Das Perlenmedaillon

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • , 2005, Titel: 'Das Perlenmedaillon', Originalausgabe

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Gegen ihren Willen muss Helena den Patrizier Konrad Heller heiraten. Doch eine verbotene Liebe verbindet sie mit dem Goldschmied Niklas. Nur die Briefe, die Niklas ihr über den jungen Maler Albrecht Dürer aus Venedig schickt, geben ihr noch Hoffnung - und das Perlenmedaillon, das sie zu Anna, der Hübschlerin, führt. Mit Annas Hilfe wagt Helena das Unerhörte: sie begehrt gegen ihren Mann auf, ruft den Nürnberger Rat an. Und Niklas, der in Venedig das Geheimnis des Diamantschleifens entdeckt hat, macht sich auf den Weg zu ihr. Kann sie ihr Schicksal besiegen?

Das Perlenmedaillon

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Letzte Kommentare:
27.01.2011 16:49:41
Jutta

Mein erstes Buch von Sabine Weigand, das mich TOTAL gefesselt hat. Ich kann es nur weiterempfehlen!! Historisch gut recherchiert, sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, für Liebhaber historischer Bücher mit realem Hintergrund ein absolutes MUSS! Ich freu mich nun schon auf die folgenden Bände dieser hervorragenden Autorin!

13.11.2009 15:32:33
Beate H.

„Das Perlenmedaillon“ ist das erste Buch von S. Weigand, das mir in die Hände geraten ist. Historische Romane sind meine absolute Lieblingslektüre, da sie mir meinen persönlichen Zugang zur Geschichte verschaffen. Am Ende eines Romans angekommen werde ich nämlich erst recht neugierig auf die Authentizität der handelnden Personen, der Geografie, des sozialen Umfelds usw. Das ist dann umso interessanter, je genauer eine Autorin recherchiert. Sabine Weigand schien mir in dieser Hinsicht überzeugend zu sein, bis ich auf Details stieß, die ich nicht nachvollziehen kann – ich muss dazu sagen, ich bin Südtrolerin:

Zum Überfall der Räuberbande südlich von Sterzing: In Tirol gab es zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahrhunderten Waffenfreiheit für alle Stände einschließlich Bauern, die Eigenverantwortung in Sachen Sicherheit und Katastrophenschutz war durch die Weistümer der Gemeinden schon seit dem 12. Jh. festgeschrieben. Wegelagerer hätten in Folge dessen niemals eine Chance gehabt, da der Bauernstand im Landtag und in den Gerichten vertreten war und dies niemals geduldet hätte. Sicher waren die Tiroler nicht ehrlicher als anderswo, und es hat Kriminelle gegeben, aber sicher keine Bandenbildung.
Zum mit Eisblöcken gekühlten Wein aus dem „Alto Adige“: Diesen Ortsbegriff in einem Roman zu verwenden, der im Mittelalter spielt, ist total verfehlt. Er ist nämlich eine Wortschöpfung des Faschisten Ettore Tolomei, der Anfang des 20. Jh.\'s für alle Südtiroler Orts- und Flurnamen italienische Übersetzungen erfunden hat, um die italianitá zu „beweisen“. Den Namen „Alto Adige“ entlehnte er von Napoleon, der zwischen 1810 und 1814 das ganze Land in Departements einteilte, das Gebiet um die Etsch von Verona bis Bozen wurde dabei zum „Haut-Adige“, da der Name „Tirol“ definitiv zu verschwinden hatte. Um 1500 gab es die GrafschaftTirol, die Teil des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation war (bis 1805), in Italien sagte man „Tirolo“.
Schade, dass Frau Weigand das in ihren Recherchen übersehen hat.

30.05.2009 15:45:02
Mina Mayer

Von diesem Buch bin ich total begeistert! Es wird eine wirkliche Geschichte von der unterdrückten Frau Helena Heller erzählt!

