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Karin Speck
Das Leben eines Steinmetz

Buch-Rezension von Karin Speck Dez 2019

Landsberg im Jahre 1457: Die Stadt liegt im Streit mit dem Klerus. Der Salzhandel hat sie reich gemacht und jetzt sind sie nicht mehr bereit, ihren Gewinn mit dem Kloster Wessobrunn zu teilen. Eine eigene Kirche muss her, sie soll demonstrieren, wie wohlhabend diese Stadt geworden ist. Veit Maurer ist Steinmetzlehrling, als mit dem Bau begonnen wird. Ihm steht eine große Zukunft in diesem Beruf bevor. Allerdings muss er auch die Heimat verlassen und auf neuen Wegen sein Glück suchen. Er zieht durch Europa, lernt den Kirchenbau in anderen Städten kennen und auch vor Krieg und Verrat wird er nicht geschützt.

Kirchenbau, Intrigen und Verrat

Der Autor Klaus Pfaffeneder erzählt in diesem Buch aus dem Leben des Baumeisters Veit Maurer. Sein Leben war bestimmt vom Kirchenbau des 15. Jahrhunderts. Es war kein einfaches Leben und ein erfolgreicher Baumeister wurde man nicht auf die Schnelle. Veit muss so einige Höhen und Tiefen durchstehen, um zu dem zu werden, der er letztendlich war. Viele Menschen haben seinen Weg gekreuzt und einige dramatische Ereignisse hat der junge Mann durchlebt. Genau dieses hat der Autor wunderbar in Szene gesetzt. Es ist eigentlich nicht verwunderlich, dass Veit Maurer kein fiktiver Charakter ist, sein Leben ist historisch belegt und eine perfekte Vorlage für einen guten historischen Roman.

Überwiegend historische Protagonisten

Pfaffeneder hat historische Tatsachen geschildert und sollten einmal Lücken aufgetreten sein, hat er diese wunderbar mit seiner Fantasie aufgefüllt. Entstanden ist die Biografie eines Baumeisters aus dem 15. Jahrhundert. Der Leser darf Veit über 30 Jahre begleiten und daran teilhaben, wie er die Kunst des Kirchenbaus erlernt, wie er sich verliebt und um seine Liebe kämpfen muss.

Die Freundschaft zu Matthias Stiller, mit dem er gemeinsam in der Lehre war, wird dabei auf eine harte Probe gestellt. Der Autor schildert nicht nur die Ereignisse rund um Veit, sondern eben auch von den Menschen, die diesem Mann wichtig waren und die seine Wege kreuzten. Es waren nicht immer nur positive Vorkommnisse, sondern auch Verrat und Unglücke waren Alltag. Geschickt hat Klaus Pfaffeneder alle Details miteinander verbunden und einen hervorragenden Roman geschaffen, der sich nicht hinter den großen Namen dieses Genres zu verstecken braucht, im Gegenteil.

Der Erzählstil ist dabei flüssig und facettenreich zu lesen und lässt einen nur schwer los. Die politischen Ereignisse der Zeit hat der Autor nicht außer Acht gelassen. Sie nehmen einen wichtigen Teil der Handlung ein. Damit bekommt der Leser einen interessanten Überblick über die Ereignisse dieser Zeit, vor allem rund um Landsberg.

Ein Blick in das Personenregister zeigt, dass die Anzahl der historisch belegten Protagonisten in der Überzahl sind. Die fiktiven Charaktere fühlen sozusagen nur die Lücken auf, die über die Jahre entstanden sind. Deutlich ist zu spüren, dass der Autor gründlich recherchiert hat und dabei so einige tragende Persönlichkeiten gefunden hat. Das Nachwort ist in einem ausführlichen Epilog gebunden und Glossar, Karten und Literaturverweis runden das Buch perfekt ab.

Fazit:

„Der Baumeister von Landsberg“ ist ein fundierter historischer Roman, der einiges zu bieten hat. Er erzählt von der Baukunst des Spätmittelalters, über die Lebensweise der Menschen dieser Epoche und über die zwischenmenschlichen Beziehungen zueinander. Gleichzeitig ist dieses Buch ein Abenteuerroman, der nichts auslässt und dabei noch mit einigen historischen Details aufwarten kann. 

Der Baumeister von Landsberg

Der Baumeister von Landsberg

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