Die Sündentochter

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2006, Titel: 'Die Sündentochter', Originalausgabe

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Katharina Lewald
Fulminante Fortsetzung 

Buch-Rezension von Katharina Lewald Apr 2006

Obwohl es erst ihr zweites Werk ist, gelingt Sandra Lessmann mit ";Die Sündentochter"; eine fulminante, in sich abgeschlossene Fortsetzung ihres Debütwerkes. Leser von historischen Kriminalromanen sollten sich ihren Namen merken! 

Die Sündentochter

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Letzte Kommentare:
05.05.2011 00:11:19
anath

Ein Buch voller unerwarteter Wendungen, spannend und lebendig. Die eigentliche Problematik der "Sündentochter" wird wohl jedem Leser sehr schnell klar - was das Mädchen nicht wirklich sympathischer macht. Der wahre Kriminalfall allerdings entwickelt sich - trotz fulminanten Einstiegs - doch eher gemächlich .Immer wieder baut sich Spannung neu auf, gibt es neue Informationen , und ganz nebenbei ist da ja auch noch diese wirklich dramatische Liebesgeschichte zwischen Amoret und Breandan. Also langweilig war dieses Buch ganz gewiß nicht ! ;-)
Irgendwie ahnt man schon bald, wie die Geschichte ausgehen könnte und wer da Dreck am Stecken hat. Die Auswahl an Unsympathen ist jedoch recht beachtlich und insofern hat man es als Leser nicht allzu leicht, den wahren Schurken auszumachen. Dazu kommt, daß das Motiv für all die Untaten so außerhalb unserer Zeit liegt, daß diese Mordsgeschichte sich wohl tatsächlich nur in der Vergangenheit abgespielt haben könnte. Also ein wahrer Histo-Krimi - aber wahrscheinlich bin ich im Bezug auf das Motiv wohl doch etwas zu optimistisch, wahrscheinlich gibt\'s auch heute noch Menschen, die genauso denken und evtl. auch genauso handeln würden.
Für mich sehr eindrucksvoll und wunderbar gelungen war die Einbeziehung des Großen Brandes von London in die Handlung. Und trotz alll der Schrecken und des Grauens - ich hatte tatsächlich auch Spaß beim Lesen !

14.05.2008 13:49:03
Monika N.

Monika N: Habe beide Bücher gelesen und bin begeistert, ist doch nach Iny Lorentz endlich wieder eine gute neue Schriftstellerin da, in die man sich versenken kann. Leider ist das 3. Buch, das angekündigt wurde, bisher noch nicht erschienen, so daß nach dem "Richter des Königs" und "Die Sündentochter" die Vollendung fehlt. Schade....Bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!! Danke an Sandra Lessmann - weiter so !!!

13.02.2008 13:17:19
Cait

"Die Sündentochter" ist der zweite Fall von Jeremy Blackshaw und Sir Orlando Trelawney und gefällt mir persönlich deutlich besser als der Vorgänger "Die Richter des Königs".
Vielleicht liegt es daran, dass der Kriminalfall hier einen nicht ganz so großen Stellenwert hat und die Figuren viel lebendiger handeln und man sehr viel über das Leben in London im Jahre 1666 und die Bräuche dieser Zeit erfährt.

Gleich mit den ersten Seiten ist man mitten im Geschehen, so dass ich wirklich keinerlei Schwierigkeiten hatte mich in das Buch einzufinden und darin abzutauchen.
Die Spannung hält sich konstant von den ersten bis zur letzten Seiten, ohne je abzuflachen, aber einen überragenden Spannungshöhepunkt konnte ich auch nicht entdecken.
Der Kriminalfall ist gelungen und interessant, lässt Raum zum Spekulieren, ohne dass der Leser sofort auf den Täter kommt und er löst sich sehr schlüssig und logisch auf.
Fragen blieben keine offen.
Sehr eindrucksvoll hat Sandra Lessmann den großen Brand von London beschrieben. Beim Gedanken dran überläuft mich jetzt noch ein Schaudern.

