Spiel der Königin

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • C. Bertelsmann, 2013, Titel: 'Queen's Gambit', Originalausgabe

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Birgit Stöckel
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Buch-Rezension von Birgit Stöckel Mai 2014

Heinrich VIII. ist vielen vor allem wegen seiner Anzahl an Frauen ein Begriff: Er war sechsmal verheiratet, ließ zwei von ihnen hinrichten, sich von zweien scheiden, eine starb im Kindbett, als sie ihm den lang ersehnten Erben gebar und eine überlebte ihn: Katherine Parr die Frau, die Elizabeth Fremantle in ihrem Roman "Spiel der Königin" in den Mittelpunkt stellt.

Katherine Parr ist tatsächlich eine beeindruckende und faszinierende Frau: Als sie mit einunddreißig Jahren Königin wird, ist sie bereits zweifache Witwe, hat eine fast erwachsene Stieftochter, um die sie sich liebevoll kümmert, ist eine leidenschaftliche Reformerin, bemüht, auf den König mäßigend einzuwirken und sich um seine Kinder zu kümmern, deren Mütter alle nicht mehr leben, und zudem schreibt sie zwei Bücher. Doch sie lebt auch in ständiger Angst und Gefahr, denn es gibt viele unterschiedliche Interessen und Strömungen am Hof, ständige Intrigen, zudem können sich die Zuneigung und das Wohlwollen des Königs schneller ändern als das Wetter. Außerdem hat sie noch eine Schwäche, die ihr gefährlich werden könnte: Sie ist hoffnungslos verliebt in Thomas Seymour, den Bruder von Heinrichs verstorbener Frau Jane.

Nicht alle Facetten kommen ausreichend zur Darstellung

Laut eigenen Aussagen wollte Fremantle mit diesem Roman Katherine Parr ein Denkmal setzen, wollte zeigen, was für eine intelligente und starke Frau sie war. In den Grundzügen gelingt ihr das auch. Der Leser erlebt, wie Katherine ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurückstellt, als der König um sie zu werben beginnt, wie sie unter dem Ende ihrer beginnenden Beziehung zu Thomas Seymour leidet, wie sie Angst vor dieser Ehe hat, da sie bereits erleben musste, wie tödlich das ausgehen kann. Doch sie macht sich selber Mut, versucht die Vorteile zu erkennen, überlegt, wie sie die neugewonnene Macht zum Positiven einsetzen kann. Das weckt die Sympathien der Leser und nimmt sie für Katherine ein. Ihre Ängste sind nachvollziehbar und man kann auch verstehen, dass sie an ihren eigenen Ansprüchen immer wieder scheitert, dass sie es nicht schafft, alles durchzusetzen, was sie sich vorgenommen hat. Dafür ist die Angst um ihr Leben und das ihrer Lieben zu groß.

Doch leider gelingt es Fremantle nicht, dass in einem ausgewogenen Verhältnis darzustellen. Die Passagen, in denen Katherine von ihrer Furcht bestimmt wird, in denen sie sich fügt und den Kopf unten hält und vor allem, in denen sie sich selbst leid tut, überwiegen. Ihre Erfolge wie ihre zwei Bücher oder die Annäherung zwischen Heinrich und seinen Kindern sowie zwischen den Kindern untereinander, gehen dabei fast unter. Man muss schon aufmerksam bleiben, damit man nicht so manches überliest.

Katherines ausführlich dargestellte (Selbst-)Zweifel führen auch dazu, dass man manches Mal fast die Geduld mit ihr verlieren möchte und sie die Sympathien der Leser fast verspielt, so viel Platz nimmt das "Gejammer" ein. Hier wären einige Kürzungen und eine etwas bessere Herausarbeitung der Verdienste definitiv von Vorteil gewesen.

