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Karin Speck
Zwei Familien, die eine tiefe Freundschaft verbindet

Buch-Rezension von Karin Speck Jan 2021

Die Familie Ackermann hat es nach Prag geschafft. Hier versuchen sie Fuß zu fassen und ihr Leben neu zu ordnen. Auch der Familie Heidfeldt ist es gelungen, im fernen Schwaben neue Geschäfte zu führen. Ihre Freundschaft hat noch immer Bestand, auch wenn sie nicht mehr in derselben Stadt leben. Ihre Gedanken sind immer bei den Freunden. Inzwischen hat der Dreißigjährige Krieg begonnen. Für beide Familien steht die Frage nach dem Geld an erster Stelle. Nur Geld kann ihr Überleben sichern. Diese Frage müssen sich auch die Kinder der Familie stellen. Für die einen bedeutet es Sicherheit, für die anderen ist es eine Last. Aber das größte Geschäft ihres Lebens machen die Heidfeldts mit Waffen für den Krieg - und ahnen doch nicht, auf was für gefährliche Machenschaften sie sich einlassen.

Spannende Fortsetzung

Das Autorenduo Zach/Bauer erzählt ihre Geschichte um zwei befreundete Familien in Zeiten des Dreißigjährigen Krieges weiter. Wo der erste Band „Tränen der Erde“ endet, setzt dieser Teil an. Etwas Zeit ist vergangen, seit sich die Freunde getrennt haben und der Krieg ist endgültig ausgebrochen. Anschaulich schildert das Autorenduo die Ereignisse dieser Zeit. Der Waffenhandel ist Teil dieser Geschichte, der Konflikt der Religionen, Liebe und Intrigen prägen das Gesamtbild.

Zunächst wird die Handlung in zwei getrennten Handlungssträngen erzählt. Mal ist der Leser in Prag bei den Ackermanns, sieht ihnen dabei zu, wie sie wieder Fuß fassen und erfolgreich werden, um dann im nächsten Abschnitt in Schwaben bei den Heidfeldts zu sein. Diese Familie hat ebenfalls damit zu kämpfen, an ihre alten Erfolge anzuknüpfen. Die Kinder sorgen zudem dafür, dass es einige Verwicklungen gibt.

Erst im letzten Drittel des Buches werden die Handlungsstränge miteinander verknüpft. Durch die ständigen Wechsel der Protagonisten entsteht ein guter Spannungsbogen, der sich langsam aufbaut und sich geschickt mit den Charakteren verknüpft.

Der Dreißigjährige Krieg schwebt über allem

Der Krieg ist natürlich ein vorherrschendes Thema. Den Autoren ist es gelungen, glaubhaft zu schildern, wie auch damals schon mit Waffen gehandelt wurde. Und wie tief dieser Riss durch die Bevölkerungsschichten ging, fließt hier eindrucksvoll ein. Glaubhaft wird geschildert, wie Menschen für ihren Glauben alles opferten und sprichwörtlich über Leichen gingen.

Der flüssige Erzählstil sorgt zudem dafür, dass man sich problemlos in der Geschichte verlieren kann. Die Protagonisten entwickeln sich logisch weiter, auch wenn gerade die ältere Generation dieselben Fehler zu machen scheint wie schon im Vorgängerband.

Wirklich gut haben es die Autoren verstanden, die Brücke zu dem Vorgänger zu schlagen und ein gesamt stimmiges Bild zu gestalten. Man könnte die Bücher auch durchaus einzeln lesen, da im zweiten Band einige Rückblenden dafür sorgen, dass man die Vorgeschichte im Ansatz versteht und auch die Handlungsweise, die im Verlauf der Handlung nachvollziehbar wird. Zach/Bauer haben es gut verstanden, diese Beziehungen der Familien in Szene zu setzen, zudem haben sie ihrer fiktiven Geschichte eine spannende historische Grundlage gegeben und so einen glaubwürdigen und spannenden Roman aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erschaffen.

Fazit:

„Das Reich der zwei Kreuze“ ist eine gelungene Fortsetzung zu „Tränen der Erde“. Anschaulich schildern die Autoren aus dem Leben dieser Epoche und davon, wie schwer es die Menschen hatten und wie wichtig ein gutes Auskommen war. Der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten fließt geschickt in die Handlung ein und vermittelt ein Bild dieser Epoche so anschaulich und lebensecht, dass sie sich durchweg glaubwürdig liest.

Das Reich der zwei Kreuze

Das Reich der zwei Kreuze

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