Trügerische Feste

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Bebra, 2006, Titel: 'Trügerische Feste', Originalausgabe

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85

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Jörg Kijanski
Der Preußenkönig hält Einzug in Berlin; nur eine Leiche in der Spree stört

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Jan 2007

Berlin, 1701: Friedrich I., genannt der ";schiefe Fritz", wurde als einziger Nachfahre des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm zum König von Preußen gekrönt. Sein neues Königreich will er von Berlin aus regieren und die Vorbereitungen auf seinen triumphalen Einzug laufen auf Hochtouren, während seine Frau Sophie Charlotte sich derweil in Lietzenburg vergnügt. Auch sonst hat sich am Hof einiges verändert, denn der ungeliebte und knausrige Danckelmann wurde durch den Reichsgrafen Kolbe von Wartenberg ersetzt, der gleichzeitig zum Premierminister ernannt wurde und sich nunmehr für die Finanzen des Königs und dessen Gefolge verantwortlich zeichnet. Die höfischen Intrigen und Ränkespiele hingegen sind weitgehend die alten geblieben.

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Letzte Kommentare:
10.07.2009 16:19:30
tassieteufel

Berlin 1701, der schiefe Fritz hat es endlich geschafft und wird zum ersten König Preußens gekrönt, aus diesem Anlaß soll ein großes Fest gefeiert werden und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Christian Fahrenholtz, seines Zeichens Barbier und Chirurg hat ganz andere Probleme, die Steuern fressen ihn auf und er hat sich um seinen Neffen Jakob zu kümmern, der als Lehrling bei ihm lebt u. seine amurösen Avancen gleich auf mehrere weibliche Wesen verteilt. Außerdem scheint das Auffinden von Leichen in der Familie zu liegen, denn diesmal ist es Jakob der auf dem nächtlichen Heimweg unter recht mysteriösen Umständen einen Leiche findet.
Obwohl der Krimifall eigenständig ist, sollte man doch vorher zum besseren Verständnis den anderen Teil gelesen haben, da auch dieses Buch nur ca. 250 Seiten hat, wird auf die verzwickten Verwicklungen aus der schwarzen Dortothea nur recht knapp eingegangen.
Wieder wird viel historisches Hintergrundwissen vermittelt und das auf eine ziemlich unterhaltsame Weise, zum Teil ist das Intrigenspiel wer gegen wen und mit wem schon ziemlich bizarr und verworren, die Einblicke in das höfische Leben sind aber auf jeden Fall interessant.
War im Vorgänger noch eindeutig Christian die Hauptfigur, so steht diesmal sein liebestoller Neffe Jakob im Vordergrund, der recht erfolglos zwischen 3 Frauen hängt und der eindeutig der Sympathieträger des Buches ist. Ein Widersehen gibt es auch mit diversen anderen Figuren aus dem Vorgänger, wie dem Hausvogt Lonicer, dem recht undurchsichtigen Retzlow und dem Diener Michel alias Julius.
Als ganz besonders witzig empfand ich die Passagen in der Gaunersprache, die das i Tüpfelchen auf dem Ganzen waren. Letztendlich werden mit der Auflösung des Falles auch noch die losen Ende vom ersten Teil verknüpft.

Fazit: viel historisches Flair und Berliner Lokalkolorit und facettenreiche Figuren bescheren
ein kurzweiliges Lesevergnügen.

10.07.2009 16:18:39
tassieteufel

Berlin 1701, der schiefe Fritz hat es endlich geschafft und wird zum ersten König Preußens gekrönt, aus diesem Anlaß soll ein großes Fest gefeiert werden und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Christian Fahrenholtz, seines Zeichens Barbier und Chirurg hat ganz andere Probleme, die Steuern fressen ihn auf und er hat sich um seinen Neffen Jakob zu kümmern, der als Lehrling bei ihm lebt u. seine amurösen Avancen gleich auf mehrere weibliche Wesen verteilt. Außerdem scheint das Auffinden von Leichen in der Familie zu liegen, denn diesmal ist es Jakob der auf dem nächtlichen Heimweg unter recht mysteriösen Umständen einen Leiche findet.
Obwohl der Krimifall eigenständig ist, sollte man doch vorher zum besseren Verständnis den anderen Teil gelesen haben, da auch dieses Buch nur ca. 250 Seiten hat, wird auf die verzwickten Verwicklungen aus der schwarzen Dortothea nur recht knapp eingegangen.
Wieder wird viel historisches Hintergrundwissen vermittelt und das auf eine ziemlich unterhaltsame Weise, zum Teil ist das Intrigenspiel wer gegen wen und mit wem schon ziemlich bizarr und verworren, die Einblicke in das höfische Leben sind aber auf jeden Fall interessant.
War im Vorgänger noch eindeutig Christian die Hauptfigur, so steht diesmal sein liebestoller Neffe Jakob im Vordergrund, der recht erfolglos zwischen 3 Frauen hängt und der eindeutig der Sympathieträger des Buches ist. Ein Widersehen gibt es auch mit diversen anderen Figuren aus dem Vorgänger, wie dem Hausvogt Lonicer, dem recht undurchsichtigen Retzlow und dem Diener Michel alias Julius.
Als ganz besonders witzig empfand ich die Passagen in der Gaunersprache, die das i Tüpfelchen auf dem Ganzen waren. Letztendlich werden mit der Auflösung des Falles auch noch die losen Ende vom ersten Teil verknüpft.

Fazit: viel historisches Flair und Berliner Lokalkolorit und facettenreiche Figuren bescheren
ein kurzweiliges Lesevergnügen.

26.06.2009 13:26:52
anath

Nett und unterhaltsam, spannend und informativ. Zwar ist der versierte Krimi-Leser vermutlich doch etwas schneller auf der richtigen Spur als Barbier Farenholtz, aber das macht nichts, es macht Spaß , ihm auf seinen Irrwegen zu folgen.
Neffe Jakob scheint ein pfiffiges Kerlchen zu sein,mal sehen, ob er in weiteren Alt-Berlin Krimis wieder auftaucht. Würde mich freuen. Madame Fahrenholtz hatte ich etwas weniger bieder in Erinnerung, als junges Mädchen war sie entschieden sympathischer.
Ein Genuß besonderer Art sind die Sprachproben aus dem Rottwelsch, der Gaunersprache,die gelegentlich auftauchen. Alles in allem ein empfehlenswertes Büchlein das ein paar Stunden ungetrübte Lesefreude schenkt. Berlinern natürlich besonders zu empfehlen ! ;-)