Das Erbe der Päpstin

Erschienen: September 2020

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Nicole Goersch
Kommt nicht aus dem Schatten des Romans „Die Päpstin“ heraus

Buch-Rezension von Nicole Goersch Nov 2020

Dorstadt im Jahre 837: Die Dänen fallen in die Stadt ein, morden, rauben und brandschatzen. Die junge Gisla wird verschleppt und im Heimatdorf des Wikingeroberhaupts Björn als Sklavin gehalten. Siebzehn Jahre später hat sie zwei Töchter von ihm und wird bei dem Versuch, diese zu schützen, von ihm ermordet. Freya muss die Tat mit ansehen und ersticht ihn in Notwehr. In Panik flieht sie mit ihrer Schwester Asta und weiß keinen anderen Ausweg, als ihre Familie in Dorstadt zu suchen. Dort kennt man ihren Großvater Gerold allerdings nicht mehr; zu viele Jahre sind vergangen.

Nach einem Hinweis wendet sich Freya nach Rom, während ihre Schwester in Dorstadt bleibt. Tatsächlich findet sie ihren Großvater, der Superista bei der päpstlichen Garde und dem neu gewählten Papst Johannes, der niemand geringerer als Päpstin Johanna ist, treu ergeben ist. Gemeinsam schmieden sie einen Fluchtplan, der allerdings scheitert. Freya kann nur mit Hilfe des Kommandanten Aristid entkommen und muss erneut fliehen, als ihr Leben durch Hugo Abbas, einem grausamen Attentäter, gefährdet ist.

Immer wieder kreuzt sich ihr Weg mit dem Hugo Abbas‘, aber auch Aristid wird ein fester Bestandteil ihres Lebens, der sie nicht nur ins Frauenkloster im Chiemsee führt, sondern bis nach Paris.

Brutal-blutige Beschreibungen, der Zeit angemessen

Die Wikinger haben niemanden verschont, die Autorin Helga Glaesener tut es ihnen auf dem Papier gleich. Die Zeit war gewalttätig und bestialisch, weshalb es nicht verwunderlich ist, wenn die beschriebenen Szenen dies widerspiegeln. Dennoch bleibt man als Leser außen vor und kann nicht richtig in die Geschichte eintauchen, was an den episodenhaften Erzählungen liegen mag, die zu schnell vorbei sind.

Hinzu kommt, dass die Sprache steril wirkt, die Personen unnahbar erscheinen. Man fremdelt mit den Charakteren, weil zu wenig über sie berichtet wird. Beispielsweise werden die Monate der Flucht in wenigen Sätzen abgehandelt. Da bleiben einige Fragen offen.

Nachvollziehbarkeit der Handlungen fehlt

Manche Szenen scheinen willkürlich aus dem Leben der Protagonisten herausgepickt zu sein, so dass man nicht weiß, warum sie überhaupt erzählt werden. Als ein Mädchen bei einer wichtigen Rede Aristids auf die Bühne tritt, hält man die Luft an, weil man etwas Ungeheuerliches oder Aufregendes erwartet, aber die Szene verpufft bedeutungslos.

Wieso lässt Aristid Freya unbeaufsichtigt im päpstlichen Palast zurück? Warum erzählt die Amme Paullas Freya, die sich widerrechtlich Zugang zu dem Haus verschafft hat, von den Komplikationen? Durch diese eher verwirrenden Aktionen und Reaktionen ist es kaum möglich, die Schritte der Personen nachzuvollziehen oder sich mit ihnen zu identifizieren.

Dennoch ist die Epoche interessant und die Eigensinnigkeit und der Lerneifer Freyas bewundernswert, denn so kann sie den Menschen mit ihren medizinischen Kenntnissen helfen, auch wenn ihr Argwohn und Aberglaube entgegenschlagen.

Fazit

Der Hinweis „inspiriert von dem Roman „Die Päpstin“ von Donna W. Cross“ trifft es gut, denn messen kann sich „Das Erbe der Päpstin“ mit der Vorlage leider nicht. Es gibt spannende Momente und faszinierende Szenen, vor allem wenn Freya als Medizinerin tätig ist, aber sowohl die Handlung als auch die Charaktere kommen einfach zu kurz. Mehr Details, um die Personen greifbarer zu machen, sie besser einschätzen zu können und besser kennenzulernen, wären wünschenswert gewesen.

