Couch-Wertung:

84

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

2 x 91-100
1 x 81-90
1 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:91.5
V:3
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":1,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":1,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":2}
Kirsten Lambeck
Flucht aus dem Londoner Arbeiterviertel

Buch-Rezension von Kirsten Lambeck Mai 2007

London 1888: Die Familie der jungen Fiona Finnegan lebt in Whitechapel, einem Arbeiterviertel im Eastend, von der Hand in den Mund. Fiona verdient in als Packerin in Burtons Teefabrik einen kargen Lohn und träumt gemeinsam mit ihrem Verlobten Joe, einem Gemüsehändler, von einer besseren Zukunft und einem eigenen Laden. Doch alles kommt anders: Fionas Vater, ein Arbeiterführer, stirbt bei einem fingierten Arbeitsunfall, die Mutter fällt dem berühmten Massenmörder Jack the Ripper zum Opfer. Zu allem Überfluss ist ihr Verlobter gezwungen, die Tochter eines Großhändlers zu heiraten. Als sie dann auch noch den Mördern ihres Vaters auf die Spur kommt, muss Fiona England gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Seamus verlassen.

Ein neues Leben in New York - und ein Teeimperium

Die Geschwister kommen zunächst bei einem Onkel unter, der in New York einen heruntergekommenen Laden führt. Die findige Fiona übernimmt das Geschäft und baut es langsam, aber sicher zum größten Teehandel der Stadt aus. Sie findet Freunde, Unterstützer und auch eine neue Liebe, doch sie schwört Rache an den Mördern ihres Vaters - der Konkurrenz von Burton Tea. Und die Liebe zu ihrem Jugendfreund Joe bleibt für immer unvergessen.

Plastische Schilderung des Alltags der Londoner Unterschichten

Die Teerose erweist sich als durchaus nicht nur kitschiger, sondern vor allem packender historischer Roman aus dem London des späten 19. Jahrhunderts. Die Autorin beschreibt plastisch und in einfacher, aber nie platter Sprache das Leben in den Armenvierteln und den Beginn der Arbeiterbewegung im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Teilweise scheint sie sich in den Schilderungen der sozialen und politischen Umstände der Zeit zu verlieren, was der Spannung jedoch nur selten einen Abbruch tut. Parallel zu Fionas Leben wird auch Joes Geschichte in London weitererzählt und auf den Höhepunkt, ein mögliches Wiedersehen nach vielen Jahren, hingeführt.

Sympathische Charaktere und der amerikanische Traum

Die Familie Finnegan, aber auch die anderen Personen sind liebevoll und ausführlich gezeichnet. Natürlich ist Fiona der Inbegiff des amerikanischen Traums, eine Selfmade-Frau, der es trotz übelester Schicksalsschläge unbeirrt gelingt, sich ein eigenes Handelsimperium aus dem Nichts aufzubauen. Aber ihre Beweggründe sind stets plausibel, ihre Handlungen nachvollziehbar. Joe dagegen wirkt manchmal blass und passiv.

Jack the Ripper wird zur Nebensache

Die Nebenhandlung um Jack the Ripper, dem Fionas Mutter zum Opfer fällt, tritt nicht zu sehr in den Vordergrund, verleiht der Geschichte aber einen Spannungsfaktor mehr. Insgesamt ist Jennifer Donnely mit diesem ersten Teil einer Trilogie ein spannender und sehr solide gemachter Roman aus der Zeit der Industrialisierung gelungen.

Deine Meinung zu »Die Teerose«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
12.09.2013 09:11:57
LettersFromJuliet

Inhalt

London 1888. Die ehrgeizige und begabte Fiona arbeitet als Teepackerin in den Londoner Docks. Ihre Familie lebt in großer Armut und das soziale Elend der Arbeiterschaft droht sie zu erdrücken. Währenddessen schmiedet Fiona mit ihrer großen Liebe Joe Pläne für ein eigenes Geschäft. Doch unter den Arbeitern brechen Aufstände aus, und als ihr Vater unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, verliert die Familie die Existenzgrundlage. Fiona steht alleine vor einem Scherbenhaufen und all ihre Hoffnungen sind zerstört. Sie ist gezwungen ihr bisheriges Leben und auch ihren Verlobten Joe zu verlassen. Das Ziel ist New York, wo ihr Onkel einen Lebensmittelladen betreibt. Hier hofft sie, sich eine neue Existenz aufzubauen und den sozialen Aufstieg doch noch zu erreichen. In New York angekommen, erlebt sie einige Überraschungen, bringt es aber mit ihrem Geschick und ihrem Gespür fürs Geschäft sehr weit. Doch auch in der Ferne lässt sie die Vergangenheit nicht los, sie hat noch eine Rechnung mit dem Mörder ihres Vaters zu begleichen… .

