Die schwarze Dorothea

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Bebra, 2005, Titel: 'Die schwarze Dorothea', Originalausgabe

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Jörg Kijanski
Atmosphärisch dicht mit gut aufgebautem Plot

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Jan 2007

Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm ist schwer erkrankt und kämpft mit dem Tode. Kein Wunder, dass seine Gemahlin Dorothea da mal wieder ins Gerede kommt, denn sie möchte natürlich, dass vor allem ihre Söhne bei einer möglichen Nachfolgeregelung gebührend berücksichtigt werden. Aus Friedrich Wilhelms erster Ehe entstammen drei männliche Nachkommen, von denen zwei vermutlich durch Gifteinwirkung ums Leben kamen. Nur noch Kurfürst Friedrich, der ";schiefe Fritz", lebt noch und floh ins hannoversche Asyl, aus Angst vor seiner Stiefmutter Dorothea, die - der Giftmorde verdächtigt - im Volksmund nur die ";schwarze Dorothea" genannt wird. Doch durch Vermittlung seines Kammerjunkers von Wedell soll es zu einer Versöhnung Friedrichs mit dem Großen Kurfürsten kommen.

Die schwarze Dorothea

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Letzte Kommentare:
07.07.2009 18:26:09
tassieteufel

1687 ist Berlin noch weit ernfernt eine Weltstadt zu sein, Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst liegt im Sterben und um seine Nachfolge gibt es zwischen den Kindern aus 2 Ehen einiges Gerangel, seine zweite Gemahlin, Dorothea von Holstein-Sonderburg, beim Volk auch
als die schwarze Dorothea bekannt und wenig geliebt, gerät als Giftmischerin ins Gerede, als ein hochrangiger Kammerherr des Kurprinzen ums Leben kommt. Christian Fahrenholtz, ein junger Barbier und Chirurg, der in Berlin eine Anstellung sucht, findet den Toten und gerät bald selbst in Verdacht.
Sollte ich das Buch mit zwei Worten beschreiben, würde ich sagen klein aber fein! Auf nur knapp 250 Seiten gelingt es dem Autor eine stimmige Atmosphäre zu schaffen und seine Charaktere liebvoll zu zeichnen. Die Schilderungen des Lebens am Hofe, sowie bei einfachen
Leuten oder besser betuchten Bürgerlichen ist bunt und facettenreich. Besonders gut hat mir der sprachliche Erzählstil des Autors gefallen, einerseits deftig und direkt der Zeit angepaßt in
der das Buch handelt, anderseits aber nicht übertrieben schwülstig und bemüht auf alt getrimmt, ich fand's genau richtig.
Barbier Christian und seine geliebte Henriette sind eindeutig die Sympathieträger, ich fand nur schade, das am Ende recht offen blieb, was aus den Beiden wurde, hier hätten ein oder zwei Kapitel mehr nicht geschadet.
Zu Anfang muß man sich zwar durch eine ein wenig ausufernde Schilderung der kurfürstlichen Verwandschaftsverhälnisse schlagen, aber wer das schafft und dabei den Durchblick behält,kann in ein Ränke- und Intrigenspiel um Macht, Geld und Ländereien eintauchen.

Fazit: ein wenig geschichtskundig sollte man schon sein, ansonsten verliert man hier leicht den Durchblick, die gelungene Schilderung des berliner Lebens Ende des 17. Jh. ist aber allemal lesenswert.

17.10.2007 20:24:38
anath

Das Buch fängt etwas zäh an (trotz eines Mordes auf den ersten Seiten) und es ist auch nicht so ganz einfach,sich in die Zeit und die historisch realen Figuren Preußens hineinzufinden. Mir persönlich half dabei mir zu vergegenwärtigen,daß dieses Buch etwa zur Zeit Ludwig XIV. spielt,nur eben im Fast-noch-Dorf Berlin.
Sympathisch sind der Bader Christian und seine geliebte Henriette geschildert, detailliert und bunt die Schilderungen aus dem bürgerlichen Leben,obwohl ich mir hier fast etwas mehr gewünscht hätte.
Nach etwas schwierigem Einstieg habe ich mit diesem Buch doch noch ein Happy end gefunden und empfehle es weiter. Mein Prädikat: verschenke ich gerne ,aber an Leute mit speziellem Geschichtsinteresse,nix für Anfänger.