Einblicke in die Tudorzeit

Gelungen ist die Darstellung der Dorothy Fownten, genannt Dot, Katherines Dienerin und Vertraute. Sie bildet mit ihrer pragmatischen Art und Weise ein angenehmes Gegengewicht zu ihrer Herrin und vermittelt dem Leser nebenbei einen Einblick in die Welt der einfachen Leute.

Es gelingt der Autorin insgesamt recht gut, ihren Lesern einen informativen Einblick in die Tudorzeit zu bieten über das Leben am Hofe, das mühevolle Umherziehen von Palast zu Palast und das Leben unter einem jähzornigen, unbeherrschten König, der fast völlig vergessen zu haben scheint, dass er auch menschliche Seiten besitzt.

Insgesamt ist Spiel der Königin ein informativer Roman, der einem in großen Teilen die Tudorzeit näher bringen kann und sich mit einer sehr faszinierend Frau beschäftigt. Doch so wie Katherine Parr selbst ihren Ansprüchen beileibe nicht immer gerecht wurde, so schafft es auch Elizabeth Fremantle mit ihren eigenen nicht. Dazu gibt es ein paar Längen zu viel und die Darstellung der Katherine ist längst nicht so ausgewogen, wie sie sein sollte. Dennoch ist es ein Roman, der Fans der Tudorzeit interessieren und ihnen auch überwiegend gefallen dürfte auch wenn er sich nicht sonderlich aus der Masse der historischen Romane hervorhebt.

Spiel der Königin

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Letzte Kommentare:
04.07.2020 09:17:20
MarySophie

Handlung:
Katherine Paar ist einunddreißig Jahre alt und hätte nie gedacht, dass sie als Ehekandidatin für den alten und langsam dahinsiechenden König Heinrich den VIII. in Frage kommt. Doch genau sie erwählt er als seine sechste Frau und Catherine versucht, sich in ihre neue Rolle hineinzufinden. Sie lernt immer besser ihre Emotionen zu verbergen, kann die höfische Schmeichelei zwar nicht leiden, lernt aber, mit ihr zu leben und geschickt hilft sie ihrem Mann bei einigen Regierungsaufgaben. Und obwohl sich Katherine Parr mit der Situation arrangiert, gehört ihr Herz einem anderen. Niemand darf von dieser heimlichen Liebe wissen, ansonsten würde Katherine genau dasselbe Schicksal blühen, wie den anderen Ehefrauen von Heinrich dem VIII. Und noch dazu herrscht in England der Religionskrieg und auch Katherine muss darauf achten, dass sie in diesem immer geschickt handelt und ihr nichts angelastet werden kann...

Meinung:
Das Cover finde ich in Ordnung. Es haut mich nicht vom Hocker, ich finde es aber auch nicht komplett furchtbar. Es ist vielleicht etwas düster, doch das Mittelalter ist auch nicht die leuchtendste Zeit und daher passt es ganz gut. Zudem sind einige Details vorhanden, die das ganze Bild deutlich auflockern. Sowohl die prachtvolle Haube der Dame, als auch die goldene Schrift sind Blickfänger und bringen helle Akzente in das Bild. Ich bin ja nie so der Fan davon, dass Personen auf dem Cover den Betrachter so direkt anschauen. Auch hier ist das der Fall, ich störe mich aber diesmal nicht zu sehr daran, irgendwie stellt die Frau für mich Katherine Parr dar und ich hatte so ein Bild von der Hauptprotagonistin vor Augen.

Anfang letzten Jahres hatte ich das erste Mal einen Roman von Elizabeth Fremantle gelesen, der mich leider nicht ganz so überzeugt hat. Und dann habe ich diese Neuerscheinung bei Instagram gesehen und das Buch klang für mich sofort interessant. Ich habe schon einige Episoden zu Heinrich den VIII. und seinen zahlreichen Ehefrauen gehört und bereits wenige Bücher über ihn gelesen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir „Die zwölfte Nacht“ von Charlotte Lyne, ein ganz hervorragendes Buch, welches ich bald mal wieder lesen möchte. In diesem Roman steht Katherine Paar im Vordergrund und genau um ihre Ehe mit dem englischen König dreht sich das Buch. Ich habe mich riesig gefreut, das Buch vom Bloggerportal für Rezensionszwecke zu erhalten und möchte mich auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.

