Die Gärten von Damaskus

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • , 2006, Titel: 'Die Gärten von Damaskus', Originalausgabe

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Damaskus, 1191. Es ist die Zeit des dritten Kreuzzuges. Die schöne Nasrin, Tochter des Emirs aus dem erhabenen Hause al - Dir, führt ein behütetes Leben. Als der mächtige Saladin ihrem Vater den Kreuzritter Bernhard von Markward als Sklaven schenkt, ist sie von dessen Stolz und Mut fasziniert. Bald empfinden Nasrin und Bernhard mehr füreinander als bloße Bewunderung. Doch ihre Gefühle werden auf eine harte Probe gestellt, als die Kreuzritter unter Richard Löwenherz gegen Akkon ziehen...

Die Gärten von Damaskus

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Letzte Kommentare:
31.08.2011 17:29:04
Silky

Sehr anschaulich beschreibt Cornelia Kempf die Protagonisten, die Landschaften sowie die Sitten im damaligen Damaskus.
Nasrin die einem, mit ihrer Naivität aber vor allem durch ihren Mut, schnell ans Herz wächst. Zerrissen zwischen ihrem Glauben, ihrer Familie und der Liebe zu einem Christen.
Die Geschichte von Bernhard und Nasrin läßt einen nur erahnen wie schwer es zwei Verliebte verschiedener Religionen es damals, sowie heute, hatten.

25.10.2008 16:00:19
Imlammenien

Als der Sultan Salah Ad-Din dem Emir von Damaskus den Kreuzritter Bernhard von Markward als christlichen Sklaven zum Geschenk macht, verändert er auch das Leben der Emirstochter Nasrin. Zunehmend muss die junge Frau erkennen, dass ihre Vorurteile gegen den Kafir nicht der Wahrheit entsprechen, denn in einer schwierigen Situation ist Bernhard der einzige, der bereit ist ihr zu helfen.
Während sich vor den Mauern von Akkon das Heer des Sultans und die christlichen Soldaten Richard Löwenherz’ gegenüber stehen, erblüht zwischen Bernhard und Nasrin eine zarte Liebe. Und eine gefährliche Liebe, denn das Schicksal wendet sich gegen Nasrin und ihre Familie – und erneut ist Bernhard der Einzige, der ihr helfen kann...

Mit „Die Rose von Damaskus“ (Titel der Taschenbuchausgabe des Hardcovers „Die Gärten von Damaskus“) legt Cornelia Kempf einen spannenden historischen Roman aus der Zeit der Kreuzzüge vor, in dem es von vielschichtigen, aber nicht immer liebenswerten Charakteren nur so wimmelt. Mit lebhaften, sinnlichen Beschreibungen lässt Cornelia Kempf in den Köpfen ihrer Leserinnen ein farbenprächtiges Bild aus 1001 Nacht entstehen, das Selbige unwiederbringlich in die Welt der Paläste und Harems, aber auch der erdrückenden Wirklichkeit der Sklaven und Schlachten entführt.
Dabei entwickelt sich die bereits erwähnte Liebesgeschichte zwischen den Hauptfiguren Bernhard und Nasrin sehr langsam und bietet genügend Raum für die Schilderung von den Lebensumständen der damaligen Menschen, unterschiedlichen Auffassungen und Konflikten zwischen den Religionen bzw. ihren vorgestellten Vertretern. Erfreulicherweise verzichtet Cornelia Kempf hierbei auf einseitige Schwarz-Weiß-Malerei, sondern versucht allen Seiten gerecht zu werden. Ihr Roman bietet zwar keine Lösung für die aufgeworfenen, oftmals sehr aktuellen Fragen, wohl aber eine Vision davon, wie es sein oder werden könnte.

Alles in allem ist „Die Rose von Damaskus“ ein spannendes Lesevergnügen, dass auf unterhaltsamste Weise auch philosophische Fragen und historische Ereignisse angeht. Über manches, was zwischen den Seiten zu lesen ist, werde ich wohl noch lange nachdenken, weil es durchaus nicht nur von historischer, sondern auch von aktueller Brisanz ist.
Dennoch ist „Die Rose von Damaskus“ kein schwerer Stoff, sondern eine ausgesprochen empfehlenswerter Buchtipp für die kommenden dunklen Herbst- und Wintertage!