Das Erbe der Päpstin

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Letzte Kommentare:
22.11.2020 14:14:48
Miss Marple

Spannende Reise ins frühe Mittelalter

Angelehnt und inspiriert vom Bestseller „Die Päpstin“ präsentiert die Autorin dem Leser einen Mittelalterschmöker mit hohem Unterhaltungswert. Detailliert recherchiert und farbenprächtig beschrieben, entsteht vor unserem geistigen Auge die Heilige Stadt Rom in der Mitte des 9. Jahrhunderts, gezeichnet von Intrigen und Fehden am päpstlichen Hof. Freya, die auf der Suche nach ihrem Großvater ist, hat nur wenig Zeit, ihn kennenzulernen, denn während einer Prozession geschieht ein fürchterliches Attentat. Sie beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und kommt damit mächtigen Feinden gefährlich nahe.
Der Roman ist spannend und mitreißend, zugleich auch eine unterhaltsame Geschichtsstunde. Besonders gefallen hat mir die Mischung zwischen historischen Roman und Krimi. Eine vorangestellte Personenübersicht hätte das Lesen noch etwas vereinfacht.

19.11.2020 09:06:05
lielo99

Gisla lebt mit ihren Töchtern Freya und Anna als Sklavin in Dänemark. Nachdem sie ermordet wurde, fliehen die beiden Kinder unter Lebensgefahr über die Grenze in Richtung Italien. Freya möchte zu ihrem Großvater, der ein enger Vertrauter und Mitglied der Garde des Papstes ist. Als auch Papst sowie Großvater ermordet werden, beginnt für Freya eine turbulente Zeit und sie muss mehr als einmal um ihr Leben fürchten.

"Das Erbe der Päpstin" ist keine Fortsetzung und eigenständig zu lesen. Ich kenne das Buch „Die Päpstin“ nicht und empfand es nicht als Nachteil. Temporeich und immer wieder spannend, so präsentiert sich der Roman. Die Brutalität der Dänen kommt zum Ausdruck und auch die Mauer um Paris ist historisch verbrieft. Immer wieder gibt es Verrat und nur wenige Menschen haben das Prädikat „Freund“ verdient. Immer mal wieder verkleidet Freya sich als Mann und kann auf diese Weise ihr Leben retten. Aber auch die Tatsache, dass sie lesen kann, verhilft ihr zum Überleben. Sie lernt einiges über die Heilung und interessant fand ich dabei die Zitate aus sehr alten Schriften. Wie schon damals die Ärzte mit ihren bescheidenen Mitteln den Kranken halfen, das ist zu bewundern.

Einige Fragen bleiben offen oder die Ereignisse werden nicht bis zum Ende erzählt. Das gefiel mir nicht so gut aber vielleicht gibt es ja auch noch eine Fortsetzung von "Das Erbe der Päpstin".
Die Autorin weist am Ende des Buches darauf hin, welche Tatsachen sie im Roman verarbeitete. Es gibt einige Akteure, die in historischen Aufzeichnungen vorkommen und dazu zählt auch der brutale Krieger aus Dänemark. Was hingegen ihrer dichterischen Freiheit zu verdanken ist, das erwähnt sie ebenfalls. Ich gebe vier Sterne und empfehle das Buch gerne weiter.

03.10.2020 16:18:44
PMelittaM

854: Freya lebt mit ihrer Schwester Asta und ihrer Mutter Gisla als Sklavin bei den Dänen. Gisla war 17 Jahre zuvor entführt worden und Bettsklavin des Anführers Björn geworden, Freya und Asta sind dessen Töchter, was ihnen aber kein besseres Leben ermöglicht. Als sich Björn an die hübsche Asta heranmachen will, versucht Gisla ihn davon abhalten. Am Ende sind Björn und Gisla tot und die beiden Mädchen müssen fliehen. Sie hoffen, sich zu ihrem Großvater durchschlagen zu können.

Aristid gehört der päpstlichen Garde an, kann aber nicht verhindern, dass Papst Leo vergiftet wird. Dessen Nachfolger wird der Nomenclatorr Johannes. Führer der Garde ist Gerold, der Großvater Freyas, der zum neuen Papst eine besondere Beziehung hat.

