Das Geheimnis der Madame Yin

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • , 2017, Titel: 'Das Geheimnis der Madame Yin', Originalausgabe

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1877: Die Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen reist mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago nach London. Vordergründig soll sie das Mädchen zu ihrer Familie zurückbringen, doch ihr wirklicher Auftrag ist heikler: Eine von Dorotheas Freundin­nen wurde ermordet und die Detektivin soll nun den Mörder finden, da Dorothea selbst in Gefahr sein könnte. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Das Mädchen schweigt beharrlich und die einzigen Hinweise auf den Mörder sind ein Stück Stoff und eine Haarlocke, die im Mund der Toten gefun­den wurden. Dann findet man die Leiche der Opium­königin des East End in der Themse. Auf der Suche nach Antworten muss Celeste tief in das verderbte Herz Londons vordringen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Dabei ist Inspector Edwards von Scotland Yard, der ihr bei den Ermittlungen hel­fen soll, alles andere als eine Hilfe. Der hartgesottene Polizist mag es nicht, wenn sich Amateure und dann auch noch weibliche, in seine Arbeit einmischen.

Das Geheimnis der Madame Yin

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Letzte Kommentare:
12.02.2019 15:57:09
tassieteufel

Celeste Summersteen ist als Detektivin bei der Pinkerton Agentur in Chicago angestellt, aber außer Briefe schreiben und Akten sortieren traut man ihr dort nichts zu. Da kommt der Auftrag der reichen Mrs. Roover, ihre Nichte Dorothea nach London zu begleiten gerade recht. Vordergründig soll das junge Mädchen zu seiner Familie zurück gebracht werden, doch der eigentlich Auftrag ist wesentlich komplizierter. Vor ihrem Aufenthalt in Amerika war Dorothea Opiumsüchtig und nun wurde ihre engste Freundin erwürgt und ermordet aufgefunden, Celeste soll Dorothea beschützen und wenn möglich den Mörder ausfindig machen. Doch der Auftrag gestaltet sich reichlich kompliziert, kurz vor der Ankunft der beiden jungen Frauen wurde eine weitere Tote gefunden, auf die selbe Art ermordet wie Dorotheas Freundin. Doch was haben ein junges Mädchen aus gutem Hause und eine Opiumkönigin und Bordellchefin gemeinsam? Als Celeste anfängt zu ermitteln zieht sie sich den Unmut von Inspektor Robert Edwards von Scotland Yard zu, der nichts davon hält, mit einem privaten Ermittler, noch dazu einer Frau, zusammen zu arbeiten.

Mit "Das Geheimnis der Madame Yin" ist Autor Nathan Winters ein erstklassiger viktorianischer Krimi gelungen, der von Anfang bis Ende spannend ist und neben einem kniffligen Krimifall nicht nur ein tolles Setting hat, sondern auch interessante Charaktere und viel viktorianische Gaslichtatmosphäre bietet. Wunderbar gelingt es dem Autor das London Ende des 19. Jahrhunderts zum Leben zu erwecken. Egal ob in den noblen Häuser der Reichen und Adligen, oder im schmutzigen, herunter gekommenen East End, den Docks, Whitechapel oder der beklemmenden Irrenanstalt Bedlam, es gelingt dem Autor durchweg einen stimmigen historischen Hintergrund zu schaffen, der einen wunderbar dichten Schauplatz für den Krimifall bietet.
Mit den beiden Charakteren Inspektor Robert Edwards von Scotland Yard und der Privatdetektivin Celeste Summersteen ist dem Autor ein interessantes Ermittlerduo gelungen, dass sich erst nach und nach zusammenraufen muß, deren Zusammenspiel alles andere als reibungslos funktioniert und auch für einige unterhaltsame Szenen sorgt. Eine weibliche Privatermittlerin ist ja für diese Zeit eher ungewöhnlich, trotzdem gelingt es dem Autor, die Figur kaum anachronistisch für ihre Zeit erscheinen zu lassen, in dem er ihr einen ungewöhnlichen Hintergrund verschafft, der z.B. ihre Fähigkeit im Umgang mit Waffen erklärt. Da es niemand für möglich hält, das eine weibliche Person als Ermittlerin arbeiten könnte, hat Celeste bei ihren Ermittlungen im East End zudem auch einen großen Vorteil, da ihr niemand zutraut, dass sie in der Lage ist sich zu wehren. Mit viel Charme und Cleverness, gelingt es Celeste aber, sich in der Männerwelt durchzubeißen, sich Respekt zu verschaffen und die Spur des Mörders aufzunehmen.
Die Ermittlungsarbeit des ungleichen Duos wird jeweils im Wechsel aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt, so dass man als Leser beide Ermittlungsansätze mit verfolgen kann, die dann gegen Ende langsam zusammengeführt werden und zur Entlarvung des Mörder führen.
Der Krimifall ist zunächst sehr undurchsichtig, was haben junge Mädchen aus der besseren Gesellschaft mit einer Opiumkönigin zu tun, warum schweigt Dorothea so vehement und was haben die Machtkämpfe zwischen verschiedenen Verbrecherbanden mit der Sache zu tun? Fragen über Fragen, die nur langsam entwirrt werden und am Ende eine sehr traurige und tragische Geschichte enthüllen. Alles wird zum Schluß stimmig aufgelöst, es bleiben keine Fragen offen und Celeste kehrt nach Amerika zurück. Bleibt zu hoffen, dass es mit einem oder beiden Protagonisten ein Wiedersehen gibt!

FaziT: ein viktorianischer Krimi der mir ausnehmend gut gefallen hat u.der neben einem spannenden u.kniffligen Krimifall interessante Charaktere u.ein tollen historischen Hintergrund bietet,in den man beim Lesen förmlich eintauchen kann.Flott geschrieben kann man sich hier bestens unterhalten u.miträtseln.

03.02.2019 14:23:03
Ginger

Das Buch hat mir gut gefallen! Ich mag historische Krimis und liebe das viktorianische London - und hier bekam ich beides!
Ein spannender Fall, einige Geheimnisse und gute Charaktere erwarten einen, so dass sich das Buch gut und flüssig lesen lässt. Ich muss allerdings sagen, dass es nicht SO spannend war, dass man es nicht aus der Hand legen kann und manches an der Handlung kam mir leicht fragwürdig vor. Wenn die junge Celeste zum Beispiel "mal eben" jemanden erschießt und das mehr oder weniger keine Regung in ihr auslöst, finde ich das etwas unglaubwürdig. Auch hätte ich es schöner gefunden, wenn die Charaktere noch besser ausgearbeitet gewesen wären. Gegen Ende taucht Kutscher Toby auf, der in diesem Bereich ein kleiner Lichtblick ist. Also bitte mehr davon!

Alles in allem aber auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für alle, die eine schöne, eher seichte Krimiunterhaltung in historischer Umgebung mögen.