Teori

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • dtv, 2000, Titel: 'Teori', Originalausgabe

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Johann Georg Forster ist siebzehn, als er mit James Cook am 13. Juli 1772 den Hafen von Plymouth in Richtung Tahiti verlässt. Die Reise in der engen Kabine der »Resolution«, mitten unter den Seeleuten und Forschern der Expedition, geht in unbekannte Welten. Für kurze Zeit wird aus Georg Teori, wie ihn die Eingeborenen der Südsee nennen. Das größte Abenteuer seines Lebens macht ihn zum Mann, zum Wissenschaftler und zum freiheitlichen Humanisten, der sein Jahrhundert prägt.

 

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Letzte Kommentare:
18.12.2014 18:17:14
Kakashi

Kollenders Roman „Teori" kann man gut - und das bescheinigt Qualität - auf vielfältige Weise lesen:
Erstens als Biografie Georg Forsters. Das ist möglich, geht es doch um die erste Expedition des Forschers Forster. Diese Lesart versorgt die LeserInnen mit genug Detailkenntnissen, auch wenn Kollender im Nachsatz ausdrücklich schreibt, die Biografie Forsters sein schon bekannt, dieses Buch aber ein Roman. Wir könnten Kollender entgegenhalten, dass es unsere Sache sei, wie wir den Roman lesen. Und wenn er uns als (Teil-)Biografie gefällt - sei's drum.
Zweitens könnte man das Buch als Abenteuerroman oder Reisebericht lesen. Auch das ist möglich. Die Tahiti-Expedition wird facettenreich, lebensnah und einfühlsam erzählt - auf dem Schiff und an Land: Männer, Matrosen, Militärs, Koch, Kapitän, Forscher, Frauen - alles da. Typisierte Figuren - sicher. Alles verwoben und spannend. Die Leserschaft kann die Brille, durch die sie lesen will, selbst bestimmen. Und wenn ein Abenteuerroman gefällt - gut, dann eben so.
Die dritte Möglichkeit ist die Interpretation des Romans als eine Entwicklungsgeschichte zum Mann. Auch diese Lesart ist möglich, ist doch ein bei Reiseantritt Siebzehnjähriger am Ende der Reise ein anderer, ein Sich-entwickelt-Habender sowohl im Hinblick auf seinen Vater, als auch im Hinblick auf andere „Gegner". Zum Vater: Georg Forster ist einer, der sich schon zu Beginn der Reise für das Verhalten seines Vaters schämt, Forster senior nennt das Schiff Schweinestall, obwohl täglich sauber gemacht wird, findet die Fahrt auf See langweilig. Zunächst setzt sich der Sohn gedanklich und zaghaft schon verbal ab. Zu diesem Zeitpunkt beginnt Forster junior einen eigenen, von seinem Vater abweichenden Reisebericht abzufassen. Er glaubt, der Vater notiere Falsches oder unzulänglich. Und - ebenfalls noch im ersten Reisejahr - kommt der Vater im Beiboot bei Nebel für eine Zeit abhanden und Georg träumt, an seiner statt der Schreiber und Forscher des Schiffes zu sein. Vater und Sohn werden sich in den Verhaltensweisen und Ansichten immer fremder, prügeln sich gar in ihrer Kajüte. Georg entschuldigt sich öffentlich für den Vater, beide unterscheiden sich immer wieder in der Einschätzung des Kapitäns erheblich, Georg sieht im Gegensatz zum Vater im „Naturmenschen" keinen Primitiven, der Vater spricht nicht mehr mit dem Sohn, nennt Georgs Äußerungen „Unsinn". Die Abgrenzung zum Vater ist eine Sache. Die andere ist, dass Georg sich auch von seinen anderen „Gegnern" absetzen und „leuchten" will: Georg lernt gegen die Ranghöheren auf dem Schiff, die das alte England verkörpern, zu opponieren. Er widersetzt sich - gewiss: in einem Räuspern - dem Allvater Kapitän Cook.
Am Ende der Expedition heißt es: „Georg war gewachsen, weil er seinen Vater hinter sich gelassen hatte ..." Georg verkörpert einen neuen, revolutionären, aufgeschlossenen Menschen. Gegen was des „alten England" und wen er warum opponiert, dass wird in einer spannenden Erzählung beschrieben.

Zeitpunkt.
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