Eine Zierde in ihrem Hause

Erschienen: Januar 1998

Bibliographische Angaben

  • Wunderlich, 1998, Titel: 'Eine Zierde in ihrem Hause', Originalausgabe

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Ottilie von Faber ist sechzehn Jahre alt, als sie durch den überraschenden Tod ihres Vaters 1893 zur Alleinerbin der Bleistiftfabrik A. W. Faber wird. Schön und reich, heiratet sie Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen, und bald steht das Paar im Mittelpunkt glanzvoller gesellschaftlicher Ereignisse. Fünf Kindern schenkt Ottilie das Leben, um deren Erziehung sie sich kümmert.

Eine Zierde in ihrem Hause

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Letzte Kommentare:
06.03.2015 08:55:47
venatrix

Die Lebensgeschichte der reichen Erbin Ottilie von Faber ist symptomatisch für die Frauen verachtende Zeit des 19 Jahrhunderts. Die Sechzehnjährige wird ausschließlich wegen ihrer Firma und ihres Vermögen geheiratet. Ihr Ehemann untergräbt systematisch ihre Würde. Erst als sie – nach fünf Töchtern – den erwünschten Erben zur Welt bringt, ist sie in seinen Augen „etwas wert“. Trotzdem behandelt er sie als „Kindchen“. Die vielen Schwangerschaften nimmt er als Vorwand um sie gänzlich aus der Firma zu drängen. Erst als sie sich zum schwerwiegenden Schritt einer Scheidung entschließt, kann sie sich befreien. Der Preis für ihre persönliche Freiheit ist hoch: sie wird gesellschaftlich geächtet und – noch viel schlimmer – sie darf ihre Kinder nicht mehr sehen.

04.04.2012 16:37:19
PrinzessinPing

Nachdem mir *Beschütz mein Herz vor Liebe* nicht gefallen hat, bin ich äußerst skeptisch an die Faber-Castell-Saga herangegangen - und jetzt restlos begeistert.
Ohne zum eigentlichen Inhalt viel zu schreiben: die erzählte Geschichte ist erst vor gut 100 Jahren so passiert und was liegen da für Welten zwischen damals und 2012.
Da wird Ottilie (nur ein Mädchen) die Erbin des Faber-Konzerns, der hochwohlgeborere Graf von und zu Castell-R. heiratet sie - das heißt, er nimmt sie in Kauf, weil er ja an die Firma will und dann hat sie ihm Kinder zu produzieren, männliche Nachkommen selbstredend. Ottilie (von ihm liebevoll-herablassend *Kindchen* tituliert) kann ihre Aufgaben in der Geschäftsleitung von inzwischen Faber-Castell gar nicht mehr wahrnehmen, weil - eine Schwangere in der Chefetage - da sind die Mit-Geschäftsführer not amused.
Und da ja Tochter um Tochter geboren wird, der erste Sohn nicht lange lebt, ist sie also schwanger und schwanger und schwanger - und bekommt nachher genau das in Form von *du hast dich ja nie um die Firma gekümmert* um die Ohren gehauen.
Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung des Neubaues Schloß Stein mit den detaillierten Angaben zu den einzelnen Räumen, insbesondere der Bäder. Auf der Homepage der Fa. Faber-Castell kann man auf einem virtuellen Rundgang genau diese Räume anschauen - sie sollen sich jetzt wieder im Originalzustand befinden. Es lohnt sich, diesen Abstecher zu machen.

26.09.2011 19:47:59
Ina Genthe

Das Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen. Mir ist aber eine Unstimmigkeit aufgefallen: Nach Ottilies Tod mit 67 Jahren schreibt ihre Tochter an Anna, die gleich alt ist wie Ottilie, dass deren Sohn "sein Abitur ohne Mühe schaffen wird". Mit 67 Mutter eines Abiturienten? - Was sagt die Autorin dazu?