Mit den Sichten aus verschiedenen Kreisen (Anna - Die Hübschlerin, Helena - Die Patrizierin, Niklas - Der Goldschmid in Venedig, Philip - Der Mönch) lernt man viel über das Mittelalter kennen!

Ich kann dieses Buch nur empfehlen

02.12.2008 13:05:05
Astrid Kässner

"Das Perlenmedaillon" war das erste Buch, welches ich von Sabine Weigand gelesen habe. Generell fand ich es recht unterhaltsam, da ich selbst aus der Gegend um Nürnberg stamme, dem Schauplatz des Romans.
Was mir, entgegen anderer Meinungen, sehr gefiehl, ist die gelungene Verknüpfung von drei recht unterschiedlichen Lebensgeschichten (Anna, die Hure, Hellena Heller, die Patrizierin und Niklas Linck, der Goldschmied) zu einem Ganzen.
Ebenfalls positiv bewerte ich die Breifwechsel und Urkunden, die in alter Sprache wiedergegeben wurden. Helfen diese doch sehr, sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen.
Leider hat die Autorin jedoch zu großes Augenmerk auf die fiktive Geschichte, als auf die historisch belegbaren Begebenheiten gelegt. So hat sie z.B. die wahre Geschichte der Dorothea Haller (Romanfigur Hellena Heller) zugunsten eines dramatischen Endes abgeändert, welches die mäßige Gesamtspannung des Romans jedoch nicht wirklich steigern kann. Auch die Andichtung eines homosexuellen Verhältnisses Albrecht Dürers (welches lediglich auf Spekulationen beruht) ist mehr als unpassend. Ähnliche Beispiele ziehen sich durch das Buch, was einen negativen Beigeschmack hinterlässt.
Mein abschließendes Fazit lautet also: Gute Grundidee, mäßige Umsetzung.
Für Liebhaber von Historienromanen definitiv kein Muss...

29.11.2008 15:33:30
Tringin

Nachdem mich "Die Markgräfin" in ihrer gesamten Komposition restlos begeistert hat, hat mich das "Perlenmedaillon" vergleichsweise enttäuscht.

Einerseits finde ich die Geschichten (denn von EINER Geschichte kann man hier beim besten Willen nicht reden) zu zerfranst; zu viele Erzählstränge laufen hier neben- und durcheinander. Es ist einfach "too much": ein historisches, mit zu vielen Zufällen zusammengestelltes Potpourri a la "Short Cuts". Hinzu kommt der schale Beigeschmack einer tendenziellen Mainstream-Dramatik und eines klischeehaften Personalstamms a la Lorentz & Co. (gütige Hure, leidende Ehefrau, gut gebauter, talentierter junger Mann, zweifelnder Mönch, hilfsbereiter Narr, ein Ehemann as evil as evil can be usw.).

Das finde ich sehr schade, denn jede "Story" für sich (Helena's Ehe; Niklas Aufstieg; Annas Leben) hätte genug Potenzial für ein einzelnes Buch - jede ist gehaltvoll, fundiert und exzellent im historischen Kontext verhaftet.
Und gerade Letzteres mag ich besonders an Sabine Weigand: das historische Drumherum ist authentisch dargestellt bzw. wird dem Leser "bewiesen". Sie begnügt sich nicht damit, belehrend zu schreiben "so und so war das damals", sondern flicht es anhand von (ggf. sogar fiktiven) "Belegen" in die Story ein. Ein sehr schönes Beispiel hierfür sind z.B. die Ratserlasse zum "Frauenhaus".

Fazit: Der Titel lässt mich zwar recht zwiespältig aber dennoch eher "versöhnt" zurück.

09.11.2008 10:19:17
jordis

"Das Perlenmedaillon" war das 2. Buch von Sabine Weigand, das ich (nach der Markgräfin") gelesen habe. War ich von ihrem ersten Buch noch restlos begeistert, musste ich mich durch dieses regelrecht zwingen.

Wie schon bei der "Markgräfin" beginnt das Buch mit dem Fund eines historischen Gegenstandes in der Gegenwart, der zum Ausgangspunkt des mittelalterlichen Geschehens wird.

