Tintenspur

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • Brunnen, 2010, Titel: 'A Trail of Ink', Originalausgabe

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87

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Karin Speck
Bücherdiebe in Oxford

Buch-Rezension von Karin Speck Mär 2016

Der dritte Fall für Hugh de Singleton führt ihn nach Oxford. Hier wurde sein Freund Magister John Wyclif bestohlen. Dem guten Mann hatte man seine Bücher entwendet. Da Hugh ja bereits so einige Fälle klären konnte, sollte dieser Fall für ihn doch nicht so schwierig sein. So macht er sich beherzt auf die Suche. Da Hugh zudem noch sein Herz für die Tochter des Tintenmachers Robert Caxton in Oxford entdeckt hat, fällt es ihm doppelt leicht das kleine Städtchen Bampton für eine Weile zu verlassen. Aber so leicht, wie er sich das Finden der Bücher und das Werben um die junge Dame vorgestellt hatte, ist es dann doch nicht. Die Bücher bleiben verschwunden und irgendjemand hat etwas gegen Hugh persönlich. Er wird angegriffen und gerät in Bedrängnis. Was ist bloß los in dieser Stadt?

Geschickt gelegte Spuren, sorgen für Spannung

Auch der dritte Fall versteht wieder zu fesseln. Hugh mit seiner etwas unbeholfenen Art zu ermitteln, zieht den Leser einfach in den Bann. Der Erzählstil in der Ich-Form sorgt zudem dafür, dass der Leser direkt bei Hugh ist und seine Gedanken lesen und nachvollziehen kann. Der Autor hat hier geschickt Spuren gelegt, die nicht nur den Chirurgen auf falsche Fährten schickt, auch dem Leser dürfte es schwerfallen, die Spuren richtig zu deuten. So bleibt lange im Dunkeln, wer denn nun die Bücher gestohlen hat. Zudem bleibt es auch hier nicht nur bei Diebstahl, schnell gesellt sich auch der eine oder anderer Tote dazu. Für Hugh entwickelt sich so ein spannender Fall.

Hugh auf Freiersfüßen

Aber nicht nur die Suche nach den Büchern ist interessant, auch das Privatleben des Ermittlers wird immer besser. Sein Versuch, sich einer Frau zu nähern ist zeitweise richtig amüsant, zumal die Herzdame noch einige Verehrer mehr hat und diese sich nicht so leicht abweisen lassen. Auch hier muss Hugh sich einiges einfallen lassen. Mit feinem Humor ist der Erzählstil des Autors recht unterhaltsam. Vor allem die Dialoge zwischen Hugh und seiner Angebeteten oder auch zwischen seinem Arbeitgeber Lord Talbot sorgen für Heiterkeit.

Der Krimi ist gut aufgebaut und der historische Hintergrund gut recherchiert. Es gibt interessante Einblicke in das Leben im 14. Jahrhundert in England. Zudem hat Starr geschickt neue Protagonisten mit eingebaut. So steht de Singleton diesmal ein tatkräftiger Gehilfe zur Seite. Arthur hat so seine eigene Art zu helfen und kann damit punkten, bei Hugh genauso wie beim Leser.

Gelungene Krimiunterhaltung

Das Vorwort ist leider auch hier wieder fast identisch mit den Vorgängerbänden Unheilige Umtriebe und Verräterische Gebeine. Dafür gibt es diesmal einen kleinen Stadtplan des mittelalterlichen Oxfords und ein kurzes Nachwort ist auch vorhanden. Tintenspur ist ein spannender dritter Fall und eine gelungene Krimiunterhaltung. Leser von mittelalterlichen Krimis kommen hier voll auf ihre Kosten.   

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