Mit dem Lesen bin ich flüssig und einfach vorangekommen, was nicht nur an der interessanten Handlung, sondern auch an der sehr angenehmen Schreibweise lag. Ich konnte mir viele Situationen genaustens vorstellen und habe Einblicke in das Mittelalter gehabt, die mir vollkommen neu waren. Zudem wurde eine recht einfache, nicht zu komplizierte Sprache genutzt, die leicht verständlich war. Fachbegriffe kommen nur selten vor, weshalb das Buch auch für Laien oder Personen, die sich langsam an historische Romane trauen, geeignet ist.
Als Hilfestellung gibt es am Ende des Romans ein Personenverzeichnis, wo man bei Bedarf nachschauen kann, welche Person wer ist. Das habe ich nur selten genutzt, häufig konnte ich die Protagonisten gut auseinanderhalten. Ab und an warf ich einen Blick hinein, weil manche Personen ähnliche / gleiche Namen haben und das gelegentlich etwas verwirrend war.
Zudem gibt es am Ende des Romans eine Zeittafel, indem die wichtigsten Ereignisse der englischen Geschichte in den letzten 40 Jahren genannt werden. So kann man einiges nochmals Revue passieren lassen und das Buch wird abgerundet, Geburtsjahre werden genannt und man erhält einen Überblick, wann Heinrich mit welcher Dame verheiratet war und wie die politische Situation aussah.

Am Anfang neuer Kapitel gibt es stets die Nennung, in welchem Monat und Jahr die folgenden Ereignisse stattfinden. Zudem wird der Handlungsort genannt, was sehr hilfreich ist. Immerhin befindet sich der königliche Hof häufig auf Reisen und so erhält man einen kleinen Eindruck, wie oft der Hofstatt reist und die Umgebung wechselt. Vielleicht wäre eine kleine Karte noch nett gewesen, dass man besser nachvollziehen kann, welche Wege zurückgelegt werden, doch das ist nicht zwingend ein Kritikpunkt, sondern wäre lediglich ein netter Zusatz gewesen.
Auf jeden Fall war es immer möglich genau zu verfolgen, wie viel Zeit seit dem Beginn der Handlung vergangen ist, wie viele Jahre Heinrich und Katherine mittlerweile verheiratet sind oder um wie viele Jahre die Beiden gealtert sind. So hat man stets einen guten Überblick über die Zeit und kann die Entwicklungen in der Politik und in der Glaubensfrage verorten und Rückschläge, aber auch Fortschritte einschätzen.

Anhand verschiedener Details wird die umfangreiche Recherchearbeit der Autorin deutlich. Sei es anhand von politischen Diskussionen, Ränken, die hinter dem Rücken anderer Personen geschmiedet werden oder durch kleine Details wie die Kleiderfrage und die Ernährung. Es gibt viele verschiedene Aspekte, die zeigen, wie viel Arbeit hinter dem Werk steckt und beweisen, dass sich Elizabeth Fremantle genau in der von ihr beschriebenen Zeit auskennt. Und so erhält der Roman viel Wahrheitsgehalt und ich konnte gar nicht anders, als der Autorin komplett zu vertrauen. Nie habe ich Aussagen oder Fakten angezweifelt, alles wurde in einen sinnvollen Zusammenhang gepackt und hatte Hand und Fuß. In diesem Punkt gibt es absolut nichts zu beanstanden, der Autorin ist es gelungen, das längst vergangene Mittelalter zu neuem Leben zu erwecken und es für den Leser bildhaft und eindringlich zu schildern.

