Kreuzblume

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Blanvalet, 2007, Titel: 'Kreuzblume', Originalausgabe

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Vanessa Brinker
Kölner Dom mal anders

Buch-Rezension von Vanessa Brinker Dez 2006

In Zeiten der Not sind Frauen schon oft über sich selbst hinausgewachsen und haben Dinge vollbracht, die ihnen unter normalen Umständen niemand zugetraut hätte. Nun neigen die Menschen jedoch dazu, sich möglichst nicht in Situationen zu bringen, die ihnen persönlich nur zum Nachteil gereichen. Was aber tun, wenn ein Krieg vor der Tür steht und der Mann auszieht, seine Heimat zu verteidigen und unter Umständen niemals wieder über die heimische Schwelle treten wird?

Kreuzblume

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Letzte Kommentare:
22.02.2012 19:18:21
Berthold Heil

In der Tat, die Rechtschreibe-, Grammatik- und Druckfehler wären einem guten Lektorat nicht durchgeschlupft. Praktikanten sind halt billiger.
Mit gefällt der Schreibstil durchaus, ich bezweifele aber, das dessen Duktus einer sprachhistorischen Analyse standhalten würde.
Was die Freimaurer und deren Rituale betrifft: Fast getroffen ist auch daneben!

29.07.2011 19:32:32
Yuina

Ich habe mir einige der vorherigen Kommentare durchgelesen und entdeckte Aussagen wie: Ich hatte meine Probleme den Personen zu folgen, weil es so viele sind. Und so. Das mag sein, aber ich für meinen Teil kam gut damit zurecht und kam nicht einmal auf die Idee ins Register zu schauen.
Sehr empfehlenswert.

29.07.2011 19:25:02
Michi

Die meisten Bücher liest man einmal und dann nicht mehr, doch "Kreuzblume" habe ich vier mal gelesen und würde es jederzeit wieder tun, denn die Geschichte ist jedesmal wieder spannend. Es ist so schön geschrieben und es macht Spaß dem Handeln von Antonia und ihren Freunden und Begleidern zu folgen.

15.06.2010 16:09:53
Purzelina

Meiner Meinung nach ein atmosphärisch dichter und gut erzählter Roman über einen größeren Zeitraum, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Ist hier besser geglückt als bei den anderen Andrea-Schacht-Romanen außerhalb der Serien. Die Haupt-Figuren sind sympathisch.
Witzig sind die versteckten Anspielungen/Querverbindungen zu den Beginen-Romanen, viel Spass beim Entdecken!

28.03.2010 14:20:18
Dani P.

Ich fand diese Buch leider nicht so toll! Der Einband versprach Spannung und diese hab ich leider nicht wirklich gefunden. Mir war es zu langatmig und ausschweifend - habe mich zeitweise auch gelangweilt. Das bin ich von Andrea Schacht nicht gewohnt!! Aber es ist ja auch geschmacksache... manche Bücher leben von Atmosphäre und einige Leser lieben sowas. Ich eben nicht von daher kann ich das Buch jetzt nicht empfehlen.

22.07.2009 20:43:46
Sabine

Wie ich schon an anderer Stelle sagte, lese ich die Bücher von Andrea Schacht wirklich gern. Mir gefällt der augenzwinkernde Humor, ich mag die unverwechselbaren Personen und die immer wieder spannenden Entwicklungen.
Hier aber wurde alles ein bißchen viel. Zu viele Personen, zu viele Verwicklungen, zu viele wundersame Begebenheiten. Sehr märchenhaft und phantastisch, das Ganze. Klar habe ich es bis zum Schluss gelesen, aber so richtig toll fand ich es leider nicht.

20.07.2009 12:32:37
MariaAmalia

Auf dem Rückcover und im Klappentext dieses Buches wird eine fesselnde Geschichte um die verschwundenen Baupläne des Kölner Domes angekündigt, verbunden mit der Geschichte einer mutigen jungen Frau, die auf der Suche nach eben diesen Plänen in einen Strudel von Intrigen und Verbrechen gerät. Diese Angaben auf dem Rückcover des Buches sind wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, dass man Inhaltsangaben und Klappentexte nicht so ernst nehmen sollte, weil sie mit der Geschichte an sich nicht viel gemein haben.

Die Erzählung ist überwiegend in unterschiedliche Handlungsstränge geteilt. Da gibt es die Geschichte der Antonia, das Kind einer Nonne, die als Trossbub bei einer Marketenderin aufwächst, die Geschichte des Falschspielers und Sträflings Cornelius, die des preußischen Offiziers David sowie die der Bürgerstochter Susanne - diese vier Personen sind damit die Hauptfiguren dieses Romans. Die Erzählstränge laufen lange Zeit nebeneinander her und der Leser wird ständig von einem Handlungsstrang in den nächsten geworfen. Dabei kreuzen sich diese Handlungsstränge im Einzelnen hier und da mal, treffen in der Mitte alle zusammen und laufen dann teilweise wieder auseinander. Den Titel "Kreuzblume" könnte man deshalb im übertragenen Sinne durchaus auch auf die verschiedenen Handlungsstränge dieses Romans beziehen. Wer diese Art Erzählstil nicht mag, wird mit diesem Buch so seine Probleme haben.

