällt ihm schwer, die ein oder andere Strafmassnahme an Verurteilten zu vollziehen, wenn er glaubt, das dies nicht gerecht ist. Andererseits kann er auch erbarmungslos zuschlagen, wenn seine Lieben in Gefahr sind. Interessant sind auch die kleinen Exkurse in Sachen Heilmittel und Kaffee. Er, der Henker, verfügt über mehr Medizinwissen als der Medicus.

Fazit:
Auch dieser Fall für die Henkerstochter und ihre Mitstreiter hat mir viel Vergnügen bereitet. Der Fall war interessant und die Auflösung schlüssig. Kleine Abstriche gibt es für die furchtlosen Akteure, die manchmal doch etwas naiv in gefährliche Situationen geraten. Dennoch ist dies ein überzeugender Fall, den ich mit 85 / 100 bewerte.

23.08.2013 15:16:33
tassieteufel

Der Pfarrer der Schongauer Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte der Sterbende ein Zeichen in der Krypta hinterlassen, das zu einem alten Grab führt. Dort entdecken Henker Jakob Kuisl, seine Tochter und der Medicus Simon Fronwieser Hinweise auf einen Templerschatz. Doch immer wenn es ihnen gelungen ist, ein Rätsel zu lösen, taucht ein Neues auf und auch der Mörder des Pfarrers ist ihnen auf den Fersen. Der Henker hat zudem noch ganz andere Sorgen, eine Räuberbande treibt ihr Unwesen in den Wäldern um Schongau und der Gerichtsschreiber Johann Lechner hat Kuisl beauftragt, die Räuber zur Strecke zu bringen.

Mit „Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“ ist dem Autor eine sowohl spannende als auch wendungsreiche Fortsetzung gelungen, die mir noch etwas besser als der Vorgänger gefallen hat. Die fiktive Geschichte rund um den Schongauer Henker Jakob Kuisl ist wieder sehr gekonnt in das historische Umfeld eingebettet. Land und Leute, gesellschaftliche Zwänge, Unwissenheit und Aberglaube, die Sorgen, Nöte und Vorstellungen der Menschen werden wieder sehr plastisch vom Autor geschildert und ergeben ein farbenprächtiges Bild der Zeit um 1660. Interessant fand ich die geschilderten medizinischen Behandlungsmethoden, die aus heutiger Sicht teilweise sehr haarsträubend wirken.
Das Rätsel, das mit dem Tod des Pfarrers seinen Anfang nimmt und die Beteiligten wie bei einer Schnitzeljagd durch die Gegend hetzt, ist raffiniert und pfiffig aufgebaut, zwar konnte ich ahnen, dass einige Personen nicht ganz das waren, was sie vorgaben zu sein, aber am Ende war ich doch ein wenig über die ganzen Zusammenhänge und Hintergründe verblüfft. Der Leser kann hier also gut mitraten und wird immer wieder mit neuen Wendungen verblüfft, so bleibt die Geschichte durchweg spannend.
Seine Hauptcharaktere hat der Autor weiter ausgebaut und vertieft, besonders gelungen fand ich diesmal Magdalena mit ihrem aufbrausenden Temperament und ihrer Eifersucht, die ja durchaus nachvollziehbar ist. Diesmal hat die Henkerstochter doch einen größeren Part im Buch, was ich sehr schön fand. Auch bei den Bösewichten, die im Erstling ja noch ziemlich eindimensional gezeichnet waren, ist dem Autor hier eine Steigerung gelungen. So ist Räuberhauptmann Scheller nicht nur der böse Schurke, man erfährt auch etwas darüber, wie er zum Räuber wurde, das macht ihn menschlich und seine Handlungen kann man vielleicht nicht gut heißen aber nachvollziehen. Auch bei den Verfolgern des Henkers und seiner Helfer sind recht facettenreiche Personen zu finden, so dass es diesmal nicht ganz so leicht ist, in Gut und Böse zu unterscheiden.
Der Schreibstil des Autors ist angenehm leicht und flott zu lesen und wird ab und an mit einigen mundartlichen Dialogen aufgepeppt, die man aber auch als Nichtbayer gut verstehen kann. Eine Karte und ein informativer Anhang runden das Buch ab!

