Der Richter der letzten Dinge

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Emons, 2018, Titel: 'Der Richter der letzten Dinge', Originalausgabe

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Aufgehängt an der großen Glocke: Der aufsehenerregende Selbstmord des Domkustos im Januar 1473 läutet eine unerhörte Serie von Todesfällen und Skandalen ein, die die Herrschaft des Fürstbischofs von Freising erschüttert. Bei der Untersuchung der Vorfälle stößt Johannes Heller, Richter am bischöflichen Ehegericht, auf beunruhigende Zusammenhänge zwischen der hohen Politik und den Abgründen der menschlichen Seele. Gleichzeitig jedoch führt ihn die Spur in seine eigene Vergangenheit - und zu den Sünden, die er einst beging. Die Aufklärung der Verbrechen wird zum Wettlauf um Leben und Tod.

Der Richter der letzten Dinge

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Letzte Kommentare:
09.12.2018 22:03:39
Odradek

Ein unbedingt empfehlenswerter Roman! Spannend konstruiert, kurzweilig erzählt und voller menschlich handelnder Figuren. Dabei war ich anfangs durchaus skeptisch. Der zweiseitige Prolog hat mich irgendwie nicht so richtig gepackt. Ganz anders dann aber der übrige Roman. Schon im ersten Kapitel war zu merken, dass Vandiemen weiß, wovon er spricht. Er selbst ist, wie aus dem kurzen Biogramm im Buch zu entnehmen, promovierter Historiker. Im Anhang nennt er die Quellen, auf denen seine Geschichte teils fußt, und die wahren Begebenheiten und Charaktere, auf die er zurückgegriffen hat. Man könnte meinen, entsprechend trocken, weil akademisch geht es zu, doch mitnichten. Ich habe immer wieder geschmunzelnt und teils herzlich gelacht (bei den skurrilen Ehestreitigkeiten, die im Laufe der Handlung immer wieder vor Johannes Heller landen; oder dem Versuch einiger Angehöriger des Domkapitels, bei der Bischofswahl geheime Absprachen auf der Toilette zu treffen; oder, vielleicht sogar noch besser, bei der wachsenden Entnervtheit der Wähler, als ihnen ein Notar quälend langsam erst einmal das Prozedere der Wahl auseinandersetzt; viele andere Stellen ließen sich hinzufügen). Noch wichtiger: Vandiemens Figuren erschienen mir überaus glaubhaft: Es sind Menschen, die bei ihm handeln, fremd aufgrund ihrer anderen Vorstellung, (Moral, Bildung, ...), aber doch nahbar - und ganz ohne die gängigen Klischees vom finsteren Mittelalter. Überzeugend fand ich vor allem, dass das Handeln gleich mehrerer Protagonisten von unterschiedlichen und letztlich widerstreitenden Loyalitäten bestimmt wird, was dann auch seine Konsequenzen für die (klug konstruierte und spannende!) Handlung hat. Als ich bei der Hälfte des Romans angelangt war, wollte und konnte ich ihn gar nicht mehr aus der Hand legen; gegen ein Uhr morgens war ich fertig.