Tod im Beginenhaus

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Rowohlt, 2005, Titel: 'Tod im Beginenhaus', Originalausgabe

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Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nutzt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht und den will sie beweisen, so sehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will sie ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch?

Tod im Beginenhaus

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Letzte Kommentare:
27.10.2013 18:54:37
Elena

Eigentlich wollte ich mir "Tod im Beginenhaus" nicht kaufen, denn ich wusste nicht ob ich es lesen mochte. Doch dann leihte ich es mir in einer Bibliothek aus. Das Buch fesselte mich ans Sofa. Das Schicksal der Menschen lässt einen nicht mehr los und man leidet und freut sich richtig mit Adelina mit. Das Buch ist mehr als empfehlenswert!!!

09.09.2013 16:04:28
LettersFromJuliet

Inhalt

Köln, 1395. Die Beginen nehmen in ihrem Haus kranke und verwirrte Menschen auf. Plötzlich stirbt einer von ihren Patienten, aber das war nur der erste Tote. Ist es wirklich ein Seuche, so wie alle vermuten oder hat vielleicht doch die Apothekerstochter Adelina recht mit ihrer Vermutung. Sie ist der Meinung, dass die Menschen vergiftet wurden. Aber wieso?
Dem Spital steht die Schließung bevor und Adelina kämpft darum den Fall zu lösen, um die Schließung zu verhindern. Dass sich ihr neuer Untermieter, der Medicus Neklas Burka, auch noch einmischen muss, gefällt ihr gar nicht. Und überhaupt könnte sie auf seine Anwesenheit gut verzichten, da er sie ziemlich durcheinander bringt.

Meine Meinung

Nach dem ich “Die Eifelgräfin” gelesen habe, war ich furchtbar neugerig auf die Adelina-Reihe von Petra Schier. Ich habe den ersten und zweiten Band direkt hintereinander verschlungen, das sagt dann wohl schon alles aus.
Normalerweise sind Krimis überhaupt nicht mein Genre, aber die Autorin hat es geschafft einen Krimi in einen historischen Kontext zu bringen (inkl. Liebesgeschichte) und diese Mischung hat mich vollkommen überzeugt. Sie hat einen mitreißenden Schreibstil, wobei man immer noch merkt, dass man einen historischen Roman liest, und sie schafft es die historischen Fakten geschickt in die Geschichte reinfließen zu lassen. Unterhaltung, Spannung und Wissen kommen hier zusammen.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und es ist sehr schade, dass es Adelina nicht wirklich gibt. Sie ist eine starke junge Frau, die weiß was sie will und das auch versucht durchzusetzen. Sie zeigt keine Angst und versucht sich den Respekt der Männer zu verdienen. Mit ihrem behinderten Bruder und ihrem kranken Vater, hat sie es wahrlich nicht leicht, aber man hört von ihr keine Klagen.
Der Medicus Neklas Burka zieht bei ihr als Untermieter ein und man merkt von Anfang, dass eine gwisse Spannung zwischen den beiden herrscht. Er ist hilfsbereit und nimmt Adelinas Bruder Vitus so wie er ist. Viele der Nachbarn schauen nämlich auf ihn herab, weil er sich auf Grund seiner Behinderung nicht seinem Alter entsprechend verhält. So kann Neklas Adelina eine Stütze sein, was die Betreuung angeht. Ihm macht es nichts aus, dass Adelina ihren eigenen Kopf hat und sagt was sie denkt.
Der Leser erfährt nur das, was auch Adelina erfährt, wodurch wir miträtseln können was es mit den mysteriösen Todesfällen auf sich hat.
Petra Schier ist ein grandioser Auftakt zur Adelina-Reihe gelungen, voller Spannung, Unterhaltung, etwas Liebe und historischen Fakten. Eine geniale Mischung, die bestimmt viele begeistern wird.