Fazit: viel Lokalkolorit, nette Figuren und ein spannender Krimifall ergeben eine wendungsreiche und spannende Fortsetzung, bei der man mitfiebern kann und die eindeutig Lust auf mehr macht.

28.04.2012 14:18:29
Schnagg

Band 2 der Kuisl-Saga
O.g. historischer Roman ist ebenfalls ein in sich abgeschlossener Roman. Es ist nicht zwingend notwendig Band 1 gelesen zu haben. Im Band 2 werden die Personen nochx kurz umrissen, so dass der Leser schnell im Geschehen ist u. jene - welche bereits Fans sind - sich nicht langweilen. Dennoch, Pötzsch schreibt sehr gut u. ich kann nur empfehlen Band 1 vorher zu lesen, da es einfach ein Lesegenuss ist. Band 1 hatte mich fest im Griff u. ich war begeistert. Keine Langeweile kam auf, ständig tat sich was, die Personen waren interessant gehalten u. die Story auch. Mit Freude hatte ich mich daran gemacht Band 2 zu lesen. Das Buch fängt bereits interessant an u.bleibt so auch bis zum Ende hin. Die Geschichte riss einen mit. Keine Spur von Langeweile, ich habe jede Seite genossen. Auf der Spur von Rätseln ... Räuberbanden ... eine Nebenbuhlerin für Magdalena ... so viele Dinge tun sich in dem Buch. Man wird an verschiedene Orte gelotst u. der Spannungsbogen bleibt jederzeit erhalten. Das Finale wieder sehr rasant - Kuisl eben. Ich kann das Buch nur empfehlen. Auch Schmunzelpassagen sind im historischen Krimi vorhanden u. man kann sich den Henker so richtig vorstellen; der manchmal vorkommende Dialekt ist auch nicht ohne. Auf mich wartet nun schon Band 3 u. ich bin mir sicher auch hier werde ich nicht enttäuscht sein.

11.12.2011 18:14:56
Henriette

Der Pfarrer der Lorenzkirche wird tot in der Kirche gefunden. Der Medicus Simon muss feststellen, dass er vergiftet wurde. Simon findet es sehr merkwürdig. Ein Pfarrer vergiftet? Und Simon entdeckt Hinweise auf ein uraltes Templergrab. Der Medicus, gut befreundet mit der Henkersfamilie Kuisl, weiht den Henker und dessen Tochter ein. Er braucht ihre Hilfe. Unerwartet bekommt er noch Hilfe von der Schwester des Pfarrers.
Werden sie das Rätsel des Schatzes lösen? Werden sie den Schatz finden? Und warum trauert die Schwester nicht so sehr um ihren Bruder?

Der Schatz der Templer ist immer wieder ein gern genommenes Thema für historische Romane. Oliver Pötzsch verarbeitet es sehr gut, ohne das die Templer wirklich im Vordergrund stehen.
Ist ein Rätsel gelöst, entsteht daraus ein neues Rätsel. Die drei Protagonisten müssen Abenteuer bestehen. Alle Geschehen sind spannend geschrieben. Manchmal wirken sie ein wenig zu abenteuerlich. Alles in allem passt es zusammen, ohne wirklich zu kitschig zu wirken.

Dieses Buch enthält Unterhaltung und verbindet historische mit einem Krimi.

[B]Fazit:[/B] Für die gelungene Fortsetzung vergebe ich fünf von fünf Sterne. Ich freue mich auf den nächsten Band.

18.05.2011 23:04:21
Patty2

Der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz.
Wieder fühlt man sich in diese Zeit reingesetzt. Danke für dieses tolle Buch, toll, toll, toll.

30.01.2011 11:08:20
Roland

Prinzipiell kann ich mich den bisherigen Meinungen anschließen, obwohl ich die Handlung doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen finde. Dennoch ist das Buch interessant.
Mich stören in diesem Buch allerdings die recht häufigen Rechtschreibfehler. Wurde diese Buch nur oberflächlich zur Korrektur gelesen? Zu oft wird "dass" mit "das" verwechselt. Auch stammt die Kauffrau eigentlich aus Landsberg, doch dann plötzlich aus Landshut. Dies sollte eigentlich nicht passieren.

