Die Puppenspieler

Erschienen: Januar 1995

Bibliographische Angaben

  • Goldmann, 1995, Titel: 'Die Puppenspieler', Originalausgabe

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Eva Schuster
Meisterhaftes Porträt der Hochrenaissance

Buch-Rezension von Eva Schuster Jul 2007

Das schwäbische Wandlingen im Jahr 1484: Der zwölfjährige Richard Artzt ist ein hochbegabter Klosterschüler, von dem seine Lehrer sich einmal eine große Zukunft erhoffen. Seit dem Tod seines Vaters lebt er allein mit seiner Mutter Zobeida, einer schönen Sarazenin, die mittlerweile zum Christentum bekehrt ist. Zur gleichen Zeit gibt der Papst aus Rom der Kirche das Signal zur Hexenverfolgung. Als Richards Mutter die Zudringlichkeiten eines seiner Lehrer abwehrt, bezichtigt dieser sie der Hexerei - und Richard muss hilflos mitansehen, wie seine Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird.

Der verstörte Junge kommt nach Augsburg zu seiner letzten lebenden Verwandten, der Schwester seines Vaters. Die junge Sybille ist mit dem reichen Jakob Fugger verheiratet, einem aufstrebenden Kaufmann von hoher Intelligenz und gleichzeitig der Kopf eines Familienimperiums, das in ganz Europa mächtige Verbindungen unterhält. Nachdem Richard sich anfangs stark zurückzieht, fasst er allmählich Vertrauen zu seiner neuen Familie und zeigt großes Interesse an Jakobs Arbeit.

Die Mitarbeit im Imperium seines Onkels führt Richard schon bald in die blühenden Renaissance-Metropolen Florenz, Rom und Venedig. Hier trifft er auf Künstler wie Michelangelo, auf die Mitglieder der mächtigen Medici-Familie, auf den fanatischen Prediger Savonarola und auf die Borgia. Mit dem Mönch Mario verbindet ihn eine enge Freundschaft und in die Zigeunerin Saviya verliebt er sich. Doch ihre Beziehung scheint keine Chance zu haben - denn während sich die wilde Saviya selbst als Hexe bezeichnet, hat es sich Richard seit dem Tod seiner Mutter zur Aufgabe gemacht, den unsinnigen Hexenglauben zu bekämpfen. Zudem sind es turbulente Zeiten und er bekommt es in Florenz mit gefährlichen Intrigen zu tun ...

Von den Fuggern zu den Medici

Spätestens mit Die Puppenspieler etablierte sich Tanja Kinkel schon in jungen Jahren im Kreise der anspruchsvollen deutschen Historikautoren - zu Recht, denn dieses Werk besitzt alle Zutaten, die einen gelungenen Schmöker ausmachen: Überzeugend gestaltete Figuren von den Protagonisten bis hin zu den Nebencharakteren, eine spannende Handlung, saubere historische Recherche und viele Details, die die Epoche zum Leben erwecken.

Das Schicksal des anfangs zwölfjährigen Richard Artzt wird wunderbar eingebunden in den historischen Hintergrund und vor allem in die Geschichte der berühmten Fugger-Familie und der nicht minder berühmten Familie der Medici. Zu den reizvollsten historischen Gestalten zählt Jakob Fugger, wegen seines unermesslichen Vermögens "der Reiche" genannt. Über den Charakter des historischen Jakob Fugger ist sehr wenig bekannt, doch das Bild, das hier geschaffen wird, ist plausibel und wirkt realistisch - auch wenn es keinesfalls als historisches Porträt beachtet werden darf. Jakob Fugger erscheint als höchst intelligenter Kopf, dessen kaufmännisches Geschick ihn zu den größten Erfolgen führt. Jakobs Kalkül, mit dem er Menschen wie ein Puppenspieler für seine Zwecke zu nutzen weiß, ist die Inspiration zum Titel des Romans. Dennoch gelingt es der Autorin, diesem kühl berechnenden und wenig emotionalen Mann einige sympathische Seiten abzugewinnen. Es ist gut nachvollziehbar, warum sich der anfangs verstockte Richard zu seinem Onkel hingezogen fühlt und ihn bewundert.

