Die Feuerbraut

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2007, Titel: 'Die Feuerbraut', Originalausgabe

Couch-Wertung:

92

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

1 x 91-100
0 x 81-90
1 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:85
V:1
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":1,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":1,"99":0,"100":0}
Katharina Lewald
Ränke, Spannung, Standesdünkel -<br> Was will man mehr?

Buch-Rezension von Katharina Lewald Jun 2007

Während die Einen noch über die Produktivität des Münchener Autorenehepaars staunen, haben die Anderen ihn längst verschlungen: den neuen, den inzwischen 16. Roman von Iny Lorentz mit dem Titel ";Die Feuerbraut", der die Schreckenszeit des Dreißigjährigen Krieges thematisiert.

Die Feuerbraut

Die Feuerbraut

Deine Meinung zu »Die Feuerbraut«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
16.10.2017 14:32:24
Sa. Hu.

Ich habe ca. 8 Iny Lorenz Bücher gelesen und muss sagen, dass alle nach dem selben Schema gestickt sind. Inzwischen habe ich das Interesse an Büchern von diesem Autorenpaar verloren. Kennt man 3 oder 4 Bücher muss man nur Handlungsort und Namen ändern..... alles ist ähnlich : Intrigen, Verfolgung, Sex, Hass.... und Happy End .

16.11.2013 11:13:22
isabelle

Wahrscheinlich sollte ich aufhören, überhaupt Iny-Lorentz-Bücher zu lesen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Das Autorenduo KANN schreiben, aber dennoch bleiben die Bücher immer wieder hinter den Erwartungen zurück. Immer wieder dieselben Schemata in Handlung und Charakterisierung, immer wieder die fast wie zufällig eingestreuten Vulgaritäten (die noch nichteinmal sprachlich wirklich gut in den Textfluß passen)... ich habe alle Wanderhuren-Bücher gelesen, Die Kastratin und eben jetzt Feuerbraut, und ich habe das Gefühl, jedesmal dasselbe Buch gelesen zu haben. Es ist frustrierend, weil trotz allem die Leichtigkeit des Talents an sich durchschimmert - Iny Lorentz könnte(n) besser sein, ich bin mir sicher.

15.05.2010 09:32:00
Reiskorn

Es fiel mir am Anfang leicht, das Buch nach jedem Kapitel wieder aus der Hand zu legen und am nächsten Tag weiter zu lesen (was sehr selten passiert). Ich war irritiert von plötzlich geschehenden Perspektivwechseln eines allwissenden Erzählers. Dadurch bekam ich Informationen über verschiedene Charaktere, die zwar die Neugierde befriedigen, ich aber so in dieser Form nicht haben wollte. Als dann die Sicht kapitelweise wechselte, da Fabian bei seinem Regiment war, wurde es leichter und fesselnder. Das Ende war ab der Mitte des Buches absehbar, aber für den Anfang überraschend, das hat mich gefreut.
Der Charakter der Personen kommt rüber, aber Irmelas Wendung von Verlobung aus pragmatischen Gründen zu verliebter Ehefrau ging für mich zu schnell und zu sehr über die Schiene sexuelle Bedürfnisse.
Vom historischen her scheint es mir gut recherchiert und passend eingefügt.

13.04.2010 12:05:06
Kelte

Bei diesem Buch hatte ich echt Schwierigkeiten, es bis zum Ende zu schaffen, obwohl es ja durchaus ein interessantes Thema beinhaltet. Aber irgendwie ist es nicht so fesselnd geschrieben, dass man es kaum erwarten kann, weiterzulesen. Man neigt eher dazu, es wegzulegen und sich ein anderes Buch zu schnappen.

28.02.2010 20:20:01
Janine (21)

Dies ist das erste Buch von Iny Lorentz, das ich bisher gelesen habe und ich bin BEGEISTERT!

