Der Kaufmann von Lippstadt

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Gmeiner, 2014, Titel: 'Der Kaufmann von Lippstadt', Originalausgabe

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Karin Speck
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Buch-Rezension von Karin Speck Mär 2014

Der Kaufmann Ferdinand Overkamp lebte im Jahre 1764 in Lippstadt. Er hatte alles, was man zum Leben braucht: Erfolg in seinem Beruf, Anerkennung in der Stadt und eine hübsche Tochter. Doch dann gab es in der Stadt eine Explosion und sein ganzes Leben veränderte sich auf einen Schlag.

Der Student Oliver Thielsen lebt in der Gegenwart des Jahres 2010. Er stößt zufällig auf einige Aufzeichnungen aus der Vergangenheit. Schnell stellt sich ihm die Frage, was haben ich oder meine Familie mit den Overkamps aus Lippstadt gemeinsam. Eine aufregende Suche nach der Wahrheit beginnt. So ganz nebenbei findet Oliver dann auch noch die große Liebe.

Eine Explosion mit Folgen

Der Teil, der in der Vergangenheit spielt, liest sich fast wie ein Tagebuch und so nach und nach erschließt sich dem Leser, was genau passiert ist. Vor allem, wie es zu den folgenschweren Fehlern des Kaufmanns kam. Außerdem erhält der Leser Einblicke in die Zeit des 18. Jahrhunderts kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Eine große Rolle spielen hier die Munitionsvorräte des vergangenen Krieges. Die Hintergründe des Lebens von Ferdinand Overkamp basieren auf historischen Tatsachen, während die Familie selbst fiktiv ist, genauso wie Oliver in der Gegenwart. Der Gegenwartspart ist mehr als Krimi aufgebaut und leicht und flüssig zu lesen. Der Leser findet gemeinsam mit Oliver heraus, was damals in Lippstadt geschehen ist.

Historie und Gegenwart geschickt miteinander verbunden

Der Autor hat beide Handlungsstränge unterschiedlich gestaltet. So ist der Erzählstil im Jahre 1764 der Historie angepasst, während der Gegenwartspart modern gehalten ist, wobei der Leser hier klar im Vorteil gegenüber Oliver ist. Während Oliver jedes Puzzleteilchen an seinem Platz zusammen fügen muss, begleitet der Leser auch den Overkamp auf seinem Weg. Er lernt ihn kennen, sieht ihm bei seinen Fehlern zu. Zwischendurch möchte man sicherlich den Mann durchschütteln und ihn fragen, was er da eigentlich macht? Der Leser leidet schon ein bisschen mit dem Mann mit und nimmt Anteil an seinem Schicksal. Beide Erzählstränge lassen sich aber mühelos lesen und nehmen den Leser auf eine spannende Zeitreise mit.

In einem Nachwort klärt die Autorin kurz Fiktion und Wahrheit. Am Ende stehen noch Literaturverweis und Quellenangaben. Stadtpläne von Lippstadt der Jahre 1764 und 2010 sind ebenfalls vorhanden.

Eine fiktive Handlung eingebettet in einen interessanten, historischen Hintergrund

Der Kaufmann von Lippstadt hat zwar eine rein fiktive Handlung, basiert dafür aber auf einem interessanten historischen Hintergrund.  Er lässt sich leicht und flüssig lesen und sorgt somit für kurzweilige Unterhaltung. 

Der Kaufmann von Lippstadt

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