Bewegende Handlung

Eine sehr schöne Ergänzung zu Jakob ist dessen Frau Sybille, Jakobs Tante. Sie ist zwanzig Jahre jünger als er und ein ganz anderer Charakter - herzlich, warm und für Jakob eher wie eine ältere Schwester als eine Tante. Sie ist es auch, die Jakob aus seinen geschäftlichen Interessen für kurze Momente herauszureißen vermag. Umso trauriger ist es, dass die Ehe der beiden kinderlos bleibt und es ist verständlich, dass Sybille dafür in ihrem Neffen eine Art Kinderersatz sieht. Richard selbst ist ein sehr vielschichtiger Protagonist. Zu Beginn erscheint er als ein unbeschwerter Junge mit großer Intelligenz, dessen Wissbegierde und schnelle Auffassungsgabe eine Freude für seine Lehrer ist. Mit seiner Mutter Zobeida verbindet ihn ein enges Band, vor allem nach dem frühen Tod des Vaters. Die ungerechte Verurteilung und Ermordung der schönen Zobeida, die ihren Sohn über alles liebt, ist ein äußerst schmerzhafter Teil der Lektüre, so gebannt verfolgt man ihr Schicksal. Richard braucht lange, um sich einzugewöhnen, auch hier wird Wert auf ein realistisches Verhalten gelegt. Er behält auch später einen düsteren Zug bei und wird nie mehr der unbeschwerte Junge von früher sein.

Zu den sympathischsten Figuren gehört der Mönch Mario Volterra, Richards bester Freund. Richard bemüht sich anfangs, Mario wie alle Vertreter der Kirche zu hassen, die er allesamt für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht - aber es ist ihm unmöglich, nicht von Charme und Intelligenz des jungen attraktiven Mannes eingenommen zu werden. Neben Jakob Fugger treten noch zahlreiche weitere historische Figuren auf, darunter vor allem der große Lorenzo de Medici und der faszinierende Philosoph Pico della Mirandola. Gemeinsam mit Richard taucht der Leser in die florentinische Gesellschaft ein. Mit großer Verwunderung nimmt Richard zu Kenntnis, wie vertraut die Florentiner von den Medici sprechen und sie mit den Vornamen anreden und doch scheint bei jedem Gespräch über die Familie und vor allem über Lorenzo und seinen ermordeten Bruder Giuliano die große Bewunderung durch. Der Roman verbindet damit die anschauliche Schilderung einer Epoche und ein Porträt der Blütezeit von Florenz mit dem mitreißenden Schicksal des Protagonisten.

Eine ganz kleine Schwäche liegt vielleicht in der Gestaltung von Richards und Saviyas erstem Zusammentreffen. Richards Entschluss, entgegen den Rat der anderen seine Reise zu unterbrechen und bei dem verwundeten Zigeunermädchen zu bleiben, bis es zur Weiterreise genesen ist, kommt recht plötzlich und unmotiviert. Zu diesem Zeitpunkt hat Richard nicht einmal mit Saviya sprechen können, die die meiste Zeit bewusstlos ist, zudem können ihm von seinen Reisebegleitern nicht viele Vorräte hinterlassen werden, er hat keine Ahnung von der Jagd und kann sich schlecht gegen Räuber verteidigen - kurz, er geht ein erhebliches Risiko ein, das für den Leser nicht ganz nachvollziehbar ist. Schön wäre auch ein ergänzendes Glossar gewesen, denn es gibt doch einige historische Ausdrücke, die wie selbstverständlich gebraucht werden, beispielsweise die Simonie. Auch ein etwas ausführlicheres Nachwort oder eine Zeittafel wären wünschenswert, um diese doch sehr komplexe und ereignisreiche Epoche besser zu überblicken.

Unterm Strich präsentiert sich Die Puppenspieler als erstklassiger Historienroman mit einer Fülle an historischen Figuren, einer bewegenden Handlung und detaillierten Einblicken in eine faszinierende Zeitspanne voller Intrigen, Machtspiele und Umbrüche.

Die Puppenspieler

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Letzte Kommentare:
05.08.2020 21:21:03
1484

Die Negativkritiken sind mir nicht schlüssig ...

Ich denke, jeder, der dieses Buch gelesen hat, muss mir da zustimmen: Grandios und besser als Follett oder Gable.
Dieses Buch hält sein hohes Niveau mit einem intelligenten Schreibstil und einer Belebung von historischen Größen wie Jakob Fugger, Lorenzo de Medici und Cesare Borgia.
Die Hauptfigur Richard Artzt ist nicht durchgehend immer ein Sympathieträger, doch kann man ihm die meisten Handlungen, über die man den Kopf geschüttelt hat, verzeihen.
Seine Fehler machen diese (fiktive) Figur real.

Ein gutes Buch, was aber nach einer Fortsetzung schreit:
Savonarola hat in Florenz die Macht ergriffen, in Rom herrschen die Borgias (denen Richard noch etwas schuldig ist), Heinrich Institoris beginnt gerade vom Thron der Macht zu fallen und Jakob Fugger hat den Ablasshandel angefangen.
Das kann man so nicht stehen lassen!!