23.03.2013 11:08:29
chatty1968

*PROTAGONISTEN*

Adelina Merten: forsche, medizinisch interessierte Apothekerstochter

Neklas Burka: neu zugezogener Medicus und Adelinas Verbündeter



*STORY*

Köln: Adelina kümmert sich um sich um die Apotheke ihres Vaters, um Haus und Hof, ihren geistig behinderten Bruder und den vergesslichen Vater. Zusätzlich hilft sie noch gelegentlich im Beginenhaus aus und versorgt die Kranken.

Plötzlich sterben die Kranken mit seltsamen Symptomen: Krämpfe, Lähmungen und Erbrechen.

Was ist hier los? Alles deutet auf eine Vergiftung mit Schirling hin.

Der neu zugezogene Medicus Neklas, der nun ebenfalls im Hause des Apothekers wohnt, ist auch ratlos. Begibt sich jedoch mit Adelina auf Spurensuche.

*FAZIT*

Meiner Meinung nach, der Beginn einer wunderschönen, spannenden , mittelalterlichen Reihe, die den Leser förmlich in seinen Bann zieht bzw. ziehen wird.

Durch die leichte verständliche Sprache, gespickt mit historischen Begriffen, und einem andauernden Spannungsbogen möchte man das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich bin schon sehr auf den 2. Band gespannt.

13.05.2012 13:40:35
PMelittaM

Köln, 1395: In einem Beginenhospital gibt es ungeklärte Todesfälle. Die Apothekertochter Adelina vermutet, dass es sich dabei um Giftmorde handelt. Sie ist dem Hospital stark verbunden und möchte nicht, dass es womöglich geschlossen wird, so dass sie versucht, eine Erklärung zu finden, woran die Menschen starben. Ihr neuer Untermieter, der Medicus Neklas Burka, wird von ihr in die Aufklärung hineingezogen, wodurch beide in Gefahr geraten.

Petra Schiers erster Band einer Reihe um Adelina ist leicht und flüssig zu lesen. Man taucht in das Kölner Mittelalter ein und die Geschehnisse spielen sich vor dem geistigen Auge ab, als wäre man selbst mit dabei. Die Charaktere sind interessant und teilweise, wie z. B. Adelinas geistig behinderter Bruder Vitus, in einem solchen Roman nicht unbedingt zu erwarten. Adelinas Geschichte ist in die Kölner Stadtgeschichte eingebettet, die die Autorin sehr gut recherchiert hat. Es ist kein reiner historischer Krimi, wodurch das – für mich – nicht ganz schlüssige Ende nicht allzu schlimm ist. Hier hätte ich mir aber mehr Erklärungen gewünscht.

Petra Schier hat mittlerweile drei weitere Bände mit Adelina veröffentlicht, die ich auf jeden Fall auch noch lesen werden, denn wie es mit ihr und ihrer Familie weitergeht, will ich unbedingt wissen.

21.11.2010 08:09:11
Naomisan

Ich möchte mich Tassieteufel anschließen. Einige ihrer/seiner Punkte stimmen komplett mit meiner Meinung überein. Adelinas Rolle ist anfangs wirklich nicht ganz klar definiert aber man wächst mit ihr und beginnt sie zu vestehen. Die Figuren würde ich so ziemlich alle als authenthisch und gut gelungen bezeichen besonders der Vater ist sehr kurios und interessant, weil er einfach oft Dialoge hat bei denen er recht unsicher wirkt.. :).
Ergänzen möchte ich allerdings etwas loswerden: Gegen mitte des Buches haben mich diese letzten Kommentare an der Tür ein bisschen genervt -> Sie schrieb ungefähr: Sie machte auf dem Absatz kehrt. Sie drehte sich noch einmal um. Zuerst dachte ich die Autorin wollte Adelina damit immer das Letzte Wort geben aber andere haben Protagonisten das auch getan.
Und mir hat auch ein bisschen die Spannung gefehlt. Werde mir möglicherweise auch die anderen Bände kaufen. Aber das 1. würde ich nicht nochmal lesen.
Ich habe 80° vergeben und werde sicher ein Auge auf die Autorin behalten. Der Erzählstyl lies zu, dass ich während der etwas "langweiligen" Abschnitte trotzdem weitergelesen habe! Weiterempfehlen? JA!

