Das Untier von Aachen

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • , 2014, Titel: 'Das Untier von Aachen', Originalausgabe

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Schon Pippin der Jüngere, Vater Karls des Großen, soll dem Bachkalb begegnet sein, einem Furcht erregenden Ungeheuer, das in den unterirdischen Höhlen der Thermalquellen hauste. Die Sage behauptet, der Frankenkönig habe es in heldenhaftem Kampf getötet. Hat die Brut des Untieres womöglich überlebt? Denn Jahrhunderte später, im Sommer 1605, treibt eine Bestie in Aachens Gassen ihr nächtliches Unwesen. Anfangs spottet man noch über die Berichte der verstörten Opfer. Aber dann gibt es einen Toten! Der junge Goldschmied Paul Kalkberner – hoffnungslos verliebt in die schöne Wirtstochter Magdalena - hat seine eigenen Gründe, der Sache auf den Grund gehen. Doch das Bahkauv wütet weiter, und in der Stadt breitet sich nackte Angst aus.

 

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Letzte Kommentare:
14.11.2016 13:59:19
dorli

Aachen 1605. Innerhalb kurzer Zeit werden mehrere Männer nach einem Besuch im Wirtshaus auf ihrem Heimweg von einem angsteinflößenden Ungeheuer angefallen. Als auch der Oheim des Goldschmieds Paul Kalkberner Opfer eines nächtlichen Überfalls wird, will der junge Mann den Dingen auf den Grund gehen…

Günter Krieger hat seinen historischen Roman „Das Untier von Aachen“ auf Grundlage der Sage vom Bahkauv (Bachkalb) geschrieben. Eine Sage, die ich bisher nicht kannte, dessen interessante und lebendige Umsetzung mich aber durchweg gefesselt und sehr gut unterhalten hat.

Das Bahkauv, eine schuppenbedeckte Kreatur mit scharfen Zähnen und langen Krallen, soll in den unterirdischen Höhlen der Thermalquellen gelebt und am Büchel sein Unwesen getrieben haben. Vornehmliches Ziel des Untiers waren spät in der Nacht heimkehrende Trunkenbolde.

Neben der Aufklärung der rätselhaften Anschläge hat Paul noch eine weitere Mission: er ist in die Wirtstochter Magdalena verliebt und möchte ihr Herz gewinnen – leider zeigt sie nur wenig Interesse.
In beiden Angelegenheiten steht Paul seine 12-jährige Schwester Trudi beratend zur Seite. Trudi bringt eine große Portion Witz in die Geschichte. Sie ist auf eine so liebenswerte Art frech und ausgebufft, es macht einfach Spaß, sie bei ihrem Tun zu beobachten.

Zusätzlich zu der Sage um das Bahkauv lässt Günter Krieger auch weitere Begebenheiten aus dem frühen 17. Jahrhundert in den Roman einfließen. Die Auseinandersetzungen zwischen den katholischen und evangelischen Bürgern Aachens sind genauso ein Thema, wie der Fall der angeblichen Hexe Maroy Kroiseti.

„Das Untier von Aachen“ ist eine gelungene Mischung aus Historie, Spannung und einer Prise Romantik. Das Buch lässt sich angenehm flott lesen und weiß nicht nur mit einer fesselnden Handlung zu begeistern, sondern kann darüber hinaus mit einem äußerst überraschenden Ende punkten.