19.08.2010 22:32:25
dolce

Achtung: Die Henkerstöchter-Bücher machen süchtig! Den ersten Teil habe ich schon verschlungen und nun beim zweiten ging es mir nicht anders. Obgleich es ein eigenständiger Roman ist und es nicht stören würde, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Man würde ihn jedoch sicherlich kennenlernen wollen, darum besser direkt mit "Die Henkerstochter" anfangen.

Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach und ist weder besser noch schlechter, sondern beide sind von gleich hoher Qualität.

Bestimmt wird der dritte Teil ebenso spannend sein, die ersten Seiten haben es jedenfalls genauso in sich wie bei den beiden Büchern zuvor (allein die Prologe sind kleine Meisterstücke für sich).

Ich würde mich echt freuen, wenn noch mehr Bände erscheinen würden!

07.08.2010 13:31:41
maja67

Dieser dickschädliger Henker, seine noch dickköpfigere Tochter und deren cleveren Liebhaber sind ein einzigartiges Gespann.
Habe selten so ein spannendes und interessantes buch gelesen wie dieses.
Es ist noch besser wie der erste Teil und der war schon sehr gut.
Wer Einsteiger in historischen Krimis ist, sollte dieses als erstes lesen.
Ich hoffe es folgen noch mehr Romane.

30.06.2010 01:49:54
Teresa

Wahnsinns Buch. Hatt ich innerhalb von 2 Nächten (nachtdienst :D) komplett durchgelesen, es war einfach so spannend dass ich es nicht mehr bzw. schwer nur aus der hand legen konnte. Mann muss immer ein bissi mitdenken um den Storyverlauf weiter zu verfolgen und zu verstehen.

wirklich ein klasse Buch, mit einem Ende mit dem mann niemals gerechnet hat, aber am besten selber lesen :) wird man nicht bereuen.

24.10.2009 15:07:54
Melisandra

Nach dem ersten Teil habe ich mir gleich nach Erscheinen direkt den zweiten Teil besorgt.

Dieses Buch ist allerdings nicht unbedingt eine Fortsetzung und kann daher auch ohne den ersten Roman gelesen werden.

Zuerst war ich skeptisch, da das Thema Templer nicht mehr so ganz aktuell ist. Doch ich wurde nicht enttäuscht.

Wie schon beim ersten Buch wieder eine sehr spannende Geschichte, sehr spritzig und locker geschrieben.
Man fühlt sich in Umgebung und Leben der handelnden Personen versetzt und fiebert mit, wie die Geschichte enden wird.

Mir hat dieser Roman ebenso gut gefallen wie der erste.

13.08.2009 19:05:22
ElRascalito

Auch mit seiner Fortsetzung rund um den Henker Jakob Kuisl weiß Oliver Pötzsch eindeutig zu überzeugen. Wieder gelingt ihm ein spannender Handlungsbogen, der mich streckenweise auch noch am Ende mit Handlungstwists überraschen konnte, die ich so nicht wirklich erwartet hatte, prima. Das Templer-Szenario mag zwar schon ein wenig erschöpft in verschiedenster Literatur sein und hierbei auch ein wenig an den Haaren herbeigezogen wirken (der Schatz gerade rund um Schongau?), was aber überhaupt nicht negativ auffällt. Stattdessen bleibt die Suche erfrischend, man bekommt einiges an interessanten Lokalinformationen und und und.
Besonders hervorzuheben natürlich wieder die überragende Atmosphäre. Sei es das durchaus sympathische Dreiergespann Kuisl, Magdalena und Medicus Fronwieser oder die interessanter agierenden Antagonisten (im Vergleich zu Band 1). Dass die Handlungsstränge dieser 3 teilweise unterschiedlich verlaufen, nur am Ende wieder zusammenzuführen kommt dem Spannungsbogen dabei in meinen Augen gelegen. Sei es die weitere Entwicklung Simons, Magdalenas Ausflug in die große Stadt oder das "Handwerk" des Herkers ... alle 3 Bereiche sind wieder äußerst atmosphärisch beschrieben und schaffen es, den Leser wieder in diese Zeit zurückzuführen, daran teilnehmen zu lassen. Sehr schön. Der Anhang ist ebenso informativ zu lesen. Ich freue mich auf jeden Fall auf eine Fortsetzung und werde sie mir mit Sicherheit kaufen.