Gut gefallen hat mir, dass Sandra Lessmann sich nicht mit langen Rückenblicken aus dem ersten Teil aufhält, sondern wirklich nur das Notwendigste einstreut, um Lesern, die "Die Richter des Königs" nicht kennen, den Einstieg so leicht wie möglich zu machen.

Wunderschön fand ich das Wiedersehen mit so manchem sehr liebenswerten Charakter.
Die Figuren sind am tragischen Pestjahr 1665 gewachsen und versuchen wieder in die Normalität zurückzufinden und das macht Sandra Lessmann sehr subtil und verliert ihre eigentliche Handlung nie aus den Augen.
Nicht nur die altbekannten, sondern auch die neu auftretenden Figuren sind sehr vielschichtig und so detailgetreu gezeichnet, dass man ein klares Bild von ihnen vor Augen hat. Bei "Die Richter des Königs" hatte ich bemängelt, dass die Autorin zu genau beschreibt und damit kein Spielraum für die Phantasie bleibt; den Fehler hat sie in der Fortsetzung nicht gemacht und ich konnte endlich meiner Phantasie freien lauf lassen.

Auch "Die Sündentochter" ist historisch gesehen großartig recherchiert und Sandra Lessmann zeigt ein so detailliertes Bild des damaligen Lebens, der Sitten und Gebräuche, dass es schon als etwas Besonderes zu bezeichnen ist. Einzelnen Szenen haben dadurch ein sehr schönes Flair erhalten. Allerdings habe ich gerade hier eine winzige Kleinigkeit zu bemängeln, denn manchmal wurden mir die Sitten und Gebräuche ein bisschen zu lehrbuchhaft erzählt.

Alles in allem ist "Die Sündentochter" ein sehr schönes Buch, das ich jedem ans Herz legen kann. Das sehr ergiebige Nachwort der Autorin hat mit sehr gut gefallen und ich hätte dort noch ewig verweilen können, so interessant fasst Sandra Lessmann auch historische Tatsachen zusammen. Ein ausführliches Glossar, ein Literaturverzeichnis und ein Stadtplan Londons runden das Gesamtwerk wunderbar ab.

Empfehlen möchte ich hier auch noch die Homepage der Autorin, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Nicht nur historische Hintergrundinformationen sind dort zu finden, sondern auch wunderbare Zeichnungen von Kleidung und Gebäuden. Schade, dass diese Zeichnungen keinen Platz im Roman gefunden haben...

12.02.2008 14:41:31
Svreini

Klasse genauso wie der Vorgänger! Ich habe gehört es soll ein 3-Teiler werden? Wann kann man denn mit einem neuen Abenteuer des Richters und des Jesuiten hoffen?

24.04.2007 20:13:57
Yvonne Schulz

Habe das Buch gerade durchgelesen und bin begeistert.
Ich wusste nicht, dass es eine Vorgeschichte gab und dennoch ist dieses Buch einfach nur fantastisch!!
Großes Lob und meine Hochachtung an Frau Lessmann!!

Gruß, Yvonne Schulz (19) aus Herford

02.08.2006 17:44:22
lesebaerli

Ich war begeistert von diesem Buch.
Der Schreibstil der Autorin war sehr fesselnt. Was ich vor allen Dingen sehr gut fand, dass die Aufklärung des Mordes nicht im Fokus stand, sondern auch die Charaktere wunderbar beschrieben wurden. Dadurch wurde der Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrecht erhalten.

Super.! Sehr lesenswert.

12.07.2006 01:01:08
taciturus

Wirklich ein wunderbarer historischer Krimi, der alles hat, was das Leserherz begehrt.

Nicht nur der Inhalt ist perfekt, auch der Schreibstil der Autorin liest sich wunderbar. Zusätzlich gibt es dann noch eine Schar tiefer Charaktere.

Unbedingt lesen!!!

Zeitpunkt.
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