Leonore und ihre Töchter

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Rütten und Loening, 2014, Titel: 'Leonore und ihre Töchter', Originalausgabe

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Im Paris des Jahres 1900 erfährt die unglücklich verliebte Nanette von einem gutgehüteten Geheimnis, das auf ihrer Familie lastet: Als ihre Urgroßeltern Leonore und Anton einst heirateten, verwünschte eine eifersüchtige Freundin das Brautpaar. Tatsächlich hadern nicht nur Leonore, sondern auch ihre Tochter, ihre Enkelin und ihre Urenkelin Nanette mit dem Schicksal und finden kein Glück in der Liebe. Bis Nanette eines Tages beschließt, den Familienfluch endlich zu bannen. Als Kinder spielen Luise, Leonore und Anton ein Spiel, das sie selbst erfunden haben: Im Mittelpunkt steht die böse Erlkönigin, dargestellt von Luise, die das Lebensglück der Menschen rauben will. Als Leonore und Anton ein Liebespaar werden und heiraten, kommt es zu einem folgenschweren Ereignis: Luise, die ebenfalls in Anton verliebt ist, verwünscht das Brautpaar und prophezeit ihnen lebenslanges Unglück. Drei Generationen später, im Paris der Weltausstellung des Jahres 1900, erfährt die junge, unglücklich verliebte Nanette von diesem uralten Fluch, der auf ihrer Familie lastet. Tatsächlich haben nicht nur Leonore, sondern auch ihre Tochter Mathilde, ihre Enkelin Dora und ihre Urenkelin Nanette mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen und finden kein Glück in der Liebe. Bis Dora und Nanette selbstbewusst beschließen, es sei an der Zeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, denn nicht Luise trägt die Schuld für das Scheitern der Frauen in ihrer Familie jede ist ihres eigenen Glückes Schmied.

Leonore und ihre Töchter

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Letzte Kommentare:
24.10.2014 17:09:04
Mohnblume

Leonore und ihre Töchter


Vier Generationen von Frauen scheinen mit einem Fluch von der Erlkönigin belastet zu sein.


Keine der Frauen findet ihr Glück in der Ehe . Leonore erleidet Fehlgeburten und ihr Sohn stirbt.

Ihr bleibt nur noch ihre Tochter Mathilde, die zwar ihre heiratet , aber aus Vernunftgründen, und die eine dunkles Geheimnis mit Gustave ,Leonore und der Haushälterin Theres teilt.

Auch heiratet sie Sebastian um die Führung des Tuchhandels ihres Vater zu übernehmen

Ihre Tochter Dora wird von ihrem Mann betrogen und auch ihre Tochter Nanette scheint das gleiche Schicksal einzuholen .

Alles begann in Leonores Kindheit als sie ihre Tante Sophie eine Fabrikbesitzerin besuchte.

Sie lernte Luise und Anton , die zwei Arbeiterkinder kennen. Sie beneidet beide das sie arbeiten können , während sie sich bei der Tante langweilt. Das die Arbeit der Kinder schwer ist , ist ihr nicht bewusst. Aus der anfänglichen Liebe Freundschaft zu Anton wird in späteren Jahre Liebe,

sie wird von ihm Schwanger und beide müssen heiraten. Luise hat sie sich zur Feindin gemacht,

die Leonore und ihre Familie anscheinend mit einem Fluch belegt hat. Ist Luise die Erlkönigin?

Anton arbeitet sich hoch , Leonore zieht sich in sich zurück und hat keinen Lebensmut mehr nach dem Tod ihres einzigen Sohnes Arthur . Mathilde heiratet Sebastian . Das Schicksal nimmt seinen Lauf , bis sie Dora ihre Enkelin in den Armen hält , scheint sie wieder aufzublühen.

Nanette die Urenkelin und Tochter von Dora möchte dem Spuk ein Ende machen und dem Fluch auf den Grund gehen um ihn endgültig von der Familie zunehmen......

