Salomons Schrein

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Heyne, 2004, Titel: 'L\\\'Éclat de Dieu', Originalausgabe

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Frankreich im Jahr 1118. Aus dem gesamten Abendland schließen sich Menschen einem Pilgerzug ins Heilige Land an, der von neun adeligen Herren geleitet wird. In Wahrheit verfolgen diese ein gänzlich unfrommes Ansinnen: Sie sind auf der Jagd nach Salomons Schrein, der seinem Besitzer zu göttlicher Einsicht und Weisheit verhelfen soll. Doch sie sind nicht die Einzigen, die den Schrein für sich beanspruchen – ein erbitterter Kampf zwischen Gut und Böse entbrennt. 

Achtung: Dieser Roman beinhalt neben historischen auch fantastische und SciFi-Elemente! 

Salomons Schrein

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Letzte Kommentare:
08.11.2014 14:17:11
Mario Pf.

Mit "Das dreizehnte Dorf" ist Romain Sardou der Durchbruch gelungen und hat viele Leser in seinen Bann gezogen, so dass auch "Salomons Schrein" sicher auf so manchen seinen Reiz ausübte. Unter einem Historienroman würde man sich allerdings etwas andere vorstellen. Der Fehler ist ganz klar, die Aufmachung, die Salomons Schrein als Historischen Roman verkauft, aber verschweigt dass es sich hier um etwas ganz anderes, nämlich einen Fantasy-Genre-Mix handeln könnte, der erst nach den ersten 30 Seiten gelungener Tarnung aufbricht (sodass selbst Leseproben und kurzes Anlesen kaum einen Hinweis auf die wahre Natur dieses Werks geben).

Die Suche nach dem geheimen Schrein Salomons hat schon viele das Leben gekostet, so auch 1097, als der islamische Professor Ibn Jobair ihm sehr nahe gekommen ist. Zwei Jahre danach, dringen im Februar 1099 vier als Bettler getarnte Kreuzritter in Jerusalem ein, das kurz vor einer christlichen Invasion steht. Es kommt zu Rück-, Hin- und Herblenden zwischen verschiendenen Handlungssträngen, auf welchen ein Mann ohne Hände und Gesicht die "Mohammedaner" anführt, welche sich auf nach Orten der Kreuzzüge benannten Planeten gegenüberstehen. Der Papst und byzantinische Kaiser werden von Söldnern des Mannes ohne Gesicht und Hände ermordet. Ein Guy kommt erneut einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur...

Erklärungen sucht man in "Salomons Schrein" vergebens. Das Buch, das als mittelalterlicher Abenteuerroman im Stile von "Das dreizehnte Dorf" sicher eingeschlagen hätte, scheitert als Fantastik-Mischmasch in jeder Hinsicht. Die Welt der Kreuzzüge ist plötzlich galaktisch, die verschiedenen Ebenen werden gewechselt als fehle dem Buch jedes Konzept, Muslime heißen Mohammedaner und gegen Ende kommen noch mehr Fanatasyelemente zum Einsatz als für das Buch gut wäre. Der ScienceFiction-Anteil wirkt insgesamt wie ein billiger Kunstgriff, um sich hier und dort einige überfällige Erklärungen zu ersparen. Als Parodie ist "Salomons Schrein" nicht gedacht, wäre aber auch völlig unlustig, umso bestürzender dass dieses Werk ernst gemeint sein soll. Von Plotaufbau und Charakterzeichnung her ist das Buch sehr simpel, die verschiedenen miteinander verknüpften und verschränkten Handlungen sind aber derart übersichtlich, dass man sich die Frage stellt, ob es ratsam wäre das Buch im nicht nüchternen Zustand zu lesen, vielleicht würde sich dann die tiefere Logik ergründen. Die Charaktere sind holzschnittartig, erlauben kaum innere Einsichten und enttäuschend, kann Romain Sardou doch erwiesenermaßen weit mehr.

Fazit:
Eine Zumutung, die man am besten als gescheitertes Experiment betrachten sollte.

02.09.2014 18:46:22
Gerard Rien

Hallo liebe Leser historischer Romane! Salomons Schrein war mein 2. Roman von Sardou nach dem 13. Dorf. Ich fasse mich hier kurz: die Synthese aus historischem Roman und Science Fiction a la "Cloud Atlas" gelingt nicht. Zumal nach den mühsam entwickelten und schwer mitzuverfolgenden Handlungssträngen der diversen Personen im gestern und morgen die religiöse Auflösung mehr erklärt als erzählt ist. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, dass sich einige der Helden und Bösewichte auch mit Raumschiffen durchs Weltall bewegen, fiel es zusehens schwer, den Sinn der "historisch" agierenden noch zu verstehen. Das wird am Ende zwar erklärt, bleibt aber durch das zeitliche Wechselbad eindruckslos. Viele kleine Details und Personen sind für gewisse Zeit schön geführt und man möchte als Leser mit ihnen leiden. Aber das Chaos der übergeordneten Handlungslogik versperrt diesen Zugang zu den Hauptpersonen und die Konstruktion gibt sich nur im Nachhinein zu erkennen, dann sehr im Sinne der modernen Physik und eben zu spät. Meine Bewertung: nichts für Fans historischer Romane (da bietet das 13. Dorf mehr) und auch nichts für jene, die vielleicht die alte Asimov-Triologie oder Ähnliches mochten. Werde das Buch dem Altpapier anvertrauen.