Im Gegensatz zur "Markgräfin" finden hier jedoch keine historischen Recherchen statt, die die Ereignisse im Mittelalter rekonstruieren, sondern das Geschehen wird GETRÄUMT.

Zwar bleibt der Leser auf die Art nun die ganze Zeit im mittelalterlichen Traum (einige Rezensenten hatte das Hin- und Herspringen zwischen den Zeitebenen in der "Markgräfin" ja sehr gestört), dafür werden die dortigen Ereignisse nun sehr zerstückelt. Da es mehrere Hauptpersonen gibt, die alle unterschiedliche Wege gehen, folgt man als Leser immer abwechselnd mal dem einem, mal dem anderen.
Das fand ich persönlich wenig vorteilhaft, da man kaum Zeit hat, sich wirklich auf eine Figur einzulassen.

Zudem zieht sich das Geschehen über fast 20 Jahre hin und ist dadurch teilweise wirklich regelrecht LANGgezogen - und damit unglaublich langatmig.

Sabine Weigand versucht die Beschreibung der Ereignisse zwar wieder durch das Einflechten von Briefen oder Berichten aufzulockern, aber insgesamt versteht das Buch nicht zu fesseln.

Dabei wäre die Grundidee durchaus spannend: Cousin und Cousine werden nach einer verbotenen Liebesnacht entzwei gerissen und müssen ihr Leben fortan getrennt meistern - ohne sich jeh zu vergessen.
Doch dazu kommen einfach zuviele andere Nebenhandlungen, die z.T. nicht mehr glaubhaft sind: Der Bruder der Cousine, der an seinem Mönchsein zweifelt; der neue Mann der Cousine, der gewalttätig ist; die Hure, die mit dem Mann schläft und sich in den Bruder verliebt; der Cousin, der in finstere Machschaften in Venedig verwickelt wird und nebenbei den Maler Albrecht Dürer zum Freund hat, dessen Frau wiederum mit der Cousine befreundet ist.....usw.

Sabine Weigand wollte da wohl zuviel. Die Hälfte der Seiten hätte es auch getan. Schade!

27.07.2008 00:45:37
LadyLuisa

Als waschechte Nuernbergerin habe ich mich nicht nur in die Personen hineinversetzt, sondern auch alle Schauplaetze genau wiedererkannt. Denn die meisten findet man noch genauso heute. Aber nicht nur die Informationen ueber den Nuernberger Stadtplan, sondern auch die Zustaende und Lebensverhaeltnisse der damaligen Zeit, sind gut recherchiert. Mal ganz davon abgesehen, dass es wunderbar geschrieben ist, handelt es sich bei "Das Perlenmedaillon" um einen der spannendsten, historischen Romane, die ich je gelesen habe. Absolut empfehlenswert !!! Als Tipp fur Marita: Ebenso spannend und kenntnisreich geschrieben ist der Roman "Eine Zierde in ihrem Haus" von Asta Scheib, in dem es um das Leben der Ottilie von Faber-Castell geht und das auch in Nuernberg und Umgebung spielt.

10.07.2008 10:54:43
Ellen_702

Das Buch habe ich letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen und nun lag es mehr als ein halbes Jahr auf meiner SUB. Um meine SUB zu schmälern habe ich mir vorgenommen, erste einmal alle Bücher aus 2007 zu lesen und da griff ich zu diesem Buch und war mehr als begeistert.

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und so fand ich sofort in die Geschichte rein und litt mit allen Figuren mit. Sabine Weigand zeichnet ihre Figuren liebevoll und mit viel Tiefe. Sie erschienen mir richtig menschlich und waren nicht nur blasse Gestalten auf dem Papier.