Meine Meinung

Ich habe selten in deinem Roman eine so mutige und faszinierende Protagonistin erlebt. Man muss einfach die ganze Zeit mit Fiona mitfiebern und es ist bewundernd, wie sie trotz aller Schicksalsschläge nie aufgibt und ihren Weg meistert. Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich hatte es sehr schnell gelesen, weil man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Joe finde ich nicht so gelungen, er ist ein schwacher Charakter und ich habe mich mehrmals über ihn aufgeregt. Durch ihn wirkt Fiona nur noch stärker. Die Autorin schafft es die Lebenbedingungen in den londoner Docks zu dieser Zeit authentisch zu schildern und man kann vollkommen in der Geschichte versinken. Fesselnd, gefühlvoll, spannend – die Geschichte einer bewundernswerten Frau.

28.04.2013 16:21:04
Gloria Steinbach

Es ist mein absolutes Lieblings buch !!!!! Es ist in einer wundervollen und faszinierenden Art geschrieben und saugt einen mit in die Geschichte ein. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen. Es geht im Grunde genommen einerseits um Liebe, Sex und Leidenschaft; andererseits auch um puren Terror, Angst und eiskalten Mord. Ich habe in diesem Buch wirklich alle Arten von Gefühlen verspürt... Ich habe mich gefreut, gelacht und geweint.
Lassen sie sich selbst von Jennifer Donnelly verzaubern.

01.02.2012 19:42:23
Natalie

Ich liebe dieses Buch. Die Figuren werden sehr lebhaft und real dargestellt, man kann sich die Situationen sehr gut vorstellen, die Landschaften, die Personen (auch wie aussehen, was mir bei vielen Büchern sehr fehlt). Klar ist alles ein wenig Kitschig dargestellt, aber gerade mit welchen naiven Blick Fiona alles um sich herum betrachtet animiert einem zum Lesen. (auf jeden Fall schöner als wenn sie von der Themse als eine stinkende braune Brühe berichtet)
Ein wirklich sehr schönes Buch, das einfach zu lesen ist und klare Bilder schafft.

13.12.2011 10:34:13
Christine

Auch mich begeistert das Buch wenig bis gar nicht. Es ist einfach in der gesamten Handlung sehr unrealistisch ...die Psychologie stimmt nicht. Sehr widersprüchlich und unrealistisch. Der Ärger beginnt ganz vorne - London 1888 und dann wird die Themse als sauberer, glänzender und lieblicher Fluss geschildert - dabei voll belebt mit Schiffen, Kähnen und jeder Menge Gewerbe am Ufer - und sowas ist einfach Unfug. Und diese Linie zieht sich durch das ganze Buch. Ich kämpfe mich durch - aber ich werde es nun auf die letzten zweihundert Seiten nicht weiterlesen - zum Einen ist eh klar, wie es ausgeht und zum anderen muss ich mir so einen Kitsch nicht antun.

22.06.2011 23:11:58
Lisa

ich kann meinen vorrednerinnen nur zustimmen: dieses buch nimmt einen in seinen bann. vielfach wurde die einfache sprache angesprochen. sicherlich reicht dieser roman nicht an schiller oder kleist heran, aber ganz ehrlich wer liest diese (genialen) autoren mal so zwischen arbeit, nachhausekommen und ins bett gehen. dieses buch ist genau das richtige für den alltag, denn es holt einen mit 100% sicherheit aus der realität und verleitet zum träumen. ich habe die teerose durch zufall auf einem büchermarkt in die finger bekommen und habe mit dem lesen kurz vor meiner klausurphase angefangen. ich war derart begeistert und in den bann gezogen, dass ich mich nur mit äußerster not lösen konnte, um meinen täglichen pflichten nachzukommen. eine woche vor der klausur habe ich mir dann völlige abstinent verordnet, da ich andernfalls für nichts hätte garantieren können. einfache sprache hin oder her, dieses buch ist ein wundervoller roman.

