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Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen?

Mehr als tausend Worte

Mehr als tausend Worte

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Letzte Kommentare:
15.04.2019 12:46:05
Sylvia Hertel / cybergirl

Ein Buch das bewegt
Berlin November 1938, Aliza Landau wird durch Gepolter und Geschrei geweckt.
Ihr Großvater Samuel Landau Senior wird von der Gestapo verhaftet.
An diesem Tag verändert sich das Leben der Arztfamilie Landau drastisch.
Gleichzeitig brennen die Synagogen und die Geschäfte der Juden werden zerstört und geplündert.
Und das ist erst der Anfang der Geschichte.
„Mehr als tausend Worte“ ist der neue Roman von Lilli Beck.
Die Autorin erzählt vom Schicksal einer jüdischen Familie, dass beispielhaft für so viele jüdische Familien in Deutschland steht.
Ich habe schon viele Bücher gelesen die dieses Thema behandeln aber selten hat mich ein Buch emotional so erreicht.
Der Schreibstil von Lilli Beck ist einfach so visuell, man kann sich das geschrieben deutlich vorstellen.
Dabei braucht sie keine seitenlange Beschreibung, oft reichen schon ein paar Sätze und das Kopfkino beginnt.
Die Protagonisten sind gut gewählt, sie werden sehr realistisch dargestellt und hat es bestimmt auch in dieser Art gegeben.
Die Familie Landau, allen voran Aliza habe ich schnell ins Herz geschlossen, ich habe mit ihnen gelacht, gelitten und geweint.
Die Landaus können sich nicht entschließen ihr Land zu verlassen, ist es doch ihre Heimat.
Nur Aliza wird mit einem Kindertransport nach London geschickt wo Familien jüdische Kinder aus Deutschland aufnehmen.
Mir waren die Kindertransporte bisher nicht bekannt. Für viele war es die einzige Möglichkeit ihre Kinder in Sicherheit zu bringen, auch wenn vor allem für die kleineren Kinder schrecklich gewesen sein muss plötzlich von den Eltern weggeschickt zu werden.
Ich fand es sehr interessant über die Kriegsjahre aus einer anderen Perspektive zu lesen.
Aliza hat ihre Familie und ihre große Liebe Fabian zurückgelassen. Nachrichten von den Lieben kommen nur spärlich.
Am Anfang wurde sie noch gut aufgenommen aber dann brach der Krieg aus und die Flüchtlinge waren plötzlich Feinde was sie deutlich zu spüren bekamen.
Eine weitere Person die sehr authentisch ist, ist der Blockwart Karoschke, auch er steht für viele die es in dieser Art gegeben hat.
Karoschke ist ein ganz mieser Charakter, er nutzt die Lage der Landaus schamlos aus und bereichert sich an ihnen.
Mit „Mehr als tausend Worte“ hat Lilli Beck wieder ein Meisterwerk geschaffen.
Ein Buch über ein Stück unserer deutschen Geschichte, dass nicht vergessen werden darf.
Ein Buch das berührt.