Beschütz mein Herz vor Liebe

Erschienen: Januar 1992

Bibliographische Angaben

  • , 1992, Titel: 'Beschütz mein Herz vor Liebe', Originalausgabe

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"München, das war Heimat gewesen." Hier wächst Therese Rheinfelder behütet auf, hier betreibt der Vater ein Warenhaus und eine Kleiderfabrik, im Haus der Familie Suttner im Herzogpark verkehren Thomas Mann und Sauerbruch. Dann kommen die Nationalsozialisten an die Macht, und bald ist nichts mehr wie vorher: Haß und Verachtung schlagen der hochangesehenen jüdischen Familie entgegen, und bald wird sie systematisch zerstört.

Auch Thereses Ehe mit dem Arzt Leon Rheinfelder zerbricht, und ihr selbst gelingt es nur mit Hilfe ihres ehemaligen Kindermädchens und dessen Bruder zu überleben. Er, Parteimitglied und Polizeihauptwachtmeister eines Dorfes im Isartal, versteckt die junge Frau ...

 

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Letzte Kommentare:
25.01.2015 08:11:21
Eva Zepke

Wie sah das jüdische Leben in Deutschland aus ab 1933?

Diese Biographie beschreibt sehr anschaulich, wie sehr sich das Leben der Juden in Deutschland durch die Machtergreifung Hitlers wandelte. Sie erzählt von einem wohlhabenden, naiven Mädchen, das in jener Zeit zu eine erwachsene Frau heranwächst, die ums nackte Überleben kämpft muß. Dieses Buch ist in der Lage uns die Gründe nahe zu bringen, warum sich viele in Deutschland verblieben Juden lieber das Leben nahmen als in die Konzentrationslager zu gehen. Es macht mich persönlich fassunglos, ob der Grausamkeiten, zu denen Menschen fähig sind. Ich fühle jedoch auch tiefe Dankbarkeit wieder einmal vor Augen geführt zu bekommen, daß es in jeder Situation, so auch damals, Menschen gab, die bereit waren die Gesetze zu brechen, ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um anderen zu helfen.

27.12.2011 11:07:22
anath

Dieses Buch hat mich tief berührt. Dabei gibt es hier weder eine reißerische Handlung noch zu Herzen gehende Emotionen. Asta Scheib schreibt eine unprätentiöse Sprache, fast dokumentarisch , einer wahren Geschichte angemessen. Das Besondere an diesem Buch war für mich, daß es hier zunächst gar nicht vordergründig um die Verfolgung der Juden geht. Vielmehr werden die ganz normalen Konflikte einer jungen Frau aufgezeigt, verschärft durch die Inselsituation in der sich die Familie befindet. Immer wieder wird deutlich, wie sehr Therese ihr Leben trotz aller Widrigkeiten genießt, wie sehr sie nach Schlupflöchern aus dem immer enger werdenden Netz der Nazis sucht um sich nicht die Dinge nehmen zu lassen, die ihr das leben schön und wertvoll machen.
Irgendwann kommt der Moment, in dem sich die Macht nicht mehr verdrängen läßt, die die Nazis über die Familie ausüben, in dem alle wehrlos dem Diktat der Rassengesetze unterworfen sind.
In der Erzählung trifft man auf sehr unterschiedliche Charaktere, kaum jemand ist bedingungslos dem "Führer" und der braunen Idee ergeben. Aber Thereses Helfer haben sehr unterschiedliche Gründe, die junge Frau zu schützen. Und es ist das große Verdienst der Autorin, hier mit viel Sensibilität Persönlichkeiten und ihre Motive zu beschreiben, die gemeinsam ein (be-)greifbares Bild der Gesellschaft der damaligen Zeit bilden.

Ein unbedingt empfehlenswertes Buch.

05.07.2010 09:39:51
Friederike Hagen

Ich war tief berührt von diesem Buch und konnte zunächst mal kein anderes Buch mehr lesen. Zu plastisch hatte mir dieses Buch das Leben der Therese nahegebracht, als dass ich diese Eindrücke mit anderen neuen übertüchen wollte. Die Wunde die in unserem Volk immer noch klafft, war mir einmal mehr bewusst. In unserem Land sind nach dem Krieg die Städte wieder aufgebaut worden aber die Menschen leben noch immer mit den Trümmern aus dieser Zeit in ihrem Innern. Bücher wie dieses helfen Steine aus unserer modernene Gesellschaft zu räumen. Asta Scheib ist mir in diesem Buch eine neue Art Trümmerfrau geworden die helfen die Ruinen abzubauen damit neues entstehen kann.