09.06.2011 10:04:33
ColombaMcCartney

eigentlich bin ich absolut kein Fan von diesem Genre, eine Freundin hat mir das Buch ausgeliehen und es hat mich selber überrascht, wie es mich in seinen Bann gezogen hat. Natürlich habe ich den Kitsch bemerkt aber ihn nicht als störend empfunden, im Gegenteil, ich wollte immer mehr davon, und soetwas ist mir bei keinem anderen Buch passiert. Es muss an dem Schreibstil liegen, an den vielen Verstrickungen und Konflikten, die doch durchzogen sind von Sehnsucht, Liebe und Leidenschaft. Einzelschicksale, wie es sie nie gegeben hat, nicht geben wird und gerade deshalb zwischen die Rücken des Buchs gezaubert werden müssen. Eine Hommage an den Roman.

08.08.2010 15:37:38
Alicia

Ich habe diesen Roman erst vor kurzem entdeckt. Er wurde mir von einer Verkäuferin empfohlen und es war einer der besten Empfehlungen, die ich bekommen habe. Der Roman ist packend, spannend, an manchen stellen so traurig, dass man gleich mit verzweifelt und an anderen Stellen habe ich mich selbst dabei ertrappt, wie ein großes Lächeln über meine Lippen huschte, wenn etwas tolles passierte. Genauso genial ist auch die Vortsetzung dieses Buches!

19.07.2010 14:40:33
Helena

Natürlich ist die Geschichte nicht gerade die realistischste und die Sprache selbstverständlich nicht auf höchstem Niveau, aber man muss bedenken, dass "Die Teerose" ein Unterhaltungsroman und kein hochliterarisches Werk ist und somit seinen Zweck voll und ganz erfüllt - der Roman unterhält bestens! Alles in allem ist das Buch auch recht schön geschrieben und obwohl es natürlich etwas seicht ist, ist es doch eine wundervolle Lektüre für lange Leseabende. Ich bin der Meinung, dass es ein wirklich durch und durch empfehlenswerter Roman ist, denn die meisten Bücher sind doch nun nicht auf Shakespeareniveau, und das muss doch auch gar nicht sein. Die Geschichte und die Idee dahinter sind sehr schön, das Buch ist sehr abwechslungsreich, es passiert viel und wird so nie langweilig. Außerdem ist die Erzählung wirklich extrem packend und man kann gar nicht anders, als Fiona in sein Herz zu schließen und mit ihr mitzufiebern. Kritisieren kann man an jedem Buch etwas, aber "Die Teerose" ist schon wirklich einer der besten Unterhaltungsromane der letzten Jahre!

03.05.2010 18:06:49
Andrea

Der gestrige Tag wurde fast ausschließlich mit Lesen verbracht. Das ist bei mir schon sehr lange nicht mehr vorgekommen. Auch ich war total begeistert. Ich lese sehr viel. Dieses Buch war mal wieder ganz besonders schön. Ich fand die ganze Handlung zwar ziemlich unrealistisch, bin aber so gerne in die Welt mit Fiona und Joe eingetaucht. Ich konnte dabei war so wunderbar abschalten und habe, die vielen Stunden, die ich mit Lesen zugebracht habe, nicht bereut. Gerade wurde das Buch die Winterrose bestelt. :-) Freu mich drauf.

