Agnes Bernauer. Hexe, Hure, Herzogin

Erschienen: Januar 1993

Bibliographische Angaben

  • , 1993, Titel: 'Agnes Bernauer. Hexe, Hur\\\' und Herzogin', Originalausgabe

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Die historisch verbürgte Geschichte beginnt im Augsburg des Jahres 1428: Im Badehaus ihres Vaters muß die schüchterne Agnes den Männern zu Diensten sein. Da verliebt sie sich in einen seltsamen Gast. Was Agnes nicht weiß: Der Mann, der sie so für sich einnimmt, ist Albrecht von Wittelsbach, der Thronfolger des Herzogtums Bayern. Mutig bekennt sich das ungleiche Paar zu seiner Liebe - aber dann schmiedet Albrechts Vater ein grausames Komplott, um die Erbfolge des Reiches nicht zu gefährden.

Agnes Bernauer. Hexe, Hure, Herzogin

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Letzte Kommentare:
03.08.2016 18:01:06
Teres

Ich fand das Buch einfach nur furchtbar, so hart es klingt: es handelt sich um einen Groschenroman, der mich mit seiner reißerischen und recht primitiven Effekten nur abstößt. Das mag ganz effektvoll gemacht sein, für mich war es aber zu wenig, ich bevorzuge halt, interessante, überzeugende Charaktere und Konflikte, die packend und spannend umgesetzt sind, und eben keinen 08 / 15 - Mord, wo der böse, glotzäugige Schwiegervater die blonde, brave Schwiegertochter umbringen lässt, mit der sein gut aussehender, romantischer Sohn halt verbandelt ist.

Hinzu kommt noch die Sprache, die an einen Schulaufsatz erinnert, wo der Schüler brav bemüht ist, die Vorgaben der Lehrer umzusetzen. Gerade bei der Wortwahl entsteht der Eindruck, dass da jemand gewollt abwechslungsreich zu schreiben versucht, aber eben nicht imstande ist, dass auch so zu schaffen, dass es Kontext Sinn machen würde.

Was die historischen Fakten betrifft, die Recherche war wohl sehr oberflächlich, ich hatte nicht den Eindruck, dass sich unser Autor wirklich die Mühe zu einer ordentlichen Recherche gemacht hat, was aber mit Blick auf das Niveau des Romans nicht überrascht. (Da können ein paar Fußnoten auch nichts ändern.) Inzwischen ist übrigens bewiesen, dass Sibilla nicht die Tochter von Agnes und Albrecht war (allerdings ist diese Information noch immer in der Sekundärliteratur verbreitet), Herzog Ernst litt keineswegs unter Basedow (was im Roman offensichtlich der Fall ist, um seine "Schurkenrolle" auszuschmücken) und Elisabeth von Württemberg war nicht die Erbin der Grafschaft Württemberg, wie zu Beginn behauptet wird.

Im 19. Jahrhundert hat der gute Dramatiker Friedrich Hebbel übrigens die Geschichte wesentlich differenzierter und mit überzeugenderen Charakteren gestaltet. Doch auch ohne diesen Vergleich kann ich den Roman nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

03.08.2016 18:00:04
Teres

Ich fand das Buch einfach nur furchtbar, so hart es klingt: es handelt sich um einen Groschenroman, der mich mit seiner reißerischen und recht primitiven Effekten nur abstößt. Das mag ganz effektvoll gemacht sein, für mich war es aber zu wenig, ich bevorzuge halt, interessante, überzeugende Charaktere und Konflikte, die packend und spannend umgesetzt sind, und eben keinen 08 / 15 - Mord, wo der böse, glotzäugige Schwiegervater die blonde, brave Schwiegertochter umbringen lässt, mit der sein gut aussehender, romantischer Sohn halt verbandelt ist.

Hinzu kommt noch die Sprache, die an einen Schulaufsatz erinnert, wo der Schüler brav bemüht ist, die Vorgaben der Lehrer umzusetzen. Gerade bei der Wortwahl entsteht der Eindruck, dass da jemand gewollt abwechslungsreich zu schreiben versucht, aber eben nicht imstande ist, dass auch so zu schaffen, dass es Kontext Sinn machen würde.

Was die historischen Fakten betrifft, die Recherche war wohl sehr oberflächlich, ich hatte nicht den Eindruck, dass sich unser Autor wirklich die Mühe zu einer ordentlichen Recherche gemacht hat, was aber mit Blick auf das Niveau des Romans nicht überrascht. (Da können ein paar Fußnoten auch nichts ändern.) Inzwischen ist übrigens bewiesen, dass Sibilla nicht die Tochter von Agnes und Albrecht war (allerdings ist diese Information noch immer in der Sekundärliteratur verbreitet), Herzog Ernst litt keineswegs unter Basedow (was im Roman offensichtlich der Fall ist, um seine "Schurkenrolle" auszuschmücken) und Elisabeth von Württemberg war nicht die Erbin der Grafschaft Württemberg, wie zu Beginn behauptet wird.

Im 19. Jahrhundert hat der gute Dramatiker Friedrich Hebbel übrigens die Geschichte wesentlich differenzierter und mit überzeugenderen Charakteren gestaltet. Doch auch ohne diesen Vergleich kann ich den Roman nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

25.02.2008 21:48:07
Lisa

Ich bin soeben fertig mit dem Buch geworden und bin schockiert.Dass man eine Frau zum Tode verurteilt hat nur weil sie aus der niedrigerern Gesellschaft stammte und ihren Mann über alles geliebt hat, ist mit das primitivste und traurigste was der Mensch je begangen hat. Albrecht und Agnes haben die 7 Jahre ihrer Beziehung zu ihrer Liebe gestanden und Agnes sogar bis zum Tod. Ich bewundere die Stärke die die beiden besessen haben, da es gerade in dem Zeitalter nicht leicht war sich zu einer morganatischen Ehe zu bekennen es vielleicht sogar fast unmöglich war. Was ich nicht vetstehe, dass Albrecht sich dann doch noch mit seinem Vater ausgesöhnt hat.Er hat schon schlecht zu ihm gestanden als er von Albrecht verlangt hat, Agnes davonzujagen und nachdem Ernst sie hat umbringen lassen versöhnen sie sich, das hat mich etwas irritiert.Ich hätte von Albrecht erwartet, dass er seinem Vater das restliche Leben zur Hölle macht. Und das aus seiner folgenden Ehe 10 weitere Kinder hervorgegangen sind stört mich genauso wie seine neue Frau! Für mich sind einfach Albrecht und Agnes DAS Paar gewesen. Was mich noch interessiert hätte,wie Albrecht danach weiter gelebt hat noch ein paar Seiten über sein weiteres Leben.Ich hätte gerne noch gelesen wie sehr er um sie trauert und wie oder ob er noch Kontakt zu der gemeinsamen Tochter hat.
Das Buch hat sich sehr schwer und schleppend gelesen die letzten 20-30 Seiten waren dann spannend. Aber ich habe es tapfer zu Ende gelesen einfach weil ich der Meinung war, es zu Ehren der Agnes Bernauer und der Liebe der beiden zu tun

Zeitpunkt.
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