Der Weg der verlorenen Träume

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • , 2018, Titel: 'Der Weg der verlorenen Träume', Originalausgabe

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Masuren, Ostpreußen - 1918: Trotz zahlreicher Entbehrungen führt die junge Hedwig ein glückliches Leben. Nach der Heirat mit einem aufstrebenden Musiker und der Geburt zweier Kinder muss sie jedoch ihren eigenen Weg im Leben gehen. Als Hedwig sich endlich angekommen fühlt, zerstört das nahende Ende des 2. Weltkrieges alles. Hedwig und ihrer Tochter Margarethe gelingt die Flucht nach Norddeutschland. Dort kämpfen die beiden Frauen um ein neues Glück, doch auch Margarethes Leben verläuft nicht gradlinig ...

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Letzte Kommentare:
21.02.2019 12:28:12
Kellerkatze

Rebecca Michéle schildert in ihrem autobiographischen Roman sehr realitätsnah das Schicksal ihrer Mutter Grete und Großmutter Hedwig zur Zeit des 2. Weltkrieges und deren Überlebenskampf nach der Vertreibung aus ihrer ostpreußischen Heimat in den Nachkriegsjahren.

Hedwig erlebt trotz mancher Entbehrungen schöne Jugendjahre in Masuren/Ostpreußen nach Ende des ersten Weltkrieges. Um ihre kranke Mutter zu unterstützen, kümmert sie sich neben ihrer Schneiderlehre wie selbstverständlich um Haushalt und Geschwister.

Es folgt die erste Liebe zu dem aufstrebenden Musiker Albert, als Hedwig schwanger wird, wird schnell geheiratet. Doch das ersehnte Familienglück stellt sich nicht ein. Der leichtlebige Albert hält nicht viel vom Familienleben, lässt Hedwig bei den Schwiegereltern meist alleine und genießt das Musikerleben bei seinen zahlreichen Engagements in weiter Ferne. Die Schwiegereltern lassen Hedwig immer mehr spüren, dass sie nicht willkommen ist. Als die Schikanen unerträglich werden, beschließt Hedwig, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Mühsam baut sie sich eine eigene Schneiderwerkstatt auf, doch gerade als es endlich langsam aufwärts geht, wird die kleine Familie von den Folgen des 2. Weltkrieges eingeholt und muss Hals über Kopf fliehen….

*** Meine Meinung: ***
Fesselnd, stimmig, historisch sehr interessant und schauderhaft realistisch wirkte diese Erzählung auf mich. Ich habe das Buch mit großer, atemloser Spannung in kurzer Zeit quasi „verschlungen“, habe mit der Protagonistin gelebt, geliebt, gelitten, gelacht und geweint.

Man mag sich kaum vorstellen, was die Menschen damals mitgemacht haben, und wie sie es geschafft haben, trotz all der Hindernisse und Rückschläge immer wieder aufzustehen, für ihre Lieben zu kämpfen und den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren.

Rebecca Michéle macht mit ihrem Roman für den Leser/die Leserin die Vergangenheit wieder lebendig und eröffnet auch einen sehr persönlichen Einblick in ihre Familiengeschichte, wofür ich ihr ganz herzlich danke und wirklich gerne meine beste Empfehlung abgebe.