Mit den Borgias wäre ja Einiges zu machen und in Bezug auf Fuggers Ablässe könnte man hier auch mit Luthers Zeit weitermachen ... bis 1517 gäb es ja noch genug zu erzählen ...
Dieser Roman braucht eine Fortsetzung!

Die zweiteilige Verfilmung hat eine abgeschlossene Handlung (na ja, fast, da wäre auch was zu machen).
Der Film hat mit dem Buch eher wenig zu tun, als Geschichte für sich gefällt er mir aber gut, ist gut gespielt und mir sind im Film Richard und Jakob Fugger sympathischer als im Buch.

17.07.2020 15:18:56
CCC

Ich habe den zweiteiligen Film zuerst gesehen und fand ihn gut, weshalb ich mir dann auch noch das Buch besorgt habe:
Das hätte ich lassen sollen!

Der Film ist gut, kommt vielleicht nicht an irgendwelche Hollywood Produktionen ran (wobei ich europäische Filme eigentlich lieber mag als Hollywoodfilme), finde ich schön umgesetzt.
Das Buch finde ich verworren und mir gefiel eigentlich nur das erste Drittel halbwegs, wobei ich den Anfang im Film auch lieber mag.
Ich glaub auch nicht, dass ich das Buch besser gefunden hätte, wenn ich den Film nicht kennen würde, denn dem Buch fehlt irgendwie der rote Faden.
Diese Episode mit Institoris macht im Buch zum Schluss kaum noch Sinn, weil es eigentlich nur noch um irgendwelche Intrigen zwischen Orsinis und Medicis und Pazzis geht, die den Protagonisten doch eigentlich einen Dreck angehen und langweilen.

Vielleicht ist das Buch historisch korrekter als der Film (bezweifle ich aber wegen der Anmerkungen hinten drin, was alles verdreht wurde). Auf jeden Fall hat der Film eine in sich geschlossene Handlung, die bei Weitem mehr Sinn macht als das Buch und einen roten Faden hat, sowie einen Schluss.

Den Film würde ich jedem empfehlen, das Buch eher nicht.

28.06.2020 15:19:30
84

Ja, man kann's wohl so und so sehen (in Bezug auf die letzte Rezension) ...

Ich mag dieses Buch. Ich mag aber auch den Film.

Im Buch gefällt mir, dass Richards Leben in Augsburg vielmehr beschrieben wird, das fällt im Film ziemlich flach.
Mir gefällt auch die Figur von Richards Tante Sibylle, die im Film weggelassen wird, das ist eigentlich schade, gerade ihr Charakter gehört für mich zu den sympathischsten.

Nicht ganz so wichtig finde ich diese ganze Episode um Richards Aufenthalt in Florenz, um sein Buch und allgemein um Mario Volterra, das finde ich ein bisschen langweilig.
Die Geschichte um die Papstwahl 1492 finde ich im Film wesentlich besser dargestellt, weil hier Spannung aufkommt und es etwas mehr an die 'Borgia' - Serie erinnert (ich meine die vom ZDF, nicht die ProSieben Version). Das ist im Film gut umgesetzt.
Außerdem finde ich, dass der Film den roten Faden besser in der Hand behält. Der Film baut einen wesentlich stärkeren Antagonisten auf, der von Philipp Moog auch hervorragend gespielt wird, Im Buch kommt Institoris ja kaum vor.

Wie gesagt, beides gut. Als Verfilmung ist der Film wohl nicht so gut zu bewerten, es ist eine sehr freizügige Verfilmung, aber auf jeden Fall keine schlechte Verfilmung, die für meinen Geschmack von Kritikern zu madig gemacht wird (seit 'Die Wanderhure' muss man ja alle deutschen Romanverfilmungen madig machen, bloß weil diese eine schlecht war).

Wenn ich entscheiden müsste, ich glaube, dann würde ich den Film nehmen, der gefällt mir schon ein bisschen besser, aber das Buch ist auch nicht schlecht.

10.06.2020 20:52:38
ZZ12

Die Verfilmung habe ich im Fernsehen gesehen und mir auf DVD gekauft. Ich finde, dass dieser Film einer der besten deutschen Historienfilme ist, die ich kenne.

Darum habe ich mich durchgerungen, auch das Buch zu lesen. 670 Seiten lese ich für gewöhnlich schnell und ich war gespannt, wie die Buchvorlage für diesen Film ist.