31.03.2010 14:51:56
Susanne

Ehrlich gesagt bin ich gar nicht sooo begeistert von der "Teerose", wie offensichtlich bisher die meisten Leserinnen zu sein scheinen. Ich finde die Sprache schon etwas zu einfach und grundsätzlich wirken so auf mich viele Dialoge und Szenen eher erzählt als wirklich szenisch packend unmittelbar vermittelt. Z.B. Sätze wie "Sie war so wütend." finde ich unnatürlich. Anstelle detailliert beschriebener Handlungen beim Abendessen hätte ich auch gern mehr atmosphärisch dichte Beschreibungen der Umgebung, Stadt, Landschaft etc gelesen. Naja, für mich kommt "Die Teerose" "nicht ran" an Bücher wie z. B. von Judith Lennox, Tamara McKinley, Diana Gabaldon, Joanne Harris, Charlotte Link oder Patricia Shaw. Auch die Handlung selbst finde ich teils nicht überzeugend. Z.B. ist mir nicht ganz klar, warum Joe nicht einfach zusammen mit Fiona flieht, z.B. nach New York, wenn sie doch nun so viel Geld zusammen gespart haben.... Anstand und Sitte spielten sicher eine große Rolle im 19. Jahrhundert, aber auch damals schon wurden Frauen sitzen gelassen. Es fehlen auch irgendwie zum Verständnis dafür Dialoge zwischen Joe und Millie. Naja, also, ich finde das wie gesagt alles nicht so überzeugend, weiß auch nicht ganz genau warum, denn bei Diana Gabaldon hat mich dagegen die Zeitreise gar nicht gestört. Vielleicht mag ich auch nur nicht den einfachen Schreibstil, der irgendwie eine merkürdige Mischung aus Distanz und Nähe darstellt (vgl. Sätze wie oben schon genannt: Sie war so wütend.) Sieht das jemand ähnlich?

26.02.2010 12:53:27
Sabine

Im Moment lese ich die Teerose und ich fieber dermaßen mit. Habe schon lange kein so packenden Roman gelesen. Damit ich das überhaupt durchstehe, musste ich doch mal beim Schluss spincksen. Ging nicht anders. Sonst wäre es mir zu spannend gewesen. ;-))
Auf jeden Fall empfehlenswert. Ich werde mir gleich direkt die Winterrose kaufen.
Liebe Grüße

18.12.2009 14:11:51
sandra

ich habe die teerose vor einem ca. dreiviertel jahr gelesen. es war eines meiner ersten historienromane. ich war überwältigt. von anfang an ist man von diesem buch richtig gefesselt. es lässt einen überhaupt nicht los. ich habe tagelang meine eigentlichen arbeiten und pflichten vernachlässigt, da ich von diesem buch einfach nicht weggekommen bin\'! es ist wahnsinn! eine unglaublich mitreißende, interessante, spannende und tiefbewegende geschichte einer tafen und mutigen frau. die vielen Wendungen haben mich jedesmal aufs neue überrascht und gefesselt. ich hätte nie gedacht, dass mich ein buch jemals so vereinnahmen würde (obwohl ich ein riesen bücher fan bin!!!) hier geht es auch nicht um ein paar reiche leute, die probleme haben, die so klein und unscheinbar sind, dass sie gar nicht weiter beachtenswert sind. Nein, hier geht es um eine arme, vom schicksal gezeichnete frau, die es fast nicht schwerer im leben hätte treffen können. und doch gibt sie nicht auf. im gegenteil: wie ein stehaufmännchen gibt sie niemals, auf, sieht immer nach oben und am schluss erreicht sie schier unglaubliches! auch die liebesgeschichte zwischen fiona und joe ist sagenhaft. bis zum ende bleibt offen, was aus ihnen wird. UND WEM DIESES BUCH GENAUSO GUT GEFALLEN HAT WIE MIR; LEGE ICH "DIE WINTERROSE" ANS HERZ. auch wenn man denkt, die teerose könnte nicht übertroffen werde, setzt DIE WINTERROSE nochmals eins drauf. mit neuen und alten charakteren ist diese geschichte sogar noch mitreissender und fesselnder als die teerose - auch wenn mans fast nicht glauben kann!!!!!!!!!!

16.12.2009 17:53:17
Lilifee

Habe das Buch zur Zeit zur Hälfte gelesen und bin einfach nur begeistert. Kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich denke schon daran, wenn es ausgelesen ist - wie schade. Genau das richtige für diese Jahreszeit. Warme Decke, ein schönes Glas Wein und dann lesen! lesen! lesen! Einfach nur toll.