Es gibt nicht viele Bücher die ich lese und ich bin ständig auf der Suche nach welchen, die meinen Ansprüchen genügen und mich in eine andere Welt versetzt. Daher war ich bisher auch ein großer Fan von Fantsiebüchern aber jetzt hat mich der Iny Lorentz "Wahn" gepackt!

Eine unglaublich fesselnde Art zu schreiben, spannende Charaktere und eine noch überwältigendere Geschichte mit all ihren Hintergründen und Details!
Selbst mein Freund musste leider zurück stecken, da ich meine Finger nicht mehr von dem Buch lassen konnte :D

Heute bin ich mit dem Buch durch und wirklich zufreiden.
So sehr, dass ich mir nun "Die Löwin" bestellt habe, in der Hoffnung, dass es genau so gut ist.

Die Feuerbraut konnte man wirklich an einem Stück weglesen.
Zwischen Liebe Freude Angst und Dramatik(teils auch etwas kitschig) ist alles dabei.
Teils waren Szenen unvorhergesehen teils erwartet, aber alles in einem FÜR MICH ein tolles Buch!

Ich kann diese Buch wirklich nur empfehlen wenn einen die Historica ein wenig fasziniert und man Faruenpower mag und gerne komplett in ein buch versinkt.

lg Janine

13.12.2009 19:10:44
Susanne

Das Buch ist leichtes Lesefutter, ich habe es so weglesen, hatte aber hinterher den Eindruck, mir den Magen verdorben zu haben. Einerseits spannend und hochdramatisch aber leider auch sehr vorhersehbar und flach, ausdruckslos geschrieben. Es reizt mich jedenfalls nicht, weitere Romane von I. Lorentz zu lesen, da gibt es interessantere intelligenter geschriebene Werke.

30.10.2009 20:54:08
Selina

Ich bin durch zufallauf dieses Buch gestoßen meine Mutter hat fast alles von Iny Lorentz und hat mir immer wieder begeistert erzählt wie ihr diese Bücher gefallen und somit habe ich mir eifnach mal die Feuerbraut geschnappt und nun ja ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen :-) weil es einen immer wieder so einbezieht als währe man mitten im geschehen. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Iny Lorentz und wünsche Frau Klock und Herr Wohlrath viel erfolg und alle Gute

07.10.2008 16:44:20
Henriette

Der Schutzumschlag dieses Hardcover-Buches zeigt den historisch bekleideten Körper einer Frau. Es lässt nichts über den Inhalt des Buches vermuten, außer, dass es historisch ist. Das Buch hat 760 Seiten, die in einer etwas zu kleiner Schriftgröße gedruckt sind.
Dieser Roman begleitet Irmela von Hochberg durch den dreißigjährigen Krieg. Sie durchlebt die Flucht vor den Schweden, die Rückkehr ihrer Stiefgroßmutter nach dem Tod der Eltern über ihre Hochzeit bis hin zur Rückkehr in die Heimat. In der ersten Hälfte des Buches gibt es nur Intrigen, Missgunst, Schlechtigkeiten, was mich gestört hat. Ich war leider fast so weit und hätte das Buch fast abgebrochen. Von Hexenverfolgung hat das Buch kaum gehandelt. Historische Handlungen wurden nebenbei erwähnt, was ich für mich persönlich, nicht schlimm fand. Die zweite Hälfte des Buches hat mich dann zum Glück doch etwas gefesselt, denn hier schaffte Iny Lorentz einen leichten Spannungsbogen in die Handlung einzubringen.
Die Sprache bzw. der Schreibstil, in der Iny Lorentz schreibt, ist leicht verständlich. Man kann der Geschichte gut folgen. Die Namen sind gut zu merken. Sie kommen aus dem Alt-Deutschem Sprachgebrauch.
Iny Lorentz hat am Ende noch ein Nachwort über die historischen Zusammenhänge geschrieben. Das hat mir gut gefallen.
Für die teilweise langweilig geschriebene und zu gestreckte Geschichte gebe ich Minuspunkte.