Hugo Abbas ist der Mann fürs Grobe im Dienste Bischof Arsenius' und geht dabei auch über Leichen. Arsenius möchte seinen Sohn Anastasius auf dem Heiligen Stuhl sehen. Als Aristid Hugo in die Quere kommt, wird er zu dessen Todfeind.

Ich habe sehr lange gebraucht mich einzulesen, erst ab etwas einem Viertel wurde es besser. Das liegt größtenteils am Erzählstil. Gerade zu Beginn und auch manchmal im späteren Verlauf hatte ich das Gefühl 1:1 die Gedanken der Protagonisten bzw. ihre Gefühle in Worte gefasst zu lesen, ich fand das sehr gewöhnungsbedürtig und anstrengend. Sicher habe ich nichts gegen emotional packende Romane, aber hier packte es mich gar nicht. Zudem hatte ich selten das Gefühl, dass mein Kopfkino angesprochen wurde. Sensible Gemüter könnten auch Probleme mit den vielen blutigen Gewaltszenen haben. Wäre es kein Pflichtbuch gewesen, hätte ich den Roman wahrscheinlich relativ früh wieder weggelegt oder zumindest quergelesen.

Auch die Charaktere lassen meiner Meinung nach zu wünschen übrig, vor allem die Antagonisten. Die sind halt einfach böse, keine Zwischentöne vorhanden. Auch wenn wir Hugo Abbas Perspektive lesen, ist da nicht das geringste Positive zu finden. Dabei war der historische Hugo Abbas offenbar schon ein bisschen anders. Mir hätte auch ein Personenregister gut gefallen, in dem ich hätte sehen können, wer tatsächlich historisch ist und wer nicht.

Die Protagonisten, Freya und Aristid, deren Perspektiven wir auch lesen können, haben eine etwas tiefergehende Charakterzeichnung, und vor allem bei Freya schwingen da schon einige Grautöne mit, aber es dauerte sehr lange, bis sie mir wirklich nahe kam – was ev. wiederum an der Erzählweise liegt. Aristid dagegen wurde mir sehr schnell sympathisch. Wirklich nahe kam aber auch er mir nicht.

Donna Cross' „Die Päpstin“ hat mir seinerzeit sehr gut gefallen, um Vergleiche zu ziehen, ist das aber zu lange her. Dennoch, mit dieser Erinnerung im Hinterkopf hatte ich mich sehr auf „Das Erbe der Päpstin“ gefreut. Ein wirklicher Nachfolger ist es aber in meinen Augen nicht, denn die Charaktere sind ganz andere und die Verknüpfung besteht lediglich darin, dass Johanna und Freya sich getroffen haben und die Päpstin Freya einige medizinische Bücher überlassen hat, die u. a. später dazu beitragen, dass Freya sich als Heilerin etablieren kann.

Interessant ist der historische Hintergrund, der mal mehr, mal weniger deutlich wird. Das Nachwort, das immerhin ein bisschen über Fiktion und Wahrheit berichtet, ist für meine Begriffe etwas zu knapp gehalten, so dass ich mich teilweise anderweitig informieren musste, was damals tatsächlich so alles passiert ist. Immerhin ist es lange her, und diese Epoche mir relativ fremd. Die Verknüpfung der fiktiven Handlung mit diesem historischen Hintergrund ist okay. Vieles basiert auf Zufällen, manches erscheint mir auch nicht ganz logisch, z. B. als Freya nach sehr unschönen Geschehnissen offenbar relativ fit fliehen kann, obwohl sie schwer verletzt sein müsste.

Leider hat mir der Roman nicht so gut gefallen wie erhofft, vor allem der Erzählstil machte mir zu schaffen und auch die Charaktere konnten nur bedingt bei mir punkten. Der historische Hintergrund ist interessant und die Verknüpfung mit der fiktiven Handlung okay. 57!

