Die Magnatin

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Acabus, 2015, Titel: 'Die Magnatin. Mein Leben am Hof der Blutgräfin Elisabeth Báthory', Originalausgabe

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Ungarn 1594. Voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft, begibt sich die junge Adlige Susanna von Weißenburg an den Hof der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory-Nádasdy. Doch was sie auf Burg Sárvár wirklich erwartet, erweist sich als ein böser Albtraum. Fasziniert von der Pracht des ungarischen Hochadels folgt Susanna Elisabeths falschen Verlockungen. Doch als der Bruder der Gräfin ermordet wird, verurteilt und verstümmelt man Susannas treuen Diener als Mörder. Auf sich selbst gestellt gerät auch sie in ein Netz aus Intrigen und Verrat. Trotz der seltsamen Vorgänge im Schloss, der nächtlichen Todesschreie und Elisabeths zwei Gesichtern, ignoriert Susanna zunächst alle Warnungen, bis sie schließlich der scheinbar grenzenlosen Macht der geistesgestörten Gräfin hilflos ausgeliefert ist. Immer mehr war ich davon überzeugt, dass von Elisabeths zwei Seiten, die eine nicht wusste, was die andere tat.

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03.08.2015 13:08:16
manu63

Mit dem Roman Die Magnatin Mein Leben am Hof der Blutgräfin Elisabeth Bathory erzählt die Autorin Bettina Szrama die fiktive Geschichte der Hofdame Susanna von Weißenburg. Susanne soll am Hof der Gräfin den letzten Schliff als Edelfrau bekommen und wird von ihrem Vater deshalb zur Erziehung an den Hof der Gräfin geschickt. Dort erlebt sie das allmähliche Abgleiten der Gräfin in immer größere Grausamkeiten zur eigenen Erbauung. Grundlage für den Roman ist das Leben der Gräfin Elisabeth Bathory, welche viele junge Mädchen zu Tode gefoltert haben soll. Die Zahlen der getöteten Mädchen ist nicht genau bekannt, es werden aber Zahlen von bis zu 650 Toten genannt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Susanna und der Leser erhält dadurch einen breiten Einblick in die Lebensverhältnisse der damaligen Zeit. Ein Bauernleben galt nicht viel und die Edlen Herrschaften nahmen sich das Recht die Untergebenen zu züchtigen und dadurch ggfs. auch zu verletzen. Ein in heutiger Zeit kaum noch nachvollziehbares Verhalten.

Der Erzählstil ist flüssig und bildhaft und auch die grausamen Szenen der Folterungen lassen das Kopfkino rotieren. Die Gräfin wird als gespaltene Person dargestellt, die auf der einen Seite charmant sein konnte aber auf der anderen Seite grausam und gemein. Susanna wird immer wieder von der Gräfin betört und von ihrem Charme geblendet, wobei sich auch immer wieder Zweifel einschleichen bzgl. des Verhaltens der Gräfin, bis es letztendlich für Susanna auch fast zum Verderben kommt. Ich fand das Buch interessant und fand es gut, dass es mit historischen Daten nicht überfrachtet war. Susanna ist eine fiktive Hofdame, deren Handlungsweise man nicht immer nachvollziehen kann, aber um die Entwicklung der Gräfin aufzuzeigen, musste die Autorin Susanna in ihrer Stellung ausharren lassen. Insgesamt ein Buch, dass ich spannend fand, wobei die Schilderungen der Grausamkeiten nichts für zarte Nerven sind.

29.07.2015 20:00:00
Lese-Krissi

Aufmachung des Buches
In der oberen linken Ecke des in verschiedenen Rottönen gehaltenen Covers steht der Titel des historischen Romans in einer alten Schrift. Im rechten Teil erkennt man eine Andeutung einer Frauengestalt in einem blutigen Kleid. Da es inhaltlich um die Blutgräfin Elisabeth Báthory geht, ist das Cover passend gewählt.

