Die verborgene Krone

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Lübbe, 2004, Titel: 'White Rose', Originalausgabe

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Robyn Stafford aus Hollywood, Kalifornien, hat es auf unerklärliche Weise in das England des 15. Jahrhunderts verschlagen. Dort hat sie ein neues Leben als Lady Robyn of Pontefract begonnen. Sie ist verlobt mit dem ritterlichen Edward Plantagenet, Herzog von York und - ob es ihr gefällt oder nicht - Erbe des englischen Throns. Krieg liegt in der Luft. In England sammeln sich die feindlichen Truppen des Hauses Tudor, und ein französisches Heer marschiert auf London zu. Robyn ist entschlossen, ihr Leben und ihre Liebe zu bewahren, wider alle Feinde und selbst gegen die Macht der Geschichte ....

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Letzte Kommentare:
12.08.2008 18:18:39
Volker-Ralf

„Gestern, 550 Jahre vor unserer Zeit“

Der Roman „die verborgene Krone“, der letzte Teil einer nunmehr zur Trilogie herangewachsenen Romanserie um Robyn Stafford “of Pontefract“ zieht die Leserschaft erneut ins historische England zur Zeit der Rosenkriege.

Der Autor R. Garcia y Robertson inszeniert ein buntes Feuerwerk aus der Frage „was wäre, wenn ein Mensch des 21. Jahrhunderts sich plötzlich im 15. Jahrhundert wiederfände und es sich bei dabei um eine durchgeknallte, blonde, sexbesessene, jointrauchende, komasaufende Hollywood-Produktionsassistentin handelte?“ und der daraus resultierenden Ereignisse, verbunden mit der altbekannten Liebschaft (aus den vorhergegangenen Bänden) zwischen einer zeitenwandelnden Hexe und einem jugendlichen Thronanwärter des Hauses Plantagenet.

Historischer Hintergrund und „Fantasy“-volle Geschichte

Schon der Klappentext des nun abschließenden Buches der Trilogie sollte der potentiellen Leserschaft eindeutig vermitteln können, dass es keinesfalls um einen historischen Roman gehen kann. Vielmehr handelt es sich um einen Fantasy-Roman voll Hexenzauber und Zeitreisen mit einer Prise an geschichtlichem Hintergrund, der zwar an einigen Stellen die Ereignisse um die geschichtlich verbürgten Personen durchaus auch korrekt widerspiegelt, dieses aber sehr stark im Hintergrund behandelt. Zudem sind die dazuerfundenen Hauptpersonen für eine profunde Geschichtsvermittlung zu dominant.

Heidi mischt das Mittelalter auf

Robyn schafft es dank Hexenkräfte tatsächlich zurück ins 15. Jahrhundert. Leider hat sie ihre geheimsten Wünsche dabei nicht im Griff, so dass auch Heidi - ihre Produktionsassistentin - ins Mittelalter gelangt. Das ist zwar schlecht für den historischen Aspekt der Geschichte, macht aber irre Spaß, wenn sie z.B. Owen Tudor einen Joint anbietet und dieser sich dann mit einer „durchpoppten“ Nacht – trotz fortgeschrittenem Alter – bei ihr revanchiert. Ebenso sind die Erklärungen ihres Wohnortes „Holy Wood im Tal“ und das kurze „Rüberfliegen von Maui“ (einer Insel ganz, ganz weit weg), sowie Begriffe wie „Castle-Sitting“ und „coole Ausstattung“ recht unterhaltsam und erzeugen beim geneigten Leser Gefühlsregungen zwischen einem stillen Grinsen und herzhaftem Lachanfall.

Die von dem Autor gewählte und von Edda Petri übersetzte Sprache ist dabei gewollt neuzeitlich vulgär-salopp und überzeichnet damit das surreale Erlebnis des Aufeinandertreffens der Personen des 15. und 21. Jahrhunderts meisterlich.

Ein Roman, der die Leserschaft polarisiert

Wahrscheinlich gibt es nicht so viele Romane, die ihre Leserschaft entweder zu Liebhabern oder zu enttäuschten Lesern werden lässt. „Die verborgene Krone“ von R. Garcia y Robertson ist aber ganz gewiss solch ein Buch. Die Leser, die es schaffen, den historischen Anspruch, den das Thema „Rosenkriege“ (um das geht es bei dem Roman nun wirklich nicht hauptsächlich) hervorruft, auszublenden, werden sehr ordentlich unterhalten. Auch dann, wenn kleinere Fehler – wie z.B. die Fähigkeit der Zeitreisenden, jede Sprache verstehen und sprechen zu können auf Seite 443 plötzlich nicht mehr gilt – vorkommen.

Alle anderen Leser werden der Geschichte nichts abgewinnen können und sollten somit die Hände von diesem Roman bzw. der Trilogie lassen, zumal es – nimmt man mal den historischen Aspekt der Geschichte heraus – mit der Waringham-Trilogie einer Rebecca Gablé authentischere Bücher für nahezu das gleich Geld gibt.

Meine Bewertung: 81°, da mir die Idee des Romans und die Person „Heidi“ sehr gut gefallen hat. Unter streng historischen Gesichtspunkten müsste das Urteil wohl irgendwo bei 40° liegen.