Als Setting dienen verschiedene Burgen und Schlösser, die teilweise auch unterschiedliche Stimmungen ausstrahlen. So kann man deutlicher nachvollziehen, wenn sich Katherine und ihr Hofstatt in manchen Gebäuden nicht wohlfühlen und sich lieber woanders aufhalten würden. Diese negativen und kühlen Eindrücke lassen sich mit jedem Wort erkennen und vermitteln auch bei mir einen schlechtes Gefühl. Natürlich ist auch das Gegenteil der Fall, wenn manche Örtlichkeiten freundlich und einladend beschrieben werden, würde ich diese selbst nur zu gerne mit eigenen Augen sehen. Doch ich finde, dass dieses positiven Empfindungen eher selten daherkommen und meist eher eine kühle und abstoßende Stimmung herrscht.
Ich finde, dass die Gebäude mal mehr, mal weniger lebendig beschrieben werden, bei einigen hatte
ich direkt ein Bild vor Augen und konnte mir viele Räume vorstellen. Andere waren eher schwach und sehr leicht gezeichnet, sodass man sich die Burg nur sehr leicht bis gar nicht vorstellen kann.
Auf diese Weise entsteht eine Mischung, das Setting nimmt nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Platz ein und die Schlösser, wo sich Katherine mit ihrem Hofstatt für eine längere Zeit aufhält, sind meist stärker gezeichnet und daher leichter vorstellbar. Ich finde, dass in diesem Punkt die Waage gut gefunden wurde und ein ausgewogenes Verhältnis entsteht. Das Setting bestimmt den Roman nicht und wartet immer mit neuen Details auf.

Lediglich anhand des Settings werden teilweise Stimmungen an den Leser übertragen. Ansonsten passiert dies sehr selten und ist auch nicht so stark, wie ich es aus anderen Büchern kenne. Oft fiel es mir daher sehr schwer, zu den Protagonisten eine Bindung aufzubauen. Zudem fehlte ihnen dadurch ein Hauch von Lebendigkeit, sie waren einfach nur geschichtliche Figuren, die mich nicht berührt haben. Ich habe ihre Geschichte gerne gelesen und fand sie auch interessant, aber sie haben mich in keiner Weise mitgerissen. Ich habe nicht mit ihnen mitgefiebert, mich gefreut oder war mit ihnen traurig. Schade, ein paar stimmungsreichere Szenen hätten mir wirklich gut gefallen und den Roman, sowie die Figuren mehr ins 21. Jahrhundert katapultiert, ihnen Lebendigkeit und Authentizität verliehen. Klar haben die Menschen damals häufig eine Fassade aufrecht erhalten und nur im stillen Kämmerchen ihren Emotionen freien Lauf gelassen, aber selbst in diesen Momenten hatte ich eine Distanz zu ihnen.

Nicht immer war die Geschichte voller spannungsreichen Szenen, immer wieder gab es Abschnitte, die einen ruhigeren Unterton hatten. Auf diese Weise entsteht eine angenehme Abwechslung und man erhält Einblicke in das normale Leben der Königin und ihres Hoftstaats.
Ich fand es besonders interessant, wie teilweise durch Blicke Spannung aufgebaut wurde und die Handlung somit eine neue Wendung bekommen hat. Oft habe ich gar nicht damit gerechnet und wurde vollkommen überrascht. Zudem war die Handlung nie vorhersehbar und ich wusste zwar ungefähr, wie die Geschichte und das Leben von Heinrich VIII. und seiner sechsten Gemahlin weitergeht, doch konnte mich nicht mehr an jedes Detail erinnern.
Je mehr die Geschichte sich dem Ende nähert, desto ruhiger wird die Geschichte für mich. Spannungsreiche Szenen sind rarer gesät und man merkt, dass das Buch langsam aber sich endet. Ich mag diesen Abschluss, es passt zu dem Leben von Katherine Parr, die nun ein deutlich ruhigeres und abgeschiedeneres Leben führt als noch zu ihren Zeiten als Gemahlin von Heinrich dem VIII.
Ich bin der Meinung, dass das Ende gut zu dem Buch passt. Es bringt die Handlung zu einem runden Abschluss und beantwortet alle offenen Fragen. Man erfährt dadurch, aber auch durch das Personenverzeichnis am Ende, was das Schicksal mit einigen Protagonisten vorhat und es gibt auch einen kleinen Ausblick in die Zukunft.