Inhalt
Der historische Roman „Die Magnatin“ von der Autorin Bettina Szrama erzählt das Leben der jungen verarmten Adeligen Susanna von Weißenburg im 16. Jahrhundert, die eine Ausbildung am Hofe von der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory antritt. Gemeinsam mit ihrem Diener Johannes und ihrer Zofe Katica reißt sie zur Burg Sárvár. Dort angekommen, muss Susanna schnell erkennen, dass aus der Hoffnung nun in eine besseren Zukunft zu starten, wohl nichts wird. Elisabeth entpuppt sich als eine grausame Persönlichkeit, die vor Folter und Mord nicht zurückschreckt. Im Gegenteil sie findet Spaß daran und geht über Leichen. Junge Mädchen sterben und Susanna ist in Gefahr. Dramatische Jahre folgen…

Meine Meinung
Ich habe mich für die Leserunde zu „Die Magnatin“ beworben, da mich der Inhalt angesprochen hat. So freute ich mich auch, dass ich als Nachrückerin dieses Buch doch noch erhalten durfte. Vielen Dank schon einmal, dass ich an der Leserunde teilhaben und ich die ungarische Geschichte um die Blutgräfin Elisabeth Báthory kennenlernen durfte.

Mir waren die historischen Aspekte, die in dem Buch erwähnt werden, so gut wie unbekannt. So war es interessant für mich diese Geschichte um die blutrünstigen Machenschaften der Elisabeth Báthory zu lesen. Allerdings waren mir manche historische Erwähnungen, wie die verschiedenen Kriege zu der damaligen Zeit, hin und wieder zu viel. Es stecken viele Hintergrundinformationen in diesem Buch, die ich mir nicht alle gleich merken bzw. durch das fehlende Hintergrundwissen nachvollziehen konnte. So las ich über diese Passage ab und an hinweg, da sie für mich letztendlich nicht allzu wichtig waren, um der Handlung folgen zu können.

Man lernt in „Die Magnatin“ Susanna von Weißenburg kennen, die am Hofe von Elisabeth Báthory sich einer Ausbildung unterzieht. Dort muss sie aber schnell feststellen, dass Elisabeth zu Wutausbrüchen neigt, die sie an ihre Mädchen auslässt. Dabei macht sie dies auf grausamste Weise, denn sie quält sie mit Foltermethoden. Schließlich geschehen auch Morde. Was ich mich dabei gefragt habe, ist, ob Elisabeth nur durch ihre treueste Hofdame „Die Darvulia“ zu diesen Methoden greift. Sie wird nämlich meistens von der Darvulia dazu angefeuert. Die Darvulia kommt mir manchmal sogar noch blutrünstiger vor.

Für mich war es auch sehr erschreckend, wie manche Charaktere sich ins Negative gewandelt haben. Susannas engster Vertrauter und Freund Johannes wird durch Foltermethoden der Gräfin zu einem „Monster“, der über Leichen geht.

Ergriffen hat mich auch die Tatsache, dass so viele Mädchen von Elisabeth gequält werden. Die Foltermethoden sind bestialisch. Deswegen ist dieses Buch sicherlich auch nicht für zart besaitete Personen geeignet.

Man lernt Elisabeths Leben als Ehefrau von Graf Franz Nádasdy kennen. Dieser möchte aus bestimmten Gründen keine Liebesnächte mehr mit ihr verbringen, was zu Streitigkeiten führt. Der Graf kam mir mit wenigen Ausnahmen fast als der Normalste auf der Burg vor.

Dieser historische Roman regt mich zum Nachdenken an. Ich hätte an Susannas Stelle schon gleich die Flucht ergriffen, doch so handelt man nicht im 16. Jahrhundert. Genauso wenig wird gegen die Machenschaften der Gräfin angegangen, obwohl das Gerücht ihrer Foltermethoden die Runde macht. Erst spät greifen Personen in Elisabeths Handeln ein. Und dieses Eingreifen kommt für viele zu spät. Auf jeden Fall bekam ich einen guten, aber auch sehr erschreckenden Eindruck auf die ungarische Geschichte im 16. Jahrhundert.