24.09.2020 09:42:08
AKR

Spannende eigenständige Geschichte
Gisla wurde verschleppt und hofft, dass ihr Vater Gerold sie befreit, doch die Hoffnung erfüllte sich nicht. Seit vielen Jahren lebt sie nun gemeinsam mit ihren Töchtern Freya und Asta als Sklavin bei den Dänen.
Die Frauen sind hier großer Gewalt ausgesetzt. Als ihr brutaler Vater Björn wieder ihre Mutter Gisla schlägt, versucht Freya ihre Mutter vor dem grausamen Wikinger Björn zu verteidigen. Mit einem Messer verletzt Freya den Wikinger tödlich. Die beiden Schwestern müssen fliehen, denn Hasteinn würde seinen Bruder Björn rächen. Sie wollen sich nach Süden durchschlagen um das Land ihrer Mutter zu erreichen. In Dorstedt angekommen, scheint keiner mehr ihren Großvater zu kennen, durch Zufall erfahren sie, dass Gerold nach Rom weitergezogen ist und dort als Führer der päpstlichen Garde lebt. Asta bleibt zurück und Freya macht sich als Mann verkleidet auf den Weg nach Rom. Hier herrscht Aufruhr. Bei einer Prozession durch die Stadt beobachtet Freya wie der Papst angegriffen wird. Gerold eilt dem Papst zur Hilfe, doch beide werden getötet und es stellt sich überraschend heraus, dass sich hinter dem Papst Johannes eine Frau verbirgt.

Da ich von dem Buch „Die Päpstin“ gefesselt war, stellt sich mir die Frage, ob Helga Glaesener es schafft, mich mit ihrem Mittelalterroman zu begeistern. Schon nach den ersten Seiten hat mich die Geschichte neugierig gemacht und in ihren Bann gezogen. Ich habe Freya auf ihren Weg im frühen Mittelalter begleitet, habe teilweise mit ihr gelitten und konnte miterleben wie sich ihr heilkundiges Wissen langsam aufbaute. Gleichzeitig fand ich es interessant unter welchen Bedingungen die Menschen damals lebten und gleichzeitig den Mächtigen ausgeliefert waren. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Autorin stilistisch und sprachlich mit Donna W. Cross mithalten kann. Wobei ich diesen Roman nicht als Fortsetzung sehe, sondern als eigenständige Geschichte.
Mir hat das Buch angenehme Lesestunden bereitet, daher eine Empfehlung für alle Freunde historischer Romane.

17.09.2020 16:50:47
buchleserin

Ein spannender historischer Roman von Helga Glaesener. Man taucht sofort ein in diese historische Geschichte um Freya. Ihre Mutter Gisla wurde vor siebzehn Jahren von Wikingern entführt und als Sklavin gehalten. Freya, halb Dänin, flieht eines Tages und macht sich in Männerkleidung auf den Weg nach Rom zu ihrem Großvater Gerold. Der wird jedoch während einer Prozession ermordet Und es stellt sich heraus, dass der Papst eine Frau ist.

Der Anfang dieses historischen Romans liest sich schon gleich spannend. Krieger, Wikinger, Sklaven und entführte Frauen und eine Päpstin. Freya wird sich verkleidet auf den Weg nach Rom machen und will einen Mord aufklären. Freya hat mir als Protagonistin sehr gefallen. Eine starke junge Frau in einer spannenden Geschichte. Sie muss sich in der Männerwelt durchsetzen, kann mit einem Messer umgehen und will anhand eines Buches die Menschen heilen. Freya eignet sich viel Wissen an und kann tatsächlich helfen. Sie nennt sich Johannes und läuft in Männerkleidung umher. Frauen haben in ihrer Zeit wenig zu melden. Ihre hübsche Schwester Asta ist die schwächere von beiden und lässt sich von ihrem Mann schlagen. Das kann Freya nicht zulassen. Freya entwickelt sich zu einer starken Frau, wenn auch verkleidet und lernt auch die Liebe kennen und das Leben als Mutter.
Ein spannender historischer Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Die Kapitel haben sich abgewechselt zwischen Freyas Leben und das Geschehen in Rom, bevor sie dort aufgetaucht ist. Ganz klar haben mir die Kapitel mit Freyas Erlebnisse besser gefallen. Die anderen fand ich zwischendurch etwas langatmig. Freya ist eine tolle und interessante Protagonistin. Der Text ließ sich angenehm leicht und zügig lesen. Die Geschichte war spannend und unterhaltsam. Leseempfehlung.

Zeitpunkt.
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