25.08.2008 22:24:33
steffi

ich liebe die bücher von iny lorentz und habe bis jetzt alle verschlungen und kann alina nur zustimmen!!!
auch dieser roman war wieder superspannend und es waren immer neue überraschungen und es wurde nie langweilig!!!
schade das es jetzt wieder so lange dauert bis das nächste buch rauskommt!!!
kann alle bücher nur wärmstens empfehlen!!!

19.08.2008 19:12:42
Alina

Dieser Roman ist meiner Meinung nach unschlagbar und einfach nicht mehr aus der Handzulegen, da ich alle Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, dachte ich ganz am Anfang des Buches, dass der Schluss den anderen Büchern ähnelt, doch das ist überhaupt nicht der Fall. Diesmal gibt es ein ganz anderes Ende, mit dem ich nie gerechnet hätte, es ist ein Muss für jede Leseratte die Historische Romane liebt!

13.07.2008 10:55:51
ximox04

Ich bin immernoch absolut begeistert von der Feuerbraut. Es ist ein sehr gelungener, fesselnder und authentischer Roman.
Man erlebt, wie Irmela vom eingeschüchterten Mädchen zur durchsetzungsfähigen Frau herranreift und auch die Nebenfiguren Ihre positiven Wendungen nehmen.
Zum Schluß klärt sich alles auf und man kann beruhigt das Happy End geniesen. Auch wenn es natürlich verhälnismäßig Klischeehaft ist. Aber so gefällt es mir am besten.

04.02.2008 14:00:31
Olympia

Naja, ich dachte, vielleicht wäre dies mal ein etwas anderer Roman als die übrigen IL Bücher........
Die Story an und für sich hätte mir gut gefallen, aber es ist leider alles sehr vorhersehbar. Das "Alles wird wieder gut" Motto von IL kommt da wieder zu tragen. Diesmal hat sich die Hauptdarstellerin auch einmal als Mann verkleidet, aber es hat in dieser Handlung nicht gestört (auch wenn es überflüssig war). Allerdings habe ich mich über all die wundersame Leutbarkeit so manches "Bösewichten" doch schon seehr gewundert. Auf einmal haben alle (ja, nicht nur eine/r!!) ihre Fehler eingsehen und haben sich auf die Seite der "Guten" geschlagen.

Und, wie IMMER (zumindest in den 4 Lorentz-Büchern die ich gelesen habe) werden die Untaten der Bösen gerächt. Aaaber nicht durch die Hauptdarstellerin - die durch ihren guten Charakter niemals dazu fähig wäre - sondern immer durch die Hand der Gerechtigkeit.

Irmela hatte zwar den Mut ihre Zofe Fanny in die Schranken zu weisen und sich sogar bei einem "Überfall" mit einer Pistole zu wehren, aber gegen die böse Stiefgroßmutter und Tante hatte sie nicht einmal die Courage "nein" zu etwas zu sagen.

Definitiv mein letzter IL. Es gib bessere Bücher - für mich zumindest

29.01.2008 19:28:21
Cait

Kennst du einen, kennst du sie alle… Das trifft auf diesen Roman sicher nicht zu. Sicherlich erkennt man schon nach wenigen Seiten am Schreibstil und Ausdruck die Handschrift Iny Lorentz‘, allerdings sehe ich das nicht als negativ an, sondern vielmehr als Markenzeichen eines zu sich und seinem Schreibstil gefunden Autors.

„Die Feuerbraut“ beginnt rasant und brutal. Iny Lorentz lässt den Leser recht detailliert und lebendig an den Grausamkeiten vergangener Zeiten teilhaben, ohne sie dabei allzu sehr auszuschlachten. Für äußerst zartbesaitete Gemüter mag es vielleicht manchmal zu viel des Guten sein, für mich persönlich ist es genau die richtige Mischung gewesen. Sicherlich musste ich ab und zu wirklich schlucken und war entsetzt, aber das war der Atmosphäre des Romans nur zuträglich.
Nicht nur die Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges werden in der Geschichte behandelt, sondern auch die historischen Hintergründe werden nicht als unwichtig oder zu vernachlässigen abgehandelt. Sie haben einen wichtigen Stellenwert und werden dem Leser verständlich und nachvollziehbar vermittelt. Dabei legt Iny Lorentz den größten Wert darauf, ausgiebig zu recherchieren und die Gegebenheiten der Zeit korrekt wiederzugeben.

