Hüter des Erbes

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • , 2014, Titel: 'Keepers of the Covenant', Originalausgabe

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Karin Speck
Dem Buch Esther aus der Bibel nachempfunden

Buch-Rezension von Karin Speck Mai 2015

473 v. Chr. leben die Juden in Persien weit verstreut. Einige in Babylon, andere in Susa und wieder andere waren bereits heimgekehrt nach Jerusalem. Zunächst leben sie weitestgehend in Frieden, doch dann gibt König Xerxes den Befehl, alle Juden in seinem Reich zu töten. Esra lebte bisher als Gelehrter und studierte die Thora, doch nun muss er plötzlich sein Volk anführen und sie durch diese schwere Zeit bringen. In Deborah findet er eine Frau, die ihn versteht und unterstützt, aber ein langer und schwieriger Weg liegt vor ihnen. Zwar wird der Befehl abgemildert und man gestattet den Juden, sich zu verteidigen, aber die Juden leben von Handel und Handwerk und verstehen nichts von der Kriegskunst.

Der 13. Tag des Monats Adar

Lynn Austin hat als Vorlage für ihren Roman die Geschichten aus der Bibel gewählt. Sie hat sich dabei an die Vorgaben gehalten, ihre Geschichte aber frei erzählt. Ihr Erzählstil ist leicht und flüssig zu lesen. Sie hat es verstanden, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen. Sie wirken lebendig und echt. So schildert sie glaubhaft, was damals geschah und wie die Menschen damit umgangen sind. Sie beschreibt das Leben in den Straßen Babylons genauso wie das Leben in den Dörfern.

Deutlich wird aber auch der Hass der Menschen aufeinander. Da sind die Nichtjuden, denen es gestattet wurde, alle Juden zu töten und ihr Hab und Gut an sich zu nehmen. Ihre Gier wird dargestellt, aber auch ihr Leben und wie sie zu ihren Taten standen. Auf der anderen Seite sind dann die Juden selbst. Zuerst in ihrer Resignation und dann kommt die Hoffnung, als es heißt, dass sie sich verteidigen dürfen. Einfühlsam schildert Austin ihre Zweifel, Sorgen und Ängste vor diesem Tag und vor allem die Jahre danach und wie das Leben der Menschen weiterging. Denn dieser Tag, der 13. des Monats Adar, ist nur der Auftakt zu dieser Geschichte.

Die einzelnen Protagonisten sind gut ausgearbeitet und wirken lebendig und echt. Es fällt leicht, mit ihnen mit zu fiebern und ihren Weg gemeinsam zu gehen. Da sind Esra und Deborah, die das Schicksal zusammenführte. Sie wachsen beide an ihren Aufgaben. Da sind Amina und Ruben, die einen langen und schwierigen Weg vor sich hatten. Nicht immer waren sie stark in ihrem Glauben. Sie hatten Zweifel und Ängste. Auch ihren Weg schildert die Autorin gekonnt. Esther, die Frau des Königs, hat hier zwar eigentlich keine große Rolle, aber sie ist doch sehr wichtig für die Handlung. Die unterschiedlichen Handlungsstränge erzählen von dem Leben dieser Menschen und zum Schluss verbinden sie sich gekonnt und ergeben ein schönes Gesamtbild.

Ein gelungener zweiter Band

Hüter des Erbes ist nach Fremde Heimat bereits der zweite Roman von Austin, der sich mit der Bibel beschäftigt, er erzählt von dem Glauben an Gott und wie die Menschen damit umgangen sind, wie sie damals glaubten und zu ihrem Glauben fanden, auch wenn die Zeit schwer war. Er erzählt von dem Trost, den sie in der Thora fanden und von der Liebe, die ihr Gott ihnen schenkte. Da die vorliegende Geschichte einige Jahre nach dem ersten Band spielt, sind die Bücher durchaus einzeln lesbar. Auch für Leser, die vielleicht nicht in die christliche Richtung glauben, ist dieser Roman lesenswert, denn er erzählt von einem historischen Ereignis und ist spannend erzählt. Ein Nachwort gibt es hier zwar nicht, aber dafür sind die Passagen der Bibel, wo die Geschichte nachzulesen ist, aufgelistet. 

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