Die Geschichte beginnt im 21. Jahrhundert mit dem Museumsleiter Paul Möbius der von einem Geistlichen einige Gegenstände aus der Kirche zur Ausstellung und sicheren Verwahrung im Museum erhält. Ein Perlenmedaillion erweckt seine Aufmerksamkeit und als er dann noch ein Stück Papier in dem Säckchen findet, in dem das Medaillon aufbewahrt wurde und er undeutlich das Wort Oberwolkersdorf entziffern kann entschließt er sich dort hinzufahren und nachzuforschen. Dort angekommen findet er nichts Interessantes und macht Rast unter einem Baum, dort schläft er ein.

Und dann erst beginnt die Geschichte in der Vergangenheit, was mich nicht sonderlich Gestört hat. Es vermittelt einen Gewissen reiz, wenn man sich vorstellt, wie viele Dinge aus der Vergangenheit bis zur heutigen Zeit „überlebt“ haben und welche Geschichten sie uns erzählen könnten. Der Klapptext ist nicht ganz Richtig und etwas irreführend wie ich finde, aber okay, dass soll diesem schönen Buch nicht Schaden.

Helene, Niklas und Anna sind die drei Hauptfiguren dieses Buches und es wird immer wieder zwischen ihnen gewechselt, so erhalten die Leser gleich 3 verschiedene Eindrücke in die damalige Zeit. Helene ist die Tochter eines reichen Kaufmannes, Niklas verschlägt es nach einem Zwischenfall mit seinem Ziehonkel nach Venedig und Anna wird durch eine Vergewaltigung zur Prostituierten. Alle drei haben einen tollen Charakter und ich habe sie aller drei lieb gewonnen, mit jedem von ihnen konnte ich mitfühlen und habe ihre Geschichte mit vergnügen verfolgt. Auch die Briefe die sich Niklas und Helene in der alten Sprache schreiben, war für mich ein Genuss.

Mit viel Spannung und mit vielen Emotionen schreibt die Autorin die Geschichte jedes Einzelnen nieder. Mir erschien keine einzige Stelle langweilig und alle Handlungen waren logisch und schlüssig.

Helene wird unter Zwang an Konrad Heller verheiratet und muss unter ihm sehr schwer leiden. Er prügelt und quält sie. Sie tat mir am meisten Leid, war sie doch eine Gefangene der Gesellschaft und konnte ihn nicht ohne weiteres Verlassen, so fristet sie ihre Tage unter seiner rohen Knechtschaft, selbst die 4 Kinder die sie ihm schenkt, können ihn nicht besänftigen.

Niklas ist der Vetter von Helene und wird von ihrem Vater herausgeworfen nachdem er erfährt, dass sie einander lieben. Niklas verdingt sich als Knecht und reist mit einem Kaufmann nach Venedig, wo er eine Anstellung in einer Goldschmiede erhält. Er lebt dort über 10 Jahre und verlässt die Stadt erst nachdem ihn dort nichts mehr hält.

Anna wird in ihrer Jugend von einem Müller, bei dem sie und ihre Familie arbeit finden, vergewaltig und macht sich danach auf den Weg nach Nürnberg. Dort möchte sie eine Anstellung als Dienstmagd finden, gerät aber an einem Mann, der sie an den nächsten Hurenwirten verkauft. Ihre Geschichte wird noch von Cilli, Lindhart, Eva und dem Mönch Philipp, der übrigens der Bruder von Helene ist, begleitet. Alle waren liebenswerte Nebenfiguren die ich auch lieb gewonnen habe.

Die einzelnen Handlungen verlaufen mal zusammen und trennen sich dann wieder, um sich zum Schluss zu einem spannenden Ende zu vereinen. Die Autorin baut einen schönen Spannungsbogen auf und der Leser hofft auf ein Happy End für alle Personen.

Für mich war das Buch eine Bereicherung, habe ich doch wieder einiges gelernt und bekannte Dinge wieder getroffen. Sabine Weigand zähle ich jetzt schon zu einer meiner Neuentdeckungen 2008 und ihr nächstes Werk „Die Markgräfin“ wird mich in den Urlaub begleiten.

25.05.2008 12:19:06
Christine S.

