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Karin Speck
Eine schaurig schöne Feier

Buch-Rezension von Karin Speck Jan 2020

Endlich ist es so weit: Lady Penelope Hatton und Sir  Perceval Holmes wollen den Bund der Ehe eingehen. Für diese Hochzeit haben sich alle auf dem Familiensitz der Baronets of Durbar eingefunden. Das komfortable Haus der Familie Holmes liegt im idyllischen und abgelegenen Devonshire. Allerdings wird es dann doch nicht so ein schönes ruhiges Fest wie erhofft: Ein Mord sorgt dafür, dass die Stimmung nicht zum Besten steht. Zudem gibt es eine alte Geistergeschichte der Familie Holmes, die in diesem Fall für Aufregung sorgt. Wie gut, dass John Stableford als Gast eingeladen ist, aber auch er ist zunächst von der Unmöglichkeit des Verbrechens überrascht. Gemeinsam gehen die Freunde auf die Suche nach dem Täter, aber es bleibt nicht bei diesem einen Mord.

Mord ohne erkennbares Motiv

In dem vorliegenden Fall hat es Stableford mit einem sehr seltsamen Fall zu tun. Der Mord ist in einem geschlossenen Raum erfolgt. Er ist also eigentlich gar nicht möglich und dies stellt ihn vor ein großes Problem, gibt den Protagonisten aber gleichzeitig die Möglichkeit, die Art dieses Verbrechens ausführlich zu diskutieren. Wie ist so etwas möglich, wie hat der Täter es angestellt und vieles mehr. Vorrangig ist natürlich die Frage, wer von den Gästen oder Bewohnern des Hauses zu so einer Tat fähig ist. Die Hochzeitsstimmung ist in jedem Fall erst einmal dahin.

Die eigentliche Auflösung des Mordes ist dann auch gar nicht so schwierig, zumal man als Leser alle wichtigen Informationen bekommt. Das Spannende ist die Herangehensweise der Charaktere, ihre Diskussionen untereinander und die Verdächtigungen, die sie aussprechen. Jeder könnte der Täter sein. Die Frage nach dem Motiv und der Gelegenheit stellt sich. Stableford bringt auf gewohnte Weise Licht ins Dunkel, obwohl auch er manchmal nicht weiter weiß. Ob vielleicht doch der Geist infrage kommt? Diese vornehmliche Frage wird oft gestellt, die Geschichte dahinter ist zudem leicht schaurig zu lesen.

Etikette im alten England

Aber nicht nur die Lösung des Mordes bestimmt die Handlung, auch über die Familie und ihre Lebensweise wird so einiges geschildert. Da ist zum Beispiel die alte Dame des Hauses und gleichzeitig die Mutter von Perceval, sie lebt noch immer nach den alten Regeln der Etikette aus den Zeiten, als der Adel noch bedeutend war. Ihr Verhalten sorgt schon mal für Verwirrung unter den Gästen, für den Leser ist es eher amüsant. Alles muss nach einem bestimmten Rhythmus laufen und läuft es einmal nicht so, wird es eben so gedreht, dass es passt. Es darf nur paarweise am Tisch platzgenommen werden, wenn dies nicht möglich ist, bleibt die Dame des Hauses eben auf ihrem Zimmer. Solcherlei kleine Details hat Rob Reef einige in seinen Roman eingeflochten. So ganz nebenbei erfährt der aufmerksame Leser ein paar weitere Einzelheiten aus dem Leben von Holmes und Penelope. Dadurch werden ihre Charaktere intensiver und gewinnen an Tiefe.

Überhaupt werden mit dem Fortschreiten der Reihe die Protagonisten auch privater. So nach und nach kommen Details aus der Vergangenheit von Holmes und Stableford zum Vorschein und vertiefen die Charaktere. Dies aber immer nur so, dass es den Fokus nicht so weit von der eigentlichen Handlung, nämlich den Mordfällen, entfernt. Auch ist es immer noch möglich, die Bücher einzeln zu lesen, da kleine Hinweise über die vergangenen Ereignisse mit eingeflochten sind.

Fazit:

„Tod eines Geistes“ ist ein schöner Krimi, wie man sich ihn in Form von Whodunit vorstellt. Am Anfang steht der Mord und dann kommen die Ermittlungen. Hier ist der Weg das Ziel, zumal man als Leser immer mit rätseln kann. Am Ende ist alles aufgelöst, aber nicht ohne einen kleinen Einblick auf einen nächsten Fall in Aussicht zu stellen. Die Reihe unterhält ihre Leserschaft auch weiterhin aufs Beste.

Tod eines Geistes

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