Wolfshunger

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Wunderlich, 2013, Titel: 'A Man without Breath', Originalausgabe

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91-100
0 x 81-90
1 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:80
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":1,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Lang und bitterkalt ist der russische Winter des Jahres 1943. Erst im März wird es wärmer. Da wittern die ausgehungerten Wölfe im Wald von Katyn etwas im angetauten Boden: Knochen. Menschliche Gebeine. Goebbels will die Nachricht von einem Kriegsverbrechen der Russen für seine Propaganda nutzen. Die Sache muss jedoch hieb- und stichfest sein. Also schickt er Privatdetektiv Bernie Gunther dorthin, um in dem Fall zu ermitteln. Doch in Smolensk treibt auch die Heeresgruppe Mitte ihr Unwesen. Nicht nur unschuldige Menschen fallen ihr zum Opfer, sondern bald auch die Wahrheit...

Wolfshunger

Wolfshunger

Deine Meinung zu »Wolfshunger«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
18.09.2014 19:05:37
gerhard keller

Jörg Friedrichs "Der Brand" über den Vergleich der Bombardierung Dresdens mit einem Bombenholocaust und Norman Finkelsteins "Die Holocaust-Industrie" sind Sachbücher und keine Romane, jedoch in ihrer Wirkung vergleichbare, geschichtsrevisionistische Werke, die sich geschmeidig ohne die Frage nach Ursache und Wirkung in den sog. Opferdiskurs einfügen.

Der vorliegende fiktive Roman entbehrt leider jeglicher historischen Erkenntnisse, aber genaus diese machen die Qualität einer gut recherchierten Geschichte aus. Kerr differenziert zwischen den guten Cops der Nazis und der Gestapo, genau so wie zwischen der Wehrmacht mit ihrem Mythos des sauberen Waffenrocks und der bösen SS.

Kein Hintergrund zu den Dokumenten der Wehrmachtsausstellung. Solange die Front stand, rauchten die Kremtorien. Mit der Niederlage von Stalingrad eskalierte die Vernichtung der KZ-Häftlinge.

Keine Wort zu Daniel Goldhagens These von den willigen Vollstreckern und Christopher Brownings "Ganz normale Männer" über die Brutalität und Leidenschaft beim Morden durch die Angehörigen des Polizeibattailons 101.

Das Massaker von Katyn dient einzig und allein als Aufhänger für eine fiktive Story um die Figur des moralisch aufrechten Ermittlers der Berliner Kripo, die Schuld des Kriegsgegners (Russen) in Relation zum Größenwahn und Völkermord der Deutschen in Form einer gewissen Landserheftromantik an die Leserschaft heranzutragen.

Ich würde es in der Rubrik "Opa erzählt vom Krieg" ablegen.