Unheilige Dreifaltigkeit

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • , 2015, Titel: 'Unheilige Dreifaltigkeit: Der Herzenwäscher', Originalausgabe

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Jörg Kijanski
Kurzweilige Interpretation einer Legende um den Leichnam Christi

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Feb 2016

Im Reinhardswald liegt das beschauliche Gottsbüren, wo sich der Legende nach um 1330 ein Wunder ereignet haben soll. Nichts Geringeres als der Leichnam des Herrn wird in den Wäldern um Gottsbüren gefunden und folgerichtig sodann in der Kirche aufgebahrt. Im Juni 1331 reist der Erzbischof Balduin von Trier persönlich an und erteilt die Erlaubnis für eine Wallfahrt. So machen fortan zahlreiche Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela Halt in Gottsbüren, die Gemeindekasse klingelt mehr denn je.

Nun gibt es aus dem 14. Jahrhundert kaum Unterlagen oder Informationen, welche das geschilderte Szenario belegen und genau an diesem Punkt setzt Regina Pönnighaus mit ihrer Erzählung an. Unheilige Dreifaltigkeit erzählt auf knapp fünfzig Seiten die vermeintliche Geschichte vom Leichenfund Christi.

Im Jahr 1305 steigt das Fest zu Ehren der Geburt Johannes des Täufers. In der Nacht fallen nach reichlichem Alkoholgenuss zwei Männer über die junge Maria her, Pfarrer Ambrosius kann im letzten Moment dazwischen gehen. Am nächsten Tag hat er jedoch kaum noch Erinnerungen an die Nacht, Maria verliert wenige Wochen später und in Umständen ihre Anstellung beim örtlichen Müller und heiratet aus der Not heraus den Schweinebauern Carl, bei dem es ihr allerdings schlecht ergeht. Carl ist herrschsüchtig und ein Tyrann, immer wieder schlägt er Maria und später deren Sohn Till. Maria flüchtet in die Obhut des Klosters Lippoldsberg, wo sie sich von Till trennen muss. Dieser kommt in die Obhut der Benediktiner und als 18-jähriger Ordensbruder Leopold wieder zurück nach Gottsbüren, um Pfarrer Ambrosius zur Hand zu gehen. Dort beeinflusst er zunehmend das Geschehen und hat maßgeblichen Anteil an der Legendenbildung&

Wie gesagt, keine fünfzig Seiten, dennoch gelingt es Regina Pönnighaus mit der kurzweiligen Geschichte ein mögliches Szenario zu entwerfen. Sicher, in der Kürze der Erzählung werden kaum die mitwirkenden Personen entwickelt; lediglich Till / Leopold ist einigermaßen greifbar. Auch über die Lebensverhältnisse hätte man gerne mehr erfahren, so bleibt es im Anfangsteil vor allem bei der Schilderung des kargen und beschwerlichen Lebens von Maria und Till bei dem gewalttätigen Schweinebauern. Ja, man hätte die Geschichte mehr ausschmücken können. So bleibt der Spannungsbogen arg überschaubar. Doch wer weiß, vielleicht hat es sich ja genau so zugetragen. 

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