23.12.2008 12:54:18
Ela

Die Teerose ist eines der besten Bücher, das ich jemals gelesen habe. Man kann nicht ruhen, bis man es ganz durch gelesen hat. Man kann sich so gut in die Personen hineinversetzen und es ist einfach so schön geschrieben, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ein Tipp für jeden, der auf Liebesromane steht!!!

14.02.2008 13:18:14
olympia

Bücher, die im 19. Jh spielen, gibt es - leider - nicht sehr viele. Umso schöner, wenn dann jemand mit so viel Liebe ans Werk geht wie Jennifer Donnelly.
Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und auch deren Handlungen nachvollziehbar dargestellt. Die Härte der Zeit, wenn man aus der unteren Schicht der Bevölkerung stammt, wurde auf sehr einfühlsame Weise erzählt. Der Kampf um Arbeit, um die Familie ernähren zu können, die Korruption der Arbeitgeber und die dadurch enstehende Abhängigkeit wird einem direkt zum Greifen näher gebracht.

Joe und Fiona wachsen gemeinsam auf und durch das Schicksal (oder wohl aus unüberlegtem Handeln von Joe) werden die beiden getrennt. Man spürt den Schmerz, das Leid, die Angst und auch die Verzweiflung, als Fiona alles verliert. New York, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Fiona macht ihren Weg und erst nach vielen Hürden und Jahren treffen sich die beiden, Joe und Fee, wieder.

Etwas unglaubwürdig mag einem vielleicht der gar zu rasche Aufstieg von Fiona erscheinen. Ist noch keine zwanzig und läuft der Laden ihres Onkels gerade mal ein paar Tage, denkt sie schon an eine ganze Reihe von Geschäftseröffnungen........
Mit dem Alter?
In der Zeit?
Allein als Frau?
Auch Joe schafft es, vom jungen unerfahrenen Gemüseverkäufer zum erfolgreichen, unabhängigen und sehr reichen Geschäftsmann. Naja, etwas viel "Erfolg"? Das ist sicher richtig und vielleicht die wirkliche Schwachstelle des Buches.
Und dennoch ist es eine wunderbar und einfühlsam erzählte Geschichte, gefasst in schönen Farben und Erzählsträngen. Kein "historischer Übertreffer", aber eine schöne und gefühlvolle Erzählung. Ein wunderbares Buch zum Abheben in eine Traumwelt - vielleicht mehr für Frauen als Männer geeignet.........

21.10.2007 16:21:30
Melanie Schwefel

einfach nur genial... habs auch nur ungern weggelegt und hab mich soo gut in die personen hineinversetzen können.am meisten gezittert hab ich am ende und regelrecht auf das wiedersehen hingefiebert!!!
einfach nur toll

12.10.2007 17:13:51
lis

es gibt nicht viele bücher die ich einfach nicht mehr weglegen kann.. aber dieses buch hab ich einfach nur verschlungen! es ist so vielseitig. es zeigt jede lebenslage und beweist das es im leben immer gute und schlechte zeiten gibt. es hat mich so sher berührt das sogar ein paar trönen geflossen sind die das paier nun wellig machne^^ ich werden nun mit dem buch die winterrose anfangen und hoffe das dies genauso toll geschrieben ist.

22.05.2007 13:21:26
Monika

ich war total begeistert ,und kann das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen.Es war spannend,tragisch und sehr süchtig machend.
Ich hab richtig mit Fiona mitgebangt.
sehr interresant fand ich die Gründung der Gewerkschaft und das einbringen von Jack the Ripper.Die Armut von damals in den Slums war sehr gut beschrieben.Das Buch ist wirklich ein phantastisches Buch an dem man kleben bleibt und es nicht gerne aus der Hand legt.Die Fortsetzung Die Winterrose ist genauso super geschrieben,hab beide direkt nacheinander gelesen.Hoffentlich dauert es nicht wieder 4 Jahre bis daß nächste erscheint,denn ich glaub da kommt noch eins.
ALSO UNBEDINGT BEIDE BÜCHER LESEN!!!!!

Zeitpunkt.
Menschen, Schicksale und Ereignisse.

Wir schauen auf einen Zeitpunkte unserer Weltgeschichte und nennen Euch passende historische Romane.

mehr erfahren