Die Handlung ist den Großteil des Romans über äußerst spannend und ich war schnell gepackt und ich musste einfach wissen, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Von daher hatte ich „Die Feuerbraut“ zügig beendet. Allerdings hat das Buch hin und wieder kleinere Durststrecken, die in meinen Augen vor allem mit leicht ausschweifenden Wiederholungen gefüllt waren. Zum Glück waren diese Passagen eher selten und vor allem kurz, so dass ich nicht in die Verlegenheit kam, das Buch zur Seite legen zu wollen. Zwar ist die Handlung hier und da im Groben voraussehbar, aber Iny Lorentz hat mich mit überraschenden Wendungen doch oft verblüffen können. Erleichtert war ich, dass die Autorin dieses Mal darauf verzichtet hat, allzu oft auf die Triebe der Männer einzugehen. Sicherlich ist es Thema und muss es wohl auch sein, allerdings ist die Männliche Triebhaftigkeit auf ein gesundes und vor allem gut zu ertragenes Maß geschrumpft. Dafür gibt es in anderer sexueller Hinsicht eine Überraschung. Besonders gefreut hat mich, dass die Heldin, Irmela, einmal den Rock anlassen durfte und sich nicht als Mann verkleidet durchs Leben schlägt.

Irmela ist eine ganz andere Art von Frau als wir sie bisher von Iny Lorentz gewohnt sind. Mich persönlich freut das sehr, vor allem weil es ein wenig frischen Wind in die Romane von Iny Lorentz gebracht hat. Zwar entwickelt sich Irmela erst während der Handlung zu einer ausgereiften Figur, allerdings geschah das derart subtil im Laufe ihrer Erlebnisse, dass ich es als interessantes stilistisches Mittel betrachte. Zu Beginn ist Irmela einfach ein kleines, graues Mäuschen und genau so farblos kommt sie rüber. Erst im Laufe der Zeit gewinnt sie an Selbstbewusstsein, Standesbewusstsein etc. und blüht zu einer jungen Frau auf. Das schlägt sich im gleichen Maße in ihrer Entwicklung als Figur nieder, je mehr Selbstbewusstsein ihr auf dem Leib geschrieben wurde, desto lebendiger und facettenreicher wurde Irmela. Mir hat das gut gefallen, auch wenn es schwierig war, einen Bezug zu ihr zu bekommen. Erst ab der zweiten Hälfte habe ich eine Verbindung zu ihr gespürt. Leider konnte die gleiche Entwicklung bei Irmelas Jugendfreund Fabian nicht so gut umgesetzt werden. Fabian blieb mir bis zum Schluss fern und konturlos. Aber dafür habe ich mein Herz sehr schnell an einen anderen Mann- Gibichen - verschenkt, den ich sowohl als Figur als auch als Mann großartig fand. Die Nebenfiguren fand ich zum Großteil sehr gelungen ausgearbeitet, allen voran Abdur und Fanny, die sich wunderbar entwickelten und nicht nur zu treuen Dienern Irmelas, sondern auch zu meinen Freunden wurden.

