Die Schatten von La Rochelle

Erschienen: Januar 1998

Bibliographische Angaben

  • Goldmann, 1998, Titel: 'Die Schatten von La Rochelle', Originalausgabe

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1640: Während in Europa Glaubenskriege toben, stösst in Frankreich ein Mann ins Zentrum der Macht vor - Richelieu, Kardinal und Erster Minister von Ludwig XIII. Nur seiner klugen, treuen Nichte Marie schenkt der von vielen beneidete, bewunderte und auch gehasste Mann Vertrauen. Doch als Marie den Mysteriösen Paul d'Irsdmasens kennenlernt, ist sie nicht mehr Herrin ihres Schicksals und ihrer Gefühle. In Marias Händen aber ruht das Überleben ihres Onkels.

Die Schatten von La Rochelle

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Letzte Kommentare:
13.01.2019 20:49:54
S. K.

Der rote Kardinal gäbe genug spannenden Stoff für einen Jahrhundertroman her, dachte ich. Doch die gut recherchierte und weitreichende Intrige verzweigt sich in zu viele Handlungsträger, was meinen Lesegenuss minderte. Nichtsdestotrotz war das Buch für mich ein Muss, denn ich lebe in La Rochelle und die Schilderung der Gassen und des Hafens wird der sehr gut erhaltenen Stadt mit ihren mittelalterlichen Hafentürmen durchaus gerecht. Ich füge noch an, dass ich drei Anläufe gebraucht habe, um mich in den etwas komplizierten Stil einzulesen. Schade eigentlich!

16.11.2008 12:48:51
H.S.

Anfang des 17. Jahrhunderts toben in Europa die Glaubenskriege. Im deutschen Kaiserreich ist durch den Prager Fenstersturz der dreißigjährige Krieg entbrannt und verwüstet das Land wie kein anderer Krieg vorher. Schweden streckt seine Fühler nach deutschen Territorien aus, die Niederlande führen einen Freiheitskampf gegen Spanien, das auch Frankreich feindlich gegenübersteht…..
Eine relative Stabilität hat nur Frankreich, an dessen Spitze zwar König Louis steht, doch im Hintergrund zieht der machgierige Kardinal Richelieu die Fäden und verwirklicht in Frankreich auf rücksichtslose Weise seine Vision eines modernen Staates.
Im Jahre 1640 hat der in die Jahre gekommene Kardinal sein Lebenswerk beinahe vollendet: Frankreich ist ein weitestgehend gefestigter Staat, eine in voller Blüte stehende Großmacht in Europa. Doch der Kardinal hat sich aufgrund seiner rücksichtslosen Vorgehensweise viele Feinde gemacht. Gerade die französischen Evangelischen, die Hugenotten, hassen den Kardinal, der vor Jahren eine ihrer freien Städte, La Rochelle, bis zur vollständigen Unterwerfung belagert hat. Viele Unschuldige fanden damals den Tod. Die Opfer dieser Tragödie wollen nur eines Rache, denn die Schatten von La Rochelle verdüstern ihre Herzen…..

Wir haben es hier jedoch mit keinem weitschweifigen historischen Roman zu tun, das Buch handelt vielmehr von einer Verschwörung gegen Kardinal Richelieu und den Schicksalen der darin verwickelten Personen. Die Handlung umfasst dabei nur wenige Monate. In einigen Rückblenden erzählt Tanja Kinkel vom Werdegang der wichtigsten Figuren des Romans und schildert ihre Schicksale eingängig und, gerade im Fall der Belagerung von La Rochelle, äußerst eindrucksvoll. Ihre Sprache ist dabei eher einfach, die Dialoge stechen aber besonders hervor.
Die Gespräche über das Theater und klassische Tragödien sind kein Zufall. Wie in der klassischen Tragödie hat Tanja Kinkel die Schicksale der Hauptpersonen (Der Kardinal, seine Nichte, ein Attentäter, der König….) kunstvoll und dramatisch miteinander verknüpft, sodass erst am Ende des Romans alle verworrenen Beziehungen entknüpft werden. Gerade das Finale ist beeindruckend und hält einige Überraschungen bereit.
Die Autorin erzählt dabei von historisch sehr interessanten Ereignissen, die erst eingebettet in die damalige politische Lage, ihre volle Bedeutung entfalten. Auf den Spuren von Alexandre Dumas und den drei Musketieren wandelt Tanja Kinkel jedoch nicht. Dies ist ein völlig eigenständiger, glaubwürdig recherchierter Roman.
Die Charaktere stehen eindeutig im Vordergrund und sind allesamt -psychologisch- interessant und glaubwürdig, bis liebenswert. Das Buch liest sich sehr flüssig und weiß bis zur letzten Seite zu überzeugen. Was will man mehr ??

16.07.2008 16:21:07
C.Nau

Meiner Meinung nach paßt dieser Roman überhaupt nicht in das Genre von Tanja Kinkel. Es ist weder ein Roman den man verschlingen kann, da es sich nicht so leicht lesen läßt wie die anderen, auch inhaltlich sehr politisch und ohne schönen Leitfaden.

08.10.2007 21:32:10
Susannah

Ein klasse Roman!

Tanja Kinkel greift sich eine der interessantesten und vielschichtigsten Figuren der französischen Geschichte heraus - des Königs ersten Minister Seine Eminenz Armand Jean de Plessis Cardinale Duc de Richelieu - und haucht ihr Leben ein. Ebenso seiner Nichte Marie. Hinzu ein paar fiktive Figuren, eine Geschichte, wie sie sich sicher genauso abgespielt haben könnte. Ein historischer Genuss!

Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Richelieu hat stellenweise einen zynischen, schwarzen Humor, der einen zum Grinsen bringt, und die kleinen Sticheleien zwischen ihm, seiner Nichte Marie und seinem "politischen Zöglin" Giulio Mazarini, der sich den ein oder anderen liebevollen Spott gefallen lassen muss.

Zwar ist der Sprachstil manchmal etwas abgehackt, und die Liebesgeschichte zwischen Marie und Paul hat mich eher kalt gelassen, aber ansonsten: TOP!

Freunde der Epoche der Glaubenskriege greifen hier zu!

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