Bettina Szrama hat einen detaillierten Roman geschrieben und sich sehr gut mit den damaligen Geschehnissen auseinander gesetzt. Für mich waren, wie schon erwähnt, manche Details etwas zu viele Informationen auf einmal, aber dies hat den Lesefluss trotzdem kaum gestoppt.

Positiv anmerken möchte ich noch, dass zu Beginn des Buches alle wichtigen handelnden Personen aufgelistet werden. So kann man jederzeit nachschlagen, um wen es sich handelt, falls man dies vergessen haben sollte.

Mein Fazit
Ein Buch für Historikerfreunde, die mehr über die Blutgräfin Elisabeth Báthory erfahren möchten. Von mir gibt es vier Sterne für diese interessante Geschichte. Hiermit bedanke ich mich nochmal für das Buch.

26.07.2015 20:23:05
Gelinde

Die Magnatin, Mein Leben am Hof der Blutgräfin Elisabeth Báthory,
von Bettina Szrama

Cover:
Wie im Buch, eine Frau deren Kleider vom Blut voll sind.

Inhalt:
Ungarn 1594. Voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft, begibt sich die junge Adlige Susanna von Weißenburg an den Hof der ungarischen Gräfin Elisabeth. Fasziniert von der Pracht des ungarischen Hochadels folgt Susanna Elisabeths falschen Verlockungen. Doch was sie auf der Burg wirklich erwartet erweist sich als ein böser Albtraum.
Auf sich selbst gestellt gerät sie in ein Netzt aus Intrigen und Verrat (nur ihre Zofe Katica erweist sich als unerwartet starke Hilfe). Trotz der seltsamen Vorgänge im Schloss, der nächtlichen Todesschreie und Elisabeths zwei Gesichtern, ignoriert Susanna alle Warnungen, bis sie schließlich der scheinbar grenzenlosen Macht der geistesgestörten Gräfin hilflos ausgeliefert ist.

In dem Buch geht es um Elisabeth, die als berühmteste Serienmörderin der Geschichte, mit 650 Morden in das Guinnessbuch der Rekorde einging.

Meine Meinung:
Schon die Tatsache um die vielen Morde zeigt, dass es hier in diesem Buch sehr grausam zugeht. Wie die Autorin im Nachwort selber anmerkt: nichts für schwache Nerven.
Was mich aber stört, und was ich nicht verstehe: Susanna wurde an so vielen Stellen gewarnt und ihr wurden Möglichkeiten aufgetan an denen sie hätte fliehen können (ob es so war sei dahingestellt) und sie hat diese nicht genützt, sie ist immer wieder zu Elisabeth zurück. Selbst als sie die vielen Grausamkeiten gesehen und am eigenen Leib erfahren hat. Will sich da nicht jeder Mensch selber in Sicherheit bringen? Ich konnte auf jedenfall nicht mit ihr leiden.
Auch sind Intrigen, Verrat und Falschheit an der Tagesordnung. Jeder gegen Jeden, auch die „Bösen“ untereinander halten sich an keine Linie.
Vielleicht resultieren daraus auch meine gefühlten Widersprüche in der Geschichte.

Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere sind gut gezeichnet, werden schön nach und nach eingeführt, also alle handwerklichen Dinge die für ein gutes Buch nötig sind, sind ganz klar vorhanden.
Und doch hat mich das Buch mehr verwirrt und innerlich aufgeregt.

Autorin:
Bettina Szrama, geboren in Meißen, absolvierte 1991 ein Literaturstudium an der Schule des Schreibens in Hamburg. Danach schrieb sie für Regionalzeitungen und Tierzeitschriften. Sie schreibt außerdem Sachbücher und seit 1994 verstärkt belletristische Romane

Mein Fazit:
Ein wirklich grausames Buch um eine geistesgestörte Gräfin, und eine Adlige, deren Handlungsweise ich nicht nachvollziehen konnte. Auch wenn es in der damaligen Zeit (Krieg etc.) und Gesellschaft begründet ist.
Deshalb von mir 3,5 Sterne, die ich wegen meinem Bauchgefühl auf gute 3 Sterne abrunde.