Der Hexenjäger

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Rowohlt, 2018, Titel: 'Der Hexenjäger', Originalausgabe

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Schlettstadt im Elsass 1484: Margaretha, die Mutter der jungen Krämertochter Susanna, liegt tot in der Stube aufgebahrt. Bruder Heinrich, päpstlicher Inquisitor und Prior des hiesigen Predigerklosters, erscheint, um Trost zu spenden. Fast väterlich sorgt er sich um die junge Susanna. Doch bald schlägt die Fürsorge in Wahn um. Er lässt Susanna nicht mehr aus den Augen. Was sie nicht weiß: Seit einiger Zeit verfolgt Bruder Heinrich als Inquisitor die Vernichtung der «brandgefährlichen Sekte der Hexen». Viel zu spät erkennt Susanna, dass auch sie sich vor Heinrich in Acht nehmen muss.

Der Hexenjäger

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Letzte Kommentare:
30.11.2018 07:14:50
Dante

„Ob es das gibt oder nicht, überlasse ich dem Höchsten“

Heinrich Kramer ist ein echter Sonderling. Seit frühester Kindheit erlebt er ständige Demütigungen durch die Frauen in seinem Umfeld, auch seine große Liebe Margarete weist ihn zurück. So stellt sich für ihn schnell heraus, dass die „Frau“ Ursprung allen Übels in der Welt ist. Er widmet sein Leben der Kirche und nimmt neben dem das Amt des Priors auch die Stellung als Inquisitor sehr ernst. Als er von Margaretes Tod erfährt, gerät sein Leben aus den Fugen. Margarete litt an Schwermut und somit sind die Umstände ihres Ablebens mehr als fragwürdig. Er beschließt sich neben der Verfolgung der Hexen auch dem Seelenheil von Susanna, Margaretes Tochter zu kümmern. Als Susanna seine fast väterlichen Bemühungen unheimlich erscheinen und sie sich zunehmend bedrängt fühlt entzieht sie sich ihm und so nimmt das Übel seinen Lauf...

Die Geschichte ist in angenehmer ruhiger und bildhafter Weise erzählt. In dem Roman begleitet man sowohl Heinrich Kramers als auch Susannas Lebensweg. Erstaunt verfolgt man die Entwicklung der Geschehen und erlebt Heinrich Kramer als geschickten, redegewandten Strategen der selbst den Papst dazu bringt ihn und Jakob Sprenger zum „Generalinquisitor“ zu benennen. So glaubt er auch seinem ärgsten Kritiker den „Wind aus den Segeln“ zu nehmen. Doch Heinrich Kramer trifft auf vielerlei Hindernisse und macht sich mehr Feinde als Freunde. So beschließt er die ultimative Anleitung zur Enttarnung von Hexen zu verfassen, den berüchtigten „Hexenhammer“ der nach seinem Tod zum regelrechten „Regelwerk“ der Hexenverfolgung wird.

Insgesamt ein prima erzählter, spannender und gut recherchierter Roman, der den Leser fesselt und im tiefe Einblicke in die Gedankenwelt des Heinrich Kramers und der damaligen Zeit ermöglicht. Einfach toll!

26.11.2018 20:37:34
Philiene

Wer gerne spannende Romane über das Thema Hexenverfolgung im Mittelalter liest ist hier genau richtig.

In dem Ronan geht es um die junge Susanna. Sie lebt 1884 in der Eifel bei ihren Eltern. Als ihre Mutter stirbt ist sie am Boden zerstört. Der Dominikanermönch Heinrich spendet ihr in dieser schwerer Zeit Trost. Doch schon bald schlägt dessen Fürsorge in Besessenheit um. Susanna ist verzweifelt und versucht alles um Heinrich aus dem Weg zu gehen.
Heinrich ist niemand anderes als der berüchtigte Hexenjäger Heirich Kramer. Der Autor des Hexenhammers. 
Es ist wirklich erschreckend in welchem Irrglauben die Menschen danal lebten und wie leicht es war Andere ls Hexen anzuklagen uns auf den Scheiterhaufen zu bringen. 
Der Roman ist sehr spannend. Aber auch emotional. Mir hat sehr gut gefallen wie das Leben von Susanna beschrieben wurde. Ich mochte sie sehr und habe sehr mit ihr gelitten und gebangt. Aber auch die unsympathische Figur Heinrich war gut beschrieben er war furchteinflößend auf der einen Seite auf der anderen Seite so in seinem Wahn gefangen das man ihn nicht ernst nehmen konnte.
Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Dafür noch einmal vielen Dank.