Das Vermächtnis der Runen

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Lübbe, 2014, Titel: 'Das Vermächtnis der Runen', Originalausgabe

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Karin Speck
Ein zweiter Teil, dem die Spannung fehlt

Buch-Rezension von Karin Speck Mär 2014

Vier Jahre sind vergangen seit Sir Walter Scott gemeinsam mit seinem Neffen Quentin die Bruderschaft der Runen aufdecken und zurückschlagen konnte. Nun lebt Quentin mit seiner Frau Mary in Amerika. Hier erreicht sie die Nachricht von dem plötzlichen Tod des Onkels. Sofort begeben sie sich auf die lange Reise nach Schottland, der Nachlass soll geregelt werden. Doch dann geschehen seltsame Dinge. Alles deutet auf eine Verschwörung hin. Könnte der Tod von Scott etwas mit der Finanzkrise des Landes zu tun haben? Und stecken vielleicht doch wieder Mitglieder der Bruderschaft der Runen dahinter?

Bekannte Charaktere und eine vorhersehbare Handlung

Dies ist der zweite Band um die Bruderschaft der Runen und vor allem um den Schriftsteller Sir Walter Scott aus dem 19. Jahrhundert. Es ist aber nicht zwingend notwendig, Band 1 gelesen zu haben. Es gibt einige Rückblenden, die den Leser auf dem Laufenden halten. Die Protagonisten sind aus dem Vorgängerband bekannt, werden aber auch noch einmal vorgestellt. Leider ist die eigentliche Handlung nur mäßig spannend und auch ziemlich vorhersehbar. Schnell ist klar, wohin die Geschichte führen wird und auch wie sie im Großen und Ganzen ausgehen wird. Mary und ihr Mann Quentin sind hier die Hauptcharaktere, aber leider hat man eher den Eindruck, sie haben sich nicht weiterentwickelt. Mary hat ein paar Probleme, es werden zwar ständig Andeutungen gemacht, immer wieder heißt es, sie hätte eine schlimme Zeit durchgemacht und bräuchte Ruhe um sich zu erholen, aber so richtig zur Sprache kommen ihre Sorgen nicht. Mary bleibt hier charakterlich zurück. Zwischendurch ist es sogar schon fast nervig von ihr zu lesen, um nicht zu sagen langweilig. Das ändert sich auch nicht, als sie die Bekanntschaft einer fremden Dame macht, die für einige Unruhen sorgt.

Von Quentin sollte man doch annehmen, er hätte aus dem vergangenen Abenteuer etwas gelernt und würde nun besser oder schneller agieren, aber weit gefehlt. Er macht dieselben Fehler wie schon ein paar Jahre zuvor. Dadurch wirkt die Geschichte irgendwie nicht richtig rund und der Lesespaß bleibt auf der Strecke.

Interessanter historischer Hintergrund, kann die Geschichte aber nicht retten

Interessant ist aber sicher der geschichtliche Hintergrund, den Peinkofer spürbar gut recherchiert hat. Er versteht es hervorragend, diese historischen Tatsachen mit seiner fiktiven Geschichte zu verweben und so ein Gesamtbild der Zeit entstehen zu lassen. Dafür sorgt sicherlich auch, dass die Vergangenheit einen eigenen kleinen Handlungsstrang hat und die Geschichte hier immer mal wieder in das 18. Jahrhundert zurückspringt. Vielleicht wäre es für den historischen Hintergrund sogar besser gewesen, eine neue Geschichte zu schreiben und nicht einen zweiten Teil mit vorhandenen Protagonisten. So hat man einfach das Gefühl, es fehle irgendetwas, ohne genau sagen zu können, was. Die Idee, die Finanzkrise mit einer Verschwörung zusammen zu bringen ist trotz allem gut. Auch eine Verwandte der Stewarts, die nach dem Thron greift, auftreten zu lassen, war eine gute Idee, und lässt zu mindestens ein wenig Spannung aufkommen.

Ein kleines Nachwort zum Schluss klärt noch ein paar historische Details und ein Personenregister sorgt für den Überblick der handelnden Personen. Das Vermächtnis der Runen ist ein netter historischer Roman, der einiges über die Lage Schottlands im 19. Jahrhundert erzählt. Da macht es auch nicht unbedingt etwas, dass die Handlung leicht vorhersehbar ist, nette Unterhaltung ist es trotz allem. 

Das Vermächtnis der Runen

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