Mein Urteil: Der Film hat eine neue Handlung entwickelt, wie ich feststellte, aber da haben die Regisseure auch gut dran getan!

Der Film ist spannend, das Buch ist, wie gesagt, ein Porträt der Hochrenaissance. Porträt. Das Porträt verliert leider die Handlung aus den Augen, die Geschichte schweift ab, ein Ende hat der Roman eigentlich nicht.
Zum Schluss hab ich mich gefragt, welchen Sinn der Anfang machte.
Denn darum geht's ja gar nicht mehr!

Der Anfang war gut, war auch wie im Film, auch wenn ich im Buch die Beschreibung einer blonden Sarazenin schon seltsam fand ...

Überhaupt nicht gefallen hat mir, dass Jakob Fugger im Buch nicht Richards Vater ist, und dass er überhaupt so viel unsympathischer ist als im Film.
Für Anton Eberding gilt das gleiche: unsympathisch, hier unwichtig, im Film wird der ganz anders dargestellt.
Die Episode mit Richards Aufenthalt in Florenz und diese ganze Geschichte um die Verschwörung des Vittorio de Pazzi, die ein lahmes unrühmliches Ende nimmt, hätte man sich sparen können. Sparen konnte man sich auch Mario Volterra und die Sache mit dem Buch, das Richard schreibt.
Aber richtig enttäuscht war ich erstmal vom Ende.
Die Papstwahl 1492: kaum erwähnt.
Alexander VI und Cesare sind nicht der Rede wert, aber richtig meschugge ist doch dieses Spiel um Fabio Orsini.
DEN braucht die Handlung nicht!
Und was ist mit Institoris, mit della Rovere und Kardinal Sforza?
Wo sind die?
Apropos: Warum ist Jakob Fugger nicht mit nach Rom gereist ???

Wie hat man aus diesem Buch diesen guten Film machen können?
Wie?
Ich meine, die historische Korrektheit des Films sei mal dahingestellt, klar ist das nicht korrekt, ich weiß.
Das Buch aber schon gar nicht!
Denn Jakob Fugger war 1484, wie der Film korrekt zeigt, noch nicht verheiratet.
Sibylle Fugger wurde erst 1480 geboren und heiratete Jakob Fugger 1497.
Ja ja, historische Korrektheit.
Die Betrachtung der Papstwahl 1492 ist im Film so viel besser, das hat da Qualität wie in 'Borgia'.

Es heißt sonst immer zum Schluss einer Kritik: Buch ist besser.
Hier: FILM IST BESSER!

20.05.2020 18:03:00
2 fffx 3 y xyz

Ich bin auf das Buch durch die zweiteilige Verfilmung aufmerksam geworden, die mir recht gut gefallen hat.

Leider kann ich mich der Begeisterung für das Buch nur teilweise anschließen.
Das Buch gefällt mir zu zwei Drittel.
Der Schreibstil ist flüssig und gut, außerdem finde ich die Passagen in Augsburg während Richards Jugend und seinen ersten Aufenthalt in Florenz interessant, weil das im Film nicht vorkommt.

Im letzten Drittel machte sich bei mir allerdings Enttäuschung breit, denn da ist nichts von der Spannung, die die ganze Geschichte um die Papstwahl 1492 im Film besitzt.
Gerade auf diesen Teil habe ich mich gefreut, weil mit das im Film gut gefallen hat.
Leider nichts! Vielmehr verläuft die Handlung über ein paar für die Geschichte eigentlich unwichtige Intrigen ins Blaue.
Richards Rache an Institoris, die im Film die Handlung bestimmt, wird schnell und langweilig abgetan.
Da haben bei der Verfilmung Regisseur und Drehbuchautor wirklich verbessert was man verbessern konnte!
Selten, dass eine Verfilmung den Roman übertrifft.

20.05.2020 12:37:38
1492

Neben Die Säulen der Erde und Das Lächeln der Fortuna ist dieses Buch eines der Besten, die ich je gelesen habe.

Kaum ein Autor schafft es, eine Geschichte derart lebendig und realistisch zu erzählen, dass man wirklich darin einzutauchen vermag.
Nicht nur Darstellungen von Politik oder von Kämpfen, sondern eben so, dass man sich die Welt des ausgehenden 15. Jahrhunderts wirklich vorstellen kann.
Die Hauptfiguren sind alle gut gezeichnet und auch nicht unreal schwächenlos. Im Gegenteil. Sie haben Schwächen, wie jeder Mensch.
Dieser Roman schafft es zudem, Jakob Fugger, der für mich sonst eine sehr ferne Gestalt war, zu einer realen und sympathischen Figur zu machen.
Einziger Kritikpunkt ist das offene Ende, zumal es keine Fortsetzungen gibt, und ein bisschen stört mich, dass Richard seinem Feind Institoris nicht wiederbegegnet. Darauf war ich irgendwie gespannt, na ja ...
Aber das soll keine Negativkritik sein!!!