18.04.2010 16:44:34
Juju

Ich habe das Hörbuch gerade zu Ende gehört und bin begeistert. Wirklich sehr lebendig und spannend und absolut empfehlenswert. Als Fan von Andrea Schacht gefällt mir die Schreibweise von Petra Schier sehr, es gibt viele Ähnlichkeiten. Die nachfolgenden Bände werde ich auf jeden Fall lesen (oder hören, mal sehen).

24.07.2008 15:20:52
tassieteufel

eKöln Ende des 14. Jh.: Adelina, Tochter eines Apothekers, hat eigentlich genug mit ihrer Familie zu tun, der Vater wird immer zerstreuter und ihr Burder Vitus der von Geburt an behindert ist, braucht fast ständig Aufsicht und auch auf die Apotheke muß sie ein Auge haben. Dann stirbt im Beginenhospital ein verwirrter
alter Mann und Adelina, die sich dem Hospital sehr verbunden fühlt glaubt nicht an eine seltsame Krankhei t. Der Verdacht auf Vergiftung erhärtet sich, als noch mehr Hospitalinsassen der Krankheit zum Opfer fallen. Unerwartete Hilfe bekommt Adelina von ihrem neuen Mieter, dem Medicus Neklas Burka, mit dem sie schon bald mehr verbindet als nur Freundschaft. Insgesamt ließ sich das Buch flüssig lesen, mit Adelina hatte ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten, weil ich sie als ziemlich stur und dickköpfig empfand, im Laufe des Buches konnte ich mich aber ganz gut in sie hineinversetzen, als immer mehr von ihrer Vergangenheit zu Tage trat, auch die anderen Figuren sind recht liebevoll gezeichnet.Gut geschildert fand ich den damaligen Umgang mit Behinderten, der aus unserer heutigen Sicht sicher recht brutal war.
Der Krimifall an sich ist ganz interessant und fügt sich gut in das politisch-historische Geschehen ein. Allerdings gab es bei der Auflösung am Schluß doch ein paar Defizite, da hätte ich mir mehr über die Beweggründe der Beteiligten gewünscht.
Fazit: ganz netter Histo-Krimi mit liebenswerten Figuren, ich hätte mir ein bissel mehr Spannung gewünscht, aber insgesamt lesenswert. und ich freue mich auf die nächsten Teile.

16.12.2007 14:47:17
Tringin

Nicht wirklich ein historischer Krimi, sondern eher ein historischer Roman mit einem Krimi-Hintergrund. Eine Apothekerin, ein Medicus, Beginen und gewichtige Ratsherren - eine Prise Heilerin von Canterbury plus ein bißchen Almut und schwupps! hat man eine süffige Unterhaltung ohne großen Tiefgang für einen Nachmittag. Bezüglich Sprache, Stil und dramaturgischer Finessen stellt das Buch keine großen Ansprüche an den Leser; die politisch-historischen Hintergründe der Zeit werden zwar in die Geschichte bzw. die Auflösung eingewoben, aber die Personen wirken nicht wirklich in ihrer Zeit verhaftet. Über das Apothekerhandwerk kann man bei der o.g. Heilerin von Canterbury oder auch bei Candace Robb's Owen&Lucy-Romanen mehr erfahren - insofern bietet das Buch hier keinen großen Mehrwert. Insgesamt aber solide, ausbaufähig angelegt (es gibt wohl einen Nachfolgeband) und gute Mittelklasse.

28.08.2007 07:02:59
Lamia

Klasse Mittelalterkrimi! Bin eigentlich kein so grosser Fan von Mittelalterkrimis, aber Adelina hat es mir wirklich angetan. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und auch den Nachfolger. Wunderbarer Erzählstil, lebendiges Mittelalter. KLASSE! Ich kann kaum den dritten Teil erwarten. Wer Andrea Schachts Almut mag sollte auch Adelina nicht ignorieren.

Zeitpunkt.
Menschen, Schicksale und Ereignisse.

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