Also ich werde das Ende nicht verraten, aber ich habe mich sehr darüber geärgert. Nein, es hat mich total fertig gemacht, zumal das historische Ende ein ganz anderes war. Also als Mutter von einem Kleinkind ist es schon harter Tobak diesen Roman zu lesen. Dabei ist es wundervoll geschrieben und man erfährt so viel über Edelsteine. Wenn man gute Nerven hat ist das Buch zu empfehlen und das war nicht mein erster historischer Roman, ich weiß, dass es meist blutig zur Sache geht. Aber diese Geschichte der Kaufmannstochter aus Nürnberg ist mir persönlich doch sehr nahe gegangen, so wie auch die Geschichte der Markgräfin. Ich weiß gar nicht, ob ich diese beiden Bücher empfehlen soll, da sie für mich nicht nur reine Unterhaltung waren. Spricht für Sabine Weigands schriftstellerischer Qualität.

31.12.2007 14:47:00
Regina Lochner

Genau wie die "Markgräfin" ist das "Perlenmedaillon" ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legt, denn es ist spannend, interessant und vor allem kenntnisreich geschrieben. Hier merkt man noch viel mehr als bei der Markgräfin, daß es sich mehrheitlich um die Beschreibung historischer Fakten handelt, romanhaft angereichert zwar, aber immer korrekt. Man wünscht sich diese Faktentreue auch bei anderen Autoren...

13.09.2007 19:38:10
olympia

Ein Buch, dass einem einfach in Erinnerung bleibt.
Wunderbar sind das Leben und das Matyrium, dem Helena ausgeliefert ist, beschrieben. Man fiebert mit Helena und Niklas richtig mit.
Obwohl ich nur einmal ganz kurz in Nürnberg war, haben mich die Beschreibung der Gassen und Plätze extrem beeindruckt, da dies alles wunderbar beschrieben war.
Ein Buch in dem es zwar um zwei Liebende geht, dass aber in weiter Ferne von Kitsch und Schmalz ist. Absolut empfehlenswert!

03.08.2007 08:29:33
zwergenleseratte

Hallo,

ich fand dieses Buch einfach nur schön. Die Orte waren so schön beschrieben, so dass ich genau wusste wo in Nürnberg gerade die Szene stattfindet.
Der vergleich heute und die Beschreibung von Damals ist schon sehr faszinierend. Das Thema und die Geschichte finde ich sehr schön gestaltet. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Ich konnte es nicht mehr weglegen. Somit sehr empfehlenswert nicht nur für Leseratten aus der Gegend!!

02.08.2007 07:26:04
Katharina@Histo-Couch

@Marie

Ich habe den Spoiler-Kommentar gelöscht. Du hast natürlich Recht. Im Text über dem Eingabefeld steht ja, man soll "anderen Lesern dabei nicht die Spannung" nehmen. Eigentlich verständlich, oder? Auf der Krimi-Couch ist das auch manchmal ganz schön schlimm.

LG, Katharina
(Chefredakteurin)

01.08.2007 15:58:48
Marie22

Sorry Leute, vielleicht verstehe ich das auch falsch, aber ist es nicht eher schlecht wenn man bei einer Rezension das Ende verrät, irgendwie brauche ich jetzt das Buch nicht mehr lesen.

18.03.2007 19:47:36
Marita Haelung

Das Buch ist fesselnd und äußerst spannend. Ich hae es innerhalb einer Woche gelesen. Es ist besonders toll für die jenigen, die Nürnberg gut kennen und die Stätten des Buches gut nachverfolgen können. Ich hätte mir allerdings einen historischen Stadtplan gewünscht, indem man ab und zu mal nachverfolgen kann, wenn man die eine oder andere Straße dann doch nicht genau einordnen kann. Das Buch hätte gut und gerne noch dicker sein können .ich hätte sehr gerne über "meine " Stadt noch weitere interessante Bücher. Vielleicht bekomme ich ein paar Tipps. Danke Marita