Zum Schluss:
Einige Rezensenten kritisierten die Verfilmung des Romans, die bei ZDF lief.
Ich finde den Film eigentlich gar nicht schlecht, auch wenn er inhaltlich natürlich nicht an das Buch herankommt.
Es ist wie beim Namen der Rose. Das Buch ist eben das Buch und der Film ist der Film. Eigenständige Werke, von denen keins schlecht ist. Der Film hat sogar ein paar sehr gelungene Aspekte.
Samuel Schneider als Richard ist eine Idealbesetzung, genau wie Philipp Moog als Heinrich Institoris, der hier eine etwas größere Schurkenrolle spielt als im Buch.
Empfehlen möchte ich den Film jedenfalls denen, die Buch und Verfilmung auseinanderhalten können !!

29.08.2018 14:50:45
Andreas Hacker

Guten Tag Frau Kinkel,

Ihr Roman "Die Puppenspieler" lässt mich einfach nicht los, ich hab ihn mittlerweile 2 mal gelesen. Er gefällt mir wesentlich besser wie der 2-teilige Film, der an Weihnachten 2017 in der ARD lief.

Eine Fortsetzung des Romans, das weitere Leben von Saviya und Richard, genauso die weiteren Geschehnisse von und ihn Florenz wären sehr interessant. Ihr Roman hat ein offenes Ende, da muss es irgendwie eine Fortsetzung geben.

08.07.2013 09:38:40
Maddin90

Perfekt recherchiert, autenthische Figuren und spanned. Des ist mein erstes Buch von Tanja Kinkel und ich bin echt begeistert. Vorallem Papst Alexander VI. wurde mit seinen "Sünden" gut getroffen, ich habe auch Lust bekommen, mir Florenz einmal anzuschauen.

Man konnte sich in Richard gut hineinversetzen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Wirklich sehr empfehlenswert, ein absolutes Muss für jeden.

12.11.2012 02:01:01
Maxx Madd

Eigentl. müsste es auf duesen Roman unbedingt eine Fortsetzung geben, da die Autorin sehr umfangreich und spannend die Tatumstände von Savonarola beschreibt. Man fiebert regelrecht danach, wie es mit allem , besonders mit Savonarola weitergeht.

Leider lässt sich die Autorin angebl. nicht zu einer konsequenten Fortsetzung bewegen.

11.09.2008 07:36:26
Wello

Dieser Roman erzählt von den Fugger und Welser aus Augsburg, den Medici aus Florenz und den Orsini aus Rom so lebendig und authentisch wie in einen Geschichtsbuch. Auch andere Personen wie Savonarola, Michelangelo und die Borgias fügen sich überzeugend in die Geschichte ein. Die fiktive Figur des Richard Artzt wirkt so wahr und lebendig und ist sehr geschickt in den Roman verwebt, man könnte glauben auch Sie habe existiert.
Dieses Buch ist mehr als gelungen. Ein genialer historischer Roman

08.08.2008 17:55:26
Klaus Kröger

Ein sehr schöner Roman von Tanja Kinkel. Ich habe viel über die Fugger und die Medici gelernt. Auch Papst Alexander VI wurde gut getroffen, mit seinen beiden "Sünden".

17.07.2008 10:24:53
jd

Der beste Roman, den Frau Kinkel geschrieben hat. Habe das Buch schon vielen empfohlen und verschenkt.
Schade, dass die weiteren Romane von der Schriftstellerin nicht das gleiche Niveau habe...

14.03.2008 14:14:25
Sascha Feldmann

Ich bin ebenfalls von der Geschichte überzeugt.
Die Dramatik des Buches, sowie die realitätsgetreue Handlung hat mich gefesselt.
Diesen Roman kann ich für alle Fans historischer Romane und die, die es mal werden wollen, nur weiter empfehlen!

06.07.2007 07:35:07
Regina Pippert

Ein spannender, interessanter Schmöker, der ein verregnetes Wochenende bereichern kann!
Schreibstil und Geschichte lassen einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen, einer der wirklich guten historischen Romane.

Zeitpunkt.
Menschen, Schicksale und Ereignisse.

Wir schauen auf einen Zeitpunkte unserer Weltgeschichte und nennen Euch passende historische Romane.

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