Wird es ihr gelingen und Sie ihr Glück finden und das ihrer Mutter Doras in eine neue Zukunft zu Lenken und auch das dunkle Geheimnis aufzudecken....




Der Autorin Gina Mayer ist mit ihrem Roman eine Geheimnisvolle und spannende Familiensaga gelungen. Wie in ihren anderen Romanen versteht sie es den Leser in den Bann ihrer Geschichte

zu ziehen. Der einem nicht mehr loslässt wenn man einmal angefangen hat dieses Buch zu Lesen. Diese Geschichte muss man sich wie ein Großes Puzzle vorstellen , das aus vielen kleine Teilen besteht die sich am Ende der Geschichte zu einem großen Ganzen zusammen fügen. Ihr Schreibstil ist klar , brillant und mitreißend. Sehr schön beschreibt sie das Leben von 1813 , bis in Jahr 1900 in Paris. Erzählt sehr Bildhaft von der Weltausstellung in Paris . Ihre Personen wirken sehr lebendig, die einzelnen Gefühle , Emotionen und Charaktere sind sehr detailliert beschrieben. Sie schafft es , eins mit den Protagonisten zu-werden und lernt ihre Handlungen zu verstehen.


Ein wundervolle Gefühlsvolle Familiensaga

15.10.2014 18:36:16
gagamaus

Am Anfang des Buches „Leonore und ihre Töchter“ steht das wohlbekannte Gedicht vom „Erlkönig“. Wer kennt nicht vor allem das dramatische Ende vom toten Kind in des Vaters Armen. Es dauert aber eine Weile, bis man erfährt, was der Erlkönig mit Leonore und ihrer Familie zu tun hat. Denn Gina Mayer wählt einen interessanten Kunstgriff, um diese Geschichte zu erzählen, indem sie im Jahr 1900 in Paris beginnt und mit jedem Abschnitt erst mal eine Generation in die Vergangenheit geht bis zu den Anfängen eines Fluches, der vor allem die Frauen einer ganzen Familie gefangen hält. In der zweiten Hälfte geht es langsam wieder in die Gegenwart und dort laufen dann alle Fäden in einem klugen und positiven Finale zusammen.

Man lernt nicht nur Leonore sondern auch ihre Tochter und deren Tochter kennen. Also drei Generationen von Frauen, die sich zwischen Familie und Liebe, zwischen Männern und Kindern, zwischen Aufbruch in die Emanzipation und Versinken in Armut und Kinderarbeit, einen eigenen Weg suchen müssen, um ihr Glück zu finden. Dabei schwebt über allem ein düsteres Geheimnis, welches der Leser erst Schicht für Schicht aufgedröselt bekommt.
Schön fand ich, wie die Frauen alle eine emotionale und gesellschaftliche Veränderung durchmachten und dabei immer mehr Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein errangen. Die Männer in diesem Roman sind oft die, die den Frauen Fesseln auflegen und dass nicht nur mit Konventionen sondern auch durchaus durch ihre Liebesbezeugungen.
Nicht jede der Frauen fand am Ende ihr Glück, aber so ist das ja auch im wirklichen Leben. Und die einzige große Liebe zu finden und auch zu leben ist nicht gerade die Stärke von Leonore und Ihren „Töchtern“.

Gina Mayer versteht es wie immer hervorragend, ein intensives historisches Flair um die Story herum zu erzählen. Man erfährt über die Weltausstellung ebenso etwas wie über die Tuchherstellung und die Bewegung der Suffragetten. Der Schreibstil liest sich zügig und versucht auch das teilweise sehr verzwickte Seelenleben der Protagonisten zu beleuchten.
Mir hat das Buch gut gefallen. Allerdings war es zeitweise sehr traurig und erzählte so manche menschliche Tragödie. Das Buch ist spannend, informativ und meiner Meinung nach vor allem für Frauen geeignet.

Zeitpunkt.
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