Das Ende, wenn auch vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen, hat mir in jenem Moment sehr gut gefallen, ich war einfach in der richtigen Stimmung dafür. Ich konnte das Buch zufrieden zuschlagen, mit dem Gefühl, dass Iny Lorentz einmal einen etwas anderen Roman geschrieben hat, der mir schöne kurzweilige Lesestunden geschenkt hat. Wer allerdings einen Roman von Handlung und Figuren her wie „Die Wanderhure“ erwartet, wird hier sicherlich sehr überrascht werden, ob positiv oder negativ, vermag ich nicht zu sagen, das liegt definitiv am persönlichen Geschmack…

25.01.2008 12:28:45
Larna

Für mich war das Buch auch sehr durchschnittlich, es plätscherte so dahin, Irmela blieb für mich immer etwas blaß und farblos.
Ich finde es immer gut, wenn Menschen nicht entweder als "Gut" oder als "Böse" dargestellt werden, doch leider konnte ich die Wandlung einer Charaktere von "böse" nach "gut" überhaupt nicht nachvollziehen und es wirkte auch sehr unglaubwürdig.
Einzig die Szenen in der Armee und vor allem die Auftritte Wallensteins so wie die politischen Informationen, die ruhig noch mehr hätten sein dürfen, haben das Buch noch zum Durchschnitt hochgehoben und mir zumindest telweise vergnügliche Lesezeit beschert.
Von mir gibt's 50°

28.11.2007 16:23:17
Bücherwurm

Leider konnte ich mich nicht so richtig ins Buch einlesen.Mir fehlte die Spannung.Bei Iny Lorentz Bücher,sonst die Garantie auf beste Lesestunden.Nach zweidrittel des Buches habe ich aufgegeben und das Buch einer Lorentz Anbeterin geschenkt.Nach zwei Tagen wurde es mir zurückgebracht mit dem Kommentar:Grosse Enttäuschung .Leider.Doch ein neues Buch von Lorentz werde ich wieder kaufen.Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben.

10.11.2007 18:07:44
Noemi

Alle Achtung. Nach ein paar Lorentz-Büchern habe ich gedacht, ich hätte jetzt schon alles gelesen. Einzig der Umstand, dass das neuste Werk mit Hexenverfolgung zu tun hat, hat mich neugierig gemacht. Ich habe den Kauf nicht bereut. Die Feuerbraut ist zwar eingängig geschrieben, aber keine leichte Kost, was das Thema anbelangt. Die Charaktere sind vielschichtiger als in den bisherigen Lorentz-Werken und jede für sich hat mit ihren eigenen Fehlern zu kämpfen. Mit Irmela bin ich lange nicht so richtig warm geworden, aber nicht, weil sie nicht gut dargestellt wäre, sondern weil sie sich eben so unreif verhalten hat, wie es ihrem Alter angepasst ist. Alles in allem: Meiner Meinung nach das stärkste Lorentz-Werk.

06.11.2007 15:51:27
Romy Saalbach

Meiner Meinung nach ein klasse Buch, ganz im Stil von Iny Lorentz. Müsste jeden ansprechen, dem die "Wanderhure" gefallen hat. Iny zeichnet wie immer ein plastisches und interessantes Bild des damaligen Lebens, besonders wird auf die Rolle der Frauen eingegangen. Die Story ist spannend und nicht selten wird man von manchen Charakteren in deren Entwicklung überrascht. Wirklich gelungen und ich freue mich auf weitere Werke. Uneingeschränkt empfehlenswert!

02.11.2007 13:40:51
adhara

Die Feuerbraut unterscheidet sich gleich in mehrerer Hinsicht von den übrigen Lorentz-Büchern: Die Protagonistin Irmela muss sich weder verkleiden noch ist sie eine aussergewöhnlich schöne Frau. Doch das ist nicht der frappanteste Unterschied: Irmela hat viele Ecken und Kanten, verhält sich mal trotzig und mal weitsichtig, hat das Herz zwar auf dem rechten Fleck, ist aber nicht gefeit vor Neid und Eifersucht. Mir gefällt es, dass Irmela sich so verhält, wie es eine junge Frau von Stand es eben tut... manchmal sogar ein wenig zickig. Als grosser Fan von Iny Lorentz war ich auf dieses Buch sehr gespannt und ich habe es in jeder Hinsicht genossen.