Eine Vielzahl der auftretenden Personen ist historisch verbürgt. Nur ganz wenige Protagonisten treten auf, die erfunden sind und auf keiner historischen Vorlage beruhen. So entsteht natürlich ein starkes Bild der Gesellschaft und ich hatte stets das Gefühl, dass sich die Ereignisse tatsächlich so hätten abspielen können. Auch anhand dessen ist die umfangreiche Recherchearbeit von Elizabeth Fremantle zu sehen. Ich kann sagen, dass mir die Darstellung der Protagonisten gut gefallen hat, sie verkörpern verschiedene Sichtweisen ihrer Zeit und wurden alle mit unterschiedlichen Charakteren, Zielen und Denkweisen ausgestattet. Das gilt sowohl für den König und Katherine Parr, als auch für verschiedene Adlige oder einfache Personen wie Dienstmädchen, Schreiber oder andere Figuren, die gesellschaftlich einem niedrigeren Stand angehören. Auf diese Weise entsteht ein breites Bild, man lernt die Protagonisten ganz gut kennen und mit der Zeit kann man sie auch besser einschätzen. Beim König tappt man häufig im Dunklen, er ist meist am schwierigsten zu bewerten und man weiß nie, welche Entscheidung er als nächstes trifft und in welcher Laune man ihn antrifft. Daher ist er der mysteriöseste Charakter, gleichzeitig fand ich ihn auch am unangenehmsten.

Fazit:
Wenn ihr einen spannenden, gut recherchierten und wunderbar zu lesenden historischen Roman sucht, dann kann ich euch dieses Buch nur empfehlen! Es hat mir interessante Lesestunden beschert und mir richtig gut gefallen. Die Geschichte wird mit lebendigen Worten erzählt, es gibt unheimlich viele Informationen und Fakten, ganz vieles war mir unbekannt und ich konnte einiges dazulernen. Außerdem lässt sich der Roman schnell und angenehm lesen und es hat mir sehr gut gefallen, was für ein breites Bild der Bevölkerung die Autorin gezeichnet hat. Lediglich für die fehlenden Stimmungen, als auch für die nicht sehr lebendigen Protagonisten ziehe ich einen halben Stern ab, ansonsten gibt es von meiner Seite nichts zu beanstanden. Ich freue mich schon auf weitere Romane der Autorin!

02.08.2015 17:13:18
Sabine

Ich möchte den Roman etwas gegen Kritik verteidigen. Manche Passagen, z.B. über die religiösen Strömungen am Hof, sind zwar etwas langatmig oder manchmal sogar langweilig, aber grundsätzlich fand ich das Buch sehr unterhaltsam und spannend, was für mich ein wichtiger Aspekt bei einem Roman ist. Nichtsdestotrotz habe ich nach Recherchen im Internet festgestellt, dass die Autorin sehr historisch genau und wahrheitsgetreu (bei aller dichterischer Freiheit) berichtet hat. Ein toller historischer Roman. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin, welches ich auf jeden Fall lesen möchte!

19.06.2014 15:52:45
Margitta

Anfänglich habe ich mich ein bischen schwer getan, mit diesem Roman über Kathrine Parr . Auch hatte ich mir überlegt, ihn nicht weiter zu lesen .
Jetzt am Ende des Buches bin ich froh durchgehalten zu haben .
Es wird sehr viel von der historisch bekannten Seite erzählt und dies auch unterhaltsam . Menschlich wird die Geschichte erst durch Dot , einer von Kathrine liebgewonnen Dienerin .
Auch über die Gewohnheiten ( Bekleidung , Essen usw. ) wird erzählt.

Von mir bekommt das Buch 60%

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