Historischer Hintergrund des Ganzen sind die napoleonischen Kriege. Die Autorin beschränkt sich hierbei jedoch nur auf wesentliche Fakten und geht nicht ins Detail. Die verschwundenen Baupläne des Kölner Doms spielen auch nur eine völlig untergeordnete Rolle und sind nur schmückendes Beiwerk. Die in der Inhaltsangabe angepriesene Suche nach eben diesen kommt immer nur dann ins Spiel, wenn die Handlung zu versanden droht oder ein neuer Erzählstrang gebraucht wird. Leider verrennt sich die Autorin in vielen überflüssigen Nebenhandlungen, die dem Gesamteindruck der Geschichte mehr schaden als nützen.

Die Charakterisierung der Hauptpersonen dieses Romans ist der Autorin - mit einigen Abstrichen - ganz gut gelungen, dagegen kommen die Nebencharaktere alle ziemlich stereotyp daher, was wohl auch darin begründet sein mag, dass es einfach viel zu viele Nebenhandlungen mit zu vielen Nebencharakteren gibt, um ihnen auch nur ansatzweise Tiefe zu verleihen. Das Personenregister im Anhang muss man schon öfters mal zu Rate ziehen, um den Überblick zu behalten.

Als historischen Roman würde ich dieses Buch nur bedingt einstufen, denn der historische Hintergrund ist hier nur Marginalie und damit beliebig austauschbar. Außerdem ist der Roman für die Zeit, in der die Handlung angelegt ist, in vielerlei Hinsicht auch viel zu modern, vor allem was Sprache und Lebenswandel der Hauptpersonen betrifft. Dadurch geht der Geschichte ein großer Teil an Authentizität verloren.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Andrea Schacht mit "Kreuzblume" zwar ein unterhaltsam erzählter, hier und da mit wunderbarem Humor gespickter Histotainment-Schmöker gelungen ist, von einem wirklich guten HISTORISCHEN Roman, der diese Bezeichnung auch verdient, ist er allerdings weit entfernt.

19.07.2009 20:05:06
krystal

Ein Buch wie man es von Andrea Schacht kennt,gut recherchiert,spannend und abwechselungsreich geschrieben. Es gibt einen guten Einblick in die damalige Zeit. Ich glaube es war eine spannende Zeit und wenn man dieses Buch liest fühlt man sich in die Zeit hinein versetzt.Vor allem die Schrecken von Napoleons Rußlandfeldzug werden in diesem Buch sehr deutlich dargestellt.Sehr empfehlenswert

28.02.2009 19:31:13
M-L Bakhaus

Mir hat das Buch gefallen. Zuerst hatte ich ein Problem die Beziehungen der einzelnen Personen nachzuvollziehen, aber im Laufe der Geschichte klappte es immer besser. Es ist ein Andrea Schacht Roman wie ich ihn mag, gut recherchiert, spannend erzählt. Frau Schacht mag ihre Figuren und das spürt man auf jeder Seite.

28.01.2009 15:58:11
Phely

Der Roman „Kreuzblume“ ist nicht schlecht, aber nicht sonderlich spannend. Der Spannungsbogen ist nicht gelungen und dadurch wirkt die Geschichte langweilig, denn Antonia, ihre Familie und Freunde leben einfach so vor sich hin und es passiert nichts Aufregendes. Man erwartet im Laufe des Lesens viel mehr und wird dann enttäuscht. Irgendwann habe ich aufgegeben auf Spannung zu hoffen! Außerdem sind mir viele Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen. Zuerst haben sie mir nichts ausgemacht (kann ja mal passieren), doch je mehr es wurden desto mehr habe ich mich geärgert, denn es passt zu meinem Gesamteindruck des Romans – Gut gemeint und gedacht, aber sehr schlecht umgesetzt!
Mein Fazit: Nie wieder ein Roman von Andrea Schacht!!!