03.08.2009 18:31:07
Gerhard Mock

Der Roman fesselt. Obwohl im Nachspann darauf hingewiesen wird, daß historisch richtig, zu jener Zeit die Wieskirche noch nicht existierte, verwundert es mich, daß auf der Karte zu Beginn des Romans der Forggensee, der m. W. erst Anfang 1950 gebaut wurde, neben den historischen Handelsstraßen eingezeichnet wurde. Trotzdem - nix für unguat.
Gerhard

23.07.2009 21:46:12
Petra Göing

Auch ich habe als erstes die Henkerstochter gelesen u. war so begeistert, dass ich voller Vorfreude dem zweiten Teil entgegegengefiebert habe! Bin mittlerweile in der Mitte des Romans angelangt u. werde gleich weiterlesen. Super spannend auch dieses Buch, vielleicht sogar noch ein Bisschen besser...

21.07.2009 11:21:59
scherrimiller

Ich hatt erst die Henkerstochter und der schwarze Mönch gekauft,als ich feststellte, das es davon einen ersten Teil gibt. Das habe ich mir dann schnell besorgt und Teil 2 aufgespart. Den ersten Teil habe ich in 2 Tagen " verschlungen". War total begeistert und habe mich sofort auf " Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" gestürzt. Auch diesen Teil fand ich total fesselnd. Hab kaum abgesetzt beim Lesen. Bin Nachts aufgewacht und konnte nicht wiederstehen weiter zu lesen. Das waren 2 anstengende, mit tollem Lesestoff gefüllte Tage. Die Hauptpersonen sind so sympatisch beschrieben. Die Bösewichte sind auch richtig böse und zum Schluß wird Alles gut. So sollte in historischer Krimi sein. Kurz gesagt; kaufen, lesen und genießen.

19.05.2009 10:08:29
Patty

Oliver Pötzsch ist ein hervorragender Schriftsteller. Obwohl Kuisl ein Henker ist, ist er einem sehr sympatisch geworden. Habe das erste Buch gelesen von Ihm und habe dieses auch verschlungen. Obwohl dieses Mal viel mehr zu überlegen und mit zu forschen gab. Ein Buch was ich emphehlen kann. Aber zuerst Teil eins lesen. Manche Sachen kommen einem sonst vielleicht kurios vor.

05.05.2009 16:53:48
Wolfgang Pöschl

Hallo,
ich muß unbedingt etwas los werden.
Aber zuerst: Das Buch finde ich Klasse,
sogar einen Deut spannender als "die Henkerstochter". Aber ein ganz kleiner Regiefehler zu der Karte: Der Pfaffenwinkel im 17. Jahrh. Der Forggensee bei Füssen ist ein Stausee, der erst 1954 entstand.
Tut aber der tollen Geschichte keinen Abbruch.
W.Pöschl

20.04.2009 12:21:44
MyLady

Ich mag die Romane von Oliver Pötzsch sehr wegen ihrem gemütlichen, urigen, bayrischen Charmes! Der brummige Kuisl, seine äußerst selbstbewusste Tochter und der unscheinbare Medicus. Alle drei sind Charaktäre zum verlieben! Bei diesem Roman wurde meine Aufmerksamkeit etwas mehr beansprucht als beim ersten Teil muß ich sagen; die drei Erzählstränge die stellenweise parallel zueinander erzählt wurden, die verschiedenen Beobachter, die Mönche; man brauchte schon etwas Konzentration.
Mir gefiel er jedenfalls sehr gut, sowohl sprachlich als auch von der Handlung her. Die Zeit der Templer fand ich sehr gut eingebaut und sehr interessant verpackt. Und zum Schluß des Romanes lässt sich nur eines sagen:"Es kommt immer alles anders als man denkt!"