Engelsblut

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • btb, 2005, Titel: 'Engelsblut', Originalausgabe

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So wunderschön wie Verderben bringend – Engel, gemalt mit dem Blut Liebender . . .
Österreich im 19. Jahrhundert: Schon seine Kinderzeichnungen versetzten die Menschen in Schrecken und Zorn. Konnte er doch die absolute, ungeschminkte Wahrheit über denjenigen zeigen, den er porträtierte. Als Bastard geboren – ohne Liebe und Zuwendung aufgezogen – wird aus dem feinsinnigen Samuel Alt schließlich ein verschrobener Kauz, der sich fleischlicher Lust und Liebe verweigert, um sich ganz der Malerei zu widmen. Aber seine Bilder sind nicht perfekt. Bis er herausfindet, dass er mit dem Blut Liebender wunderbare Engel malen kann.

 Engelsblut

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Letzte Kommentare:
05.01.2012 11:41:45
rad-der-fortuna

Ich muß den vorherigen Rezensenten zustimmen: ein beeindruckendes Buch.
Sprachlich stark, verarbeitet es fundamentale Themen wie Kunst und Liebe, dabei ist es gnadenlos direkt. Die Abgründe menschlicher Existenz und Leidenschaft werden geschildert, wie der Titel bereits ankündigt, spielt Blut dabei immer wieder eine zentrale Rolle. Man sollte sich also auf starken Tobak gefaßt machen, dieses Buch ist nicht für sensible Seelen und dient auch nicht der heiteren Zerstreuung. Es ist hart und berührt einen durch seine konsequente Sprache. Wie der Maler Samuel - die Hauptfigur des Romans - zeichnet die Autorin realistische Personen und Handlungsabläufe, die in sich stimmig und überzeugend wirken, auch wenn sie für sich genommen bizarr erscheinen. Man taucht so tief ein, in jene künstlerisch ambitionierte, extravagante Bohemienwelt des 19. Jahrhunderts, in dem die orginelle Romanhandlung angesiedelt ist. Wer "Das Parfüm" liebte (wie ich), wird ebenfalls begeistert sein (wie ich)!

05.04.2010 13:51:20
Julchen2

Habe das Buch jetzt auch ausgelesen und ich muss sagen, es ist eines der wenigen Bücher, die mich sehr berührt haben. Erst hatte ich Bedenken wegen des Schreibstils, aber je mehr Seiten ist gelesen habe, umso weniger konnte ich mich von dem Buch lösen. Es hat mich total gefangen genommen. Wie eine meiner Vorrednerinnen schon bemerkte, ist das Buch voll von grotesken Situationen, die mir auch viele Schauer über den Rücken gejagt haben. Ich muss sagen, daß ich begeistert bin. Den Schreibstil fand ich persönlich sehr gelungen und ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Werke der Autoren. Ich hätte weniger erwartet und bin für mein Durchhalten echt belohnt worden! So wünsche ich mir Bücher, nämlich Bücher, die bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

21.12.2007 09:20:50
Antonia

Mit diesem Roman konnte ich absolut nichts anfangen: zu bemüht, zu sehr auf literarisch "gequetscht" in meinen Augen, mit unzähligen Anspielungen und Metaphern, die in meinen Augen dann aber doch ins Leere liefen. Hab mich trotzdem bis zur Hälfte gequält - und dann resigniert die Segel gestrichen.
Darunter hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt!

04.07.2007 15:00:38
Elly Krüger

"Engelsblut" ist das mit Abstand bemerkenswerteste, wenn nicht sogar beste Buch das ich je gelesen habe. Engel, gemalt mit dem Blut liebender Menschen, um ihnen Leben einzuhauchen... Samuel ist ein ausgestoßener, nicht willig und noch weniger fähig sich dem Leben zu ergeben und den Menschen unterzuordnen, was ihm letztendlich sein Ziel erreichen lässt und ihm den Tod bringt. Ein sachlicher Erzählstil unterstreicht die grotesken Situationen in denen sich Samuel und seine zwei Begleiter befinden und jagen dem Leser mehr als einen kalten Schauer über den Rücken, wenn sie erleben, wie ein feinsinniger Maler vom Schicksal immer wieder zu Boden gedrückt wird. Und wie es nicht anders zu erwarten ist, krönt das Ende das Werk und lässt den Leser wie nach einer kalten Dusche allein zurück.