05.06.2008 02:22:58
Nimrod

Kreuzblume bietet gründliche Kenntnis der Zeit, Atmosphäre und lebensnahe Charaktere. Spannung hab ich allerdings grundsätzlich vermisst. Durch viele Handlungsstränge hinweg geben sich etliche Leute die Klinke in die Hand, so dass ich oft Probleme hatte, ihnen zu folgen. Als größtes Manko empfand ich, dass den Figuren nichts besonders Dramatisches passiert. Das wird besonders bei Cornelius deutlich, dem gerade zu Anfang übles zugefügt wird, was sich aber immer schnell in Wohlgefallen auflöst. Was Toni betrifft, sie ist wortgewandt und patent, und das immer. Diese Leute geraten nie an ihre Grenzen. Ist also sowas wie ein Wohlfühlbuch, für die Figuren wie für die Leser, den meisten gefällt es ja. Mir war es zu zäh und unübersichtlich.

17.05.2008 14:49:56
marion kuna

Super spannend! Wenn einmal angefangen hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Geschichte um den Kölner Dom ist immer wieder interessant in ihren Büchern. Bin in zwischen ein großer Fan ihrer Romane, weil so viel geschichtliches darin ist. Bin immer wieder überrascht wie sie es macht.
Bitte weiter so!!

12.03.2008 15:24:45
Sander Weiß

Der Roman schildert nicht nur die damalige Zeit, sondern man hat das Gefühl auf eine richtige Zeitreise zugehen. Ich komme mir vor wie ein Miterlebender und nicht wie ein Leser. Das Buch ist sehr gut beschrieben, den Külner Dom sehe ich bei jeder beschreibung deutlich vor mir und auch wie sich die Hauptfiguren Antonia und Cornelius zanken höre ich regelrecht. Ein sehr unterhaltsames Buch mit viel witz und Humor, nicht wie langweilige Geschichte.Es vermittelt auch viel hintergrund wissen und wer so eine Kombination einmal gelesen hat kommt davon nicht mehr los!

20.09.2007 07:19:21
Heidi Magermans

Herrlich, oft mußte ich lachen und ab und an verging es auch mal. Und natürlich war es auch schön - wenn man die Bücher um Begine Almut und Pater Ivo gelesen hat - auf "alte Bekannte" zu stoßen. Ich hoffe, dass wir noch viele wunderbare Bücher von A. Schacht zu lesen bekommen, die gerade in unserem oft eintönigen Alltag ein bisschen Licht bringen.

13.09.2007 19:53:03
olympia

Ein unterhaltsamer spannender und mitunter auch humorvoller Roman. So richtig zum Lesen an Regentagen.
Die Figuren sind plastisch und sehr "greifbar" dargestellt.
Manchmal allerdings kann die junge Antonia beinha zu viel des Guten... Dies tut der Erzählung zwar keinen Abbruch, aber die Geschichte über den Dom steht mir persönlich fast zu viel im Hintergrund.
Wer nicht unbedingt einen tiefgründigen, aber sehr unterhaltsamen Roman sucht, ist mit "Kreuzblume" bestens bedient.

08.04.2007 15:04:19
S. Wedgbury

Andrea Schacht ist immer lesenswert. Schon nach den ersten Seiten wird es so spannenden, dass man sich mit ihren Hauptfiguren identifiziert. Die Romane sind sehr geschichtlich fundiert und zusätzlich zu der Spannung kann man sehr viel über deutsche Geschichte lernen. In diesem Buch insbesondere über den Dombau zu Köln und über Zusammenhänge mit Napoleon, Preußen und Österreich.

25.03.2007 17:15:09
Trudi Meier

Der historische Roman spielt in der Zeit kurz vor und während der napoleonischen Kriege in rheinischen Ländern. Eine verzwickte Familiengeschichte, Hauptperson ist die Tochter einer Marketenderin. Dabei gibt die Autorin Einblicke in dieses Leben und die Zeit. Der Roman bietet ein Verwirrspiel mit Happy End. Eine Klammer bildet der unvollendete Kölner Dom und seine Baupläne. Unterhaltend zu lesen.

14.03.2007 19:17:40
Claudia

Nachdem das Buch erschienen war, habe ich es mir sofort zugelegt und auch nahezu in "einem Rutsch" durchgelesen (und das will bei über 700 Seiten schon was heißen!)

Ein bißchen schade ist meiner Meinung nach ein etwas zu plötzlicher Sinneswandel gegen Ende (will aber nicht zuviel verraten).

Ansonsten begeistert Andrea Schacht wie immer - es lohnt sich!

10.03.2007 14:44:44
Romy

Spannend bis zum Schluss!
Die sympathische Hauptfigur Antonia führt den Leser durch die Wirren der napoleonischen Zeit. Mit köstlichem Humor meistert sie auch brenzlige Situationen. Die Suche nach den Bauplänen des Kölner Doms erfordert kriminalistische Fähigkeiten und vermittelt dem Leser einen Eindruck von den Geschehnissen im 19. Jahrhundert. Alle Puzzleteilchen der skurrilen Familiengeschichte fügen sich am Ende zusammen.
Ein Roman voll Schmerz und Freude, mit dunklen Abgründen und voller Überraschungen!