Magdalenes Geheimnis

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Mitteldeutscher Verlag, 2015, Titel: 'Magdalenes Geheimnis', Originalausgabe

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Karin Speck
Magdalene, eine Frau aus dem 17. Jahrhundert

Buch-Rezension von Karin Speck Jan 2016

Magdalene lebt im Haus ihres Onkels und wartet darauf verheiratet zu werden. Ihre Geschichte beginnt im Jahre 1690 in Halle an der Saale. Sie hat ein uneheliches Kind zur Welt gebracht, verrät aber niemanden, wer der Vater des Kindes ist. Georg Rehnikl, ein Spezereienhändler, ist der Mann, den ihr Onkel für sie ausgesucht hat. Er gefällt ihr nicht, aber er ist ihre einzige Chance auf eine Zukunft.

Gleichzeitig wird Jean de Morin verhaftet. Es wird ihm vorgeworfen, seine eigene Frau umgebracht zu haben. Magdalene ist erschüttert und glaubt nicht an die Tat des Franzosen. Doch was verbindet die beiden? Welches Geheimnis teilen sie, und wird Magdalene dieses Geheimnis lüften und sich vielleicht selbst belasten?

Kurze Sätze, die den Inhalt auf den Punkt bringen

Christina Auerswald beginnt ihre Geschichte, als Magdalene bereits bei ihrem Onkel lebt und ihr Kind geboren hat, erst so nach und nach erfährt der Leser, wie sie zu dem Kind gekommen ist und vor allem wie sie zu Jean de Morin steht. Die Geschichte von Magdalene ist nicht so einfach, aber dafür spannend verpackt. Der Erzählstil ist angenehm zu lesen. Die Sätze in sich sind kurz gehalten und bringen den Inhalt gut auf den Punkt, vor allem sind sie zeitgemäß und spiegeln die Zeit im ausgehenden 17. Jahrhundert wieder. Auerswald schafft es mit ihrem Erzählstil, den Leser in den Bann zu ziehen. Einmal begonnen kann mehr schwerlich wieder aufhören mit dem Lesen. Deutlich zeigt die Autorin, was es hieß, in dieser Zeit mit einem unehelichen Kind dazustehen. Magdalene hatte ja sogar noch Glück, ihr Onkel hat sie nicht verstoßen, sondern sorgt viel mehr dafür, dass sie versorgt wird. Trotz dieses Glücksfalls gelingt es der Autorin, ein ehrliches Bild dieser Zeit entstehen zu lassen. Als Leser kann man mit Magdalene mitfühlen. Man möchte sie unterstützen und gleichzeitig den Kopf schütteln ob ihres Verhaltens. Auch ihre Beziehung zu Jean de Morin schildert die Autorin eindrucksvoll. Es ist nachvollziehbar und wirkt dadurch authentisch.

Interessante Informationen in einem Interview

Ein richtiges Nachwort gibt es hier zwar nicht, dafür aber eine kleine Auswahl und Vorstellung der historisch belegten Protagonisten sowie einen kleinen Stadtplan von Halle um 1700. Überhaupt ist dieses Taschenbuch liebevoll gestaltet worden. Es macht direkt Lust in diesem Buch zu schmökern.

Ganz am Schluss befindet sich dann noch ein interessanter Auszug aus einem Interview mit der Autorin. Spannend ist vor allem, wo Auerswald ihre Idee und die Unterlagen zu diesem Roman herbekam. Magdalenes Geheimnis erzählt die Geschichte einer Frau, die tatsächlich gelebt hat, und Aufzeichnungen dazu hinterlassen hat. Die Autorin hat dieser Frau ein glaubhaftes Gesicht gegeben und ihr Leben eingehaucht. Der historische Hintergrund ist fühlbar gut recherchiert und man bekommt schon das Gefühl dieser Zeit nahe zu sein. Der Erzählstil sorgt dafür, dass man schnell Bilder im Kopf hat und dabei bei Magdalene ist. Magdalenes Geheimnis ist aber nur der Auftakt einer ganzen Reihe über diese Frau aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert, der Leser darf gespannt sein, was es noch von dieser Frau zu berichten gibt. 

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