Das Auge des Panthers

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Jaron, 2012, Titel: 'Das Auge des Panthers', Originalausgabe

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Jörg Kijanski
Der sechste Fall für Katzmann hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Nov 2014

Konrad Katzmann fühlt sich von seiner Freundin Frieda unter Druck gesetzt, da diese ihre Beziehung auf eine neue Ebene heben, sprich Konrad heiraten möchte. Dieser Situation versucht er für einige Tage zu entgehen, indem er seinen Freund Max in Chemnitz besucht. Nach einem gemeinsamen Besuch im Zirkus Rosario ist Katzmann von einer Dressurnummer mit fünf Panthern begeistert, was vor allem an der attraktiven Dompteuse Selina liegt. Aber schon bald überschlagen sich im Zirkus die Ereignisse. Die Seiltänzerin Nelly verschwindet spurlos; jemand hat das Gitter des Pantherkäfigs offen gelassen; Selinas Vater wird von einem der Tiere schwer verletzt und nachdem sich die erste, große Aufregung gelegt hat, wird bei all dem Durcheinander auch noch Selinas Onkel Albert, der Direktor des Zirkus, ermordet aufgefunden.

 

Es gefällt meinem Onkel nicht, wenn sich Fremde im Zirkus umschauen.

Warum? Hat er etwas zu verbergen?

Es ist sein Reich. Das genügt ihm.

Was kann er mir schon tun? Schlimmstenfalls wirft er mich raus.

Nein, das wäre nicht das Schlimmste. Sie haben ja keine Ahnung, wozu er fähig ist&

 

Albert führte den Zirkus wie ein kleiner Despot und hatte dementsprechend viele Feinde. Zahlreiche Mitarbeiter, die seit Wochen ihren ohnehin kargen Lohn nicht erhielten; ein Geschäftsmann, dem Albert ein attraktives Grundstück nicht veräußern wollte; seine Ehefrau, die er mit der vermissten Nelly betrog und einige mehr. Als Selinas Vater unter Mordverdacht gerät, ist diese verzweifelt und Katzmann entdeckt einmal mehr sein gutes Herz und stürzt sich in die Ermittlungen &

Packender Krimiplot, wenig Privatleben

Der sechste Fall der Konrad-Katzmann-Reihe stammt aus der Feder von Katrin Ulbrich und spielt in Chemnitz, wo der Protagonist seinen alten Freund Max besucht, bevor er sich einmal mehr in einen Mordfall und weitere Verbrechen verwickelt sieht. Der Krimiplot ist gut gelungen, enthält viele Wendungen und bleibt bis zum Finale spannend. Allerdings gibt es bei der Auflösung des Mordes an Albert eine nicht ganz kleine Logiklücke (leider nicht die einzige), was ein wenig schade ist. Zudem verpasst die Autorin, das Privatleben von Katzmann angemessen fortzuführen.

Sicher, mit Frieda Schneider, bekannt aus dem fünften Roman Mord auf der Messe, ist Katzmann nun schon seit zwei Jahren liiert und dass sich Katzmann, der zuvor etlichen Frauen nachgesehen hat, nicht auf eine Ehe festlegen lassen will, ist konsequent. Dass sich hieraus in der Beziehung zwischen Katzmann und Frieda gewisse Probleme ergeben ist klar und gut umgesetzt, allein, es wirken nahezu alle anderen (Neben-)Figuren der bisherigen Reihe kaum noch mit. Selbst sein Chefredakteur Leistner verkommt zum Statisten, wo er sich zuvor doch stets mit linken und wortgewaltigen Redebeiträgen in Szene gesetzt hatte. Die weiteren bekannten Nebenfiguren werden bestenfalls in wenigen Sätzen erwähnt; seine Mutter schreibt ihm immerhin einen Brief. Schade, da erwartet man von einer Serie schon ein bisschen mehr.

Die Zeit der Weimarer Republik wieder lebendig werden lassen

Die Weimarer Republik, eingebettet in fiktive Kriminalfälle, lebendig werden zu lassen ist das Credo der Es geschah in Sachsen-Reihe. Davon ist ebenfalls nur wenig zu spüren, denn lediglich am Anfang geht die Autorin auf die aktuelle politische Situation ein; hier den Briand-Kellog-Pakt, der den Frieden sichern soll. Danach konzentriert sich die Autorin nahezu ausschließlich auf den Krimiplot, der wie bereits erwähnt spannend und lesenswert ist. Der Florentiner Diamant spielt ebenfalls eine kleine Rolle, die aber die vorgenannte Schwachstelle bezüglich des historischen Kontextes nicht überdecken kann.

Als Krimi gut, als Fortsetzung einer (historisch angelegten) Reihe eher mau. 

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